Lesung am 23. und 26. Jänner

Lesung am Donnerstag 23. Jänner

Dialekt meets Jiddisch meets Literatur

Fanny Famos & Papafaya

Musikalische Dialekt Lesung von und mit der Poetry Slammerin und Moderatorin Fanny Famos. Zusammen mit ihrer Band Papafaja und Jan Zimmermann kommt es zu einer Mischkulanz der besondern Art.

*Dialekt meets Jiddisch meets Literatur*

Einfach vorbeikommen und genießen.
Ein Abend von und mit Freunden, bei dem kein Auge trocken bleibt! Egal ob ,,Pippi in den Augen“ oder ,,Tränen der Rührung“ 🙂 wir sind auf alles vorbereitet! ♥

Es freuen sich
Fanny, Jakob, Martin und Jan

Jan Zimmermann studierte Kreatives Schreiben
an der Universität für angewandte Kunst sowie
diverses andres Zeugs. Derzeit arbeitet er an
seiner Dissertation über Dialektforschung im
Nationalsozialismus und macht Slams und Performances.
Fanny Famos ist eine Poetry Slammerin und siet sieben Jahren
die Moderatorin des Stille Post Slams in Wien.
Sie schreibt und performt leidenschaftlich im Dialekt
und widmet sich momentan ausgiebig dem kriieren
von Texten und Lieder in ihrer Band Papafaja.
Papafaja ist ein dreiköpfiges Kollektiv, dass sich der
Interpreation von jiddischer Volksmusik und selbstgeschrieben
Lieden und Texten widmet.
Jakob Berghuber Gesang, an der Gitarre und am Xaphoon.
Martin Erlt Gesang und am Bass.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 26. Jänner

SCHAM

Claudia Tondl

Drei Frauen. Drei Generationen. Ein Kaffeekränzchen. Mutter hat sich bemüht, einen Kuchen zu backen, weil die Tochter sich samt Frau zu einem Besuch angekündigt hat, um dringend etwas loszuwerden. Doch die Frau kommt nicht mit und Großmutters Hunger bestimmt das Beisammensein. Immer wieder erleben die Frauen diese scheinbar gleiche Esstischszene und erzählen ihre Situation aus ihren je eigenen Perspektiven. In jeder Wiederholung ändern sich Gesagtes und Nicht-Gesagtes der Figuren – und führen unweigerlich zum Konflikt. Wahrheit und Lüge, Scham und Schamlosigkeit, Vergessen und Erinnern sind die thematischen Eckpfeiler, um die sich das Stück dreht. Es geht um das Aussprechen von Unaussprechlichem und die Überwindung weiblicher Scham in einem patriarchalen System. In einer fragmentarischen Erzählweise werden (Macht-)Mechanismen des Sprechens und der Sprachlosigkeit verhandelt, die am Beispiel einer familiären Situation wie in einem Versuchslabor durchgespielt werden.
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Es lesen Claudia Tondl, Anna Morawetz und N.N.
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Claudia Tondl nahm am uniT-Lehrgang FORUM Text 2016-2018 teil. Sie schreibt Theatertexte und entwickelt als Dramatikerin in diversen künstlerischen Kollaborationen Performances für die Bühne und den öffentlichen Raum. | http://www.tondlschreibt.at

 Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 16. und 19. Jänner

Lesung am Donnerstag 16. Jänner

Wienerzucker im Anno

Wienerzucker

wienerzucker schreibt Lieder über die Stadt in der er lebt, das Leben das er dort führt, die Leute die er dort trifft und alles was das so mit ihm macht. Ohne langes verstecken hinter Metaphern oder Schachtelsätzen und ohne Angst vor potenziellen Markenrechtsklagen gewisser hiesiger Süßwarenhersteller kommen diese Geschichten vor allem direkt und ehrlich. So besingt er frische, alte, erwiderte, unerwiderte und freundschaftliche Liebe als auch das Leben in WG’s, das nicht feiern gehen und eine eventuelle, wohl gegenseitige, Abneigung diversen Institutionen dieses Landes gegenüber.

Unterlegt werden diese Geschichten mit seiner Gitarre unter gelegentlicher Unterstützung einer Trompete oder Geige. Ob das Ganze dann Folk, Austro-Pop oder einfach Liedermacherei ist bleibt vorerst offen.

