Lesung am 17. und 20. Juni

Lesung am Donnerstag, 17. Juni

Fragmente ohne z’Dahoam

Valeria Gubitosi

Mit 18 von Vorarlberg nach Wien. Dort mit 23 den Bachelor in Romanistik. Dazwischen viel Drama aber auch Theater gemacht; gesungen, getanzt, gesprüht und dabei in unterschiedlichsten Aggregatszuständen stets geschrieben.

Valeria Flavia Gubitosi wird mit Auszügen aus Blog (caffeconpulcinella.wordpress.com), Tagebuch, laufenden literarischen Projekten, sowie musikalischen Übersetzungen aus dem Neapolitanischen ins Dorobirarische (ihre beiden Heimatdialekte) vertreten sein.

Bittersüß bis salzig-würzig wird für fast jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob dabei die Grenzen der Geschmacklosigkeit erreicht werden, obliegt dem Publikum.

Motto: Oh an Biss in suura Öpfl sött a khörige Erfrischung si!

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die ab 10. Juni vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 20. Juni

Letzter Sommer – Krammer liest 

Gregor PLENVM Krammer

Gregor PENVM Krammer ist ein multimedialer österreichischer Künstler. Das Geschichtenerzählen, Musik und der Rhythmus stellen zentrale Themen in seiner Arbeit dar. Mit EatSlayLove hat Krammer ein Unternehmen gegründet, das Künstler*Innen aus der queeren Ballroomszene vernetzt und sichtbar macht. Seine literarische Arbeit ist mehrfach preisgekrönt und in Anthologien und Festschriften veröffentlicht. Anlässlich von Peter Roseggers 100. Todestag gestaltete Krammer eine Schreibwerkstatt der Literaturwerkstatt Graz mit.

Krammers Geburtsort Graz verbinden aber nicht nur seine literarischen Anfänge, auch die Geschichte „Letzter Sommer“ ist von seinen persönlichen Erfahrungen geprägt: das Aufwachsen am Land, die Kleinstadt als Zufluchtsort und große Träume, die in die Ferne weisen.

Lukas und Thomas sind die Hauptfiguren der Geschichte, die wenige Monate vor ihrer bevorstehenden Abschlussprüfung einsetzt. Die beiden Kinderfreunde ahnen, dass diese Zeit eine besondere ist, und schwören sich, dass sie diesem Sommer noch einmal alles abgewinnen wollen, bevor „das echte Leben beginnt“. Nach einer spontanen Partynacht in der Stadt beschließen sie, sich in einen Zug nach Berlin zu setzen, um die Welt und sich selbst zu entdecken.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die ab 10. Juni vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 13. Juni


Lesung am Sonntag, 13. Juni

Vom DaSein und vom VerGehen

Alexandra Braunecker

In dieser Ansammlung kürzerer Texte (denen gelegentlich konventionelle Interpunktion und syntaktische Regularität abhandengekommen sind), dreht sich alles ums Wach werden, ums Leben und darum, was einem sonst noch so passiert. Manch einer dreht sich dabei um sich selbst. Sehen und Erkennen spielen eine Rolle. Aber auch das Leugnen kommt nicht zu kurz. Es geht um Verzweiflung, ums Alleinsein, um den vermeintlichen Untergang. Doch hinter scheinbarer Düsternis steckt, wenn man nur genügend Schritte weiter wagt, meistens irgendwo ein bisschen Licht. Und irgendwie haben alle Texte schon miteinand zu tun. Quasi.

Alexandra Braunecker begann ihr Dasein an einem (wahrscheinlich) kalten Wintermorgen, im südlichen Niederösterreich. 1981 war das. Ihre Kindheit am Land ergänzte sich um eine Pendlerjugendzeit nach Wiener Neustadt. Dann verschlug es sie nach Wien. Dort versuchte sie sich kurze Zeit an den Ernährungswissenschaften, bis ein hartnäckiger Gedanke sie zum Studium der Ur- und Frühgeschichte trieb. Neben der Ausbildung im Hörsaal, verbrachte sie regelmäßig Zeit auf Forschungsgrabungen. Und im Produktions- sowie Dienstleistungssektor. Sie verfasst kürzere Texte, die ab und an im &Radieschen veröffentlicht werden. Und längere Texte, die es noch nirgendwo zu lesen gibt. Ansonsten strickt sie gelegentlich, schneidert, flötet und brotbäckt. Neben der Betreuung ihrer Haustiere, ist sie als Archäologin in Wien unterwegs.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Café Anno!

