Lesung am 21. und 24. März

Lesung am Donnerstag 21. März

Ohne Egon

Jonopono & De liabn Leit‘

Pono und die liabm Leit sind die niederösterreichische Musikcombo, wenn es um Gesellschaftskritik, Selbstreflexion und vor allem Spaß am Musizieren geht. Es erwartet euch ein bunter, lustiger Abend mit selbstkomponierten Songs im Dialekt (und darüber hinaus) und Texten von Jonopono, Nate, Brigitte und Ernst mit Stimmen, Gitarre, Bass und Perkussion.

PundlL

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 24. März

gegenstandsloses murmeln

Christopher Schmall

was der bär träumt bleibt ungesagt. steine fragen nicht nach dem wind. kerzen erflehen weite. es regnet augen während des blumenpflückens von gepflügter stirn. stille schmeckt blau. das ich : entrückt. das ich : fassungsfern verdichtet zu schallwellender ekstase.
der salzburger künstler christopher schmall bringt vielfarbige lyrik und prosa aus dem reich im zwischen, den momenten des zweifelns, des fragens, den zeiten lust- und qualvollen sitzens am rande des chaosmos. wahrnehmungsverdichtungen, bildspiele und die vehemente poetisierung der inneren und äußeren welt.
Christopher Schmall
1993 in Salzburg geboren; lebt und arbeitet dort als Schriftsteller, freier Radiomoderator, Barkeeper im H.C.-Artmann-Café und Obmann der Salzburger AutorInnen Gruppe. Sein Lyrikband seelen.splitter erschien 2016; seither Arbeit an diversen Projekten, auch am zweiten Gedichtband gegenstandslos.
gegenstandsloses murmeln

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 14. und 17. März

Lesung am Donnerstag 14. März

„Jinga berma nimma“

Sigrid Horn

eine Lesung mit Musik und Gästen zum Thema Älterwerden.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 17. März

Literatur und so Zeugs

Katharina Wenty

Da Katharina ein sehr spontaner Mensch ist (vielleicht auch deswegen, weil ihr Entscheidungen oft eher schwer fallen), wird auch ihre Lesung ebenjene Spontaneität und Entscheidungsunfähigkeit widerspiegeln. So viel sei jedoch verraten: Der 17. März garantiert einen abwechslungsreichen Abend über den bis zur letzten Sekunde und darüber hinaus nichts genaues gesagt werden kann worum es inhaltlich dabei eigentlich genau geht und ob es überhaupt eine Art roten Faden gibt. Vielleicht ist er auch grün. Das ist immerhin Katharinas Lieblingsfarbe. Werden Sie Zeuge eines wortchaotischen Abends einer mit ihrem Leben zumeist ein wenig überforderten jungen Frau, die nichtsdestotrotz ihr Bestes geben wird um den Zuhörern und -sehern eine schöne Zeit zu bescheren (zumindest wird das Ende auch absehbar sein). Möglicher Inhalt der Lesung könnten (!) sein: Slamtexte, Tagebucheinträge (v.a. Autostoppgeschichten), Kurzgeschichten bzw. Prosa, Freestyle-Rap (1% Chance), Gedichte (v.a. melodramatische Teenieverse), Einkaufslisten, Rezepte (es gibt derzeit jedoch erst drei von mir handnotierte Rezepte), alte Deutschschularbeiten, die niemals der Lehrerin zurückgegeben wurden, selbsterfundene Zaubersprüche u. -rituale (eventuell wird die Lesung auch zu einer interaktiven Schamanenparty) … Die Möglichkeiten sind endlos wie man sieht … So auch das Universum. Aber nicht die Wurst.

