Lesung am 24. und 27. Jänner

Lesung am Donnerstag 24. Jänner

Arschkrapfen Episode IV: a phantom anus

Elias Hirschl & Benjamin Schmalhart

Der Beginn der scheiß Prequel Trilogie!

Sie haben gemeinsam Raum und Zeit zerfickt, sind dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen und eigentlich wurde schon alles gesagt, trotzdem sind die Arschkrapfen zurück! Und fast so feist wie früher!

Wels, 1934: In einer schwindligen Bar trifft Benedict McSchmalhart auf den frisurdefizitären Ephraim Hirschlowicz. Werden die beiden das Mysterium um die „Arschkrapfen-Prophezeiungen“ lösen können, oder finden sie in einer Stadt ihr Ende, die 50% so tödlich ist, wie das heutige Wels? Also immer noch ziemlich tödlich? Finden Sie es heraus!

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 27. Jänner

Bis ans Ende

Barbara Rieger

Barbara Rieger liest aus ihrem Debütroman „Bis ans Ende, Marie“ (Kremayr & Scheriau 2018), wahrscheinlich das Ende.

Zum Buch: Sie lernt Marie in einer Bar kennen. Sofort entwickelt sich eine innige Freundschaft. Marie ist alles, was sie nicht ist: attraktiv und beliebt, dominant und extrovertiert. Und sie überschreitet gerne Grenzen. Marie ist immer an ihrer Seite und so nahe wie niemand sonst, manchmal zu nahe, zu fordernd, zu bestimmend und verletzend, dennoch die Einzige, die sie versteht. Die Mutter ist hysterisch, der Vater hat stets das passende Medikament parat und ihr Schwarm und Studienkollege Dominik schenkt ihr keine Beachtung – also bleibt nur Marie. Was wie eine gewöhnliche Freundschaft beginnt, wird allmählich zu einem Vexierspiel. Die Begegnungen mit Marie werden merkwürdiger, die Erinnerungen bruchstückhafter, als würde etwas nicht stimmen, eine Art Störbild, das sich über die Realität legt. Wie im Tanz führt Barbara Rieger ihre zwei Figuren durch den Roman, mal verschmelzen sie miteinander, mal werden sie durchgeschüttelt, immer aber bleiben sie im Takt der Sprache.

„Ich schiebe sie zur Seite, sie lacht laut und vibriert in meinem Bett, vibriert wie ein Wecker, mein Wecker, ich schalte den Wecker aus, blonde Haare stecken in meinem Hals, ich huste, würge. Bevor ich ersticke, wache ich auf.“

Mehr zum Buch: http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/bis-ans-ende-marie/

Zur Autorin: Barbara Rieger, geboren 1982 in Graz, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Leitung des Lehrgangs Schreibpädagogik am Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen (BÖS). Mit Alain Barbero Herausgeberin des Literatur- und Fotoblogs „cafe.entropy.at“, aus dem das Buch „Melange der Poesie – Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß“ (Kremayr & Scheriau 2017) hervorging. Im Herbst 2019 erscheint das Folgeprojekt „Kinder der Poesie – Österreichische AutorInnen in Schwarzweiß“ bei Kremayr & Scheriau.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 17. und 20. Jänner

Lesung am Donnerstag 17. Jänner

eigentlich eh süß

Wienerzucker

wienerzucker schreibt seit gut einem Jahr Lieder über die Stadt in der er lebt, das Leben das er dort führt, die Leute die er dort trifft und alles was das so mit ihm macht. Ohne langes verstecken hinter Metaphern oder Schachtelsätzen und ohne Angst vor potenziellen Markenrechtsklagen gewisser hiesiger Süßwarenhersteller kommen diese Geschichten vor allem direkt und ehrlich. So besingt er frische, alte, erwiderte, unerwiderte und freundschaftliche Liebe als auch das Leben in WG’s, das nicht feiern gehen und eine eventuelle, wohl gegenseitige, Abneigung diversen Institutionen dieses Landes gegenüber.

Unterlegt werden diese Geschichten mit seiner Gitarre unter gelegentlicher Unterstützung einer Trompete oder Geige. Ob das Ganze dann Folk, Austro-Pop oder einfach Liedermacherei ist bleibt vorerst offen.