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die ab 10. Juni vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt.

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Lesung am 11. Februar


Lesung am Donnerstag, 11. Februar

Über’s drawig hobn, hudeln und stü sei

Lea R. Bacher

Welchen Rat würdest du deinem 15-jährigen Ich geben? Was ist eigentlich Männlichkeit? Und warum wollen wir so viel verändern und doch bleibt alles gleich? Die oberösterreichischen Dialektgedichte mit Übersetzung ins Hochdeutsche und die kurzen Prosatexte sollen erheitern, nachdenklich stimmen und daran erinnern, nicht alles immer so ernst zu nehmen. Eine Mischung aus literarischem Hirngatsch, nostalgischer Wehmuts-Melancholie und einem Hauch politischer Meinung, denn ohne wär’s ja fad.

Lea R. Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Nachdem sie Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien abgeschlossen hatte, verbrachte sie die Corona-Zeit teils in Rom und befindet sich nun kurz vor dem Abschluss ihres Romanistik-Studiums.

Sie ist als freie Schreiberin tätig. Außerdem ist sie Liebhaberin der italienischen Küche sowie lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden.

Die Lesung wird am Donnerstag, 11.2. um 19:30 auf der ÖDA-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/428161408394332

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am 28. und 31. Jänner


Lesung am Donnerstag, 28. Jänner

Es gibt Tog, de gibts goaned

Semira Ali

Der für die kommende Lesung vorbereitete Text handelt davon, dass es manchmal einfach „zach“ sein kann. Und klar will man dann lieber das Handtuch werfen, doch Familie und Freund*innen und die Liebe für eine*n selbst, können helfen das Handtuch wieder an den Handtuchhalter zu hängen.

Bei Kurzbios weiß ich nie wie ich mich verhalten soll, also werde ich einfach das machen, was verlangt wird: eine Kurzbio. Ich bin die Semira aus der Steiermark, 23 Jahre alt, halb Araberin, halb Schweizerin und zu 70% aus Wasser. Ich schreibe, lese und rede sehr gerne. Nebenberuflich bin ich im Master Philosophie an der Uni Wien. Davor habe ich den Bachelor in Theater-, Film und Medienwissenschaf abgeschlossen. Neben meinem Studium bin ich (mehr schlecht als recht) Promoterin (bitte fragt nicht wofür). Das dadurch hart ersparte Geld gebe ich dann meistens für Reisen und Essen aus. Ich habe schon an dem einen oder anderen Poetry Slam bzw. der einen oder anderen Lesung mitgemacht (ua im Café Central hier in Wien, am Goethe Institut Bratislava oder im SPEKTRUM in Leoben beim Chief höchstpersönlich).

Die Lesung wird am Donnerstag, 28.1. um 19:30 auf der ADIDO-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/749608152428306

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesungen am Sonntag, 31. Jänner

Wortspiele(n)

Alina Lindermuth

Alina Lindermuth, wochentags Unternehmensberaterin, die mit Vorständ*innen Lego spielt, ansonsten Autorin von kurzen Geschichten, Poetry Passagen und einem Debütroman aus 2020, liest aus eben diesem Sammelsurium zum Anno Literatursonntag vor. Dabei wird es u.a. um eine gut gespannte Steinschleuder, eine Wiener Liebe vor/nach Corona und effektive Home-Office-Bewältigung gehen. 

Alina Lindermuth ist in Kärnten geboren und aufgewachsen, war dann viel in der Welt unterwegs und arbeitet jetzt in Wien. Sie schreibt schon seit sie schreiben kann – kurze, längere und lange Geschichten. Die Längste ist 2020 als Roman im Text/Rahmen Verlag erschienen und heißt „Die Wahrscheinlichkeit des Zufalls“. Weitere Veröffentlichungen in (Literatur-)Zeitungen, Online-Medien und einem Sammelband. 

