Lesungen im November

Leider müssen wir aufgrund der aktuellen Situation die Dialektdonnerstage und Literatursonntage im November absagen.

Sobald Lockerungen vorgenommen werden und Lesungen wieder erlaubt sind, informieren wir rechtzeitig über kommende Veranstaltungen.

Bis dahin wünschen wir euch alles Gute, bleibt gesund und verliert nicht den Mut!

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team

Lesung am 29. Oktober und 1. November


Lesung am Donnerstag 29. Oktober

Leben als Doppelbruch

Christian Wolf

Die Gedichte von Christian Wolf sind gesellschaftskritisch, indem sie den Haltungen gesellschaftlicher Akteure und ihren emotionalen Zuständen nachgehen. Sie markieren die Endpunkte von Denkprozessen und äußern sich nicht zuletzt im Dialekt. Dabei nehmen die Dialektgedichte eine besondere Stellung ein, insofern sie schon fast das Klischee einer natürlichen Sprache erfüllen, wenn der Dichter des Denkens überdrüssig geworden war. Damit tragen die Dialektgedichte einerseits die Früchte des enttäuschten Denkens und andererseits äußern sie sich gefühlsnah und ungeschminkt. Gerade die Gedichte an den persönlichen Wendepunkten scheinen dabei am pointiertesten und intensivsten zu sein und liegen gesondert in neuer Sammlung vor.

Christian Wolf, geboren 1996 in Kärnten, besuchte das Musikgymnasium Viktring und studiert seit 2014 Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Neben Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften tritt er mit der Gruppe „Gedankenklang“ gemeinsam mit der Musik von David Hättich und den Fotografien und Illustrationen von Verena Steinwider auf. 2019 gewann er den Wiener Werkstattpreis Sonderpreis.

Homepage: https://echriwo.wixsite.com/christianwolf/

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 1. November

Am Anfang der Durchforstungen

Jimmy Brainless

Zwischen zwei Kontinenten, zwei Heimaten und zwei Familien gefangen, wühlt Simon Limone in der Vergangenheit: Weil mit sich selbst im Unklaren und stets mit dem Gefühl der Schuld belastet, versucht er anhand seiner Familiengeschichten mütterlicher- und väterlicherseits nachzuvollziehen, mit welchen Mentalitäten und unter welchen politischen und gesellschaftlichen Umständen die Generationen vor ihm in Österreich und Taiwan aufgewachsen und wie sie wiederum mit ihrer Schuld, die sich stets in beängstigend ähnlichen Formen zu wiederholen scheint, umgegangen sind.
Auf der Suche nach sich selbst, durchlebt Simon mithilfe der illusorischen Oberfläche einer Pfütze die Geschichte seiner Familie, welche mal verlässlich, mal fantasievoll Lücken übertauchend wiedergespiegelt.

Jimmy Brainless ist Musiker und Geschichtenkritzler. Er veröffentlichte in div. Magazinen einige seiner Kurzgeschichten und arbeitet gegenwärtig an einem Familienroman. Seit 2019 ist er Mitglied der Band „Michaela und Jimmy“, welche Kinderlieder und -geschichten schreibt.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 22. und 25. Oktober

Lesung am Donnerstag, 22. Oktober

Vendetta, Klimapolitik und Italienreisen

Lea R. Bacher

Der Abend führt – zumindest geistig – in das sonnige Italien und in die Vergangenheit nach Oberösterreich. Etwas Senf zur Politik und ein paar Zeilen aus dem noch unveröffentlichten Kriminalroman “Vendetta” dürfen natürlich auch nicht fehlen!
Lea R. Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, sie verschlug es aber schnell nach Wien. Nachdem sie Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien abgeschlossen hatte, verbrachte sie das Corona-Semester teils in Rom und befindet sich nun kurz vor dem Abschluss ihres Romanistik-Studiums. Sie ist als freie Schreiberin tätig. Außerdem ist sie Liebhaberin der italienischen Küche sowie lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 25. Oktober

Brimborium. Ein heiterer Abend.