Kurz: ein Abend voller Geschichten die alle nicht so ganz ohne Melancholie, Zweifel und Zynismus auskommen wollen. Trotzdem, oder gerade deswegen, wird vorbeikommen empfohlen. Er würd sich freuen.

Vorgeschmack:
https://www.youtube.com/watch?v=y2L-NB3qYbQ
https://www.youtube.com/watch?v=sIrJ_kRuNwY
https://www.youtube.com/watch?v=vL1Usw_R_yg

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 20. Jänner

𝓔𝓼 𝔀ä𝓻𝓮 𝓵𝓾𝓼𝓽𝓲𝓰, 𝔀𝓮𝓷𝓷 𝓮𝓼 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓼𝓸 𝓽𝓻𝓪𝓾𝓻𝓲𝓰 𝔀ä𝓻𝓮.

378 (Lena Hödl)

378, eigentlich Lena Johanna Hödl, 1996 als jüngste von vier Töchtern geboren und aufgewachsen in einem Dorf in der Steiermark in einem sehr großen, sehr stillen und sehr sauberen Haus gleich neben dem Friedhof, unter strenger Aufsicht von Gottvater und Vatergott, fing mit 15 mit Poetry Slam an (damals noch Emo-Texte) und macht es immer noch wahnsinnig gerne (jetzt Emo- und Sex-Texte). Nach jahrelangem konsequentem Versagen bei dem Versuch, was Anständiges zu machen, studiert sie jetzt Schauspiel und hustlet sich eben so durchs Leben. Sie schreibt hauptsächlich, um ihr unmenschlich starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu sublimieren, mal ein bisschen Liebe abzustauben und außerdem nicht vollkommen wahnsinnig zu werden, aber das funktioniert nicht so gut. 378 ist oft sehr glücklich. Und sehr traurig. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, und genau darum geht es. Um Feminismus und Ficken, um Liebe und Laster, um Depression und Daddy Issues und Messiaskomplexe und die Schönheit des Scheiterns und dass im Endeffekt eigentlich alles schon verdammt lustig ist. Es gibt Leute, die sagen, 378 sei Punk. 378 sagt, das wäre nicht fair dem Punk gegenüber.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 10. und 13. Jänner

Lesung am Donnerstag 10. Jänner

„Ois im Einglaungg, bei uns dahaam“

Andi Plammer präsentiert Texte von Robert Anders

mit dem „Wood Harmony Trio

Egal ob in den eigenen vier Wänden, in unserem schönen Österreich, auf unserem Kontinent, auf der ganzen Welt – ja sogar bei uns im Himmel und der Hölle – überall ist alles paletti, alles bestens, alles happy Peppi. Wir Menschen sind mit uns und dem Rest der Welt im besten Einverständnis! Alles ist im Einklang! Soweit die Theorie….

Wenn man aber hinter die Wohnzimmertüren von Herrn und Frau Österreicher und vor allem unter deren Tischtücher schaut, kommen bereits erste Zweifel an dieser These auf. Und bei genauerem Hinsehen ist die Besteigung des Himalayas ein Nachmittagsspaziergang im Vergleich zur Erklimmung unseres globalen Müllberges.

Da kommen berechtigte Zweifel daran auf, ob wirklich „Ois im Einglongg“ ist, bei uns dahaam….Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.com/termine/

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 13. Jänner

„Die Weißen“

Luis Stabauer & Reinhart Sellner

Buchpräsentation mit Lesung und Liedern

Nach der Ermordung seiner Eltern durch die Austrofaschisten wird der elfjährige Ernst von der Familie Patosek aufgenommen. Er wird Teil der von Toni Patosek geleiteten Wiener Widerstandsgruppe „Die Weißen“ und zum Vertrauten der kleinen Franzi Patosek. Als die Gruppe auffliegt und ein Großteil der Mitglieder hingerichtet wird, verliert Ernst auch seine neue Familie. 1944, in der Klinik „Am Spiegelgrund“, entkommt er nur knapp dem berüchtigten NS-Arzt Heinrich Gross und damit seinem sicheren Tod. Der Erzählbogen spannt sich, ausgehend von Österreich, und in Sequenzen auch über die europäische Geschichte, von 1934 bis in die Gegenwart.

