Lesungen am 23. und 26. März

Lesung am Donnerstag, 23. März
um 20 Uhr im Café Anno
Günther Pilarz
“Kandierte Buchstobn.“

Günther Pilarz verzaubert in seinem Dialektprogramm das klassische Alphabet. Der bilderreiche Streifzug führt durch geschmeidige Reime, quietschvergnügte Geschichten und pointierte Dialoge. Gespitzte Ohren und lüsterne Lachmuskeln treffen auf gewürzte Vokale und gepfefferte Konsonanten. Ob 08/15 oder Blitze aus dem heiteren Himmel, sein literarisches Sammelsurium hat es in sich. Ahoi!

Günther Pilarz wurde 1965 in Wien geboren, wo er auch heute lebt. Schon in seiner Schulzeit schrieb er Artikel für Schülerzeitungen, aber auch Gedichte und spitzzüngige Texte. Später kamen Geburtstagszeitungen für Freunde dazu, div. Glossen für eine Tageszeitung, Lyrik, Prosa und Dialekttexte. Zahlreiche Werke sind in Anthologien, Magazinen & Literaturzeitschriften veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 26. März
um 20 Uhr im Café Anno
Stephanie Ortner
„Sommer, und andere Jahreszeiten“

Stephanie Sophie Ortner liest Prosa- und Lyriktexte. Es geht um Beziehungen, Trauern und Weiblichkeit.

Hinweis: In den Texten geht es um Essstörungen, Body Dysmorphia und sexualisierte Gewalt.

Stephanie Sophie Ortner ist eine Schriftstellerin aus Graz. Zurzeit lebt sie in Wien und ist Teil des &Radieschen-Teams. Ansonsten verbringt sie ihre Zeit mit Kunstprojekten und Theater. In ihren Texten schreibt sie über Feminis­mus, Psychische Gesundheit und Beziehungen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 16. und 19. März

Lesung am Donnerstag, 16. März
um 20 Uhr im Café Anno
Renate Schiansky
„Tommi, oder: A Leich ́ im Gemeindebau“

Kommissar Anton Polacsek und seine Kollegin Gülay Huber ermitteln wieder!
Es liest: Renate Schiansky, unterstützt von Pedro und Chrissy

ein Stück für 8 Personen und einen Kommissar
und noch ein paar nicht immer ganz ernst zu
nehmende G ́schichtln
aus dem breiten Raum zwischen
dem golden Wienerherz
und seiner schwarzen Seele

Renate Schianksy: *1959 in Wien, 2 Kinder

war 20 Jahre lang Sachbearbeiterin der Rechtsfürsorge im Jugendamt
mag außer Büchern auch noch Fotokameras, Sprachen und alte Landkarten
hat Papier und Stift immer griffbereit, schreibt
wahnsinnig gerne im Dialekt
lebt mit einem Piloten, einer Bartagame und einem Hamster in Wien und
wäre am liebsten ständig auf Reisen

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Lesung am Sonntag, 19. März
um 20 Uhr im Café Anno
Bernhard Führer
„Die Prinzipien vom Sinn des Lebens – Mit mehr Glück. Liebe. Wohlbefinden.
Leben und zwischenmenschliche Beziehungen“

Bernhard Führer präsentiert sein neustes Werk und widmet sich darin den großen Themen des Lebens. Sinn oder Sinnsuche?

Erfahrungen, Lektionen und Ratschläge Grundsätze und Anekdoten all dies kann helfen und Leidenswege und Herzschmerzen ersparen.

Der Autor sieht er sich als Freund, der gemeinsam mit seinen Lesern, Seite an Seite den Weg zu mehr Glück, Liebe und Wohlbefinden geht. 

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Lesungen am 9. und 12. März

Lesung am Donnerstag, 9. März
um 20 Uhr im Café Anno
Jasmin Gerstmayr
„Du bist imma so oag nett“

Lust auf Dialektgedichte, die durch eine Performance zu einer kurzweiligen Geschichte verwoben werden? Gehen wird’s u.a. um den hohen Wert von Freund:innenschaft und mögliche Konflikte, die dabei entstehen können (u.a.: Warum bist du jetzt eigentli a Origami-Kranich statt -Schwan?).

