Lesung am 24. November

Am Donnerstag den 21. November wird die neue Ausgabe des Morgenschtean präsentiert im TSCHOCHERL. Es findet keine Lesung im Café Anno statt.

 


Lesung am Sonntag 24. November

PRLayout 1ÄSENTATION DUM 92 & UND # 7

„UNDUM“ – Lesungen von Autorinnen und Autoren aus UND-Heft # 7 und aus DUM 92

Aus DUM 92 lesen: Daniela Dangl, Jasmin Gerstmayr, Susanne Grech, Matthias Hütter, Michaela Ortis und Martin Peichl

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 14. und 17. November

Lesung am Donnerstag 14. November

schmüzd, gschmoidzn, weg

Katherina Braschel

Mohnzöödtn breslnd ins Aug und mid aana Aludassn kenndtad ma vü übas Blaadzn song. Oba ma muas vielleichdt ah ned.

Es gehd um a o´stochene Sau, um an Elefondtn in aana Blastikgarrasch und um ondre Normalzuaständ.
Um gschissn, um oarsch, um draamhappadt, um o´bempfd.
Und um Nutella ah.

Katherina Braschel
In Salzburg geboren und aufgewachsen, wohnt, schreibt, arbeitet und prokrastiniert sie seit 2011 in Wien. Redaktionsmitglied des &radieschen und des Morgenschtean, Mitorganisatorin und -Moderatorin des AnnoLiteraturSonntag.
Preisträgerin des Rauriser Förderungspreises und des Exil-Literaturpreises für Autor*Innen mit Deutsch als Erstsprache, beides 2019. Im Herbst 2019 gewann sie den Wortmeldungen-Förderpreis.
2020 erscheint ihr Debüt in der edition mosaik.

Sie mag Käse, Kaffee, Bier und Feminismus, hat eine gar nicht so heimliche Trash-Liebe für Modern Talking und ihr Lieblings-Dialektausdruck ist ‚am Oarsch gehen‘.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 17. November

Wort / Wild / Wechsel

Markus Grundtner & David Bröderbauer

Im fliegenden Wechsel geben David Bröderbauer und Markus Grundtner, beide Absolventen der Literaturakademie Leonding 2017/2018, Auszüge aus ihren aktuellen Werken zum Besten. Die Autoren erzählen über Menschen und Tiere in der Stadt und am Land, im Büro und am Truppenübungsplatz – kurz: in ihrer natürlich unnatürlichen Umgebung.

Markus Grundtner liest Kurzprosa, in der er Erlebnisse aus seinem Anwaltsalltag  verarbeitet: „Nein“, sage ich, „Ich will nicht mehr Geld. Ich will mehr Zeit!“ – „Seien Sie nicht lächerlich.“

David Bröderbauer liest aus seinem Roman „Wolfssteig“ in dem ein aufgelassener Truppenübungsplatz die Hauptrolle spielt: „Ich verstehe schon, was du meinst. Du suchst einen Ort, wo du dazu gehörst. Aber mit Orten ist es dasselbe wie mit Menschen, es passt nie wirklich.“

Markus Grundtner, Jahrgang 1985, ist Autor im Sein, Anwalt im Werden und Journalist im Ruhestand. Er lebt und arbeitet an verschiedenen Schreibtischen in Wien und Triest. Veröffentlichungen von Kurzprosa in Anthologien und in Literaturzeitschriften (u.a. in: Am Erker, Die Rampe, DUM, erostepost, etcetera, mosaik, Podium sowie &Radieschen). Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramts 2018 für sein Romandebüt. Longlist Walter-Kempowski-Literaturpreis 2019. Einladungen zu books without covers #14 (Berlin) und zum Literaturfestival BuchBasel 2019.

David Bröderbauer, Jahrgang 1981, ist Biologe und lebt in Wien. Forschungsreisen führten ihn unter anderem nach Costa Rica und China. Seine Kurzgeschichte „Tagesanbruch in Xishuangbanna“ wurde 2012 beim Schreibwettbewerb uni international der Universität Wien ausgezeichnet. Sein Debütroman „Wolfssteig“ ist im April dieses Jahres im Milena Verlag erschienen.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 7. und 10. November

Lesung am Donnerstag 7. November

„Schleichen’S Ihnen halt!“

Martin Bachler

Im Rahmen des ANNO DIALEKT DONNERSTAGS wird Schmutzfarbenspecht und halberter Autor Martin Bachler aus seinem beschwerdereichen Roman „Das Wiener Plateau“ lesen.