Simon Scharinger

Simon Scharinger liest aus seinem Brimborium, aus dem – ihn umgebenden – unnötigen Drumherum. Er liest nichts Wesentliches, aber auch nichts Unwesentliches, Fremdes und Eigenes. Er liest erstmal Dialektales. Und er singt es auch. Er liest Dramatisches, Prosaisches, Lyrisches und Sich-Drumherum-Befindendes. Er liest lustig, er liest Lustiges. Er liest von der großen und von der kleinen Not.

Simon Scharinger, am 15.03.1991 in Schärding/Oberösterreich geboren und aufgewachsen. Seit 2011 in Wien lebend. Studium der Germanistik abgebrochen. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar mit den ‚humanisten‘ von Ernst Jandl und den ‚Präsidentinnen‘ von Werner Schwab abgeschlossen. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann, deren 4. Album ‚Alles Tango‘ im Frühjahr 2020 erschienen ist. Ab Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Überschaubar zwar, aber auch literarisch umtriebig, Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 18. & 19. Oktober

Leider entfällt die Lesung am Donnerstag, 15. Oktober!

Lesung am Sonntag, 18. Oktober

Gürteltier und Warteschleife

Armela Madreiter

‘es gibt unterschiedliche warteschleifen: am liebsten sind mir die mit klassischer musik, am unliebsten die mit schlagern : momentan sind alle unsere leitungen belegt, haben sie noch einen augenblick geduld, der nächste freie mitarbeiter –

Ich lese mit Vorlesestimme aus zwei Texten, an denen ich gerade arbeite, mal mehr mal weniger – je nachdem wie viel ich in meinem fancy Theaterstudium machen muss. Auszüge aus ‘Armadillo’ und ‘Meine Mutter sind zwei Menschen’ (AT).

Armela Madreiter ist seit langer Zeit Teil des …&radieschens und des Literatursonntags. Irgendwie immer noch, trotz Abwesenheit. Sie studiert jetzt wieder in Salzburg, Master Applied Theatre , was ihr Vieles ermöglicht (Fancy Theater-Uni, 23 Fresnel-Scheinwerfer auf der Probebühne), aber ihr auch Vieles verunmöglicht (Anno. Bier. Wien. Dinge fertig machen).2019 hat sie das Start-Stipendium für Dinge, an denen sie gerade arbeitet bekommen. Sie ist Teilnehmerin des Forum Text 2020 bis 2022. Cool.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Lesung am Montag, 19. Oktober

Es erwartet Sie eine szenische Lesung mit…

Anna Morawetz

geboren in Linz/Oberösterreich, lebt in Wien

Sie studierte Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium in Wien und absolvierte den Lehrgang für szenisches Schreiben beim DRAMA FORUM uniT in Graz. 2015 wurde ihr Text „So tot war sein Erdbeermund“ in der Anthologie „Die Sachensucherin“ veröffentlicht. Sie nahm am Dramatiker*innenfestival in Graz und am d.ramadan im Theater Oberhausen teil und war für das Hans-Gratzer-Stipendium, den Retzhofer Dramapreis, den Hörspielmanuskriptepreis des Leipziger Höspielsommers und das Peter-Turrini-Stipendium nominiert. Weiters erhielt sie das Dramatiker*innenstipendium des Bundesministeriums. Ihr Text „Die UNENDLICHKEIT von Kirschkonfitüre“ war im Rahmen von „Mit einem Ohr
im Theater“ am Hessischen Landestheater Marburg im April 2020 per Telefon zu hören.

Derzeit ist ihr Stück „Der Schnaps erkennt die Traurigkeit“, das im September Premiere hatte, am Hessischen Landestheater in Marburg in der Regie von Anna Laner zu sehen.

