Corona-ALSO-Newsletter#5

Liebe Literaturbegeisterte!

Es ist wieder Donnerstag, also ist Corona-Newsletter-Tag!

Allem voran möchten wir uns bei allen & Radieschen-Autor*innen bedanken, die sich zu Hause für unseren Podcast vor die Kameras und Mikrophone gesetzt haben.

In unserem sechsten Teil unserer Podcast-Reihe »& Radieschen stellt sich vor« lesen Daniela Dangl und Markus Grundtner aus den letzten beiden Ausgaben »Haut & Haar« (03/2020) und »Genie & Wahnsinn« (12/2019).

Die Texte für den nächsten Podcast liegen auch schon bereit, wir freuen uns jetzt schon auf den Teil 7 mit Signune Schnabel, Andrea Kerstinger und Lisa Strobl!


ONLINE PERFORMANCE

Leider haben wir es zu spät für den letzten Newsletter erfahren: Gestern wurde aus der Fledermausbar ein literarischer Streifzug durch das Wien um 1900 gesendet. Bernd Remsing las Satirisches aus Wien um 1900, von Roda Roda und Peter Altenberg über Alfred Polgar bis zu Egon Friedell. Fiaker Fiasko begleitete die Lesung mit Wienerliedern, inspiriert von Punk und Jazz sowie Uromas Liederfundus. Das Video ist noch online und kann auf der Facebook-Seite des Belvederes angeschaut werden.


LITERATUREMPFEHLUNG

(von Margarita)

Heute möchte ich euch meine 3 aktuellen Lieblingsbücher ans Herz legen, die ich mir vor einem Monat zum Geburtstag gewünscht und mit Begeisterung gelesen habe. Da 2 davon nicht (ausschließlich) zum klassischen Lesen gedacht sind, sondern eher zum häppchenweise Genießen, kann man sie gut und gern auf dieselbe Speisekarte setzen.

Katherina Braschel:
es fehlt viel
edition mosaik, 2020

Vorspeise:

Katherina Braschel beobachtet: nicht nur die eigenen Gedanken, sondern  vor allem ihre Umwelt. Aufgeschnappte Dialogfetzen und Gedanken werden aneinander montiert. Die Miniaturen wühlen auf und stimmen

nachdenklich – bis sich ganz plötzlich ein Auflachen mitten ins Innehalten schwindelt. 

»es fehlt viel« ist ein Büchlein im Querformat, das wunderbar in die Handtasche passt und das man gerne immer und immer wieder aufschlägt, um darin zu lesen.

HAUPTGERICHT:

Diese Neuerscheinung hat es  trotz Shutdown in sämtliche Rezensionsspalten geschafft, und das zu Recht. Zum Inhalt: Arthur, 22, still und intelligent, hat 26 Monate im Gefängnis verbracht. Endlich wieder in Freiheit stellt er fest, dass er so leicht keine neue Chance bekommt. Ohne die passenden Papiere und Zeugnisse lässt man ihn nicht zurück ins richtige Leben. Gemeinsam mit seinem unkonventionellen Therapeuten Börd und seiner glamourösen Ersatzmutter Grazetta

schmiedet er deshalb einen ausgefuchsten Plan

Ich empfehle das Buch als Hauptspeise, aber Vorsicht: Obwohl es durchaus amüsante Stellen gibt, ist Arthurs Geschichte nichts für sensible Mägen. »Ich an meiner Seite« greift ein Thema auf, an das sich nicht viele heranwagen (Traumatisierungen in der Gefängniszelle; Schwierigkeiten der Resozialisierung). Warum ich das Buch empfehle: Der Roman ist nicht nur sehr gut recherchiert, sondern vor allem wirklich toll geschrieben.