Kurz: ein Abend voller Geschichten die alle nicht so ganz ohne Melancholie, Zweifel und Zynismus auskommen wollen. Trotzdem, oder gerade deswegen, wird vorbeikommen empfohlen. Er würd sich freuen.

Vorgeschmack:
https://www.youtube.com/watch?v=y2L-NB3qYbQ
https://www.youtube.com/watch?v=sIrJ_kRuNwY
https://www.youtube.com/watch?v=vL1Usw_R_yg

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 19. Jänner

Die Lasagne: Ein Jahr danach

Isabella Scholda

Genau vor einem Jahr schrieb Isabella ihren ersten Slam-Text. Zwei Monate später wurde sie Landesmeisterin von Wien/Niederösterreich/Burgenland im Poetry Slam. Seitdem hat sie viel erlebt und viel geschrieben: Über Smalltalk, Kindheit, Flammen, Drucker, Drucker in Flammen…und Lasagne. Ein Jahr nach ihrem Senkrechtstart lässt Isabella die letzten zwölf Monate anhand ihrer Texte Revue passieren.

Isabella Scholda ist Videojournalistin, angehende Regisseurin und Poetry Slammerin. Sie wurde 1994 in Baden geboren, studierte in Wien irgendwas mit Medien und fasste schließlich im Videojournalismus Fuß. Sie arbeitete für die Tageszeitungen „Neue Zürcher Zeitung“ und „Der Standard“ und ist heute als Regisseurin und Gestalterin in Wien tätig. Sie slammt seit 2019, im selben Jahr wurde sie die Landesmeisterin im Poetry Slam in Wien, NÖ und Burgenland und stand im Finale des Österreichischen Poetry Slam Meisterschaft 2019.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 9. und 12. Jänner

Lesung am Donnerstag 09. Jänner

„Valentin & Die Zuckerbäcker“

Valentin Lichtenberger

„Mit ihren picksiaßen Liedern füllt die AAA-Batterie der österreichischen Livebands allmählich die Spielstätten im Kleinkunst Exil einer bereits bunten Musiklandschaft. Überbordend-leidenschaftliche Bühnenperformances, textliche Finesse und musikalischer Tiefgang sind Teil ihrer vielversprechenden Rezeptur. Erklärtes Ziel von Valentin und seinen Zuckerbäckern:

Abend für Abend ein strahlendes Lächeln in die Gesichter ihres Publikums zu zaubern! Mit einer unerhörten Selbstverständlichkeit hinterlassen sie Gänsehaut und zum Abschied verhallen elektrisierende Rhythmen im Applaus! Ihre Musik menschelt gehörig, ist liebevoll und faszinierend…“

Bandinfos:

Valentin Lichtenberger: Text, Musik, Gitarre, Gesang

Markus Storf: Saxophon, Percussion

Georg Haider: Bass

Fabian Baumgartner: Mandoline, Gitarre

Kurzbio:

Geboren 1995 in Hellmonsödt OÖ. Studiert seite 2015 das Lehramt (BE, TEX, Deutsch) in Wien. Bandprojekt „Valentin & Die Zuckerbäcker“ seit Winter 2018, davor ausschließlich im Solo. Alle Texte sind im OÖ-Dialekt verfasst.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 12. Jänner

Lyrischer Boxenstopp

Sandro Huber

Öffne in der Mitte eines gemeinen Verses hart das Gas. Bremse voll, wenn du bereits in Tonlage bist. Halt die Luft an. A T M. Dann lass sie weiterfahren. Das Gedicht, it sends you into overdrive. Wahrnehmung: Frontallaufprall mit der Wirklichkeit. Gedichte aus 5 Semestern Sprachkunst.

Sandro Huber, *97 in Salzburg, studiert in Wien Sprachkunst und Philosophie. Schreibt Lyrik und Essays. 2017 Preisträger beim Treffen Junger Autoren, 2018 Mit-Hg. der JENNY, 2019 Teil der künstlerischen Leitung bei „Poesie & Politik. IO Jahre Institut für Sprachkunst“, 2020 Mit-Kurator der Literaturpassage im MQ. Veröffentlichungen in Zeitschriften, zuletzt in JENNY 7.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 19. Dezember

Lesung am Donnerstag 19. Dezember

ADIDO Sbeschl – MegaWeihnachtsLesung

Wir befinden uns über den Daumen geschätzte fünf Mal noch schlafen vor Lametta, Keksen, familiären Besinnlichkeiten, Stihiiille Naacht-Chören und überlasteten ÖBB-Zügen.