Da die Performance einen Tag nach dem Internationalen Frauentag stattfinden wird, kommt außerdem auch eine Vulva zu Wort. Bis dahin: Pfiati, und vagiss net, i liab di!

(c) Barbara Wenz

Jasmin Gerstmayr schreibt Lyrik in einem Mostviertler Dialekt, der meist als oberösterreichisch kategorisiert wird, und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, zuletzt etwa im Rahmen der Poetry Slam Österreich-Meisterschaft 2022. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Instagram: @jasmin_gerstmayr

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Lesung am Sonntag, 12. März
um 20 Uhr im Café Anno
Franziska Füchsl
„Leiseste Bewegung Sichere Entfernung Absolute Ruhelage“

Füchsl prüft sich mit einer Lesung aus den letzten Blättern von Genügend auf Befriedigend.

(c) Gregor Pirgie

Franziska Füchsl, *1991 in Putzleinsdorf und Starz, dann Wien und Kiel. Hilfstschak in der Metallverarbeitung, Studium der deutschen Philologie und Anglistik an der Universität Wien und Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule Kiel, wo sie mit ‚Denkt 1 Dodltopftropf‘, einer Arbeit über die Einfalt und einem Ensemble von 80 Keramikdodln, 2019 abschloss. 2018 erschien ‚rätsel in großer schrift‘ (Edition Mosaik), 2020 folgten ‚Tagwan‘ (Ritter Verlag) und ‚My Haarschwund‘ (Sampson Low). Füchsl ist auch als Übersetzerin tätig und Mitglied im Versatorium, einem Verein für Gedichte und Übersetzen, wo sie den Druckraum Jahoda mit einer Korrex Stuttgart betreut. In typografischer und buchkonzeptioneller Hinsicht spekuliert sie über Provisorien fürs Lesen in Kaumauflagen (www.ffxl.xyz).

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Lesungen am 2. und 5. März

Lesung am Donnerstag, 2. März
um 20 Uhr im Café Anno
Laura Nussbaumer
„Mit agna Oga“

A Dialektlesung uf Vorarlbergerisch

Gelesen werden Prosa- und Lyriktexte auf Vorarlbergerisch. Manche Texte spielen in Vorarlberg, manche sprechen über Vorarlberg und manche wirken, als wären sie aus Vorarlberg, sind aber in Wien entstanden. Manche Texte sind sehr absurd, manche nur ein bisschen absurd. Der Titel, „Mit agna Oga“, lädt dazu ein der Lesung mit eigenen Augen zuzuhören.

Laura Nußbaumer. Geboren 1997 in Bludenz. Wohnt seit 2018 in Wien. Studiert Lehramt an der Universität Wien und unterrichtet an einer Wiener Mittelschule. Veröffentlicht Prosa und Lyrik u.a. im DUM, den Vorarlberger Nachrichten und der Poesiegalerie.

Website: www.lauranussbaumerundlouis-a.com
Instagram: @imaginary_friend_louisa

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Lesung am Sonntag, 5. März
um 20 Uhr im Café Anno
Robert Kraner
„KREIDE“, Roman, Drava 2021

KREIDE erzählt von der Studentin Mia, die nicht stillhalten will in einem Österreich, das von Rechtspopulisten regiert wird. Ein Kind stirbt, eine neurechte Bewegung, die »Parade X«, bewaffnet sich und setzt Aktionen gegen Asylwerbende und Linke. Mia wird entführt. Kreide ist die Geschichte eines Traumas, das überwunden wird. Und doch wird es niemals mehr so sein, wie zuvor. Oder, wenn gewünscht, ein Auszug: »Ein kalter Turm bin ich, rage über die Ebene. Nur ganz innen lodert ein Feuer. Ich habe Angst, dass es mich ausbrennt. Durchbrennt. Ich bin ein tönerner Krug, keine Quelle, kein Fluss. Dort vorne läuft ein Tier. Ein Hase vielleicht? Eine Häsin? Hier liegt eine Schnur. Soll ich einen Brunnen suchen und mich an der Schnur hinunterlassen? Ich fange das Tier, nehme es an die Schnur und wir machen uns auf die Suche nach Wasser. Etwas Grünes müsste zu finden sein. Dann könnte es weitergehen.«

Robert Kraner: landwirtschaftlicher Adjunkt, Lehrer, Leiter eines Obdachlosenhauses, Umweltberater, Autor. Lebt im Waldviertel. Mitgründer der »schreibwerkstatt waldviertel«. Anerkennungspreis für Literatur des Landes NÖ, Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Mehr Infos unter: http://www.robertkraner.at


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Lesung entfällt!

