Lesung am 19. und 22. September

Lesung am Donnerstag 19. September

Schee hada grde

Dietmar Koshier, Harald Pesata & Roland Kadan

Sarkastische Einzeiler, Wortwitz aus Beruf & Alltag, biblische Gschichtln von dreien, die reden und schreiben wie der Schnabel gewachsen ist.

Roland Kadan:

Roland Kadan wurde 1961 in Wien geboren und wuchs in Wien-Währing auf. Er unterrichtet seit den 1980er-Jahren Latein und Evangelische Religion und ist daneben (als externer Lehrender) an der Universität Wien, in der Lehrer/innen-Fortbildung sowie als Autor tätig. 2008 erschien sein Latein-Liederbuch Cantare necesse est, 2017 Da David und sei Pantscherl. Altes Testament auf Wienerisch I. Er lebt in Wien-Hütteldorf.

Harald Pesata:

1966 in Wien geboren. Zahlreiche Tätigkeiten, wie: Zeitsoldat, Kellner, Koch, Bühnenarbeiter an der Wiener Staatsoper, Vertreter, Bauarbeiter, Berufskraftfahrer, Verkaufsfahrer, Schwertransport, Möbelpacker, Klavierträger, Gastronom, Event-Organisator, jetzt im Sicherheitsdienst und freier Schriftsteller. 2006 erste Lesung eigener Texte. Seitdem zahlreiche weitere Lesungen im gesamten deutschen Sprachraum bis zum heutigen Tage. Mundart und Dialekt sind ihm dabei ein besonderes Anliegen.

Dietmar Koschier:

1976 in NÖ geboren. Seit 10 Jahren in Wien wohnhaft. Scheut „richtige“ Arbeit wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb als freier Schriftsteller Prosa, Lyrik und fallweise Dramatik.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 22. September

Immer ist alles beziehungsweise

Daniela Dangl

DANIELA DANGL (1974) verbringt eine 0815-Kindheit im Waldviertel, wo nie etwas passiert und trotzdem die Zeit vergeht. In ihren Texten wird die Vergangenheit abgeklopft und mit dem Heute in Verbindung gesetzt. In Rückblenden ist die Sprachlosigkeit der Figuren hörbar, die 80er-Jahre-Cornetto-Sommer erleben, Klarinette spielen oder mit zu kurzen Beinen Traktor fahren – alles immer mit den Marionettenfäden der katholischen Kirche im Genick. Nostalgie bleibt Schattierung, die Gegenwart stellt ihre eigenen Fragen: Worüber redet die Heimat und was verschweigt sie?
Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel (NÖ) geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, aufs Land heimgekehrt, um die beiden Söhne dort großwerden zu lassen.
Seit der Rückkehr in ihre Geburtsstadt unterrichtet sie an diversen Schulen, zuletzt an der HLW/FW in Horn. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem jüngeren Sohn lebt und schreibt sie in Waidhofen/Thaya, flieht jedoch tageweise nach Wien.
D. Dangl fokussiert in ihren Texten Beziehungen und zeigt das Schweigen der Heimat in Gegenwart und Vergangenheit.
Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 12. und 15. September

Lesung am Donnerstag 12. September

auftauchen – Neue Literatur aus Niederösterreich

Harald Jöllinger, Daniela Dangl und Martin Peichl

Die drei AutorInnen der unlängst erschienenen Anthologie „auftauchen“, die am häufigsten in der Literaturzeitschrift DUM vertreten waren, stellen diese Anthologie erstmals in Wien vor.

Der vorliegende Band kredenzt zehn Sichtweisen zum Thema „Stadt – Land“, Beiträge, die allesamt versuchen, die Diskrepanz zwischen Stadtleben und Landleben zu beleuchten. Diese neue Anthologie der Literaturedition NÖ bittet sechs Autorinnen und vier Autoren aus Niederösterreich vor den Vorhang, die sich intensiv mit der thematischen Vorgabe auseinandergesetzt haben. Die meisten der zehn neuen literarischen Stimmen hatten bislang hauptsächlich Publikationen in Literaturzeitschriften, für sie ist diese Anthologie der erste Abdruck eines Textes zwischen zwei Buchdeckeln. Vielleicht der Beginn einer literarischen Karriere?

Die bekannte Romanautorin Eva Rossmann hat sich in ihrem einleitenden Text höchst amüsant und ehrlich an ihre literarischen Anfänge zurückerinnert und für diesen Band auch Textbeispiele von damals zukommen zu lassen.