Am Montag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 19 Oktober


Lesung am Montag, 19. Oktober

Es erwartet Sie eine szenische Lesung mit…

Anna Morawetz

geboren in Linz/Oberösterreich, lebt in Wien

Sie studierte Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium in Wien und absolvierte den Lehrgang für szenisches Schreiben beim DRAMA FORUM uniT in Graz. 2015 wurde ihr Text „So tot war sein Erdbeermund“ in der Anthologie „Die Sachensucherin“ veröffentlicht. Sie nahm am Dramatiker*innenfestival in Graz und am d.ramadan im Theater Oberhausen teil und war für das Hans-Gratzer-Stipendium, den Retzhofer Dramapreis, den Hörspielmanuskriptepreis des Leipziger Höspielsommers und das Peter-Turrini-Stipendium nominiert. Weiters erhielt sie das Dramatiker*innenstipendium des Bundesministeriums. Ihr Text „Die UNENDLICHKEIT von Kirschkonfitüre“ war im Rahmen von „Mit einem Ohr
im Theater“ am Hessischen Landestheater Marburg im April 2020 per Telefon zu hören.

Derzeit ist ihr Stück „Der Schnaps erkennt die Traurigkeit“, das im September Premiere hatte, am Hessischen Landestheater in Marburg in der Regie von Anna Laner zu sehen.

Am Montag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 8. und 11. Oktober

Lesung am Donnerstag 8. Oktober

Kraut & Ruam – a Mostviadla Zedlwiadschoft

Lisa Cherry Halbmayr

Es geht um ois und nix, a boa Gedichte im Mostviadla Dialekt, üwa wos ma hoid a jeds Moi grod so eigfoin is in meine narischn 5 bis 10 Minutn…

Lisa Cherry (oder Elisabeth, aber eher ungern) Halbmayr, geboren am 15.6.1989. Ich bin auf einem Bauernhof in Aschbach, NÖ, aufgewachsen und jetzt wohnhaft in Wien mit 3 Katzen (die auch für das eine oder andere Gedicht und eine witzige Facebook-Fanseite verantwortlich sind…). Ich dichte seit der Kindheit auf Mostviertlerisch (wia ma da Schnowi gwoxn is), manchmal bei Laune auch auf Hochdeutsch oder Englisch und ich schreibe Mädchenbücher. Ein paar Gedichte haben es schon ins …& Radieschen und in die Anthologie vom Forum Land Literaturwettbewerb geschafft, 2019 gab’s sogar den Forum Land Literaturpreis. Beruflich bin ich im medizinischen Schreibdienst im LK St. Pölten tätig.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag

Seiltänzer, Zaungäste, Papierflieger, Luft.

Jörg Zemmler

Eine Lesung mit, von und aus „Seiltänzer und Zaungäste“ (Kurzgeschichten, Klever Verlag 2019) als auch „papierflieger / luft“ (Gedichte, Klever Verlag 2015). „Die stilistisch zurückhaltenden Szenen drehen sich um die Unbehaustheit in befristeten Mietverhältnissen, die unerträgliche Verantwortung der Obhut über die Wohnung urlaubender Freunde, das Glück wartender Anschlusszüge oder Mutmaßungen über das Liebesleben von Zeugen Jehovas. Zemmler ist eine eigenwillige, fast knorrige Erscheinung in der Literatur -und eine spannende.“ (Dominika Meindl zu „Seiltänzer und Zaungäste“ im „Falter“)

Jörg Zemmler, *75 in Bozen, wohnt in Wien und Seis (Ita). Arbeitet interdisziplinär und experimentell. War 2006 den Fm4 Protestsongcontest Sieger, 2009 österreichischer Slam Meister und gewann 2013 den Ö1 Preis „Hautnah“. Freier Mitarbeiter bei Radio RAI Südtirol. Zuletzt erschienen 2015 „papierflieger luft“ bei Klever (Wien), 2018 „Airplay“, Cd, im Herbst 2019 „Seiltänzer und Zaungäste“, Klever (Wien).

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 24. und 27. September

Lesung am Donnerstag 24. September

Z’ampantschts aus’m Weinviertel

Christine Steindorfer

Es wird ein Abend mit einer gesunden Mischung aus Lyrik, Kurz- und Kürzestgeschichten sowie aus Z’ampantschtem aus Dialekt und Hochsprache. Die Themen sind weit gestreut vom Grant, der einem das Gimpfte aufgehn lässt, über den Wind bis zum Traktor fahren. Und immer wieder kommt die Autorin auf Schweine zu sprechen – oder auch aufs Schweinigln.