Leider muss die Lesung morgen, am 26. Februar im Café Anno von Lena-Marie Biertimpel abgesagt werden.

Nächste Woche ist das Café Anno wieder für Lesungen geöffnet.

Das ALSO-Team wünscht ein schönes Wochenende!

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Lesungen am 23. und 26. Februar

Lesung am Donnerstag, 23. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Treibsound
„Wåldviatla Mohntortn und Weana Melange“

Texte und Lieder rund um, über und zwischen Wåldviatl und Wean.

Texte u.a. von Isolde Kerndl, H.C. Artmann und Joachim Unger

Musik: Treibsound

„Wåldviatla Mohntortn und Weana Melange“ – das sind die Zutaten mit denen die Band Treibsound ihre Musik den aufmerksamen ZuhörerInnen kredenzt. Texte im Waldviertler Dialekt treffen dabei auf wienerische Farben, Mehrstimmiger Gesang auf vielschichtige Klangkompositionen von Gitarre, Bass und Percussion. Gemeinsam erzeugen sie dabei einen Sog aus Sprachbildern, der zum Eintauchen einlädt. Erinnert der lyrische Tiefgang der Texte bisweilen an Georg Danzer, Ludwig Hirsch oder H.C. Artmann, so kreisen die Lieder innerhalb der stilistischen Bandbreite von Pop bis Jazz und wecken Assoziationen zu 5/8erl in Ehren, HMBC oder Birgit Denk. In der Klanglichkeit des Dialekts liegt dabei ein eigener Reiz zwischen Vertrautem und doch Neuem, der den Zuhörer  charmant fragt: „Derfs a bissal mehr seï?“ Mögliche Hörnebenwirkungen? Sie könnten im Treibsound stecken bleiben.

Joachim Unger – Gesang, Gitarre

Johannes Kerschner – Bass, Gesang

Margit Schoberleitner – Percussion, Gesang

www.treibsound.at

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Lesung am Sonntag, 26. Februar
um 20 Uhr im Café Anno

Lena-Marie Biertimpel
„und so irgendwas mit:
die erste und die letzte, time flies, time cries, was mit ankommen und abschied“ 

schöne alliteration, an und ab, a und a, wer a sagt muss auch b sagen, warum eigentlich? achja, wegen der alliteration, bis bald, vielleicht.

Wenn Engel weiterreisen, weint der Himmel.“ (Unbekannt).

…vielleicht aber auch einfach nicht!

goethe hat mal gesagt:

Was wir bergen in den Särgen ist das Erdenkleid, was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.“

und rilke so:

Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt. Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes grausames etwas, das ein Schönverbundnes noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.“

und ich so: jungs jetzt reicht’s! ihr nervt mega. die ganze sache mit der gefühlsduselei können wir getrost weglassen. 

Meine erste, so richtig offizielle Lesung in Wien fand 2016 im Anno statt. Nun, 7 Jahre später, die letzte mit Hauptwohnsitz, gleicher Ort, gleiche Zeit.

Da mein mindestens 10 Jahre alter Laptop sich tatsächlich noch hochfahren ließ, gibt’s sehr alte, ältere, quasi aktuelle und, wenn ich doch wider erwarten mal wieder schreiben sollte, auch einen neuen Text.