„Stabauer bettet seinen politischen Roman und die Personen, die diesen prägen, in die konfliktreiche Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ein. Ein spannendes und berührendes Buch.“ Emmerich Tálos, Politikwissenschaftler

„Am Beispiel einer Wiener Familie lässt Luis Stabauer Ereignisse und Verbrechen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt lebendig werden. Er hat mit diesem Buch ein Denkmal gegen das Vergessen dieser Zeit geschaffen.“ Nikolaus Habjan, Regisseur und Puppenspieler

Historischer Hintergrund: Der von den Nazis geköpfte Franz Plotnareks und Grete Plotnarek liegen im Roman hinter Vater (Toni) und Tochter (Franzi). Die weitere Hauptperson (Ernst) wird von der Geschichte Friedrich Zawrels getragen. Franz Plotnarek hat in Ottakring eine Widerstandsgruppe geleitet, die dem Roman „Die Weißen“ den Namen gab. Der NS Arzt Heinrich Gross und die „Euthanasie“ am Spiegelgrund sind ein zentrales Thema im Roman.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 20. Dezember

Das ALSO und ADIDO Team verabschiedet sich in eine kleine Weihnahtspause und wünscht allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns 2019 wieder im Café Anno zu vielen schönen Lesungen am Donnerstag und Sonntag.
Doch bevor es soweit ist, gibt es noch eine kleine Veranstaltung in 2018, um euch in Feiertagsstimmung zu bringen:

Lesung am Donnerstag 20. Dezember

ADIDO Weihnachtsfeier mit Sigrid Horn im ANNO

Sigrid Horn

Sigrid Horn liest, singt und lädt Gäste des Adido-Jahres ein, es ihr gleich zu tun.

Freuet euch sehr auf:
Anna Stiegler
Martin Peichl
Andi Plammer
Elias Hirschl
Benji
Katharina J. Ferner
Katherina Braschel
Katharina Schöch
Dominik Leitner

uvm.

Es handelt sich um eine keksfreundliche Veranstaltung.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 13. und 16. Dezember

Lesung am Donnerstag 13. Dezember

Geschichten vom Gipfel

Heinrich Himalaya

Der Kaisersohn aus den tiefen des Salzkammergutes fällt nicht nur durch die eine oder andere Rapstrophe auf, er mimt auch regelmäßig einen Intellektuellen Moderator bei der Lesereihe Rapper lesen Rapper.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 16. Dezember

&Radieschen Präsentation „Glanz und Gloria“

Dieses Mal haben wir elf Lesende, deren Texteinsendungen in das neue &Radieschen geschafft haben:

Regina Appel, Jimmy Brainless, Sabina Fudulakos, Raphaela Grünmann, Louise Kenn, Markus Köhle, Eva Lugbauer, Martin Peichl, Kaia Rose, John Sauter und Martin Troger.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 6. und 9. Dezember

Lesung am Donnerstag 6. Dezember

„I brauch des A min Ringal drauf, waü mia sågn aso“

Doris Nussbaumer

I schreib voi gearn Dialektprosa, waü i so vü Gschichtn in mir ewendi drin hau, söwa dalebt, zsaummdaheart in de Medien, vo Freindinna dazöht kriagt, des geht sie inan Sonett oda an Gstanzl daunn vielleicht nimma aus.

Es is ma oafåch a Gaudi, dass i dazöhn kau, jå fralli aa vo meina Kindheit in Soizkaummaguat, åwa es werdts eich aa gnua kriagn mit Gschichtln aus Wean, es kinnts wås mim Schönbrunner Zoo hearn, und wiara Woifisch partout net voa da Uni Wien schwimma woit.