Die Lesung wird am Sonntag, 31.1. um 17:30 auf der ALSO-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/531448377815728

Der Anbeginn

Katharina J. Ferner

Ein Leben beginnt, eines endet – so lautet ein uraltes, geheimnisvolles Gesetz. Wird ein Kind geboren, stirbt seine Großmutter und wird vom Fährmann geholt. Ein Mädchen wächst heran in einer archaischen Dorfgesellschaft zwischen feinsinnigen Künstlereltern und der toten Großmutter, der Bäckerin Svenja, den Tanten Ida und Ada, durchlebt Initiationsriten, entdeckt seine Talente und deren Gefahren und ist sich immer bewusst: Ein Kind bedeutet den Tod der Mutter … So schließt sich der Kreis. In dieser Welt existieren die scharfen Grenzen zwischen Realität und Fantasie nicht, verschwinden die Toten nicht ganz, entwickeln Pflanzen, Pilze und Steine ein märchenhaftes Eigenleben, sind Insekten, Spinnen, Waldtiere eng mit den Menschen verbunden, gibt es Kommunikation auf magischen Wegen.„Ein faszinierender Roman, der einerseits die Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern auslotet, und andererseits die Verletzung bestehender und allgemeingültiger Regeln für das Zusammenleben einer Gemeinschaft in den Fokus rückt.“ Gérard Otremba,  Buchkultur

Katharina J. Ferner, 1991 geboren, lebt als Poetin und Performerin in Salzburg. Sie ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen, sowie der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean. 2016–2019 Mitbetreuung der Lesereihe ADIDO (Anno-Dialekt-Donnerstag) in Wien.

Die Lesung wird am Sonntag, 31.1. um 19:30 auf der ALSO-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/453112222726800

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 21. Jänner

Livestream am Donnerstag um 19:30

A Wauhnsinn!

Jasmin Gerstmayr

Endlich, es ist wieder Zeit für Dialektgedichte! A Wauhnsinn! Und vielleicht auch für den einen oder anderen hochsprachlichen Kurzprosatext… Gleich vorweg: Der Protagonist des Jahres 2020, SARS-CoV-2, wird an diesem Abend nur eine unbedeutende Rolle spielen. Stattdessen geht es um drängende Fragen aus den wahnsinnigen Leben von Mittzwanziger*innen, wie z.B.: Wie findet sich ein Gegenüber zum Austausch von Gedanken und Körperflüssigkeiten? Ist des kitschig, waun i ihr sog, dass’ noch Himbeeren schmeckt? Wos soi do sogn, wenn ich aufgrund einer bleischweren Traurigkeit mein Bett nur noch ungern verlassen möchte? Is des eigentlich normal, waun ma deppad wird? Kann Österreich wirklich net amoi a anzigs Kind aus einem griechischen Geflüchteten- Lager aufnehmen?

Jasmin Gerstmayr wurde 1992 im Mostviertel geboren und ist wohnhaft in Wien. Schreibt Gedichte und Kurzgeschichten, gerne im Dialekt, welche bereits in zahlreichen Literaturzeitschriften, u.a. DUM, UND, &Radieschen, Morgenschtean und SYLTSE, veröffentlicht worden sind.

Die Lesung wird am Donnerstag, 21.1. um 19:30 auf der ADIDO-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/3966472336738484

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Lesung am 29. Dezember

Livestream am Dienstag um 19 Uhr

Zwischen Flucht-Achterl und Reparatur-Seidel

Karolina Heinemann und Lilian Grof

Karolina Heinemann und Lilian Grof lesen Texte die entweder dann entstanden sind als der Abend eigentlich schon längst hätte vorbei sein sollen, oder von diesen Zwischenstunden spätnachts handeln, wenn das letzte Bier schal geworden, und der letzte Nachtbus vor der Nase davongefahren ist.