(*Vielleicht heule ich am Ende dann doch, aber nur eine Sekunde, promise*)

Lena-Marie Biertimpel wurde 1991 in Hamburg geboren. Sie lebt in Hamburg und Wien und studiert Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Sie schreibt Theatertexte: „voll schön“ (2020) und Prosa: „Luftpolster“ (2022). Ab und an arbeitet sie als Dramaturgin. Theatertexte spricht sie auch laut: „Penthesilea“, Schauspielhaus Hamburg (2017). Sie denkt mit dem Körper, “text in wasser oder maschine und buchstaben“, Performance, Spektakel Wien (2018). Sie veröffentlicht auf Bühnen, zuletzt: „Katapult Kapitulation“, ein Parcoursstück, Kampnagel Hamburg (2018), in Literaturzeitschriften und Anthologien, zuletzt: Auszug aus „pantasie“, ZIEGEL#16, Mairisch Verlag (2019). Sie wurde zum 4+1 Dramatiker*innen Festival eingeladen, Schauspielhaus Leipzig 2018), zum auftakt Festival in Köln (2020) und bekam u.a. das Startstipendium des Bundeskanzleramtes (2020 und 2021).  Für ihren ersten Roman „Luftpolster“ wurde sie mit dem österreichischen Buchpreis in der Sparte Debüt aufgezeichnet (2022). 

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Lesungen am 16. und 19. Februar

Lesung am Donnerstag, 16. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Katharina J. Ferner
(Vor)Geburtstagslesung

Katharina J. Ferner liest Dialektgedichte, entstanden auf Reisen, nach Auftritten, nach Auftrag und selbstgewählt. Denn, wenn einem keiner ein Geburtstagsgedicht schreibt, muss man das manchmal einfach selbst in die Hand nehmen. Veröffentlichtes aus der poetischen Kolumne „Ferner dichtet“ wird hier erstmals vorgetragen. Mittlerweile existieren 105 Gedichte aus der Serie. 

Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg. Sie schreibt unter dem Titel „Ferner dichtet“ für die Salzburger Krone wöchentlich mehrsprachig Poesie. Zusammen mit Kalinka Kalaschnikow Veranstalterin der Lesereihe „. . . das nackte Wort“.
Mehr Info: www.kj-ferner.at

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Lesung am Sonntag, 19. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Franz Bauer
Alles beim Alten geblieben

Franz Bauer ist durch sein berufliches Umfeld auf die Idee zu dieser Satire auf das österreichische Beamtentum in Krimiform gekommen. Dass das Buch die Leserschaft von der ersten bis zur letzten Seite amüsiert, liegt wohl in der Wesensart und Weltsicht des Autoren begründet. Franz Pfeiffer vom Verein „Kunstprojekte“ nannte ihn anlässlich einer Lesung einmal einen neuen Herzmanowsky-Orlando.

Franz Bauer, Ing., geboren am 14. Jänner 1958 in Wiener Neustadt, aufgewachsen in Blumau-Neurisshof in Niederösterreich, Matura an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Wr. Neustadt mit paralleler Lehre im Schlossereibetrieb der Eltern, erster Arbeitsplatz bei Siemens in Wien, Auslandsaufenthalt in München, fachspezifische Weiterbildung an der TU Wien und der Fern-Universität Hagen. Seit 1978 im öffentlichen Dienst, pragmatisierter Beamter, Laufbahn im gehobenen technischen Dienst beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Oberamtsrat, in Pension seit 2018, verheiratet, eine schriftstellerisch tätige Tochter. Begeisterter Outdoorsportler, daneben Sammler historischer Fachbücher und „Sammler“ von Originalen unter den Mitmenschen, unter den Lieblingsautoren sind Eugen Roth und Terry Pratchett.

Mitglied im sehr aktiven Verein „Kunstprojekte“ von Ursula und Franz Pfeiffer (http://www.galeriestudio38.at/BauerFranz)

Buchinfo: https://www.kral-verlag.at/programm/unterhaltung-entspannung/dienstschluss_978-3-99024-902-4-detail.html?fbclid=IwAR29NiIDzIKvdQGw59ScFPQA8j0JW8oSNa8iEjPwEGJ7MJ7sZrvJRI5dRiw

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Lesungen am 9. und 12. Februar

Lesung am Donnerstag, 9. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Maximilian Teufel
„1 Liebesbeziehung und 1 Bier bitte“

Warum träumt man bei der Vorstellung der großen Liebe von Gartenzwergen? Warum laden Stoppelfelder zum Walzertanzen ein? Warum ist Romeo so ein Trottel? Wie ist es eigentlich Cruella DeVille ergangen? Und was passiert, wenn der Google Übersetzer Lyrik durch den Fleischwolf dreht?