Verschwörerisch geht es denn zu in Wien. Ein einigermaßen geheimes Magistrat soll sich für umfassende Traumverzerrungen in unserem beschaulichen Wien, und vielleicht sogar noch darüber hinaus verantwortlich zeichnen. Ja, die Großen Magister des Amtes obwalten in der hiesigen Wirklichkeit mit penibler Strenge und Fachsorge, Dinge von denen Sie nichts zu verstehen brauchen.
Allerdings sind jetzt, zugegeben, einige Unbekömmlichkeiten geschehen, gewisse „Peinlichkeiten“, wie man sie im Amt gerne nennt.
Überall wittern wissende Organe Intrigen.
Noch am Käsekarl am Karlsplatz hat der Eine oder die Andere was gehört.
Ein Postlinger vom Schlage des Franz Wraniflecks sieht sich mit Irrealitäten konfrontiert, die ihn beinah in die geistige Umnachtung treiben (und er ist hiebei nicht der Einzige). Doch als er seinem obersten Spezi, dem Privattaxler Petrusic von seinen Sorgen berichtet, offenbart sich den Beiden eine eigenartige Spur. Unwillkürlich dringen Sie tiefer in das geheime Geflecht, bis sich ihnen die Zusammenhänge letztlich geradezu um die Mandeln schmieren. Nur macht das halt auch nix leichter, was aber wiederum nichts macht, denn in Wien gratuliert man sich zu vielem, selbst zum Sterben.

Lassen Sie sich also einwirken ins Allerfeierlichste der höchsten Amtskathedrale, schnüffeln Sie hinein. Und wenn Sie’s doch nicht freut, dann schleichen’S Ihna halt wieder.

Martin Bachler, 1992 in Kitzbühel in Tirol in die Welt geworfen, kombiniert in seinen Werken eine ausgeprägte, beinahe exzessive Neigung zur lautlichen Gustation des eh Unverdaulichen. Ihn fasziniert das, was man nicht in der Lage ist hinauszupressen, jenes „Beste, das man den Buben doch nicht sagen kann“. Mithilfe der untersprachlichen Feile ist er stets bestrebt, die krustierten Texturen des sich sträubenden Sinngewebes aufzuraspeln, um die darin und darunter wirkenden Bäche freizusetzen. Bachler steht für eine gnadenlos pedantische, ja schier ekelhafte Inspektion des psychischen Räderwerks und dessen noch so tausendzarte Verzahnungen mit der Umwelt. Auf haarsträubend witzlose Art und Weise sucht er an die Furten des Verunsprachlichten zu drängen um dort am Zipfel des Erstaunens zu ziehen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 10. November

Miez Marple – Katzenkrimilesung

Fabian Navarro

Fabian Navarro liest Auszüge aus dem Manuskript zu seinem ersten Katzenkrimi.

Eigentlich hatte sich die Katzendetektivin Miez Marple zurückgezogen. Doch als der Mord an einem YouTuber ihren Freund Watson in Bedrängnis bringt, kann sie nicht anders: sie übernimmt den Fall. Nach und nach stößt die flauschige Ermittlerin auf ein verheddertes Knäul an Geheimnissen: Steckt der Katzengrasbaron Al Katzino hinter dem Mord? Was hat das Verschwinden eines Berühmten Schlagerkater mit all dem zu tun? Wann gibt’s Snacks? Einige dieser Fragen werden im Laufe des Abends beantwortet. Katzenvideos gibt es auch.

Infos zum Autor: www.fabiannavarro.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 31. Oktober und 3. November

Lesung am Donnerstag 31. Oktober

Tiere&Topfengolatsche

Tereza Hossa

Tereza Hossa ließt. Im Dialekt. Aber in welchem?

Geboren in Australien
Eltern aus Oberösterreich
Aufgewachsen in Tirol
Seit 6 Jahren wohnhaft in Wien

Eine Österreicherin hält mich für eine Deutsche.
Nach einem 10 minütigen Gespräch.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 3. November

Philipp Hager liest aus seinen aktuellen Büchern

Philipp Hager

Philipp Hager liest Texte aus „Los“, den „Sextant-Sonaten“ und dem Roman „Wolkenjagd“
Über den Autor:
1982 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Kurzlebiges Studium der Geschichte und Völkerkunde. Anschließend verschiedenste Jobs: Hundesitter, Telefonist, Türsteher, Kampfrichter, Rezeptionist, Bettler, Korrektor. Langjährig als Reporter und Kolumnist für ein führendes deutsches Kampfsportmagazin in ganz Europa unterwegs.