Doris Nußbaumer ist in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Oberösterreich, genauer gesagt in Grünau im Almtal aufgewachsen, sie hat den oimtålarischn Dialekt als Erstsprache gheart und gredt. Das Hoch-/Norm-/Standarddeutsch ist mühelos über Lesen, Fernsehen und Schulunterricht in ihr Gehirn geglitten und wurde von ihr in mittlerweile drei Büchern literarisch reproduziert, der Dialekt ist immer geblieben, hat sich ab den neunziger Jahren dem Wienerischen angenähert und sich flirtend entfernt, hat mit anderen österreichischen Dialekten und neuen Sprachmöglichkeiten Bussi-in und Sit-drauf gespielt.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 9. Dezember

Den Körper schreiben die Gedichte

Jung Wien ’14

Es lesen:

Max Haberich

Geboren am 29.4.1984, aufgewachsen in München. Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur in Aix-en-Provence und Tübingen. Seit September 2014 in Wien, wo er den Autorenkreis Jung Wien ’14 ins Leben gerufen hat. Veröffentlichung einer Biografie von Arthur Schnitzler im Februar 2017 bei Kremayr &Scheriau. Ein Roman über die dunklen Seiten von Cambridge, Ziegel und Elfenbein, erschien Dezember 2017 im Kladde Verlag. Darüber hinaus regelmäßige Auftritte in der zweimonatlichen Lesereihe mit Musik, Die Wortsteinschwalben, im Salon Schräg.

Julia Krammer

Die 1985 geborene Wienerin Julia Krammer ist im Waldviertel aufgewachsen. Seit einigen Jahren als generalistisch tätige Juristin im Rechts/Migrations-Department einer humanitären Organisation. Außerdem zieht es Julia immer wieder auf die Bühne: als Leadsängerin einer Rockband, Schauspielerin einer Laientheatergruppe, im Improtheater und als Tänzerin (Lindy Hop, Hustle). Neben einigen kurzprosaischen Werken und Kinderbüchern (die sie leidenschaftlich gerne verfasst und illustriert!) brütet sie gerade über ihrem ersten Roman.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 29. November und 2. Dezember

Lesung am Donnerstag 29. November

Herzwort

Daniel Schachl

Er spricht sein Herzwort, es geht ums Eingemachte.
Macht einen Scherz dort, wo es keiner dachte.
Daniel singt im Dialekt, auf eine Art, die aneckt.
Und doch zum Mitsingen ansteckt.

Ein Boku Student, der sich partout weigert die Hoffnung aufzugeben,
hält Workshops für Gewaltfreie Kommunikation und versucht
mit Musik die Menschheit dazu zu bewegen die Kurve zu kratzen.

 

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Lesung am Sonntag 2. Dezember

Tiefe und Toastbrot

Xaver Wienerroither aka. Ksafa

Gedichte, Kurzgeschichten, Slamtexte. Xaver Wienerroither hat viel geschrieben in letzter Zeit. Grund genug die besten Texte für einen abwechslungsreichen Lese-Sonntag aneinanderzureihen. Ein Abend voller Humor, Weirdness, rostigen Sternen und – naja – Toastbrot eben.

Xaver Wienerroither tritt seit 2013 regelmäßig auf deutschsprachigen Bühnen auf. Er versteht sich auf Spoken Word und Kurzgeschichten. Das ist mal musikalisch, mal appellativ und oft unberechenbar. Er ist Gründungsmitglied der Wiener Lesebühne „Bis einer Reimt“. Texte von ihm wurden in den Anthologien „Slam Oida!“ (2017) sowie „Tintenfrische“ (2017) veröffentlicht.

 

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Lesung am 25. November

Die Lesung am 22. November findet nicht bei uns statt, sondern es gibt ein Fremdgehtipp von uns: Die Literaturzeitschrift Morgenschtean präsentiert ihre neue Ausgabe im Tschocherl!

Die Österreichischen DialektautorInnen laden herzlich zur MORGENSCHTEAN-Präsentation U 58-59 anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Ö.D.A.

Es lesen: Manfred Chobot & Axel Karner lesen Bernhard C. Bünker, Richard Weihs, Katharina Schöch

Musik: PONO und die LIABM LEIT

Moderation: El Awadalla


Lesung am Sonntag 25. November

DUM 88 - COVER.jpg

An diesem Sonntag wird das neue DUM in der 88sten Ausgabe mit dem Thema „Nacht“ präsentiert.

Es lesen: Daniela Dangl, Markus Grundtner, Manuela Kurt, Martin Peichl, Hanna Reiner, Christian Schwetz, Julian Stockinger und Eva Maria Wagner

Wir freuen uns auf einen schönen Jahresabschluss für Das ultimative Magazin.