Die Fotokünstlerin Eva Kern hat sich mit allen im Buch vertretenen Autorinnen und Autoren an kongenialen Orten getroffen, um die Textschaffenden dadurch in eine besondere Beziehung zu ihrem Beitrag zu rücken.

auftauchen – Neue Literatur aus Niederösterreich. Hrsg. Wolfgang Kühn. Mit Beiträgen von Katharina Brunner, Daniela Dangl, Simon Doujak, Harald Jöllinger, Eva Lugbauer, Philipp Nolz, Hannah Oppolzer, Martin Peichl, Susanne Sophie Schmalwieser und Susanne Weigersdorfer. Literaturedition Niederösterreich. 2019.

www.literaturedition-noe.at

ES LESEN:

Harald Jöllinger, geboren 1973 in Mödling; lebt in Maria Enzersdorf, schreibt Nonsens, schwarzhumorige Lyrik und Kurzprosa. Teilnehmer der Celler Schule 2007 und Gewinner des Irseer Pegasus 2013. Absolvent der Leondinger Akademie für Literatur 2016. Publikumspreis bei der Nacht der schlechten Texte in Villach 2016. Im Frühjahr 2019 erschien der Erzählband „Marillen und Sauerkraut“ bei Kremayr & Scheriau.

Daniela Dangl, geboren 1974 im Waldviertel und dort aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, aufs Land nach Waidhofen / Thaya zurückgekehrt, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt und an einer humanberuflichen Schule in Horn unterrichtet. Zahlreiche Veröffentlichungen in „DUM – Das Ultimative Magazin“.

Martin Peichl, geboren 1983 im Waldviertel. Wiener Literaturstipendium 2019, Hans-Weigel-Literaturstipendium 2018, Villacher Literaturpreis 2018, Forum Land Literaturpreis 2018, dritter Platz beim FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb „Wortlaut“ 2017. Veranstalter der Lesereihe „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“. Verwendet Twitter als Notizbuch (@Untergeher83) und schreibt Gedichte auf Bierdeckel. Sein erster Roman „Wie man Dinge repariert“ erschien im Frühjahr 2019 in der Edition Atelier.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 15. September

ticket to the moon

Raoul Eisele

ticket to the moon

wir pumpen uns die Lunge voll mit Sauerstoff / rauen uns am Mondgestein /

und auf der Türmatte / der Mond / dieses Geschenk zu deinen Füßen /

Laika / sie hatte ihn für dich geholt.

Mit ticket to the moon entstand eine Kurzgeschichte, die sich um Fluchtstationen, Sehnsuchtsorte und die Mondlandung der Apollo-11 dreht. Dabei wird ein geschichtlicher Abriss jener Zeit mithineinwebt, bei der Schieflagen eine ebenso große Rolle spielen, wie das Träumerische. Also irgendwo zwischen Woodstock und Vietnam Einordnung findet.

Mit den poetischen Einsprengseln, die die Sprache von der Erde abzuheben vermag bzw. sie dorthin wieder zurückzuführen weiß, werden sternschnuppenhaft, Momente erschaffen, die die Figuren aus ihrer Beengtheit lösen, die sie aus der Geschichte befreien und kurzzeitig Schieflagen glätten.

Als Rahmung des Abends dienen Gedichte.

Raoul Eisele, geb. 1991, lebt in Wien und arbeitet aktuell als Regieassistent und Dramaturg. 2019 war er Finalist des Literaturpreises Prenzlauer Berg, wird Ende September im Finale um den Wiener Werkstattpreis (Sonderpreis) lese und ist Preisträger des Lyrikwettbewerbs der Lecher Literaturtage. Mit seiner Anti-Heimat-Performance „und hielt ich mir die Sonne, sie hieße Marguerite“ war er dieses Jahr erneut beim Urkult-Festival in Ritten vertreten und durfte auch Teil der Anthologie „wo waren wir? ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik“ sein.

2017 gab er mit seinem Lyrikband „morgen glätten wir träume“ sein Debüt.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 5. und 8. September

Lesung am Donnerstag 5. September

Litaratuagrestl

Hans Christ

Hans Christ: 1958 in Wien geboren, Bundesheer, Veterinärmedizin-Studium, Tierarzt an der Besamungsanstlt Gleisdorf, danach Geflügeltierarzt, seit 1990 Praxis in Salzburg / Pongau

Bisherige Publikationen:  Mit der Kuh auf Du, Die Pfoten hoch, Da lachen die Hühner, Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd, Reichlich belämmert, Sterben auf eigene Gefah, Wean- siass-schoaff, Mörderkirtag, Sonnwendfeuer, Der handkolorierte Guckkasten

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 8. September

Den Körper schreiben die Gedichte, Manuskript.