Aufgewachsen in Wien, entdeckte Katharina Wenty bereits im Alter von acht Jahren ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Acht weitere Jahre später kam das Filmemachen als Hobby dazu. Derzeit studiert die 23-Jährige Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität in Wien und macht zwischendurch mit Vorliebe Slambühnen unsicher. 2018 konnte sie sich den Titel der Poetry Slam Landesmeisterin für Wien, Niederösterreich und Burgenland ergattern sowie den 5. Platz sowohl bei den Poetry Slam Österreich- als auch Europameisterschaften.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 7. und 10. März

Lesung am Donnerstag 7. März

„S’Liacht heat blinzlt“

Katharina Schöch

Mein Name ist Thalita und ich habe keine Geheimnisse.
Mein Name ist Natascha und ich mag keine anderen Frauen.
Mein Name ist Charmaine Pichler-Bacellar und ich werde diesen Namen behalten.
Mein Name ist Maya und ich wäre gerne ihre Marionette.
Mein Name ist Melissa und ich will meine Eier von einem glücklich gevögelten Huhn.
Mein Name ist Anne und ich provoziere gerne.
Mein Name ist Leonie und ich fühle mich hinter der Kamera wesentlich wohler als davor.
Mein Name ist Katharina und ich habe Lesung
– kumm doch zuahöra, würd mi freua!

Katharina Schöch, aufgewachsen in Vorarlberg, derzeitige Propädeutikumskandidatin, arbeitet als Sprecherin in Wien, studiert Theater-, Film- und Medienwissenschaften und schreibt Kurzgeschichten, im Vorarlberger Dialekt und Hochdeutsch, über Leben, die so oder so ähnlich passieren könnten.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 10. März

Lungenzüge

Katherina Braschel

Der Bertram hat den Sauerrahm vergessen und für manche Beziehungen wäre es vielleicht doch klüger gewesen, in Linz auszusteigen und herauszufinden, wo die Voest anfängt und wo sie aufhört.

Außerdem: Die Wippe als Metapher für einen Frühstücks-Gedanken.

Es geht um: leben nebeinander und leben miteinander, um Alltagssexismus und um Bäume, vielleicht.

Es gibt: Prosa in kurz und länger und vielleicht ein bisschen Lyrik dazwischen.

Katherina Braschel ist Schriftstellerin, hat eine medien- und filmwissenschaftliche Masterarbeit zu queer_feministischer Pornografie im Tiefkühlfach liegen und arbeitet als Speed Dating-Betreuerin (true story.). Sie ist Feministin und Freundin der gepflegten Trashigkeit, außerdem Redaktionsmitglied des Literaturmagazins &radieschen, in dem sie auch die Kolumne Textgeflüster bespielt und Mitveranstalterin der Lesungsreihe AnnoLiteraturSonntag.

2018 gewann sie den Literaturwettbewerb Wir lesen uns die Münder wund, den Lyrik-Sonderpreis im Rahmen des Erostepost-Literaturpreises und war Shortlist-Platzierte beim Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerb von fm4.

Mit ihrem Text Bäume zählen befand sie sich auf der Shortlist für den Wortmeldungen-Förderpreis 2019.

Sie ist Preisträgerin des Rauriser Förderungspreis 2019 für ihren Text Das gute Bild.

Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien (u. A. PS – Politisch schreiben, mosaik, Erostepost,…).

Ihr Kaffeekonsum ist hoch.

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 28. Februar und 3. März

Lesung am Donnerstag 28. Februar

Ö, von Z bis A

Tizian Rupp

Googelt man „Österreich Di“, so wird einem die digitale Vignette vor dem Dialekt vorgeschlagen. Tizian hat keine Pickerl, deswegen geht er halt auf den Grund seiner schriftlichen mündlichen Art. Von Z bis A, so rückwärtsgewandt wie nur geht. Friedhofsordnung von Ybbs an der Donau: ja, haben wir. Kärntnerische Gebirge ohne Straßennamen: maybe. Gschichtldrucker T. klammert sich daran fest, dass im Burgenland „bochn“ und „bockn“ die Grenze zwischen zwei Dörfern beschreiben.

Kurzbio: Tizian Natale Rupp studierte vieles (erfolglos), jetzt Philosophie und Sprachkunst (brotlos), veröffentlicht sich manchmal, aber zum Dialekt bin ich eigentlich durch meinen Großvater gekommen (Burgenland), dann doch irgendwie was Wienerisches aufgeschnappt, WILL IT BLEND, find it out. Dialekt geht sich laut Tizian dort aus, wo er sich nicht auf sich selbst draufsetzt. H.C. Artmann beschrieb Tizian unwissentlich einma sol: „heit bin e ned munta wuan
und i schlof
und i schlof
und i schlof“