Christine Steindorfer hat ihre prägenden Kinder- und Jugendjahre in einem kleinen Ort im Weinviertel verbracht. Heute arbeitet sie als PR-Beraterin, Schreibtrainerin und Dozentin in Wien und hinterlässt mit der Kulturinitiative space and place zarte Spuren im öffentlichen Raum. Sie ist Autorin zweier Bücher zum beruflichen Scheitern. Mit ihrem literarischen Schaffen trat sie 2019 erstmals an die Öffentlichkeit

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 27. September

Präsentation von DUM und &Radieschen

Layout 1Das neue DUM #95 zum Thema „Statussymbole“ präsentieren:

Jasmin Gerstmayr, Olaf Lahayne, Valeria Anna Lampert und Barbara Rieger

Für das neue &Radieschen mit der Ausgabe „Katzen&Videos“ lesen folgende Autor*innen:

Regina Appel, Alexandra Braunecker, Sabina Fudulakos, Clemens Gartner.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 20. September

Der AnnoDialektDonnerstag am 17. September muss leider ausfallen.

Lesung am Sonntag 20.September

Das ist der Sommer II

Fiona Sironic

Fiona Sironic, *1995 in Neuss, NRW, lebt in Wien. Sie studierte dort und in Hildesheim Sprachkunst und Kreatives Schreiben und macht zurzeit einen Master in Gender Studies. Sironic war unter anderem Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses, nominiert für den ersten Wortmeldungen Förderpreis und Preisträgerin beim 27. Open Mike. Sie veröffentlichte Kurzprosa und Romanauszüge in Zeitschriften und Anthologien, u.a. der Bella Triste und der JENNY.

Kennst du das? Du bist wo und dein Kopf beginnt zu flimmern.

Ein Kreislaufzusammenbruch beim Denken.

Du nimmst eine Entfernung von dir auf.

Du weißt nicht mehr, wer / wie alt / du bist / wie heißt du / was ist los?

[GIF: ein vom Baum stürzendes Faultier]

Im Februar 2018 las Sironic das erste Mal im Anno aus ihrem Romanmanuskript „Das ist der Sommer, in dem das Haus einstürzt“. Jetzt wieder: Das ist der SommerII

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 9., 10., 13. und 14. September

Lesung am Mittwoch 9. September

Livestreamlesung – Danke für’s Z’emmhocka und Us’nandsetza

Katharina Schöch

Die Lesung findet online statt: https://www.facebook.com/events/947093369133058/

Vorarlberg ist katholisch geprägt und darum überrascht es nicht, dass zwei Protagonistinnen „Maria“ und „Marie“ heißen – auch wenn sie sich weder zeitlich noch räumlich begegnen und sich ihre Prägung sowieso überhaupt nicht ähnelt. Erzählt werden drei Kurzgeschichten von Scham und Mut, von Verachtung gegenüber Heldinnen und Heiligen, vom Verlust vertrauter Vor- und Rollenbilder. Es sind Versuche den darin vorkommenden Charakteren ihre Streitbarkeit zu lassen und zu zeigen, warum sie trotzdem bedingungslos lieben und geliebt werden.

Katharina Schöch, geboren und aufgewachsen in Feldkirch, studiert Theater-, Film- und Medienwissenschaften im Master und ist Fachspezifikumskandidatin beim Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie. Tätig als Voiceactress probiert sie sich auch im Schreiben, Filme-Machen und Performen. Elefanten sind ihre Lieblingstiere. Schon immer. Und für immer.

Am Mittwoch, 20:00 Uhr im Internet!


Lesung am Donnerstag 10. September

a bissl  g´schbrizzd!