Fragen, die sich nie jemand gestellt hat, suchen nach Geschichten. Und die Geschichten suchen nach Musik. So gibt’s am Donnerstag im Anno einen Aufguss an Liedern und Texten, dem Noten von Sehn(Sucht), Unsinn, Liebe und Gugaruuz anhaften. Manchmal recht bitter im Geschmack, aber meist erfrischend im Abgang. Liebe und Bier halt.

Maximilian Teufel schreibt Texte und Lieder. Meistens im Dialekt. In seinem Fall – Mostviertlerisch, weil das hat für ihn einen Groove und eine Nähe, die man sonst selten findet. Da schmecken die Gedanken anders. Vertrauter, wärmer, romantischer. Überhaupt ehrlicher, findet er.

Teufel hat in Wien Lehramt Deutsch, Psychologie und Philosophie studiert, lehrt inzwischen selbst an einer Schule und hat vor kurzem seinen Traktorführerschein gemacht. Seit 2019 tritt er mit seiner Gitarre auf. (Also in letzter Zeit eher weniger) Seine Texte handeln oft von Stadt und Land, von zu Schnellem und zu Langsamem, lieben und grauslichen Sachen. Die Musik ist stilistisch eher folkig, manchmal elektrisch und gerne auch ein bisserl laut.

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Lesung am Sonntag, 12. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Fiona Sironic und Mel Sasha Berger
„Ektonik und Topfpflanzen“

Tektonik könnte sein: Geschiebe von Schichten, Aufwellen von Krusten, Offenbarung von Löchern. Die Schichten sind hier Verschiedenes, fest, flüssig, glatt oder gebrochen, abstrakt und sehr konkret, Stein, Sprache, Geld, Netzwerk, Theorie, ein Ding, wieder ein Ding. Am 12.2. lesen Fiona Sironic und Mel Sasha Berger aus neueren Texte, in denen sie sich solcher und solcher Tektonik annähern.

Mel Sasha Berger (*1994 in Wien) studierte zunächst Ökonomie am Bodensee und Politische Theorie in New York City, später an der Schule Friedl Kubelka für Unabhängigen Film in Wien. Derzeit Arbeit an Film- und Textprojekten mit besonderem Interesse an einem elastischen Begriff der “Zweiten Natur”.

Fiona Sironic (*1995 in Neuss) studierte in Wien und in Hildesheim Sprachkunst und beendet gerade ihr Masterstudium der Gender Studies an der Universität Wien. Sironic erhielt verschiedene Preise und Stipendien, u.a. den Open Mike 2019 und das Startstipendium 2021, veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien und schreibt gerade einen Roman über aussterbende Arten und explodierende Festplatten. Neben Prosa verfasst Sironic Texte über Videospiele und gibt Workshops zum Kreativen Schreiben.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Lesungen am 2. und 5. Februar

Lesung am Donnerstag, 2. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Reino Glutberg
„PONR“

The Point Of No Return, so weit woa i no nie fuat…

Reino Glutberg befindet sich genau dort. Am Punkt, wo man nicht mehr umdrehen kann. Pünktlich zu Beginn des Jahres 2023 begibt sich der Liedermacher gemeinsam mit dem Produzenten Lukas Friesenbichler ins Studio, um seine neue Liedersammlung aufzunehmen. Die Coming of Age Storys vom letzten Album „Freilondstroß“ finden hier langsam ein Ende und man kommt im verrückten „Erwachsenenleben“ an. Zuerst die Schulbank drücken und dann ab in die vom Leistungsdruck geprägte Gesellschaft. Mit schwarzem Humor werden hier Charakterstudien, aber auch Gefühle besungen, die das Leben so mit sich bringen. Euphorischer Pessimismus trifft auf hoffnungslose Zufriedenheit. Der Blues wird schneller und verwandelt sich langsam in einen gemütlichen Rock ‚n‚ Roll, wobei diesmal auf den roten Genre-Faden verzichtet wird. Auch klanglich wird in die Studio Trickkiste gegriffen, um die richtige Klangfarbe für diesen verrückten Roadtrip zu finden.