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 3. März

Streunende Mischung

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Bei den beiden Altspatzen Dieter Berdel (Jg. 1939) und Ingomar Kmentt (Jg. 1945) hat sich im Laufe von Jahrzehnten eine Mischung herumstreunender Texte und Musikstücke angesammelt. Diese sollen nun zu Gehör gebracht werden. Wer beim Lauschen in die Fußangeln der Sprache und in die Sinnfallen des Nonsens tappt oder sich im doppelten Boden der Parodie verfängt, darf lachen. Auch und vor allem über sich selbst.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 21. und 24. Februar

Lesung am Donnerstag 21. Februar

lauwarm

Anna Stiegler

anna stiegler wurde vor kurzem für eine kärntnerin gehalten, es ist also an der zeit, diese fehlvorstellung zu korrigieren. es könnte außerdem ein jubiläum sein: die zehnte lesung im anno? aber niemand hat mitgezählt.

die offiziell anerkannte tiefste temperatur in einem bewohnten gebiet beträgt -67,8 grad, gefühlt ist es in österreich derzeit um einiges kälter. eine gelegenheit zum aufwärmen gibt es im anno. es wird ein abend zwischen besinnung und megaphon, zwischen jogginghose und zu enger jeans, zwischen romantik und murenabgang, zwischen oaschicht und genoss_innen, zwischen vertrockneten wiesen und kaltem wasser, zwischen verdrängen und mittn in de goschn.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 24. Februar

Randnotizen

Karin Gayer

Karin Gayer hat als Schülerin in den post-punkigen 1980ern zu schreiben begonnen und lässt sich manchmal immer noch von undergroundiger Musik „von damals“ inspirieren. Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht sie ihre Texte in Literaturzeitschriften, in Anthologien sowie im Rundfunk und hält regelmäßig Lesungen.

Ihre Figuren sind Außenseiter/innen, Zartbesaitete und Freiheitsliebende, die lieber beobachten als sich mitten ins Gewühl zu werfen. Ihre Themen kreisen um Selbst- und Fremderkenntnis zwischen Melancholie und subtiler Ironie.

Neben Lyrik und kurzen Prosatexten wird die Autorin Auszüge aus ihrem Manuskript „Separation“ lesen. Der Erzählband erscheint im März 2019 im Wiener Arovell Verlag und ist ihr 4. Buch.

www.karin-gayer.blogspot.com

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 14. und 17. Februar

Lesung am Donnerstag 14. Februar

LYRIK & PROSA IN BAROCKER SPRACHE

Robert Eder

Es ist mir eine große Freude, Sie hiermit zu der folgenden Veranstaltung einzuladen:

Am 14. Februar 2019 lese ich um 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien.

Der Auftritt findet im Rahmen der Lesereihe „ADIDO – Anno Dialekt Donnerstag“ statt.

Das Thema Dialekt werde ich diesmal mit LYRIK & PROSA IN BAROCKER SPRACHE interpretieren.

Wie viele von Ihnen wissen, schreibe ich seit Jahren kontinuierlich Texte in jener,

etwa an Abraham a Sancta Clara angelehnten, Sprachform, welche – durchaus vital – nach wie vor unsere

Dialekte bereichert!

Begeben Sie sich also mit mir auf eine spannende, vergnügliche und poetische

Zeitreise im Café (nomen est omen) Anno!

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 17. Februar

F L E I S C H W A D E

Theresa Luise Gindlstrasser

Claudia Tondl, Anna Morawetz, Patrick Rothkegel und Theresa Luise Gindlstrasser lesen dramatisch: FLEISCHWADE. Da geht es um Tod.

FLEISCHWADE ist ein theatertext. entstanden bei forum text von unit. es ist eine versuchsanordnung zum umgang mit löchern. wenn der tod ein loch ist und etwas fehlt

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 7. und 10. Februar

Lesung am Donnerstag 7. Februar

Es darf auch einmal ein bisserl mehr sein!