 
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 24. und 27. Oktober

Lesung am Donnerstag 24. Oktober

„Gschichtn ausm Ochtn“

Und de scheenen Hoa

Das Trio „Und de scheenen Hoa“ singt über eine Gasse, über einen Platz, über ein Du im 8. Wiener Bezirk. Es besingt schöne und schiache Träumereien, das alles passiert im Mostviertler Dialekt. Das Sudern bekommt bei „Und de scheenen Hoa“ eine neue Bedeutung. Sudern tut gut, vor allem dreistimmig. Ihre Stimmen begleiten die drei mit Gitarre und Kontrabass.

Katharina Pichlmayer: Gesang
Rici Kolck-Thudt: Gitarre, Gesang
Adele Knall: Kontrabass, Gesang

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 27. Oktober

RUBNI PREDELI DUNAVA – 33 Tage in Pančevo

Margarita Kinstner

Eine Film-Text-Collage mit anschließender Lesung von und mit Margarita Kinstner
Pančevo – eine kleine Stadt, 14 km von Belgrad entfernt, einst letztes Zipfel der österr-ungar. Monarchie. Margarita Kinstner hat sich während ihres Aufenthaltes auf die gemeinsame Vergangenheit konzentriert und versucht herauszufinden, wo die Kuchen der einstigen Monarchie denn nun tatsächlich besser schmecken. Sie hat Familiennamen gesammelt, in »kibizfenster« gespäht und das örtliche Museum besucht. Hat pannonischen Wein getrunken, sich einer Kakerlake anvertraut und Tagebuch geschrieben. Hat die Schlöte der Fabriken rauchen sehen und die Besucher*innen ihrer Lesungen mit der Frage genervt, was sie denn nun wirklich so drastisch unterscheide, die Menschen aus Pančevo und jene aus Belgrad – und herausgefunden, dass es vor allem die Art und Weise sei, wie man Auto fahre. Und da Margarita nicht gerne die Hauptrolle in Filmen und Büchern spielt, hat sie einfach Martha erfunden. (Also eigentlich hat Martha ja ein Autor Namens Thomas Wollinger erfunden. Aber das ist eine andere Radiogeschichte.)
_____
Margarita Kinstner wurde 1976 in Wien geboren und lebt heute in Graz.
Vor nicht ganz einem Jahr erschien ihr dritter Roman »Papaverweg 6«,der mit dem  Literaturpreis »Schreiberei« der Steiermärkischen Sparkasse ausgezeichnet wurde.
Im Mai war die Autorin als Writer in Residence in Pančevo (Serbien) eingeladen. Zuletzt erhielt sie das Mira Lobe Stipendium für die Arbeit an ihrem neue Roman, der sich  diesmal an Jugendliche richtet.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 17. und 20. Oktober

Lesung am Donnerstag 17. Oktober

Ananas

Tizian Rupp

z bis a_ teil 2

in manchen orten ist mit ananas (=1&1&1) die erdbeere gemeint. manchmal. 

österreich wird angeschaut. diesmal gibt es auch bewegende bilder.

brach liegen, broader weg, aufessen, abendessen, sonst frühstück. 

schuppen und schupfen von den augen fallen lassen. 

bäume werden ausgegraben und der schnee nicht geräumt. engel auf dem fensterbrett.

 weiterhin so rückwärtsgewandt wie geht. 

