Lesungen am 22. und 25. Juni

Lesung am Dialekt Donnerstag, 22. Juni

Gaffa Galaktika

Galaktika & Fidsch

Wie kaum eine andere Band vermag das erweiterbare Rampen Röhren Duo aus Ottakring und Meidling während ihrer Auftritte, das Ehrliche mit den Tatsachen zu verschmelzen, das Rotzige mit dem Melodischen zu verbandeln, die Liebe zur Musik mit Dilettantismus aufleben zu lassen, gemeinsam eins zu sein und schließlich das Wasser zu Hoferwein werden zu lassen, bzw eure fast leeren Biergläser andächtig sakral damit randvoll nachzufüllen.

Ob auf der Straße, in der U-Bahn, im Wohnzimmer oder auf der Bühne deiner vertrautesten Bar, in welchem Grätzel du auch immer wohnen magst, fegen sie ihre G’stanzel im Stile der subversiven Gemütlichkeit von den Saiten, quetschen ihre aus dem gelebten Leben gegriffene Lyrik aus dem Akkordeon.
Mit Schwung oder getragen – nicht dumm und mit rotem Faden.

Eine Band, die probiert, das beste aus ihrer Zeit hier auf Erden zu machen! Eine Band, deren Existenzberechtigung, die Euros eines ekelhaft-grauen Novembertags sind, die du in ihren Gitarrenkoffer schmeißt auf der Philadelphiabrücke oder an welchem U-Bahn Aufgang auch immer du gerade bei Nieselregen in die Stadt gespuckt wirst. Songs zum Schunkeln, verwässerte Augen die funkeln. Eine Band, die für Stimmung sorgt und doch…zumindest vor dem Auftritt…durch Bescheidenheit glänzt.

Im Schlepptau immerzu und immerwährend (zumindest so lang ihr Leben reicht) ihr Hunderudel und angetrauter Straßenköter Cora (genervte Muse und metaphorische Inspiration) und ihr gern gesehener Special Guest aus der Ecke der R-R-Rhythmus-Instrumente MADRU (die wandelnde Juke Box) am Wein-Flaschen Xylophon und an der B-B-Beat Box. Ur SUPA!!

In der Liveperformance gerinnen die Elemente zu Cola Rot, das jede Party zum unvergessenen
Be-There
macht, von dem am nächsten Tag der Schädel nur mehr brummt
wie ein Bär. Yeah!
Hol das Gewehr!

Zitat: „uhm..vaspüt…“

Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno!


!!!!SAISONABSCHLUSS !!!

Lesung am Sonntag, 25. Juni

Präsentation des …&radieschen und des DUM

Die letzte Lesung in diesem Jahr beschließen wir gemeinsam mit dem DUM. Wie immer vor der Sommerpause entlassen wir euch mit ausreichend Zeitschriftenlesestoff in die Ferien. Die neue DUM Ausgabe steht passenderweise ganz unter dem Thema „BIER – Von Fass bis Ottakring“ während das neue …&radieschen ganz unter dem Thema „Leib&Seele“ steht.

Es wird auch jedenfalls äußerst sinnlich und genussvoll zugehen an diesem Abend!

Aus DUM 82 lesen: Iris Gassenbauer, mieze medusa, Martin Peichl und Sonja Tobl
Aus dem neuesten „& Radieschen“ lesen: Darling aka Katharina Laimer, Teresa Hoser, Clara Porak und Andreas Plammer.

Kommt und feiert gediegen und belesen mit uns in den Sommer hinein.

Wir freuen uns.

Eure …&radieschen und DUM-Teams.

 

Lesungen am 15. und 18. Juni

Lesung am Donnerstag, 15. Juni

Sabine Marx

Die Spur der Parasitin

Cover Die Spur der Parasitin

Sabine Marx wurde 1970 in Wien geboren, wo sie auch heute mit ihren beiden Söhnen lebt. Nach der Matura arbeitete sie als Bankkauffrau. Nebenbei begann sie mit dem Schreiben von Essays und Kindergeschichten.

Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 18. Juni

Katherina Braschel

dokichment und anderes

dokichment:
ein textversuch. mal etwas längeres. ein schreibprozess. ein einblick.
kein seelen-striptease. kein tagebuch. keine chronologie. kein protokoll.
aber die frage danach, was ich eigentlich dokumentieren kann.

und anderes:
es wird sich zeigen, was.
höchstwahrscheinlich ein bisschen prosa, ein bisschen lyrik, weil das letzendlich immer so ist bei mir.

Katherina Braschel Die gebürtige Salzburgerin schreibt, «seit es ihr beigebracht wurde». Sie versteht sich als politisch aktiver Mensch, beschäftigt sich hauptsächlich mit (feministischer) Pornografie, macht Filme wie zB EBENDA und ist Mitglied beim Theaterkollektiv HIRA*.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren und lebt in Wien, wo sie Theater-, Film- und Medientheorie studiert. Sie schreibt schon seit ihrer Kindheit. Derzeit entsteht vor allem Lyrik und Kurzprosa, die sie unter anderem im Salzburger Literaturhaus, der Radiofabrik Salzburg, im Rahmen der LiteraTour 2016 sowie des „Anno Literatur Sonntag (ALSO)“ präsentierte. Sie beschäftigt sich mit feministischer Pornografie, versteht sich als politisch aktiven Menschen, macht Filme (z. B. gemeinsam mit Chili Tomasson den Kunstfilm „EBENDA“) und ist Mitglied des Theaterkollektivs HIRA*.

Am Sonntag, 20:30 im Café Anno!

Lesungen am 15. und 18. Juni

Lesung am Donnerstag, 15. Juni

Sabine Marx

Die Spur der Parasitin

Cover Die Spur der Parasitin

Sabine Marx wurde 1970 in Wien geboren, wo sie auch heute mit ihren beiden Söhnen lebt. Nach der Matura arbeitete sie als Bankkauffrau. Nebenbei begann sie mit dem Schreiben von Essays und Kindergeschichten.

Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 18. Juni

Katherina Braschel

dokichment und anderes

dokichment:
ein textversuch. mal etwas längeres. ein schreibprozess. ein einblick.
kein seelen-striptease. kein tagebuch. keine chronologie. kein protokoll.
aber die frage danach, was ich eigentlich dokumentieren kann.

und anderes:
es wird sich zeigen, was.
höchstwahrscheinlich ein bisschen prosa, ein bisschen lyrik, weil das letzendlich immer so ist bei mir.

Katherina Braschel Die gebürtige Salzburgerin schreibt, «seit es ihr beigebracht wurde». Sie versteht sich als politisch aktiver Mensch, beschäftigt sich hauptsächlich mit (feministischer) Pornografie, macht Filme wie zB EBENDA und ist Mitglied beim Theaterkollektiv HIRA*.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren und lebt in Wien, wo sie Theater-, Film- und Medientheorie studiert. Sie schreibt schon seit ihrer Kindheit. Derzeit entsteht vor allem Lyrik und Kurzprosa, die sie unter anderem im Salzburger Literaturhaus, der Radiofabrik Salzburg, im Rahmen der LiteraTour 2016 sowie des „Anno Literatur Sonntag (ALSO)“ präsentierte. Sie beschäftigt sich mit feministischer Pornografie, versteht sich als politisch aktiven Menschen, macht Filme (z. B. gemeinsam mit Chili Tomasson den Kunstfilm „EBENDA“) und ist Mitglied des Theaterkollektivs HIRA*.

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

Lesung am 8. Juni

Lesung am Dialekt Donnerstag, 8. Juni

Christian Schreibmüller

XOGT HODA

Buchpräsentation 

 

Schlaue wie Unbedarfte kommen in Schreibmüllers Erzählungen und Gedichten zu Wort, in ihren jeweiligen Dialekten. Alte und junge Paare, Hausfrauen und Aufreißer, Revolverjournalisten, aber auch Großstädter, die sich mitten in Wien eine Bauernstube einrichten. Kurz: Da Aane und da Aundare – so der Titel eines der Gedichte.

Eine Poetische Reise ins finstere Herz eines poetischen Kontinents.