 

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Lesung am 15. und 18. November

Lesung am Donnerstag 15. November

klane Schåcht’ln voi Xång und Musi und G’schicht’ln aufg’schnürt von Mischmas

Mischmas (Ingrid Jantzen & Richard Matula)

ER „waaß ned wiara haaßt“ bis SIE ihm vorschlägt, dann „misch’ma ’s“ und gleich drauf „misch‘ ma ’s no amål“.
Also tat sich das „Solo für Zwei“ zusammen um fortan sein Publikum ein paar Jahre lang in „Litera-dur und moll“
„geschüttelt und gerührt“ zu haben bis es Zeit wurde für „das Neue – die alten“.(aktuelles Programm, demnächst, am 23.11.2018, 20h im „Rampenlicht Theater“)
Zwischendurch finden Ingrid Jantzen, die Kabarettistin und Schriftstellerin, und Richard Matula, der Gitarrist und Sänger, immer wieder Zeit und Muße um „klane Schåcht’ln“ mit allerlei Schmankerln auf zuschnüren…
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                     Lebensläufchen
Ingrid Jantzen, Baujahr 1951, zahlreiche Schultheater-Auftritte in Männer-Rollen (wegen tiefer Stimme).
Schreibt seit 1998 diverse Musikcabarets mit ihrem kongenialen mehr als nur Begleiter Richard Matula.
Ab 2002 „auf allgemeinen Wunsch eines einzelnen Herren“ – Rolf Schwendter – jedes Jahr eine Kurzgeschichte für die Poet night des Ersten Wiener Lesetheaters.
                         ********
Richard Matula, Baujahr 1949, Studium der Konzert- und Jazzgitarre.
Ensembletätigkeit: Barock, Blues, Jazz.
Ab 1991 Zusammenarbeit mit Schriftstellern und Kabarettisten.
Seit 1998 diverse Musikcabarets mit kongenialer mehr als nur Texterin Ingrid Jantzen als ihr Komponist, Arrangeur, Sänger und – last not least – Gitarrist.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 18. November

Er war ein Bozner und lebte in der großen Stadt

Manuel Lavoriero

„Leute, die mich gut kennen, meinen, ich wirke recht schüchtern, zurückhaltend, aber „eh ganz nett“. Am liebsten würd ich dann einfach schreien: „GEH FICKTS EUCH DOCH, DES STIMMT JO NET!“

In mir schlummert ein lautmauliges Tier, ein südländisches Biest, das mit seinen halb-italienischen Händen herumfuchtelt als wäre es aufn 35μg-LSD-Trip im Wiener Prater, das nur darauf wartet, auf Zeilen Seiten losgelassen zu werden, um die Zuhörer so zu verwirren, dass sie sich fragen: „Wer verdammt nochmal ist dieser Mann?“

Genau das frage ich mich auch. Wer ich bin und was denn falsch mit mir gelaufen ist. Aber dann erinnere ich mich wieder daran, dass es mir jo Wurscht ist, und meine Eltern doch stolz auf mich sein sollen. Denn immerhin habe ich es zu einer Lesung in einem Wiener Café geschafft. Juhu, ich höre schon die Chöre in meinem Hinterkopf, wie sie mir zujubeln: „Manu! Manu! Manu!“

Jetzt hört schon auf! Haha, ja ich komme doch nur aus einer ganz normalen Ghetto-Mittelschichtfamilie. Die Rapperkarriere war mir auferlegt, zio cane noamol!

Und ja, ich bin ein Provokationsfetischist. Es ist draußen. Solange ich mich hinter den schützenden Wänden der Literatur und der Satire verbergen kann, dann – und nur dann – lasse ich los. Auf die Politik, auf die Gesellschaft, die reichen Puderzieher, die armen Proleten, aber vor allem auf das meiner Meinung nach größte Arschloch da draußen: mich selbst.