 

Tizian Natale Rupp 

1995 geboren. lebt seitdem und studiert Sprachkunst in Wien, hat Philosophie studiert. Schreibt Texte, verbindet dieses Tun manchmal mit Klang und Film, manchmal andersrum, öfter allein. Neben Herumhampeln auf Lesungen, Performances und Workshops veröffentlichte er in der Kolik 76 und schrieb für das DramatikerInnenfestival 2018 in Graz. Zuletzt gab es einen Text im Buch des fröhlichen Wohnzimmers. Gründungsmitglied von lauterbitte Verein zur Schaffung berühmter literarischer  Persönlichkeiten, organisiert in dieser Funktion gemeinsam mit Lisa Jakob Lesungen und Konzerte in (bisher) Wien, die man noch nicht gesehen hat. 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 20. Oktober

„Lauter Verbrecher“

Andreas Plammer

„Lauter Verbrecher“, so lautet der Titel meines unveröffentlichten Romans, der seine Kreise durch die Verlage zieht wie eine Portion Sushi, die keiner will, im Restaurant.  Einstweilen gibt es ein oder zwei Kapitel daraus zu hören. Dazu vielleicht noch ein paar Szenen aus meinem Romanprojekt „Unterste Liga“. Oder die eine oder andere Kurzgeschichte aus meiner Reihe „Bar jeder Vernunft“, Kolumnen über die Liebe und den Alkohol.

Andreas Plammer geboren 1966 in Wien. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen ALSO (Anno Literatur Sonntag) und ADIDO (AnnoDialekt Donnerstag), Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „& Radieschen“ und der Dialektzeitschrift „Morgenschtean“, Vorsitzender der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen und -archive). 2011 erschien der Kriminalroman „Fauler Zauber“ im Milena-Verlag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 13. Oktober

Lesung am Sonntag 13. Oktober

„Wo man alt wird, wird man Alltag?“

Michael Gernot Sumper

Also Sumpert
Der steirische Wahl-Berliner und Schauspieler Michael Gernot Sumper liest Gedichte und Kurzgeschichten aus seinem literarischen Debüt „Wo man alt wird, wird man Alltag?“ und präsentiert damit auch seine CD „Was tut man nicht aus Liebe? Gedichte und Chansons“. Inspiriert durch seinen Zivildienst im Seniorenheim, beschäftigt er sich mit dem Älterwerden und dem Verhältnis zwischen Jung und Alt – aber auch mit Beziehungen, Heimat und Umweltproblemen. Ein kritisch-humorvolles Potpourri.

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 3. und 6. Oktober

Lesung am Donnerstag 3. Oktober

Willkommen in der Post-Post-Apokalypse

Benjamin Schmalhart

„May you be cursed to live in interesting times.“, sagt ein Spruch von jemandem, der damit eigentlich nur die österreichische Politik dieser Tage meinen konnte. Ja, es ist wieder so weit. Abermals durften wir unseren Schlächter wieder selbst wählen. Als radikaler Masochist widmet sich Benjamin Schmalhart einer Wahlanalyse, um das Publikum zu trösten/bespaßen/foltern und um Peter Filzmaier ein Aneurysma zu ersparen.

Benjamin Schmalhart, Biographie:

Geboren im Linz, des Jahres 1991, schreibt Benjamin Schmalhart als Benji satirische, meist zynische und etwas bescheuerte Texte für die Bühne und anscheinend auch für Slam Anthologien. Slam Poet, Moderator und Veranstalter sind nur drei der Wörter, die man noch am Ehesten mit ihm assoziiert.

Guter Langläufer.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 6. Oktober

Die drittstärkste mongolische Partei (und andere Wege die Welt zu beenden)

Elias Hirschl

Elias Hirschl liest aus unveröffentlichten Texten, Kurzgeschichten und intermedialen Experimenten.

Ein Künstlerpaar, das danach trachtet, die Sprache zu vernichten, der weltbeste Musiker der nie ein Stück geschrieben hat, eine schweigende Sekte, die die Struktur des Universums auflösen will, eine weitere, die die Welt einfach nur in Flammen sehen möchte, das parlamentarische Parteiensystem eines nordasiatischen Flächenstaates, sowie die magistrativ angeordnete quantitative Analyse der emotional bedeutsamen Hinterlassenschaften einer Autorin die den Flammen zum Opfer fiel.

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren, ist Autor, Slam Poet und Musiker.
2014 wurde er Österreichischer Meister im Poetry Slam. Zuletzt erschienen der Roman „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (Jung und Jung) und die Kurztexte-Sammlung „Glückliche Schweine im freien Fall“ (Lektora-Verlag).