Zeit für eine Lesung.
Aber nicht irgendeine.
EIN FEST AN LESUNG!!!

Ganze ZWÖLF großartige Autor*innen haben sich speziell für euch zusammengerottet um euch würdevoll in die Feiertage zu entlassen.

Ihr Lauschenden, kommet, oh kommet doch all.
Ins Anno her kommet und höret euch an:

Tereza Hossa
Anna Stiegler
Raoul Eisele
Janea Hansen
Esma Ahmedi
Andreas Plammer
Katharina Johanna Ferner
Elias Hirschl
Regina Appel
Martin Peichl
Lea Bacher
Mario Schlager

Für die allerheiligste Moderation und Chips vor Ort zeichnet Katherina Braschel verantwortlich.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am 12. und 15. Dezember

Lesung am Donnerstag 12. Dezember

Schau nie zruck

Reino Glutberg

Bluesige Harmonien, scheppernde Percussions und viel schwarzer Humor.

Der Songschreiber Reino Glutberg erzählt durch seine Lieder Geschichten im burgenländischen Dialekt. Auf seiner Debüt EP „Schau nie zruck“ schlüpft er in unterschiedlichste Charaktere die von peitschenden Westerngitarrenklängen und bluesigen Harmonien begleitet werden.

Im Zuge seines Soloprojektes beschäftigt sich Reino Glutberg mit akustischen Instrumenten und simplen Songstrukturen. Das Lied als Medium nutzt er um seine Geschichten zu erzählen, die von gebrochenen und verletzten Figuren handeln.

Menschen die von der Vergangenheit weglaufen weil sie auf ihre Großeltern hören, Paranoia und Beschwerden von Restaurantgästen oder Morddrohungen von Ermordeten. Seltsame Perspektiven mit viel schwarzen Humor. Aber auch kurze und knackige Alkoholiker-weisheiten die sich in grober Rhythmik entfalten kommen auf Reino Glutbergs EP vor. Die Inspiration liefert sowohl seine Vergangenheit im sonnigen Burgenland als auch sein momentanes Leben in Wien.

Auf Reino Glutbergs Debüt EP „Schau nie zruck“ sind sechs Tracks zu finden welche die Bandbreite seines Liedermacherhandwerks demonstrieren und einen Vorgeschmack bieten wohin seine Reise gehen soll.

 

Als Songwriter hat Reino Glutberg schon einige Jahre auf den Buckel. Im Jahr 2017 begann er Lieder im Zuge seines Soloprojektes zu schreiben, bei dem er sich überwiegend mit Western-Gitarren-Sounds und seinen musikalischen Wurzeln die im Blues liegen beschäftigt. In seinen Songs schlüpft er in unterschiedlichste Charaktere die von ihren seltsamen Perspektiven und Erlebnissen erzählen. 2018 produziert er seine Debüt EP auf der er seinen eigenen Stil und Sound fand. Seit dem April 2019 steht Reino Glutberg auf der Bühne wo er seine Tauglichkeit als Solokünstler unter Beweis stellen konnte.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 15. Dezember

&Radieschen Präsentation

Das neuste &Radieschen wird präsentiert! Ausgabe #52 „Genie und Wahnsinn“ mit den fantastischen Autor*innen, die ihre Texte vorstellen. Unter anderem mit:

Esma Ahmedi, Regina Appel, Daniela Dangl und Christine Steindorfer

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 5. und 8. Dezember

Lesung am Donnerstag 5. Dezember

„quer duach“

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Anno 1959 sind erstmals Wiener Dialektgedichte von Dieter Berdel in der Kultur-Zeitschrift neue wege erschienen. Hans Weigel, geschätzter wie gefürchteter Literaturkritiker, empfand dies als Zumutung und machte für diesen Frevel indirekt „…Artmann und Konsorten…“ verantwortlich. Heute, 60 Jahre danach, kann es Berdel immer noch nicht lassen und liest quer durch seine frühen und späteren Schandtaten. Musikalisch begleitet wird er dabei von Ingomar Kmentt mit Stimme und Gitarre: Lieder des schottischen Barden Robert Burns, „verwienert“ von Dieter Berdel.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 8. Dezember

it’s my party and I‘ll cry if I want to

Janea Hansen

Gelesen wird aus dem aktuellen Romanprojekt der Autorin mit dem Titel – 365° – . Es geht ums Verlassen und Zurückkommen, ums Fortgehen und Daheimbleiben und um Bier und Kaffee. Und ein bisschen um Wham! Möglicherweise schleicht sich der eine oder andere Poetry Slamtext in den Abend ein. Und über allem werden großzügig die Ergüsse der Autorin von Twitter verteilt.

Janea Hansen ist Autorin, Slam Poetin, Moderatorin, Kulturveranstalterin und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet derzeit in Wien. Die gebürtige Flensburgerin (D) tritt mit ihren Texten regelmäßig bei Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum auf und gibt Workshops zum Thema Poetry Slam und Performance. Unter anderem betreut sie als Veranstalterin die Lesereihe AnnoLiteraturSonntag und den U20 Poetry Slam im Dschungel Wien und arbeitet mit bei FOMP, dem beliebtesten Veranstalter für Performance-Literatur in Wien. https://janeahansen.wordpress.com/

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 28. November und 1. Dezember

Lesung am Donnerstag 28. November

ANA HOT IMMA DES BUMMERL

Wolfgang Kühn

… lautet der Titel des jüngsten Bandes von Wolfgang Kühn. Das Buch, das in der Edition Stoahoat erschienen ist, enthält großteils pointierte Dialekt-Miniaturen, aber auch ein paar Songtexte von ZUR WACHAUERIN und VESSELSKY // KÜHN.

Nachfolgend eine kleine Kostprobe aus dem neuen Buch!

BEWERBUNGSSCHREIBEN 2019

iCOVER (ana hot imma des bummerl).01
bin
originella
wia
da
urigella
i
vabiag
de
leffeln
de
gobeln
und
de
messa,
owa
mi
söwa
vabiag
i
no

bessa!

Wolfgang Kühn, geboren 1965 in Baden, lebt in Zöbing / Langenlois. 1992 DUM – Das Ultimative Magazin (http://www.dum.at) mitbegründet, ebenso wie 1999 das Int. Kulturenfestival „Literatur & Wein“. Mitbegründer und seit Anbeginn (2007) künstlerischer Leiter der SEPTEMBERLESE in Langenlois.

Seit Mai 2017 freiberuflicher Autor und Musiker. Hans Weigel Literaturstipendium 2018 / 2019.

Texter und Stimme der Formationen „Zur Wachauerin“ (vier CDs / http://www.zurwachauerin.at) und „VESSELSKY // KÜHN“ (zwei CDs / http://www.küve.com). Bislang fünf Bände mit Dialekt-Miniaturen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 1. Dezember

wir gingen weil alle gingen

Thomas Perle

THOMAS PERLE LIEST AUS SEINEM PROSABAND

wir gingen weil alle gingen.

Thomas Perle_wir gingen. BuchRumänien 1989. Ein ganzes Land blickt gebannt in die Röhrenfernseher der sozialistischen Republik. Zwei Leichen werden wie Puppen in die Kamera gehalten. Der Diktator und seine Frau sind tot. Bilder, die sich ins europäische Gedächtnis gebrannt, Familienleben und Biografien zerrissen haben. Ein junger Mann kehrt zurück an seinen Herkunftsort. Im Weiß der Landschaft schwarze Gestalten, die trauern.

Thomas Perles Prosa blickt in viele Schicksale. In poetisch verknappter, dichter Sprache erzählt der Autor von Anpassung und Brüchen, von Widerstand, Sehnsucht und Aufbruch. Thomas Perle wurde im sozialistischen Rumänien geboren und emigrierte mit seiner Familie nach Deutschland, wo er dreisprachig aufwuchs. Nach seinem Abitur sammelte er erste Erfahrungen als Volontär im Bereich Regie, Dramaturgie und Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg, studierte an der Universität Wien und arbeitete am Volkstheater und am Schauspielhaus Wien. Für seine Prosa und Dramatik erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt im Juni 2019 den Retzhofer Dramapreis, der mit einer Uraufführung am Burgtheater verbunden ist.