Ich war nie gut in Beziehungen. Ich gab nie und nahm nie. Ich tat immer nur so als würde es mich interessieren und seit jeher bin ich gefangen in einem nimmer endenden Kreis von „Isch mir jo Wurscht“. Ich mutier zum Prachtexemplar des Wieners – sehr zum Missfallen meiner Bekannten in Südtirol – sehr zum Wohlgefallen meiner selbst. Muahaha: „Mutter, sieh doch was aus mir geworden ist!“

Das leere Großstadtleben ist das, wonach sich mein leeres Herz schon immer gesehnt hat. Und deshalb schreibe ich auch darüber. Über die scheiß Bim, über die scheiß U-Bahn, über die scheiß Anwesenheitspflicht an der FH, über das scheiß Preis-Leistungsverhältnis der Jägermeister-Shots im U4, über die scheiß betrunkenen Nächte allein im Nighliner, über die scheiß Kotze am Straßenrand, über die scheiß Scheiße am scheiß Tag nach dem scheiß Gesaufe.

Ich schreibe vorm Abgrund über dem Abgrund, wie ich den Abgrund hasse und gleichzeitig liebe. Willkommen in meiner neuen Welt. Willkommen in Mein Wien.“

Manuel Lavoriero,

geboren 1996 in Bozen, ist zweifacher Südtiroler

Morgenstern Landesmeister im Poetry Slam. Er trägt Texte in Südtirol und Österreich vor, moderiert Poetry-Slam-Veranstaltungen und ist seit einigen Jahren fixer Bestandteil der Südtiroler Slam-Szene. 2015 nahm er an den österreichischen U-20-Poetry-Slam-Meisterschaften teil, 2016 und 2017 nahm er an den österreichischen, und 2017 an den italienischen Poetry-Slam-Meisterschaften teil. Lavoriero ist in Wien als Journalist für diverse Medien tätig. Er studiert Journalismus und Medienmanagement an der FHWien. Seit seinem elften Lebensjahr spielt Lavoriero Klavier und Keyboard. Er hat u.a. die Filmmusik für verschiedene Werbespots und Kurzfilme komponiert.

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Lesung am 8. und 11. November

Lesung am Donnerstag 8. November

Baama zööhn

Katherina Braschel

Monche Baama san Zniachtl und monche san a bissl wia da Opa. Ondre Baama san a Diskussionsgrundlog und wonn i an Gitzi kriag, donn sogst bessa nix von am Baumhaus. Es geht um Lebakaas vorm Friedhof essn und ums U-Bohn foahrn. Weils immer irgndwonn ums U-Bohn foahrn geht. Es geht drum, wos ondre Leid sogn und warum des aana a Zoih is, die aufheart und des ondre ned. Und es geht um Spreenöökn und darum, dass de wenigstn Leid wissn, dass de beim Penny die scheenstn san und die scheenstn bleim, ah wonn ma söba imma nua zum Blumengschäft auf da ondan Stroßnseitn geht, wo da Elvis an da Wond hängt.
1992 in Salzburg geboren und aufgewachsen, lebt und schreibt Katherina Braschel seit 2011 in Wien. Nach fünf intensiven Jahren feministischem Theaterkollektiv, einem Bachelor-Titel, einem Ö1-Interview zu Dialektgedichten und einem Langfilm (EBENDA, 2014) hat sie jetzt eine Masterarbeit über feministische Pornografie und ein bisschen mehr ganz hinten im Gefrierfach.
Seit 2015 ist Katherina Braschel Redaktionsmitglied des Literaturmagazins &radieschen, in dem sie auch die Kolumne Textgeflüster bespielt und seit 2016 ist sie Mitveranstalterin des AnnoLiteraturSonntags. 2018 gewann sie den Literaturwettbewerb Wir lesen uns die Münder wund, sowie den Lyrik-Sonderpreis im Rahmen des Erostepost-Literaturpreises. Zudem findet man sie mit ihrem Text solangehierunterwegsgewesen auf der Shortlist des fm4-Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerbs 2018.

 

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Lesung am Sonntag 11. November

GRAUKO

Grauko hat sich für seine Lesung am 11.11.2018 den 11.11.1918 als historisches Datum zum Anreiz für seine Texte genommen. Dieser gilt mit der Unterzeichnung des ersten Waffenstillstands zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten als „Ende des 1. Weltkriegs“. Von dieser Tatsache ausgehend haben wir uns zu Texten rund um das Thema „Krieg“ in all seinen Facetten inspirieren lassen.

Lesen werden: Isolde Bermann, Margarita Kinstner, Maria Edlesbrunner, Veronika Unger, Thomas Wollinger und Peter Heissenberger.

www.grauko.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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