Julia D. Krammer

Fast alles kann Grenzen machen im Raum:

Die Umstände. Der Körper. Die falsche Zeit am falschen Ort. Die Zuversicht. Der fehlende Glaube. Der richtige Abstand. Das Geschrei von Kindern, drüben auf dem Spielplatz. Die Wäsche an der Leine, die im Wind wie Flügelschläge aufflattert. Der letzte Sonnenstrahl.

Der Raum kann sich ausdehnen.

Der Raum kann sich zusammenziehen.

Wenn der Körper ankommt, endet der Raum.

Julia D. Krammer ist österreichische Schriftstellerin, Sprecherin und Trainerin. Die 1985 geborene Wienerin wuchs im Waldviertel auf, ihre Studien führten sie jedoch wieder zurück in Österreichs Hauptstadt, wo sie seit etlichen Jahren lebt und arbeitet.

2019 erhielt sie das Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes für ihr Roman-Manuskript zu ihrem zweiten Roman (Arbeitstitel: Den Körper schreiben die Gedichte), an dem sie gerade arbeitet. Mit demselben Manuskript wurde sie im Sommersemester 2019 an der FU Berlin ins Mentor*innenprogramm mit Clemens J. Setz aufgenommen (Poetik-Vorlesung der Stiftung Preußische Seehandlung im Rahmen des Berliner Literaturpreises an Clemens J. Setz).

Ihre Kurzgeschichten erschienen in Anthologien (Fluchtraum, Edition FZA 2015; Dionysische Nächte, Hrsg. JungWien14, 2017; Nichts.Konsens, edition fabrik.transit 2018, harn&dang, Hrsg. Stefanie Post und Hoa Luo, edition fabrik.tranansit 2019), in einem Kunstsammelband, den sie auch selbst illustrierte (Lokalkolorit, 2017) sowie auf der StoryApp des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs (Short List 2017), außerdem verfasste sie das Drehbuch für ein Kindermusical (Premiere: August 2018). Julia kuratiert die wöchentlich stattfindende, förderungsfinanzierte Lesereihe „Buch im Beisl“ (www.buchimbeisl.at) und ist Stv. Vorständin des gleichnamigen Vereins.

www.wortklang.at

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 1. September

Lesung am Sonntag 1. September

Saisonstart

Regina Appel

Verliebte Zuckerbäckerinnen, schlagobersgefüllte Eclairtaigbrötchen, knisternde Öfen, knarzende Hollywoodschaukeln, menschenüberfüllte Plätze, im Wind flatternde Seidenschals, verloren Mythen einsamer Wölfe, verwirrte Detektive und ein Sommer voller Farben.

An diesem Abend eröffnet Regina Appel nicht nur die Saison im Anno, sondern auch ihre eigene, der Solo-Lesungen. Sie gibt einen Einblick in veröffentlichte und unveröffentlichte Texte.

Regina Appel wurde 1987 im nördlichen Waldviertel geboren und lebt in Wien. Sie absolvierte das Studium der Medieninformatik an der Technischen Universität Wien und arbeitet als Webentwicklerin. Sie schreibt seit 2018 kurze Geschichten. Veröffentlichungen im DUM, &radieschen, Reibeisen, ausreisser, etcetera und Anthologien.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 27. und 30. Juni

Lesung am Donnerstag 27. Juni

Anscheißen für Anfäger (PS.: Ich liebe Mich)

Florian Strohriegl

Flo Strohriegl (13 small)

Angst hat noch nie viel erreicht. Angst zu haben macht aber vieles leichter. Wer sich jedoch dafür entscheidet, sollte sich effizient anscheißen – keine halben Sachen! In seinem zweiten Programm schaut Florian Strohriegl sich selbst auf Finger, und führt mit einer Portion Selbstkritik und Ironie abwechslungsreich und konsequent durch ein paar Blüten unserer Hochleistungsgesellschaft. Inspirierend. Witzig. Regt zum Denken an.

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 30. Juni

DUM- &Radieschen Präsentation

Tatatataaaaaa! Jubiläumsausgaben!!

Das &Radieschen stellt seine 50. Ausgabe vor (eine Slammer*innen-Ausgabe) und es lesen unter anderem Xaver Wienerroither, Lena Hödl aka. 378 und Mike Hornyik.