Fanny Famos & Papafaja

Fanny Famos ist eine Wiener Poetry Slammerin und Veranstalterin. Sie steht seit sechs Jahren auf der Slambühne und probiert sich seit zwei Jahren gemeinsam mit ihren Bandkollegen, Martin und Jakob, an neuen Musikstilen aus.
,,Dialekt“, sagt sie, steht ihr aber am Besten ,,weil man da so reden kann, wie einem die Goschn‘ gwachsn‘ is!“

Papafaja ist ein Generationen überschreitendes Kollektiv, das jiddische Volksmusik und selbst geschriebenen Dialektlieder zum Besten gibt.

Gemeinsam machen sie den Abend zu einem famosen Erlebnis!

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 10. Februar

Mein erstes Mal

Lea Kerschhaggl

Lea is an extroverted introvert.
Und ganz nebenbei hat sie auch mal angefangen, Texte zu schreiben. Mal auf Englisch, mal auf Deutsch — Hauptsache traurig.
In ihren Texten erzählt Lea die Geschichten von Personen in sozialen Randgruppen. Personen, die an verschiedenen psychischen Erkrankungen leiden. Personen, deren Stimme oft zu leise ist um gehört zu werden.

Leas Gedichte verführen in ihre Gedankenwelt. Sie nehmen dein Herz, füllen es
fast ganz mit Gefühlen, und geben es mit dem letzten Wort mit einem Lächeln
wieder zurück. Es bleibt dann noch genau der Platz übrig den es braucht, um
eigene Emotionen beizumengen, sodass dann ein schönes Gemisch aus neu und alt
entsteht, meistens mit einer Prise aus neuen Erkenntnissen.

Leute sagen, dass die Texte sie berühren, zum Nachdenken bringen oder betroffen machen. Andere sagen, die Texte sind schön.
Lea würde sich freuen, wenn ihr kommt und euch selbst ein Bild macht.

Lea ist ein bisschen nervös.
Und Lea freut sich auf ihr erstes Mal — mit euch

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 31. Jänner und 3. Februar

Lesung am Donnerstag 31. Jänner

DER HIMMEL IST HEUER AUS PAPIER

Martin Auer

MARTIN AUER SPRICHT UND SINGT GEDICHTE VON MARTIN AUER
„Doch gerade durch die Schlichtheit seiner Gestaltung kommt die enorme Bildkraft, die den Texten von Martin Auer innewohnt, umso stärker zur Geltung. In wenigen Zeilen lässt der Autor so ganze Welten vor dem Auge des Lesers entstehen …“
(Morgenschtean)
„Und gesungen wurde tatsächlich. Martin Auer ließ zwischen den kleinen thematischen Blöcken seine Gedichte als Lieder einfließen. Und wie er sang! Ohne Begleitung, vollkommen auf sich gestellt und mit großer Hingabe. […] Noch nie stellte sich jemand auf unser Laminat und schmetterte seine eigenen Gedichte als Acapella-Sänger. Toll!“
(Read!!ing Room)

Martin Auer wurde 1951 in Wien geboren. Er hat die Universität besucht und dort ein Jahr lang das Studium von Germanistik und Geschichte und dann ein weiteres Jahr das Dolmetsch-Studium geschwänzt. Stattdessen hat er Theater gespielt. War sieben Jahre lang Schauspieler, Dramaturg und Musiker am „Theater im Künstlerhaus“. Hat dann eine Band gegründet. Ist als Liedermacher aufgetreten. Hat Gitarreunterricht gegeben. Die Weltrevolution vorbereitet (gratis). Als Texter für Werbung und Public Relations Übertriebenes, Unwahres und Einseitiges verbreitet (für Geld). Für Zeitungen gearbeitet. Sich zum Zauberkünstler ausgebildet. Ist bei Betriebsfesten und Kindergeburtstagen aufgetreten. Hat irgendwann einmal auch ein Kinderbuch geschrieben. Das 1986 veröffentlicht wurde.

Seither betrachtet er sich als Schriftsteller und hat aus diesem Grund noch über vierzig weitere Bücher geschrieben, davon ca. zwei Drittel für Kinder. Auch einige Preise eingeheimst, z.B. den Kinderbuchpreis des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen 1990, den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 1994, 1998 und 2000, den Förderpreis des österreichischen Bundesministeriums für Verkehr (das damals auch für Wissenschaft und Kunst zuständig war) 1996 und den Jugendbuchpreis der Stadt Wien 1997 und 2002. Er wurde nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 1997, und für den internationalen Hans-Christian Andersen-Preis 1997. 2005 wurde ihm für Verdienste um die Republik Österreich der Berufstitel Professor verliehen, was er ehrend, aber auch irgendwie lustig findet.