Christian Schreibmüller, *1949, Autor, Fotograf, Journalist, Schauspieler, Dokumentarfilmer, Poetry Slammer, Veranstalter von Lesungsreihen und Herausgeber von Antologien. Neben anderen literarischen Veröffentlichungen erschienen von ihm die Lyrikbände „Phantasiedehitze“ und „Kannibalenromanze“, der Kurzgeschichtenband „Unschuldsvermutung“ und zuletzt „Gsogt hoda“, Dialekttexte, 2017.

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!

 

Lesung am 1. und 4. Juni

Lesung am Dialekt Donnerstag, 1. Juni

Georg Rauber

Das Herz ist ein dummer Bastard

aber es weiß was es will

 

Georg Rauber ist Schauspieler und Autor wohnhaft in Wien.

Georg Rauber liest aus seinen Kürzestgeschichten – das sind kleine Literatursnacks, die in wenigen Zeilen viel erzählen zu haben.

Auch mit im Gepäck sind Gedichte, alkoholgetränkte Reiseberichte, Kabarettprogramm-Ausschnitte und sonstiger literarischer Firlefanz.

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 4. Juni

Anna Maschik und Julius Handl

Wir lesen euch was vor

Angeschriene Pärchen, blühende Gärten, der Tante weicher Busen, Häuser auf Wanderschaft, isolierte Einzelne, kosmische Flüchtigkeitsfehler, Phantomschmerzen, Rippenkäfige, seelische Schrottplätze, streichelnde Schneider, tümpelnde Lurche, verschluckte Kürbiskerne, verwesende Tote, willige Texte, Wurzel schlagende Herzen.

Julius Handl ist in Wien geboren, studiert Komparatistik an der Universität Wien und ist Mitherausgeber von Gehirnsturm (Magazin für junge Kunst und Literatur). Seine Texte erschienen auf literaturhaus.at, thegap.at, sowie im Standard und Gehirnsturm.

Anna Maschik wurde in Wien geboren und studiert Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Sie ist Mitherausgeberin von Gehirnsturm (Magazin für junge Kunst und Literatur) und Mitveranstalterin der monatlichen Leserunde Gläserne Texte. Sie schreibt für das Online-Magazin Souterrain, ihre Texte erschienen in DUM, Why nICHt? und Gehirnsturm.
Am Sonntag, um 20:30 im Cafe Anno!

 

Lesungen am 25. und 28. Mai

Lesung am Dialekt Donnerstag, 25. Mai

David Stellner und Raphael Widmann

Neues Wienerlied

Das Wienerlied feiert in seinen verschiedensten Schattierungen Rennaissance.
Das David Stellner Duo verpackt es in zeitgemäßen Texten und einer klassischen Besetzung mit Gitarre und Geige. David Stellner erzählt in seinen Liedern Geschichten, die das Leben schreibt. Mal zum lachen, dann wieder so traurig und bitter, dass man nicht weiß, ob man nun weinen soll, oder weiter lachen darf. Man fühlt sich an die Alltagsgeschichten von Elisabeth T. Spira erinnert, in eine Welt des Wiener Gemeindebaus entführt. Ein Spiegel der Gesellschaft, humorvoll und grantig. So wie es die Wienerin und der Wiener halt gerne mag.

Mit im Gepäck: Das Album „Mein Lieber Freund und Zwetschkenröster“.
Darauf sind bereits schon selbst komponierte Wienerlieder wie „Der Bademeister“ zu hören, aber eben auch unspezifische Singer/ Songwriter Sachen und auch Reggae-Anklänge. Die Texte sind stets im Dialekt gehalten, oft unverblümt und aus dem prallen Leben gegriffen.

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 28. Mai

Timo Brandt

Enterhilfe fürs Universum

„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.“
Douglas Adams, Das Restaurant am Ende des Universums

Im Februar ist mein erster Gedichtband „Enterhilfe fürs Universum“ erschienen und ich finde, es ist an der Zeit, ihn euch mal vorzustellen.

Als Ort habe ich mir meine Lieblingskneipe im 8ten Bezirk ausgesucht, das Anno, mit seiner wunderbaren Lesereihe, dem AnnoLiteratursonntag. Also kommt vorbei – es wird auch niemand gezwungen, ein Buch zu kaufen^.

Ich freu mich einfach, wenn ihr Zeit und Lust habt vorbeizuschauen und mit mir den Abend zu entern!