Und das DUM ist tatsächlich schon mit der 90. Ausgabe dabei und mit ihnen folgende Autor*innen, die am Lesetisch vertreten sein werden: Regina Appel, Susanne Grech, Barbara Rieger und Renate Schiansky

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 23. Juni

Lesung am Sonntag 23. Juni

Morphemproben und picksüße Lieder

Marlene Prinz

Augmentinpflanzen in den weiten Tiefen des Augarten, donau-donnernde Sprache trinken, Morphemproben fädelnd zu Gedichten. Wehmütiges haftet den Gedichten von Marlene Prinz an, immer etwas von Abschied, oft etwas von phlegmatischen Warten. Dabei entsteht der Versuch nicht nur Unbegreifliches greifbar zu machen, sondern die Sprache als solche nach ihren tiefsten Gräben zu untersuchen.

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Marlene Prinz, geboren 1994 in Zwettl/NÖ, studierte Deutsch und Psychologie/Philosophie an der Universität Wien und unterricht nun im Waldviertel.
Valentin Lichtenberger & die Zuckerbäcker (Duo)

Weder innovativ, noch irgendwie neuartig, aber picksiaß sind sie, die Lieder von Valentin Lichtenberger. Mit extraordinärer Musikalität werden Dialekt-Chansons von Georg Haider (Bass), Fabian Baumgartner (Mandoline, Gitarre) und Markus Storf (Saxophon, Gitarre) gefühlvoll getragen. Die Buben besingen stimmungsvolle Geschichten wie vom Dauercampingplatz, umnebelt von einer flüchtigen Note sauren Rotweins und den letzten Düften von Pfeifenrauch. Ihre Musik verführt zu einer Reise an emotionale Sehnsuchtsorte und Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 13. und 16. Juni

Lesung am Donnerstag 13. Juni

„A schiefe Gschicht“

Christian SchreibmüllerPS25 Schreibi 0157

Dialektlesung von Christian Schreibmüller

Christian Schreibmüllers Achterbahnfahrt durch’s spezifisch Österreichische. Voller Fettnäpfchen und Sachertorten, Tanzlehrer und alten Tanten. Voller Hackln im Kreuz und ins G’sicht g’sagten Wahrheiten.

Christian Schreibmüller, *1949, Autor, Fotograf, Filmer und Schauspieler. Zlr. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Büchern. Zuletzt sein Dialektband „XOGT HODA“, 2018

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 16. Juni

In vollen Zügen: Stillgelegte Texte und Ausstiegsfantasien

Dominik Leitner

Dominik Leitner hatte einmal in einem Regionalzug nach Bad Goisern die Idee zu einem Romanprojekt, das fast ausschließlich in einem Zug spielt. Elf Jahre später möchte er nun erstmals Auszüge aus der aktuellen Version seines Herzensprojekts „Volle Distanz. Näher zu dir“ vorlesen. Außerdem hat er für seine erste Einzellesung im Anno auch noch zahlreiche Texte über das Leben und die Liebe im Gepäck; aber irgendwie auch über das Nichtleben und zwangsläufig auch über die Nichtliebe.

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Dominik Leitner wurde 1988 im Salzkammergut geboren. Schreibt nicht, seit er schreiben kann, aber doch schon sehr lange. Veröffentlicht Texte auf https://neonwilderness.net und Kürzesttexte auf https://instagram.com/ichdeinerwirnicht. Ihm gelingen immer wieder Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften und im Jahr 2017 war er auf der Shortlist des Goldegg Book Slam 2017. Möchte sein erstes Romanprojekt „Volle Distanz. Näher zu dir“ möglichst demnächst mal in einer Buchhandlung sehen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 6. und 9. Juni

Lesung am Donnerstag 6. Juni

… in other words

Christopher Hütmannsberger

„… in other words“ ist etwas eigenartiges. An der Oberfläche ist es ein Querschnitt aus der Arbeit von Christopher Hütmannsberger als Übersetzer. Aber im tieferen sind es dann doch Einblicke in die menschliche Psyche die bei der Lesung zum Ausdruck kommen, denn der thematische Bogen spannt sich wie von selbst. Texte die nichts mit einander gemein haben außer, dass sie von der selben Person übersetzt wurden, wandern von der Geburt bis zum Tod eines Menschen der irgendwo in den Köpfen von Menschen auf der ganzen Welt wohnt und wirken auf ganz natürliche Weise wie ein großes Ganzes.

In deutsch und englischer Sprache.

Übersetzt und kuratiert von Christopher Hütmannsberger.

Eigentlich steht Christopher Hütmannsberger (*1990 in Linz an der Donau) ja schon sein ganzes Leben auf Bühnen, oder hat zumindest irgendwas damit zu tun. Sei dies nun als Rapper, Spoken Word Künstler, Schauspieler oder Moderator. Zwischen den Auftritten befasst er sich dann auch noch zusätzlich mit Texten dadurch, dass er seit mittlerweile zirka 5 Jahren vor allem im Bereich von Kunst und Kultur als Übersetzer tätig ist.