Birgit Birnbacher
Ich an meiner Seite
Paul Zsolnay Verlag, 2020

Als Nachtisch gibt’s dann was Süßes: »Ganz schön frech« ist zwar schon etwas »älter« (2019), aber man hat ja (leider) nur 1x im Jahr Geburtstag. Apropos Geburtstag: Die 52 Gedichte eignen sich für alle von 3 bis 99 – sprich: für die ganze Familie!

Markus Köhle:
Ganz schön frech –
52 Gedichte für die ganze Familie
mit Illustrationen von Robert Göschl
Luftschacht, 2019

Man kann die Speisekate natürlich auch auf den Tag verteilen und z.B. mit dem »Frühstück« von Markus Köhle beginnen (Kakao ist für Kids mit Grips / Cornflakes sind gesunde Chips / Honig ist die Frucht von Bienen / Müsli ist Gatsch mit Rosinen), jede volle Stunde eine Katherina Braschel-Mahlzeit einnehmen und sich am Abend mit Birnbachers Roman den Wanst vollschlagen. Egal in welcher Reihenfolge: Hauptsache, man lässt sich diese 3 literarischen Köstlichkeiten nicht entgehen!

In diesem Sinne Guten Appetit & bis zum nächsten Donnerstag!

Corona-ALSO-Newsletter#4

Liebe Freund*innen des ALSO, ADIDO & Radieschen!

In unserer Podcast-Reihe Die Literaturzeitschrift &Radieschen stellt sich vor hört ihr diesmal das Editorial unserer neuen Ausgabe mit dem Titel Haut & Haar – verfasst vom &Radieschen-Gründungsmitglied Andreas Plammer. (Eingelesen hat er seinen Text diesmal nicht selbst, das holen wir nach Corona aber nach.)


LITERATUREMPFEHLUNG

Auf Twitter gibt es unter dem Hashtag #aufbuchfühlung einen neuen Literaturpodcast. Dort kann man sich unter anderem über den neuen Roman von Elisabeth Klar mit dem Titel Himmelwärts informieren. 

Allen, die nach kürzeren Texten suchen, möchten wir die Slam-Anthologie G`SCHEIT GOSCHERT ans Herz legen. Die 37 Texte stammen von U20-Poetry-Slammmer*innen aus Österreich und Südtirol – es sind Texte voll Poesie und Charme, voll Einfühlungsvermögen und Zärtlichkeit, voll Engagement und Kritik, voll Sorge um und Zorn auf diese Welt, schreibt Andreas Plammer ( die ganze Rezension gibt’s dann in der Slam-Ausgabe des & Radieschen zu lesen, die im Juni erscheint).


Viel Spaß beim Schmökern und Lesen – bis zum nächsten Newsletter!

Euer ALSO-/ ADIDO-/ & Radieschen-Team

P.S.: Wer (s)eine Neuerscheinung empfehlen möchte, kann uns gern Informationen dazu an redaktion@radieschen.at schicken.

Corona-ALSO-Newsletter#3

Liebe ALSO-, ADIDO und & Radieschen-Fans!

Wieder ist eine Woche um, wieder ist Donnerstag – und wieder schicken wir euch das Neueste von unseren & Radieschen-, ALSO- und ADIDO-Autor*innen.


Wie immer zum Einstieg eine Folge unseres „& Radieschen-Podcasts“: Diesmal liest nikiTA für euch aus ihrer Kolumne „nikiTA und die anderen“.


LITERATUREMPFEHLUNG:

Im März erschien Franziska Füchsels Prosadebüt »Tagwan«.

Paul Jandl hat das Buch nicht nur gelesen, sondern auch sehr positiv rezensiert. „Füchsels Sätze leben von ihrer Elastizität und einem Witz, der ganz aus dem Geröll der Sprache selbst kommt“, schreibt er in der NZZ (>> zur ganzen Rezension)-

Eine Präsentation hätte es auch bei uns im Café Anno geben sollen – als kleinen Ersatz kann man sich die Online-Lesung der Autorin (in Begleitung von Ronny Taut am Akkordeon) auf der Bühne der Kieler Nachrichten ansehen.