Ach, ja, zu Douglas Adams noch:
„Es gibt eine andere Theorie, die besagt, dass dieser Fall (der oben genannte) längst eingetreten ist.“

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

 

 

Lesungen am 18. und 21. Mai

Lesung am Dialekt Donnerstag, 18. Mai

Elias Hirschl

…liest das österreichische Strafgesetzbuch

Elias Hirschl liest aus seiner neuen Geschichte „Das Österreichische Strafgesetzbuch in Theorie und Praxis“ und beantwortet die ungestellte Frage, wie schwer es eigentlich ist, alle Gesetze der Republik zu brechen. Von Mord und Totschlag über Diebstahl, zu späten Abtreibungen, Staatsverräten und Völkermorden ist alles dabei was das Herz begehrt. Lehnen Sie sich bei einem Bier entspannt zurück und genießen Sie die lusigen Abenteuer einer amoklaufenden Anwältin und Familienmutter.
Because you can’t write manslaughter without laughter!
FUN FUN FUN

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!

Facebook: https://www.facebook.com/events/1833130487008623/


 

Lesung am Sonntag, 21. Mai 

Katharina Johanna Ferner

Von hier nach dort und wieder zurück

 

Von hier nach dort und wieder zurück bietet einen Einblick in verschiedene Schaffensphasen und Themen. Es wird gereist, gescherzt, poetisiert und polarisiert. An wie vielen Projekten kann eine Autorin gleichzeitig arbeiten und was kommt dabei heraus? Oder: was verbindet eine Poetik, ein Reisetagebuch und ein Roman-to-be? Wer das herausfinden möchte, muss kommen!

Über die Autorin: Katharina Johanna Ferner wurde 1991 in Salzburg geboren und lebt seit 2009 in Wien. Slawistikstudium. 2015 Nominierung Wartholz. Erscheinen des Debütromans „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. Schreibt Rezensionen für das österreichische Bibliothekswerk, Artikel für vitamin.de, Redaktionsmitglied bei &Radieschen und Mitarbeiterin der Ö.D.A.

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

Facebook: https://www.facebook.com/events/1881722868767479/

 

 

Lesungen am 11. und 14. Mai

Lesung am Donnerstag, 11. Mai

Brigitte Menne

Brigitte Menne liest aus eine Erzählung über die Begegnung mit einer fiktive Großmutter in der U-Bahn. Die Großmutter spricht jedoch ausschließlich Pinzgauer Dialekt.

Außerdem Lyrik.

Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 14. Mai

Elmar Mayer-Baldasseroni

Prosa/Lyrik/Kurzgeschichten

 

Über den Roman „Die Hinrichtung“: „Elmar Mayer-Baldasseroni hat den beleidigendsten, niederträchtigsten, obszönsten und sprachmächtigsten Roman seit Menschengedenken geschrieben! … Ein monströses, ein schamloses Meisterwerk des schwärzesten Humors. Nichts darunter, ein reiner rasender Wahnwitz und ein Buch des Jahres.“

Fritz Ostermayer , Radio FM4

Zum Autor:

Elmar Mayer-Baldasseroni

1977 geboren in Mürzzuschlag, aufgewachsen in der Obersteiermark,

Interdisziplinäre Dissertation in Genetik und Bioethik in Wien

PostDoc-Aufenthalt in England. expressive Ölmalerei. Entwurf und Niederschrift von

autobiographisch gefärbter Lyrik, Prosa und Dramatik.

Belletristische Prosapublikationen in diversen Literaturzeitschriften.

2013 Publikation des Debutromanes „Die Hinrichtung“ bei Sisyphus in Klagenfurt, das Werk

wurde von Fritz Ostermayer von FM4 zum „Buch des Jahres“ und „sprachmächtigsten Roman

seit Menschengedenken“ gekürt.

Publiziert gerne und oft Lyrik im Augustin, betreibt QiGong und  Shotokan-Karate und Gitarrenspiel,

glaubt letztendlich an den Weltfrieden und ist einem guten Tropfen beim Heurigen hin und wieder also viel zu selten zugeneigt.

 

MITGLIEDSCHAFTEN

Literar Mechana, IG Autorinnen Autoren, Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

 

Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno!