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 26. und 29. September

Lesung am Donnerstag 26. September

24 Stunden und mehr

Reinhart Sellner


Liederlich-bluesiges im Anno mit

Reinhart Sellner, Jg. 1947 Liedermacher aus Wien:

1965-71 Lehramtsstudent an der Uni und Eisenbieger am Bau in Salzburg
und angrenzenden Bundesländern
1971-2012 Lehrer an einer Wiener AHS und in den 70er/80ern auch an einer Hauptschule (Gesamtschulversuch),
Personalvertreter und parteiunabhängiger Gewerkschafter in der GÖD
1976 erste Liedermacherauftritte bei linken StudentInnenfesten, in der ARENA, in Kulturinitiativen, Slowenen-Solidarität und Friedensbewegung, aktiv bei Donnerstags- und anderen Demos, in vor-CD-Zeiten 3 EXTRAPLATTEN (Halten verboten, Dankeschön, Des waa scho wos), seit 2016 wieder als Liedermacher unterwegs, solo und gemeinsam mit dem Blues-Gitarristen Timo Brunnbauer reinhart.sellner@gmx.at

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 29. September

DUM & Radieschen Präsentation

Die neue Ausgabe #51 Räuber und Gendarm &Radieschen präsentieren: Regina Appel, Andi Pianka, Barbara Rieger und Hanna Reiner.

Das Ultimative Magazin DUM Nr. 91 wird präsentiert von Georg Großmann, Petra Schwiglhofer, Christine Steindorfer und Elke Steiner.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 19. und 22. September

Lesung am Donnerstag 19. September

Schee hada grde

Dietmar Koshier, Harald Pesata & Roland Kadan

Sarkastische Einzeiler, Wortwitz aus Beruf & Alltag, biblische Gschichtln von dreien, die reden und schreiben wie der Schnabel gewachsen ist.

Roland Kadan:

Roland Kadan wurde 1961 in Wien geboren und wuchs in Wien-Währing auf. Er unterrichtet seit den 1980er-Jahren Latein und Evangelische Religion und ist daneben (als externer Lehrender) an der Universität Wien, in der Lehrer/innen-Fortbildung sowie als Autor tätig. 2008 erschien sein Latein-Liederbuch Cantare necesse est, 2017 Da David und sei Pantscherl. Altes Testament auf Wienerisch I. Er lebt in Wien-Hütteldorf.

Harald Pesata:

1966 in Wien geboren. Zahlreiche Tätigkeiten, wie: Zeitsoldat, Kellner, Koch, Bühnenarbeiter an der Wiener Staatsoper, Vertreter, Bauarbeiter, Berufskraftfahrer, Verkaufsfahrer, Schwertransport, Möbelpacker, Klavierträger, Gastronom, Event-Organisator, jetzt im Sicherheitsdienst und freier Schriftsteller. 2006 erste Lesung eigener Texte. Seitdem zahlreiche weitere Lesungen im gesamten deutschen Sprachraum bis zum heutigen Tage. Mundart und Dialekt sind ihm dabei ein besonderes Anliegen.

Dietmar Koschier:

1976 in NÖ geboren. Seit 10 Jahren in Wien wohnhaft. Scheut „richtige“ Arbeit wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb als freier Schriftsteller Prosa, Lyrik und fallweise Dramatik.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 22. September

Immer ist alles beziehungsweise

Daniela Dangl

DANIELA DANGL (1974) verbringt eine 0815-Kindheit im Waldviertel, wo nie etwas passiert und trotzdem die Zeit vergeht. In ihren Texten wird die Vergangenheit abgeklopft und mit dem Heute in Verbindung gesetzt. In Rückblenden ist die Sprachlosigkeit der Figuren hörbar, die 80er-Jahre-Cornetto-Sommer erleben, Klarinette spielen oder mit zu kurzen Beinen Traktor fahren – alles immer mit den Marionettenfäden der katholischen Kirche im Genick. Nostalgie bleibt Schattierung, die Gegenwart stellt ihre eigenen Fragen: Worüber redet die Heimat und was verschweigt sie?
Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel (NÖ) geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, aufs Land heimgekehrt, um die beiden Söhne dort großwerden zu lassen.
Seit der Rückkehr in ihre Geburtsstadt unterrichtet sie an diversen Schulen, zuletzt an der HLW/FW in Horn. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem jüngeren Sohn lebt und schreibt sie in Waidhofen/Thaya, flieht jedoch tageweise nach Wien.
D. Dangl fokussiert in ihren Texten Beziehungen und zeigt das Schweigen der Heimat in Gegenwart und Vergangenheit.
Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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