Sein Prosaband wir gingen weil alle gingen. erschien 2018 im Verlag edition exil.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 24. November

Am Donnerstag den 21. November wird die neue Ausgabe des Morgenschtean präsentiert im TSCHOCHERL. Es findet keine Lesung im Café Anno statt.

 


Lesung am Sonntag 24. November

PRLayout 1ÄSENTATION DUM 92 & UND # 7

„UNDUM“ – Lesungen von Autorinnen und Autoren aus UND-Heft # 7 und aus DUM 92

Aus DUM 92 lesen: Daniela Dangl, Jasmin Gerstmayr, Susanne Grech, Matthias Hütter, Michaela Ortis und Martin Peichl

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 14. und 17. November

Lesung am Donnerstag 14. November

schmüzd, gschmoidzn, weg

Katherina Braschel

Mohnzöödtn breslnd ins Aug und mid aana Aludassn kenndtad ma vü übas Blaadzn song. Oba ma muas vielleichdt ah ned.

Es gehd um a o´stochene Sau, um an Elefondtn in aana Blastikgarrasch und um ondre Normalzuaständ.
Um gschissn, um oarsch, um draamhappadt, um o´bempfd.
Und um Nutella ah.

Katherina Braschel
In Salzburg geboren und aufgewachsen, wohnt, schreibt, arbeitet und prokrastiniert sie seit 2011 in Wien. Redaktionsmitglied des &radieschen und des Morgenschtean, Mitorganisatorin und -Moderatorin des AnnoLiteraturSonntag.
Preisträgerin des Rauriser Förderungspreises und des Exil-Literaturpreises für Autor*Innen mit Deutsch als Erstsprache, beides 2019. Im Herbst 2019 gewann sie den Wortmeldungen-Förderpreis.
2020 erscheint ihr Debüt in der edition mosaik.

Sie mag Käse, Kaffee, Bier und Feminismus, hat eine gar nicht so heimliche Trash-Liebe für Modern Talking und ihr Lieblings-Dialektausdruck ist ‚am Oarsch gehen‘.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 17. November

Wort / Wild / Wechsel

Markus Grundtner & David Bröderbauer

Im fliegenden Wechsel geben David Bröderbauer und Markus Grundtner, beide Absolventen der Literaturakademie Leonding 2017/2018, Auszüge aus ihren aktuellen Werken zum Besten. Die Autoren erzählen über Menschen und Tiere in der Stadt und am Land, im Büro und am Truppenübungsplatz – kurz: in ihrer natürlich unnatürlichen Umgebung.

Markus Grundtner liest Kurzprosa, in der er Erlebnisse aus seinem Anwaltsalltag  verarbeitet: „Nein“, sage ich, „Ich will nicht mehr Geld. Ich will mehr Zeit!“ – „Seien Sie nicht lächerlich.“

David Bröderbauer liest aus seinem Roman „Wolfssteig“ in dem ein aufgelassener Truppenübungsplatz die Hauptrolle spielt: „Ich verstehe schon, was du meinst. Du suchst einen Ort, wo du dazu gehörst. Aber mit Orten ist es dasselbe wie mit Menschen, es passt nie wirklich.“

Markus Grundtner, Jahrgang 1985, ist Autor im Sein, Anwalt im Werden und Journalist im Ruhestand. Er lebt und arbeitet an verschiedenen Schreibtischen in Wien und Triest. Veröffentlichungen von Kurzprosa in Anthologien und in Literaturzeitschriften (u.a. in: Am Erker, Die Rampe, DUM, erostepost, etcetera, mosaik, Podium sowie &Radieschen). Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramts 2018 für sein Romandebüt. Longlist Walter-Kempowski-Literaturpreis 2019. Einladungen zu books without covers #14 (Berlin) und zum Literaturfestival BuchBasel 2019.