Alle Infos zu Franziska Füchsels Debüt, das von Wanderschaften durch wunderliche Landstriche erzählt, in denen eine Scheuche, eine Wache und eine Lumpensammlerin tagwandeln, findet ihr auf der Seite des Ritter Verlages


MUSIK

Für alle Fans der Dialektliteratur und -musik haben wir wieder eine Neuerscheinung, die wir euch unbedingt ans Herz legen möchten: Sigrid Horns Album I BLEIB DO ist seit 13.3. im Handel erhältlich. Katherina Braschel hat es sich angehört und schreibt:

In einem Lied wird gefragt, ob man sich wiedersehen will. Zu „i bleib do“ kann man darauf nur BITTE JO antworten, auch diese Platte von vorne starten und sich langsam den Spätnachmittags-Spritzer einschenken. (Die Rezension erscheint im Juni im „Morgenschtean“.)


Schaut und hört euch Franziska Füchsel und Sigrid Horn an – natürlich sind Videos kein Ersatz fürs Live-Erlebnis, aber sie stillen den schlimmsten Hunger doch ganz gut.

Wir wünschen euch weiterhin alles Liebe, bis zum nächsten Mal!

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team

Corona-ALSO-Newsletter#2

Liebe ALSO-, ADIDO- und &Radieschen-Freundinnen und Freunde!

Heute ist wieder Donnerstag, also Corona-Newsletter-Tag. Wir alle hoffen ja, bald wieder auf ein Bier (einen Kaffee, ein Glaserl Wein oder einen Saft) ins Café Anno zu dürfen. Weil es bis zu den Lesungen aber noch dauern wird, verraten wir euch heute, wo ihr die Autor*innen, die normalerweise im Café Anno lesen, unter anderem finden könnt.

& Radieschens YouTube-Kanal

Kennt ihr Katharina Ferners Video schon? Diesmal liest sie ihre Lieblingskolumne aus einer älteren Ausgabe, die brandneue Kolumne „Fernpost“ ist aber schon im neuen &Radieschen drin.

Als nächste wird dann nikiTA für euch lesen, das Video wird demnächst hochgeladen.


Die Literaturzeitschrift DUM

ist immer gern gesehener Gast beim Anno Literatur Sonntag und hat auf ihrem BLOG einiges zu bieten. Unter anderem sieht man dort Markus Köhle in seiner Küche slammen. Als besonderes Geschenk gegen den Corona-Koller kann man derzeit noch ein paar DUM-Ausgaben runterladen, auf diesem Weg könnt ihr jene Autor*innen, die ihr bei der Präsentation von & Radieschen und DUM versäumt habt, lesen. Viel Spaß mit dem DUM-Blog!


Dritte Hand

Die Band hat seit Feber ihr neues Album „KUCHLSITZEN“ draußen. Schaut doch mal auf der Website vorbei und seht/hört euch das glitzernde Musikvideo an!


Lesungen online

gibt es noch immer täglich auf der Facebook-Seite des Salzburger Literaturhauses!


Wir wünschen euch weiterhin alles Liebe, bleibt gesund!

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team

P.S: Aufruf an alle ALSO & ADIDO Autor*innen und Musiker*innen! Wenn ihr Frühjahrs-Neuerscheinungen habt, lasst es uns per Kommentar hier wissen!

Corona-ALSO-Newsletter #1

Liebe ALSO & ADIDO & Radieschen Fans!

Die Lesungen im Café Anno werden leider noch länger nicht stattfinden können. Als  kleines Trostpflaster starten wir deswegen ab heute den Corona-ALSO-Newsletter, der euch bis Ende Juni einmal pro Woche mit Neuigkeiten versorgen wird.