Lesungen am 4. und 7. Mai

ACHTUNG: AB MAI STARTEN WIR IMMER ERST UM 20:30 – NICHT, DASS UNSER PUBLIKUM SO PÜNKTLICH WÄRE – ABER DAS ZU SPÄT KOMMEN WIRD SCHWIERIGER.


Lesung/Konzert am 3. Mai

Stefan Stanze 

A Life A Song A Cigarette

Zum ersten Mal zu 3/4 auf wienerisch !

Stephan Simmering Sunshine Stanzel: Gesang und Gitarre

 

Facebook: https://www.facebook.com/events/793718837441788/?
Am Donnerstag, 20:30 im Café Anno! 

Lesung am Sonntag, 7. Mai

Auszüge aus einem Familienroman

Lose Frauen gibt es im Dorf. Es sind immer die losen Frauen, die singen. Sie treten aus der Haustür und schlackern mit ihren Kehlen im Wind. Das ergibt einen seltsamen Gesang. Das Dorf hört diesen Gesang nicht gern. Er erinnert an die Tage in jenen die losen Frauen noch nicht lose waren.

 

Greta Lauer

Geboren in Klagenfurt. Lebt in Wien. Studium der Germanistik und Philosophie. Nominierung für den Retzhoferdramapreis 2015. Veröffentlichung von Prosatexten u.a. in den manuskripten (211/2016 und 214/2016) und in der BELLA triste (44). Mehere Arbeits- und Reisestipendien des bmukk, Preis des Kärntner Schriftstellerverbandes für neue deutsche Literatur 2017. Schreibt Lyrik, szenische und gerade vor allem Prosatexte.

Es/Sie/Ersatz Lesung #2

 

Am Sonntag, 20:30 im Café Anno!

 

Ergänzung Lesungen am 27. und 30. April

Lesung am Donnerstag, 27. April 

Ralph Saml

Dialektmesser

Ralph Saml liest Gedichte und Kurzgeschichten auf wienerisch.

mehr Infos: http://www.unartproduktion.at/zanzenberg/174-bvz-schundheft-no14-dialektmesser.html

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 30. April 

Perle. Paris: Poetische Biografien

Frida Paris/Thomas Perle

Anna wartet auf ihre Kinder. Alina flieht mit einer Gruppe Gefangener aus Theresienstadt, weiß nicht wie. Anna sitzt im Viehwagon im Nirgendwo. Alina schlägt sich durch und Steine in Prag. Anna liegt unter einem Tisch in Deutschland und weint. Alina verlässt Prag für Paris. Der einen hätte man einen Baum pflanzen sollen, die andere tanzte unter ihrem Nussbaum und sang. Anna und Alina, zwei Frauen die sich begegnen können, weil Thomas Perle und Frieda Paris sich begegnen, den Frauen ihre Stimmen geben. Mit ihren jeweiligen Stylos werden aus Bildern und Dokumenten poetische Gebilde, aus Stummheiten Sprachen. Vom Splitter zum Album. Die Geschichte zweier Frauen in der Geschichte Osteuropas und über ihr Hinaus.
Ein Abend mit Perle, Paris und poetischen Biografien.

Frieda Paris 1986 in Ulm geboren. Lebt und schreibt seit 2009 in Wien. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Wien/ Paris). Seit 2015 Studium der Sprachkunst in Wien. 2015 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, Startstipendium 2016. Zahlreiche Lesungen im deutschsprachigen Raum. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften u.a. All dies hier Majestät ist deins (kookbooks), Lyrik für alle (edition mosaik), Lyrik von Jetzt 3 (Wallstein). Arbeit am ersten Band über die Bildhauerin Alina Szapocznikow.

Thomas Perle 1987 in Rumänien geboren. 1991 emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften (Universität Wien). 2013 exil-Literaturpreis, 2014 Writer in Residence im LOISIUM (im Rahmen der Nachwuchsautorenförderung des ORF III). Startstipendium 2015, 2016 Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden. 2017 wurde sein Drama „mutterseele. dieses leben wollt ich nicht.“ im WERK X-Eldorado uraufgeführt. Derzeit Arbeit am Prosawerk „wir gingen weil alle gingen“ (Verlag edition exil).

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!