Der Songschreiber Reino Glutberg erzählt durch seine Lieder Geschichten im burgenländischen Dialekt. Seit 2019 sammelt er Bühnenerfahrung und trägt seine Musik in die Welt hinaus. Seine erste EP „Schau nie zruck“ konnte er im gleichen Jahr noch veröffentlichen worauf seine zweite EP 2020 erschien die den schönen Titel „Reino Glutberg spüd 7 Nummern aus sein bluesigen Repertoire“ trägt. Am 25. Februar 2022 erschien sein Debütalbum „Freilondstroß“ auf dem Label HASN MUSIC. Sein nächstes Album ist bereits in Arbeit und wird voraussichtlich 2023 veröffentlicht. 

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Lesung am Sonntag, 5. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Luca Kieser
„Neuer Dreck“

Was ist das für ein Dreck, der einem anhaftet und von dem man sich in den Dämpfen einer Badebombe zu befreien sucht? Luca Kieser liest neue Gedichte aus seiner Arbeit zu Dreck.

Luca Kieser, 1992 in Tübingen. Hat Sprachkunst studiert und schließt derzeit seinen Master in Philosophie mit einer tierethischen Arbeit ab. 2019 Wortmeldungen-Förderpreis, 2021 FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut, 2022 Lichtungen-Lyrik-Stipendium. www.lucakieser.de

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Lesungen am 26. und 29. Jänner

Lesung am Donnerstag, 26. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Valentin Lichtenberger
„Valentin & Freunde*“

„Ihre Kunstlieder & Chansons besingen den Alltag und so manche Skurrilität, die Texte menscheln an allen Ecken und Enden: Zeitgenössische Liedermacherei, musikalisch bunt wie ein Blumenstrauß. Mit den MitmusikerInnen Markus Storf (Saxophon, Manouche Gitarre), Georg Haider (Bass), lädt der Abend mit musikalischem Feingefühl, freundschaftlichem Zusammenspiel und Witz, zum Schwelgen, Staunen und Lachen ein.“ 

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Lesung am Sonntag, 29. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Anna Neuwirth, Julia Knaß und Martin Troger
„GEM1SAM – Geschichtet“

Anna Neuwirth, Julia Knaß und Martin Troger kennen einander aus dem Internet, sind zusammen in der Redaktion der Zeitschrift mischen und backen manchmal 1 Literaturtorte, die sie dann gemeinsam mit ihren Zuhörer*innen aufessen:

Im Gasthaus warten die Kritiker*innen, das hat uns vorher niemand gesagt. Unser erster Text ist 1 Gugelhupf und der passt nicht auf die exklusive Speisekarte des Hauses. Darauf werden wir freundlich, aber bestimmt hingewiesen. Also verstecken wir ihn in der Speis und schreiben weiter. In der Arbeit schreiben wir auch weiter, E-Mails und Exceltabellen und manchmal auch Briefe. Unsere Finger machen beim Schreiben immer dieselben Bewegungen. Die Tastatur hört sich auch immer gleich an, als würden wir gerade unsere Literaturtorte backen.

Gemeinsam lesen sie kurze und lange zuletzt entstandene Texte.

Anna Neuwirth (*1986 in Wien) lebt und arbeitet als Lehrerin und Autorin in Niederösterreich. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mischen. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (zuletzt Perspektive). IST DAS 1 LITERATUR gemeinsam mit Julia Knaß im Sukultur Verlag Berlin 2021 erschienen. Schreibt im Internet auf Instagram @annaneuw.

Julia Knaß ist Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift mischen, Teil des Druckkollektivs Risograd (Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz). Organisiert gemeinsam mit Klaus Stoertebeker seit 2022 die Lesereihe “zusammen lesen” in Graz. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und bei Sukultur: “IST DAS 1 LITERATUR” (gemeinsam mit Anna Neuwirth, Sukultur 2021) und “Doombot: Ein Pferd verdurstet im Erdbeerland” (gemeinsam mit Thomas Hainscho, Sukultur 2022). 

Martin Troger lebt und arbeitet als Bibliothekar und Autor in Wien und Bad Vöslau. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mischen. 2022: “Ein Einzelzimmer bitte”, Edition Raetia, 2021 “[EIS]- Sofortbilder”, vauvau-verlag (mit Anna Neuwirth)

Instagram: @juliaknass @annaneuw @martintrog

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