Hier gleich mal das Allerwichtigste:

Das neue & Radieschen mit dem Titel Haut und Haar ist pünktlich erschienen und wurde mit einer kleinen Zeitverzögerung ausgeliefert. Die vermehrten Bestellungen, die jetzt bei uns eintrudeln, freuen uns besonders, denn sie sind ein Zeichen dafür, dass wir in Krisenzeiten Lesefreude liefern können. 🙂

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LITERATUREMPFEHLUNG:

All jenen, die das neue & Radieschen bereits verschlungen haben und auf der Suche nach neuer Literatur sind, sei Katherina Braschels Debüt ans Herz gelegt: es fehlt viel ist knapp vor dem Shut Down in der Edition Mosaik erschienen und freut sich besonders über Mundpropaganda.

Unsere Rezension inkl. ISBN gibt es  >>HIER

braschel buch

In unserem neuen Podcast &Radieschen stellt sich vor liest Katherina Braschel aus ihrer Kolumne Querstrich.


Ein heißer Tipp

Fans von Yasmin Hafedh (Yasmo) können nun jeden Montag ab 18:00 LIVE mit Yasmin und ihren Gästen über das Leben und die Welt quatschen, und zwar via Instagram @yasmoone >> https://www.instagram.com/yasmoone


Für Eltern und Kinder

Ein Tipp abseits der Literatur: Auf der Website von Margarita Kinstner gibt es seit Anfang April ein Fõrderprogramm für Kinder, mit Sachthemen, Geschichten und Schreibimpulsen sowie vielen Spiel- und Bastelideen und Experimenten, die ohne großen Materialaufwand zu Hause nachgemacht werden können. Die Beiträge werden laufend erweitert, bis Kindergärten und Schulen wieder für alle öffnen.


Mehr Tipps und Hinweise zu Neuerscheinungen und Online-Lesungen gibt es dann in einer Woche!

Bis dahin wünschen wir euch viel Gesundheit, verliert nicht den Mut und bleibt fröhlich.

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team

Lesung am 19. und 22. März

Liebe AnnoDialektDonnerstag- und AnnoLiteraturSonntag-Fans,

Wie vielleicht schon erwartet wurde, werden wir unsere Lesereihe im Café Anno vorläufig aussetzen. Bis sich die Lage gebessert hat und wir wieder ganz entspannt den Autor*innen lauschen, Getränke trinken und unbedenklich herumschmusen können, werden keine Veranstaltungen stattfinden, zumal auch das Anno leider geschlossen bleibt.
Die somit ausgesetzten Lesungen werden natürlich nachgeholt, und entsprechend sind wir, sobald wir zurück sind, auch in höherer Frequenz für euch da. Darauf kann man sich doch schon mal freuen.
Bis dahin: hamstert Bücher (und vielleicht seid ihr euch selbst gerade jetzt dankbar, dass ihr auf unseren Rat gehört und rechtzeitig euch auf unserem Büchertisch eingedeckt habt) und bleibt Daheim!
Wir freuen uns darauf, euch alle gesund und munter bald wiederzusehen.

Euer ALSO- und ADIDO-Team

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am 12. und 15. März

Lesung am Donnerstag 12. März

Mia red’n Dichtung

Katharina Ferner

Mia red’n Dichtungist eigentlich der Titel einer Workshopreihe zu Schreiben im Dialekt.

Das schöne am Dialekt schreiben für mich ist ja, dass ich den Dialekt ebenso wie die Sprache an sich, als sehr flexibel betrachte und schon einmal Wendungen und Wörter übernehme, die sich im alltäglichen Gebrauch wieder verlieren. Es gibt also ein Rätselraten aus welchen Dialekten geliehen wurde, Wunschgedichte aus „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“ und die seltener gewordene Gelegenheit mich in Wien zu sehen.

Katharina J. Ferner, 1991 in Salzburg geboren, lebt als Poetin und Performerin Rezensentin in Salzburg. Mitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen und der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean. 2017 Stadtschreiberin in Hausach. 2019 Lyrikstipendium am Schriftstellerhaus Stuttgart. Jüngste Veröffentlichung „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“(Limbus, 2019).