David Bröderbauer, Jahrgang 1981, ist Biologe und lebt in Wien. Forschungsreisen führten ihn unter anderem nach Costa Rica und China. Seine Kurzgeschichte „Tagesanbruch in Xishuangbanna“ wurde 2012 beim Schreibwettbewerb uni international der Universität Wien ausgezeichnet. Sein Debütroman „Wolfssteig“ ist im April dieses Jahres im Milena Verlag erschienen.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 7. und 10. November

Lesung am Donnerstag 7. November

„Schleichen’S Ihnen halt!“

Martin Bachler

Im Rahmen des ANNO DIALEKT DONNERSTAGS wird Schmutzfarbenspecht und halberter Autor Martin Bachler aus seinem beschwerdereichen Roman „Das Wiener Plateau“ lesen.

Verschwörerisch geht es denn zu in Wien. Ein einigermaßen geheimes Magistrat soll sich für umfassende Traumverzerrungen in unserem beschaulichen Wien, und vielleicht sogar noch darüber hinaus verantwortlich zeichnen. Ja, die Großen Magister des Amtes obwalten in der hiesigen Wirklichkeit mit penibler Strenge und Fachsorge, Dinge von denen Sie nichts zu verstehen brauchen.
Allerdings sind jetzt, zugegeben, einige Unbekömmlichkeiten geschehen, gewisse „Peinlichkeiten“, wie man sie im Amt gerne nennt.
Überall wittern wissende Organe Intrigen.
Noch am Käsekarl am Karlsplatz hat der Eine oder die Andere was gehört.
Ein Postlinger vom Schlage des Franz Wraniflecks sieht sich mit Irrealitäten konfrontiert, die ihn beinah in die geistige Umnachtung treiben (und er ist hiebei nicht der Einzige). Doch als er seinem obersten Spezi, dem Privattaxler Petrusic von seinen Sorgen berichtet, offenbart sich den Beiden eine eigenartige Spur. Unwillkürlich dringen Sie tiefer in das geheime Geflecht, bis sich ihnen die Zusammenhänge letztlich geradezu um die Mandeln schmieren. Nur macht das halt auch nix leichter, was aber wiederum nichts macht, denn in Wien gratuliert man sich zu vielem, selbst zum Sterben.

Lassen Sie sich also einwirken ins Allerfeierlichste der höchsten Amtskathedrale, schnüffeln Sie hinein. Und wenn Sie’s doch nicht freut, dann schleichen’S Ihna halt wieder.

Martin Bachler, 1992 in Kitzbühel in Tirol in die Welt geworfen, kombiniert in seinen Werken eine ausgeprägte, beinahe exzessive Neigung zur lautlichen Gustation des eh Unverdaulichen. Ihn fasziniert das, was man nicht in der Lage ist hinauszupressen, jenes „Beste, das man den Buben doch nicht sagen kann“. Mithilfe der untersprachlichen Feile ist er stets bestrebt, die krustierten Texturen des sich sträubenden Sinngewebes aufzuraspeln, um die darin und darunter wirkenden Bäche freizusetzen. Bachler steht für eine gnadenlos pedantische, ja schier ekelhafte Inspektion des psychischen Räderwerks und dessen noch so tausendzarte Verzahnungen mit der Umwelt. Auf haarsträubend witzlose Art und Weise sucht er an die Furten des Verunsprachlichten zu drängen um dort am Zipfel des Erstaunens zu ziehen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 10. November

Miez Marple – Katzenkrimilesung

Fabian Navarro

Fabian Navarro liest Auszüge aus dem Manuskript zu seinem ersten Katzenkrimi.

Eigentlich hatte sich die Katzendetektivin Miez Marple zurückgezogen. Doch als der Mord an einem YouTuber ihren Freund Watson in Bedrängnis bringt, kann sie nicht anders: sie übernimmt den Fall. Nach und nach stößt die flauschige Ermittlerin auf ein verheddertes Knäul an Geheimnissen: Steckt der Katzengrasbaron Al Katzino hinter dem Mord? Was hat das Verschwinden eines Berühmten Schlagerkater mit all dem zu tun? Wann gibt’s Snacks? Einige dieser Fragen werden im Laufe des Abends beantwortet. Katzenvideos gibt es auch.

Infos zum Autor: www.fabiannavarro.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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