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 9. Juni

In Stuttgart gibt’s keine Alm

Katharina Ferner

An einem staubigen Wandertag im Kreis Stuttgart entdeckten Stefan Wancura & Katharina J. Ferner nicht nur Mauereidechsen und Schildkäfer, sondern auch Gemeinsamkeiten im Dialekt, eine Vorliebe für Wortspielereien und eine geteilte Liebe zur Poesie. Nach Vorpremieren in Stuttgart und Halle kommt das neu geschaffene Lesungsteam nun nach Wien.
Textverwebungen zwischen Almpoesie, Li-ly und T-raumwelten. Überraschungen garantiert.Kommen Sie, kommen Sie.

Stefan Wancura, Jahrgang 1973, geboren in Gmunden am Traunsee. Studium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Seit 2001 in Deutschland als Schauspieler und Sprecher tätig. Im Sommer außerdem auf Österreichbesuch bei den Sommerfestspielen Tillysburg: (c) https://festspiele-schloss-tillysburg.at/

Katharina Ferner, 1991 in Salzburg geboren, lebt als Poetin, Moderatorin und Rezensentin in Wien, Mitglied der Literaturzeitschrift Radieschen und der österreichischen Dialektzeitschrift „Morgenschtean“. 2019 war sie die 1. Lyrikstipendiatin am Schriftstellerhaus Stuttgart.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 2. Juni

Lesung am Sonntag 2. Juni

Mein Stockholm. Dein Syndrom

Katharina Goetze & Martin Peichl

Katharina Goetze und Martin Peichl präsentieren ihren gemeinsamen Text „Mein Stockholm. Dein Syndrom.“, eine Geschichte über eine (oder mehrere?) komplizierte Beziehung(en) und Heimatlosigkeit, der 2018 in der Anthologie „Unter fremden Himmeln“ erschienen ist.

*****

Katharina Goetze – Geboren 1984 in Dresden. Nach Stationen in England, Ägypten, Laos, seit 2015 im 2. Bezirk in Wien. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Treffen junger Autoren, Lyrik in Fahrt und zeilen.lauf- Wettbewerb 2017. Finalistin des Open Mike 2018 und Longlist beim FM4-Wortlaut 2017. Prosaveröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Arbeitet derzeit an ihrem ersten Roman, dessen Arbeitstitel jeden Montag wechselt.

Martin Peichl wurde 1983 im Waldviertel geboren. Veranstalter der Lesereihe „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“. Verwendet Twitter als Notizbuch und schreibt Gedichte auf Bierdeckel. Sein erster Roman „Wie man Dinge repariert“, ein „sprachlich verspielter Strudel, in dem das Reparieren-Wollen und das Am-Reparieren-Scheitern immer neue Kreise ziehen“ (Thibaud Schremser) ist im Frühjahr 2019 in der Edition Atelier erschienen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 23. und 26. Mai

Am Donnerstag 23. Mai

da sind wir nicht im Anno, sondern imTschocherl zu Präsentation des neuen  Morgenschtean.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Tschocherl!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 26. Mai

DIE ZEITUNGSMACHER

Wolfgang E. Eigensinn & Stephan Tikatsch (Tiphan)

Beide Autoren, die an diesem Abend lesen, sind maßgeblich beteiligt an der Vielfalt österreichischer Literaturpublikationen.
Wolfgang E. EIGENSINN, Jahrgang 1964, veröffentlichte die Literaturzeitschrift „mensch & zeit“, war streckenweise Redakteur der „WIENZEILE“ und publizierte mit dem Fanzine „eigenzine“ eine begleitende Printausgabe zur gleichnamigen Okto-Sendung. Er brachte bei VIZAedit und der KI KLOPFZEICHEN je einen Kurzgeschichten-Band heraus und ist in zahlreichen Anthologien vertreten, zuletzt „AUSTRIAN BEAT“ und „10 JAHRE FARCE VIVENDI“, frönt aber nach wie vor dem Eigenverlag und literarischem Direktvertrieb.
Stephan TIKATSCH, geboren 1974, schreibt, malt, musiziert und veröffentlicht  regelmäßig Gedichtbände („weiter windig“, „altbausonnen“ & „von den halben sachen“) in Eigenregie. Seit 2017 ist er auch Herausgeber der Literaturzeitschrift „SYLTSE“, deren zweite Ausgabe trotz aller anfänglicher Schwierigkeiten vorliegt.
Beide werden einen Querschnitt aus ihrem literarischem Schaffen vortragen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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