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 15. März

Essays und Erzählungen

Ninoslav Marinkovic

Angefangen von den sprachlichen Schwierigkeiten eines Ausländers in Wien über den Sinn des Wartens bis zu der Bedeutung einer Buchstabenfolge.

Geboren 1963  in Osijek, Kroatien, Studium Anglistik und Germanistik, in Wien seit 1991, tätig als muttersprachlicher Lehrer an der Volksschule und in Erwachsenenbildung. Schreibe seit dem 15. Lebensjahr, zwei veröffentlichte Bücher in Kroatien.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 5. und 8. März

Lesung am Donnerstag 5. März

Die Vögel von Peking

Elias Hirschl & Jimmy Brainless

Nach ihrer künstlerischen Asientour 2019 sind Elias Hirschl und Jimmy Brainless wieder zurück in Wien, um literarisch und musikalisch zu erzählen. Von Hochzeitsmärkten, Ginkobäumen mit Infusionen, Kakerlaken-Eskapaden und den allwissenden Vögeln von Peking.

Diesmal liegt der Fokus vor allem auch auf den vielleicht nicht ganz wahren Geschichten und Liedern, die während der letzten beiden Touren durch die verschiedensten Städte Ostasiens entstanden sind: von unendlichen Kreisverkehren in Manila, lebensbejahenden südkoreanische Brücken, dem Untergang der Republik Mongolei oder dem Avantgarde-Musik-Werk des berühmtesten Street-Food-Verkäufers von Taiwan.

Elias Hirschl und Jimmy Brainless lesen und singen sich durch die realen Absurditäten und irrealen Normalitäten des Lebens.

Denn wie der rechtspopulistische pro-China-Bürgermeister von Kaohsiung schon zu sagen pflegte: „Wir planen, Taiwan anzuerkennen, China zu umarmen, ein Auge auf die Welt zu werfen und das Universum zu erobern!“

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 08. März

Achter März und Gürteltier

Armela Madreiter

Zwei Sachen nebeneinander, also gleichzeitig machen – da entsteht einKleiner riss im herzen – kein schlimmer riss, aber eben einer. Ich bin gerade so ein bisschen am schwanken, zwischen theaterregiepult und angefüllten worddokumenten – 
Ich lese aus texten, die sich auf dem weg irgendwo hin befinden – aus texten, die vielleicht niemals irgendwo ankommen, und manchmal, ganz manchmal habe ich auch das Gefühl, ein text ist fertig.

Ich lese aus den texten, an denen ich gerade arbeite – Wie immer in meiner schönsten Vorlesestimme. Am 8. März zu lesen, bringt auch ein bisschen feministischen Erwartungsdruck mit, den ich mich bemühen werde zu erfüllen. 
Kommt! 

Armela Madreiter ist seit langer Zeit Teil des …&radieschens und des Literatursonntags. Sie studiert jetzt wieder in Salzburg, was ihr viel ermöglicht (Fancy Kunstuni, wir haben 23 Fresnel-Scheinwerfer auf der Probebühne), aber ihr auch vieles verunmöglicht (Anno. Bier. Dinge fertig machen).2019 hat sie das Start-Stipendium für Dinge an denen sie gerade arbeitet bekommen. Cool.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 27. Februar und 1. März

Lesung am Donnerstag 27. Februar

VOI FÜ SCHE

Anna-Lena Obermoser

„Und a jeda tog is wia a tonzflächn und du gspiast as strobo, wia flackan und blinken und wimman und woast nid obst trenzn wüst, weil’s hoit monchmoi zfü is, zeitgleich zementiascht da banalität vo oim scheen a dumms grinsn in dei sunnst so ruhigs gsicht, weil’s lem hoit zan liem is“.  