Hans Christ

Hans Christ liest 2 Kapitel  aus dem  zweiten  Teil  Wiener G´ schichten “Gemischter Satz“ & je nach Zeitkapazität etwas Dialektlyrik aus „kindagscbüülettln“

Hans Christ geb. 10.08.58 in  Wien, Bundesheer,  Veterinärmed. Studium, Tierarzt an  der Rinderbesamungsanstalt Gleisdorf,  Geflügeltierarzt im Geflügellabor Glatzl ( vormals Henk)

Seit 1990 Gemeinschaftspraxis in Schwarzach / Pongau,  seit 2000 Einzelpraxis in  Bad Hofgastein.

Verheiratet,  keine Kinder.

Bücher:  Heitere Tierarztgeschichten: Mit der Kuh auf Du,  Die Pfoten  hoch, Da lachen  die Hühner,  Der Apfel  fällt nicht weit vom  Pferd,  Reichlich belämmert ( im  Herbst) Schwein  gehabt.

Krimis: Mörderkirtag,  Sonnwendfeuer ( im  Herbst) Mordszirkus

Andere:  Wean  siass-schoaff, Sterben  auf eigene Gefahr, Der handcolorierte Guckkasten

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 13. September

Wo wir landen

Julia D. Krammer

Julia D. Krammer erzählt von Einsamkeit, Zweisamkeit, Zeilen dazwischen und Zeiten danach.

Julia D. Krammer ist 1985 geboren und hat zwei Katzen. Darüber hinaus gibt es nicht viel zu sagen über sie, weil ihr nichts unangenehmer ist, als sich selbst so plakativ zum Thema zu machen. Würde man nachfragen, würde man erfahren, dass sie Bühnen liebt, dass sie Sprecherin, Sängerin und Schauspielerin ist (doch das wäre ihr irgendwie unangenehm, es klänge nach Effekthascherei); sie könnte auch sagen, dass sie im Waldviertel aufwuchs und seit langer Zeit in Wien lebt (doch wen würde das ernsthaft interessieren?). Sie könnte zugeben, dass sie erst mit 30 zu schreiben begonnen hat, obwohl sie den Drang dazu immer in sich spürte (doch die Angst, es zu versauen, war zu groß, dafür war ihr die Literatur einfach zu wichtig); sie könnte davon berichten, dass sie Anfang 2019 endgültig von der Juristerei zur Kunst konvertierte (doch das würde niemand verstehen), und dass sie nur wegen „Rübezahl“ Jus studierte (doch das wäre eine zu lange Geschichte für dieses Format). Sie könnte von ihren Studien und ihrer Wissbegierde erzählen und davon, dass sich ihr Vater immer noch darüber ärgert, dass sie mehr Titel im Namen trägt als er (doch das wäre vermutlich zu privat und klingt in ihren Ohren nach Prahlerei), also bleibt sie dabei, sie bleibt beim Wesentlichen:

Julia D. Krammer ist 1985 geboren und hat zwei Katzen.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Montag 14. September

Der Vater imitiert ein Flugzeug

Chili Thomasson

Der Vater imitiert ein Flugzeug

Das Imitieren eines Flugzeugs verlangt folgendes:

Ein Publikum

Eine Form von Erwartungshaltung

Ein dementsprechendes Selbstverständnis

Eine Start-, Lande- und Flugbahn

Die Annahme über die Unmöglichkeit eines Absturzes

Eine Geschichte in neun Akten von denen nur drei gelesen werden. Darüber hinaus ein wenig Kurzprosa über Spielplätze, Rückhaltebecken, Supermärkte und D’Arbo-Erdbeermarmelade.

Chili Tomasson schreibt Gedichte, Geschichten und Musik. Er ist Mitbegründer der isländisch/österreichischen Avantgarde-Pop Band „Chili and the Whalekillers“ und der Art-Rock/Fusion Band „Chili Tomasson and the Cinema Electric“. Bisher veröffentlichte er 9 Studio-Alben, publizierte Texte in diversen Literaturzeitschriften und spielte zahlreiche Konzerte in Österreich, Deutschland, Frankreich, Island und Großbritannien. 2018/2019 inszenierte Chili Tomasson gemeinsam mit Maria Sendlhofer die Lyrik-Musik-Performance „Carrying a Gun“.

Am Montag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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