Karo und Lilian, die Eine ist montags bis freitags seriöse Untertanin unseres Außenministers, ansonsten Texterin mit Minus-25%-auf-Wein-beim Billa Algorithmus im Herzen, und wenn die Andere nicht gerade Radiobeiträge oder Voice-Overs für topmotivierte Fitnesstrainer spricht, steht sie seit Lockdown 2 bei Regierungs Pressekonferenzen hinter der Kamera, hat also den wohl sichersten und auftragreichsten Job Österreichs.

Die Lesung wird am Dienstag, 29.12. um 19 Uhr auf der ALSO-Facebookseite live gestreamthttps://www.facebook.com/annoliteratursonntag

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Lesung am 18. und 20. Dezember


Lesung am Freitag, 18. Dezember um 18:00

Schneeraaman

Katherina Braschel

Draußen kalt, aber kein Schnee. Warum das vielleicht eh besser so ist und was das mit Schulterblättern und Küchenmaschinen zu tun hat, davon liest Katherina Braschel. Vielleicht auch vom Nebel und von einem Paar Würschtl.

Katherina Braschel, aufgewachsen in Salzburg, lebt und arbeitet seit 2011 in Wien. Sie ist Redaktionsmitglied des Literaturmagazins &radieschen, in dem sie auch die Kolumne Textgeflüster (ab 2020: querstrich) bespielt und Mitveranstalterin der Lesungsreihe AnnoLiteraturSonntag.

Sie ist Preisträgerin diverser Literaturpreise (Rauriser Förderungspreis, Wortmeldungen Förderpreis und weitere) und veröffentlichte in Literaturzeitschriften und Anthologien (u. A. PS – Politisch schreiben, SALZ, mosaik, Erostepost,…).

2020 erschien ihr Debüt es fehlt viel in der edition mosaik.

Die Lesung wird am Freitag, 18.12. um 18 Uhr auf der ADIDO-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/annodonner

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Lesung am Sonntag, 20. Dezember um 19:30

Friss oder stirb

Barbara Rieger

Die Schokolade verklebt Anna den Mund, wird immer mehr, erst süß, dann bitter, dann säuerlich, dann ist sie weg bis auf den schalen Nachgeschmack. Nie wieder ein Stück, denkt Anna, ein Stück noch, denkt sie, nur noch ein Stück.

Barbara Rieger liest aus ihrem neuen Roman „Friss oder stirb“ (Kremayr & Scheriau 2020):Sex, Drugs, Rock’n’Roll & Bulimie. Eine junge Frau wird erwachsen und schlittert immer weiter in eine Essstörung hinein. Ein Roman zwischen Selbsthass und Selbstfindung.Mehr Infos zum Buch:  https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/friss-oder-stirb/

Barbara Rieger, geboren 1982 in Graz, ist Autorin, Schreibpädagogin und gemeinsam mit dem Fotokünstler Alain Barbero Herausgeberin des multilingualen Literatur- und Fotoblogs cafe.entropy.at, aus dem bisher zwei Foto-Literaturbände hervorgingen. Sie schreibt Romane, Kurzprosa, hin und wieder sogar Gedichte und derzeit auch noch öffentlich (Corona-)Tagebuch. Mehr Infos zur Autorin: barbara-rieger.at

Die Lesung wird am Sonntag, 20.12. um 19:30 auf der ALSO-Facebookseite live gestreamt: www.facebook.com/annoliteratursonntag

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Lesungen im November

Leider müssen wir aufgrund der aktuellen Situation die Dialektdonnerstage und Literatursonntage im November absagen.

Sobald Lockerungen vorgenommen werden und Lesungen wieder erlaubt sind, informieren wir rechtzeitig über kommende Veranstaltungen.

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute, bleibt gesund und verliert nicht den Mut!

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team

Lesung am 29. Oktober und 1. November


Lesung am Donnerstag 29. Oktober

Leben als Doppelbruch

Christian Wolf

Die Gedichte von Christian Wolf sind gesellschaftskritisch, indem sie den Haltungen gesellschaftlicher Akteure und ihren emotionalen Zuständen nachgehen. Sie markieren die Endpunkte von Denkprozessen und äußern sich nicht zuletzt im Dialekt. Dabei nehmen die Dialektgedichte eine besondere Stellung ein, insofern sie schon fast das Klischee einer natürlichen Sprache erfüllen, wenn der Dichter des Denkens überdrüssig geworden war. Damit tragen die Dialektgedichte einerseits die Früchte des enttäuschten Denkens und andererseits äußern sie sich gefühlsnah und ungeschminkt. Gerade die Gedichte an den persönlichen Wendepunkten scheinen dabei am pointiertesten und intensivsten zu sein und liegen gesondert in neuer Sammlung vor.