Martin Auer ist Vater einer erwachsenen Tochter, Großvater von zwei etwas jüngeren Enkeln und Vater einer kleinen Tochter. Er lebt nicht im Waldviertel und hat keine indischen Laufenten.

www.martinauer.net

 

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Lesung am Sonntag 3. Februar

MIT DEN FISCHEN SCHWITZEN

Peter Wetzelsberger

Seit fast 20 Jahren macht der freischaffende Künstler Peter.W. im Freien Radio Salzburg den Äther unsicher. In dieser Zeit hat er einige skurrile Dialoge und Hörspiele geschrieben oder wenn’s hochkam, auch mal zusammen mit Freunden improvisiert. Seien es Geschichten über einen Drachen der an einem Kreuzworträtsel scheitert, einen Vampir der versucht ein Blutorangensorbett zu bestellen, eine siebenjährige Tochter die ihrer Mutter ankündigt sich das Leben nehmen zu wollen, einen legendären halben Dialog zum Thema Salzteig oder die für Radio du Grand Mot produzierte Seifenoper „Wer mit wem… und warum überhaupt?“ Der gebürtige Salzburger und nunmehr Exilwiener Peter.W. spricht alle Stimmen selbst und schreckt dabei nicht zurück sich komplett zum Affen zu machen.


Peter Wolfgang Wetzelsberger alias Peter.W. (*1983 in Salzburg Stadt) ist ein freischaffender Künstler, Autor der Literaturplattform Poetro, Mitbegründer des Bureau du Grand Mot und Redaktionsmitglied der mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur, in der auch seine Kolumne Hanuschplatz erscheint. Seit 2018 lebt er in Wien, wo er sich zurzeit verstärkt der Komparserie widmet.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 24. und 27. Jänner

Lesung am Donnerstag 24. Jänner

Arschkrapfen Episode IV: a phantom anus

Elias Hirschl & Benjamin Schmalhart

Der Beginn der scheiß Prequel Trilogie!

Sie haben gemeinsam Raum und Zeit zerfickt, sind dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen und eigentlich wurde schon alles gesagt, trotzdem sind die Arschkrapfen zurück! Und fast so feist wie früher!

Wels, 1934: In einer schwindligen Bar trifft Benedict McSchmalhart auf den frisurdefizitären Ephraim Hirschlowicz. Werden die beiden das Mysterium um die „Arschkrapfen-Prophezeiungen“ lösen können, oder finden sie in einer Stadt ihr Ende, die 50% so tödlich ist, wie das heutige Wels? Also immer noch ziemlich tödlich? Finden Sie es heraus!

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 27. Jänner

Bis ans Ende

Barbara Rieger

Barbara Rieger liest aus ihrem Debütroman „Bis ans Ende, Marie“ (Kremayr & Scheriau 2018), wahrscheinlich das Ende.

Zum Buch: Sie lernt Marie in einer Bar kennen. Sofort entwickelt sich eine innige Freundschaft. Marie ist alles, was sie nicht ist: attraktiv und beliebt, dominant und extrovertiert. Und sie überschreitet gerne Grenzen. Marie ist immer an ihrer Seite und so nahe wie niemand sonst, manchmal zu nahe, zu fordernd, zu bestimmend und verletzend, dennoch die Einzige, die sie versteht. Die Mutter ist hysterisch, der Vater hat stets das passende Medikament parat und ihr Schwarm und Studienkollege Dominik schenkt ihr keine Beachtung – also bleibt nur Marie. Was wie eine gewöhnliche Freundschaft beginnt, wird allmählich zu einem Vexierspiel. Die Begegnungen mit Marie werden merkwürdiger, die Erinnerungen bruchstückhafter, als würde etwas nicht stimmen, eine Art Störbild, das sich über die Realität legt. Wie im Tanz führt Barbara Rieger ihre zwei Figuren durch den Roman, mal verschmelzen sie miteinander, mal werden sie durchgeschüttelt, immer aber bleiben sie im Takt der Sprache.