In da Anna-Lena iare texte gehts um nix groß oda bsundas, eha ums daschauken und dadruckn da eigenen existenz mit oim wos hoit so dazua kheat. Monchmoi gehts um ois rundherum, um liebeskumma, lieblingsmusi, wechsel vo de johreszeiten, gstrittweach mit da wöd und iara idiotie, gstrittweach mit de besten leit, oda ständigs gstrittweach mit oan söm. Owa es geht a ums vaknoit sei. Ungefähr in ois. De texte sand lyrisch, ehrlich und rau – wenig schnick schnack sondan grod aus. Aussadem gibs nem de gonzn Gedichte und Texte a nu poor liada auf da blues ukulele.

Da dialekt is a misching, weil ma wuschzln jo a nid oiwei nua an oan fleck schlog. Hauptsächlich owa Oberpinzgauerisch.

Anna-Lena Obermoser (*1996) studiert Soziale Arbeit und lebt als Spoken-Word-Poetin, Songschreiberin und Dialektautorin in Graz. Sie ist eine markante Stimme des österreichischen Spoken Word, Dynamik, Tiefgang und Klangstärke zeichnen sie aus, vor allem in ihrer Mundartdichtung arbeitet sie damit innovativ. Schreibt für das DUM und ist Mitherausgeberin der U20-Poetry-Slam-Anthologie „G’scheit goschert“ (2019). 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 01. März

Sneak-Peek Romanlesung ohne Mops

Mercedes Spannagel

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Lesung aus dem voraussichtlich im Herbst 2020 erscheinenden ersten Roman.

Stichworte: Mops, rechte Bundespräsidentin, Palais-Life, Wien.

Mercedes Spannagel, geboren 1995 in Wien, lebt in Wien. Teilnahme an Schreibwerkstätten der Literaturwerkstatt Graz und der Schreibenden Schüler e. V. Berlin, Stipendiatin des Literaturlabors Wolfenbüttel 2015. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Preise u.a.: Rauriser Förderungspreis 2017. 1. Platz FM4-Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerb 2018. Manfred-Maurer-Literaturpreis 2019.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesungen am 20. und 23. Februar

Lesung am Donnerstag, 20. Februar

Post für Jodok

Paul Mittler

 

Bei Post für Jodok handelt es sich um Postkarten an den fiktiven Onkel Jodok, die der liebende Neffe P. aus der ganzen Welt gezeichnet und geschrieben hat.

 

Paul Mittler ist in Bregenz geboren, lebt seit 2011 in Wien, habt von 2012 bis 2018 an der Akademie der bildenden Künste bei Daniel Richter studiert und ist jetzt sozusagen selbständig als Maler tätig.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

 

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Lesung am Sonntag, 23. Februar

Blinde Passagiere

Martin Peichl

 

Obwohl er sehr enttäuscht darüber ist, noch immer kein Klappbett im Anno bekommen zu haben (wie ihm einmal im Rahmen einer Lesung versprochen wurde) wird Martin Peichl die Gelegenheit nutzen, im Rahmen des Literatursonntags neue Texte aus seinem für den Herbst 2020 geplanten Buch „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“ zu lesen.

Es wird – aller Voraussicht nach – um blinde Passagiere, um Weltraummüll und Sperrzonen gehen. Vielleicht auch um den Mond, Stichwort: Umlaufbahnromantik, oder Kräne, Stichwort: Baustellenromantik.

Martin Peichl, 1983 im Waldviertel geboren, lebt und schreibt in Wien. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Hans-Weigel-Stipendium, Wiener Literaturstipendium, Limburg-Preis 2019.

Sein Debütroman „Wie man Dinge repariert“ (2019, Edition Atelier) war im Finale des Alpha Literaturpreises, auf der Shortlist von „Das Debüt 2019 – Bloggerpreis für Literatur“ und wurde mit der Buchprämie des Bundeskanzleramtes ausgezeichnet.

Sein aktuelles Buchprojekt mit dem Arbeitstitel „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“ wird im Herbst 2020 erscheinen.

 

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt.

 

Bezirkswappen Josefstadt