Christian Wolf, geboren 1996 in Kärnten, besuchte das Musikgymnasium Viktring und studiert seit 2014 Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Neben Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften tritt er mit der Gruppe „Gedankenklang“ gemeinsam mit der Musik von David Hättich und den Fotografien und Illustrationen von Verena Steinwider auf. 2019 gewann er den Wiener Werkstattpreis Sonderpreis.

Homepage: https://echriwo.wixsite.com/christianwolf/

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 1. November

Am Anfang der Durchforstungen

Jimmy Brainless

Zwischen zwei Kontinenten, zwei Heimaten und zwei Familien gefangen, wühlt Simon Limone in der Vergangenheit: Weil mit sich selbst im Unklaren und stets mit dem Gefühl der Schuld belastet, versucht er anhand seiner Familiengeschichten mütterlicher- und väterlicherseits nachzuvollziehen, mit welchen Mentalitäten und unter welchen politischen und gesellschaftlichen Umständen die Generationen vor ihm in Österreich und Taiwan aufgewachsen und wie sie wiederum mit ihrer Schuld, die sich stets in beängstigend ähnlichen Formen zu wiederholen scheint, umgegangen sind.
Auf der Suche nach sich selbst, durchlebt Simon mithilfe der illusorischen Oberfläche einer Pfütze die Geschichte seiner Familie, welche mal verlässlich, mal fantasievoll Lücken übertauchend wiedergespiegelt.

Jimmy Brainless ist Musiker und Geschichtenkritzler. Er veröffentlichte in div. Magazinen einige seiner Kurzgeschichten und arbeitet gegenwärtig an einem Familienroman. Seit 2019 ist er Mitglied der Band „Michaela und Jimmy“, welche Kinderlieder und -geschichten schreibt.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 22. und 25. Oktober

Lesung am Donnerstag, 22. Oktober

Vendetta, Klimapolitik und Italienreisen

Lea R. Bacher

Der Abend führt – zumindest geistig – in das sonnige Italien und in die Vergangenheit nach Oberösterreich. Etwas Senf zur Politik und ein paar Zeilen aus dem noch unveröffentlichten Kriminalroman “Vendetta” dürfen natürlich auch nicht fehlen!
Lea R. Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, sie verschlug es aber schnell nach Wien. Nachdem sie Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien abgeschlossen hatte, verbrachte sie das Corona-Semester teils in Rom und befindet sich nun kurz vor dem Abschluss ihres Romanistik-Studiums. Sie ist als freie Schreiberin tätig. Außerdem ist sie Liebhaberin der italienischen Küche sowie lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag, 25. Oktober

Brimborium. Ein heiterer Abend.

Simon Scharinger

Simon Scharinger liest aus seinem Brimborium, aus dem – ihn umgebenden – unnötigen Drumherum. Er liest nichts Wesentliches, aber auch nichts Unwesentliches, Fremdes und Eigenes. Er liest erstmal Dialektales. Und er singt es auch. Er liest Dramatisches, Prosaisches, Lyrisches und Sich-Drumherum-Befindendes. Er liest lustig, er liest Lustiges. Er liest von der großen und von der kleinen Not.

Simon Scharinger, am 15.03.1991 in Schärding/Oberösterreich geboren und aufgewachsen. Seit 2011 in Wien lebend. Studium der Germanistik abgebrochen. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar mit den ‚humanisten‘ von Ernst Jandl und den ‚Präsidentinnen‘ von Werner Schwab abgeschlossen. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann, deren 4. Album ‚Alles Tango‘ im Frühjahr 2020 erschienen ist. Ab Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Überschaubar zwar, aber auch literarisch umtriebig, Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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