„Ich schiebe sie zur Seite, sie lacht laut und vibriert in meinem Bett, vibriert wie ein Wecker, mein Wecker, ich schalte den Wecker aus, blonde Haare stecken in meinem Hals, ich huste, würge. Bevor ich ersticke, wache ich auf.“

Mehr zum Buch: http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/bis-ans-ende-marie/

Zur Autorin: Barbara Rieger, geboren 1982 in Graz, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Leitung des Lehrgangs Schreibpädagogik am Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen (BÖS). Mit Alain Barbero Herausgeberin des Literatur- und Fotoblogs „cafe.entropy.at“, aus dem das Buch „Melange der Poesie – Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß“ (Kremayr & Scheriau 2017) hervorging. Im Herbst 2019 erscheint das Folgeprojekt „Kinder der Poesie – Österreichische AutorInnen in Schwarzweiß“ bei Kremayr & Scheriau.

 

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Lesung am 17. und 20. Jänner

Lesung am Donnerstag 17. Jänner

eigentlich eh süß

Wienerzucker

wienerzucker schreibt seit gut einem Jahr Lieder über die Stadt in der er lebt, das Leben das er dort führt, die Leute die er dort trifft und alles was das so mit ihm macht. Ohne langes verstecken hinter Metaphern oder Schachtelsätzen und ohne Angst vor potenziellen Markenrechtsklagen gewisser hiesiger Süßwarenhersteller kommen diese Geschichten vor allem direkt und ehrlich. So besingt er frische, alte, erwiderte, unerwiderte und freundschaftliche Liebe als auch das Leben in WG’s, das nicht feiern gehen und eine eventuelle, wohl gegenseitige, Abneigung diversen Institutionen dieses Landes gegenüber.

Unterlegt werden diese Geschichten mit seiner Gitarre unter gelegentlicher Unterstützung einer Trompete oder Geige. Ob das Ganze dann Folk, Austro-Pop oder einfach Liedermacherei ist bleibt vorerst offen.

Kurz: ein Abend voller Geschichten die alle nicht so ganz ohne Melancholie, Zweifel und Zynismus auskommen wollen. Trotzdem, oder gerade deswegen, wird vorbeikommen empfohlen. Er würd sich freuen.

Vorgeschmack:
https://www.youtube.com/watch?v=y2L-NB3qYbQ
https://www.youtube.com/watch?v=sIrJ_kRuNwY
https://www.youtube.com/watch?v=vL1Usw_R_yg

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 20. Jänner

𝓔𝓼 𝔀ä𝓻𝓮 𝓵𝓾𝓼𝓽𝓲𝓰, 𝔀𝓮𝓷𝓷 𝓮𝓼 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓼𝓸 𝓽𝓻𝓪𝓾𝓻𝓲𝓰 𝔀ä𝓻𝓮.

378 (Lena Hödl)

378, eigentlich Lena Johanna Hödl, 1996 als jüngste von vier Töchtern geboren und aufgewachsen in einem Dorf in der Steiermark in einem sehr großen, sehr stillen und sehr sauberen Haus gleich neben dem Friedhof, unter strenger Aufsicht von Gottvater und Vatergott, fing mit 15 mit Poetry Slam an (damals noch Emo-Texte) und macht es immer noch wahnsinnig gerne (jetzt Emo- und Sex-Texte). Nach jahrelangem konsequentem Versagen bei dem Versuch, was Anständiges zu machen, studiert sie jetzt Schauspiel und hustlet sich eben so durchs Leben. Sie schreibt hauptsächlich, um ihr unmenschlich starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu sublimieren, mal ein bisschen Liebe abzustauben und außerdem nicht vollkommen wahnsinnig zu werden, aber das funktioniert nicht so gut. 378 ist oft sehr glücklich. Und sehr traurig. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, und genau darum geht es. Um Feminismus und Ficken, um Liebe und Laster, um Depression und Daddy Issues und Messiaskomplexe und die Schönheit des Scheiterns und dass im Endeffekt eigentlich alles schon verdammt lustig ist. Es gibt Leute, die sagen, 378 sei Punk. 378 sagt, das wäre nicht fair dem Punk gegenüber.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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