Lesung am 12. und 13. Juli

 

Lesung am Sonntag 12. Juli

Man muss es nur können

Mike Hornyik

Mike Hornyik erzählt aus seinem Leben als Barkeeper, Radiomoderator, Langzeitstudent und singender Bademeister, als Sohn liebender Eltern, als glücklich und unglücklich Verliebter, als junger Erwachsener und als Künstler mit subtiler Gesellschaftskritik à la „Sei kein Oaschloch.“ Auf seinem Weg hat er eines gelernt: Alles darf sein – muss es aber nicht.

 

Michael Hornyik wurde 1991 in Wien geboren und ist daraufhin gleich bei seinen Eltern ein- und erst 23 Jahre später wieder ausgezogen. In Wien hat er Politikwissenschaft studiert und gleich nach erfolgreichem Studienabschluss angefangen, in der Gastronomie zu arbeiten.
Bereits in der Schule zog es ihn auf die Bühne des dort alljährlich stattfindenden Redewettbewerbs, mit 20 brachte er sein erstes Kabarettprogramm auf die Bühne und seit 2017 findet man den Kabarettisten und Poetry Slammer regelmäßig auf den Kleinkunstbühnen Österreichs. Im Poetry Slam stand er bereits im Zuge diverser Meisterschaften auf der Bühne und durfte sich dort auch schon über Finaleinzüge freuen.

Mike Hornyik

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

 


Lesung am Montag 13. Juli

Hot Problems

Pia Semorad

Hot Girls we have Problems too, besonders wenn man in Wien aufwächst, ein Problem mit Autorität hat und einen Gottkomplex züchtet. Handys auf lautlos und alle leise sein, es wird gelesen und zwar aus Poetrylslamtexten und Tagebüchern, über das Leben als Wannabe-Tumblr-Girl, Aufwachsen in Favoriten auf der Strecke vom 66A und über die verstörenden Dinge, die danach passiert sind. Und denkt immer daran: Es ist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern eine Persönlichkeitsstörung.

Pia Semorad ist eine Wiener Slammerin und Spoken Word Artistin. 2015 stand sie im Finale des Wiener Jugend Literaturpreises. Sie beherrscht keine Grammatik und hat eine ganz, ganz schlechte Deutschmatura, aber das ist nur weil alle hater auf sie am jelly been. Pia kommt aus Favoriten, wohnt jetzt in Fünfhaus, sie macht mittlerweile tiktoks.

Am Montag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 1., 2., 5. und 6. Juli

Ja, in 2020 ist alles anders. Zum Beispiel, dass wir auch im Juli noch Lesungen machen. Wir werden so die ausgefallenen Termine der letzten Monate nachholen. Um so voller und vielfältiger ist auch unser Programm! Achtung, die Lesungen können auch an anderen Wochentagen als Sonntag oder Donnerstag stattfinden.

Lesung am Mittwoch 1. Juli

Aungstviech. Oder: Texte, die keine Lieder werden durften.

Sigrid Horn

Die Dialekt-Chanteuse Sigrid Horn lässt ihre Ukulele zu Hause und liest die Überbleibsel von zwei Alben vor.

Aufgewachsen im Mostviertel, erwachsen geworden in Wien. Die Liedermacherin Sigrid Horn singt in einem nicht klar zuordenbaren Dialekt und begleitet sich mit Ukulele oder Klavier. Sie ist nirgendwo zu Hause, macht es sich aber schnell bequem. Sowohl räumlich als auch künstlerisch pendelt sie zwischen Land und Stadt und nimmt von beidem etwas in ihre Musik mit.

 

Am Mittwoch, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt


Lesung am Donnerstag 2. Juli

solaung ma uns haum

Anna Stiegler

anna stiegler hat im jahr 2020 noch keinen literarischen text geschrieben und liest auf ihrem liebsten beisl-sessel aus dem archiv.
stiegler

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 5. Juli

einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“

Raoul Eisele

lieber, lieber R., jene Welt, die mit mir träumt, aus einem Schlaf gefallen in den Nächsten […] eine Welt […] als du mir Osten und Westen auf die Daumen schriebst wie einen Kompass, ich sollte immer wissen, wo die Sonne auf, wo sie untergehe, hattest du gesagt; doch die Flecken wurden blasser, versunken in die Stellen meiner Haut, etwas tiefer, unleserlich […] wenn es draußen schleiernd dunkelt

Der Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“ beschäftigt sich mit Leerstellen, dem Vergessen und der Liebe, deren Abwesenheit. Mit der Aufarbeitung von Themen wie Demenz, Tod, Liebe und dem Hinterbliebsein arbeitet sich Raoul Eisele durch eine Familiengeschichte, seine eigenen dunklen Flecken im Kopf und porträtiert in poetischer Sprache, was es heißt du erinnern und jene schwarzen Löcher, die Leerstellen zu füllen, um anschließend zu erfahren, dass jede Erinnerung Risse hat, keine verheerenden, aber Risse wie das Universum, Risse wie schwarze Löcher im All, all jene, die man nicht zu füllen vermag.

PS: Auch ein kleines Special erwartet Euch an diesem Abend!

Raoul Eisele, geb. 1991, wohnhaft in Wien. Studierte Germanistik und Komparatistik. 2017 debütierte er mit seinem Lyrikband „morgen glätten wir träume“, Edition Yara. Weitere Veröffentlichungen finden sich u.a. in Rampe, Ostragehege, Jahrbuch der Lyrik, Junge Literatur Burgenland, Wo warn wir, ach ja: Junge österreichische Gegenwartslyrik. 2019 wurde er neben dem Lyrikpreis der Energie Burgenland (1. Platz) auch mit dem Lyrikpreis der Lecher Literaturtage (2.Platz) sowie dem nordhessischen Autorenpreis (3. Platz) ausgezeichnet. Den Juni 2020 verbrachte er als Writer in Residence in Salzburg. 2020 erhielt er das Startstipendium für Literatur. Seit Anfang 2020 ist er, neben Martin Peichl, Mitbegründer der Lesereihe „Mondmeer und Marguérite“.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt


Lesung am Montag 6. Juli

Hirschl & Navarro – Der Toast-Komplex

Elias Hirschl & Fabian Navarro

Toasti Toasti Toast – wir alle kennen den kleinen Knusperrabauken, der uns Freude beim Frühstück beschert, aber auch Kopfzerbrechen und Leid im wissenschaftlichen Betrieb. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Prof. Dr. Elias Hirschl und Dr. Mag. Dr. Fabian Navarro nun bereits mit der Frage, ob der Toaster auf den Tisch gehört oder nicht. Ausgehend von dieser Jahrtausendealten Frage spinnen sie ihre Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Toaster und Tisch, töricht und tödlich, Tarot und Tatort.
Da die Frage bisher nicht eingehend geklärt werden konnte, wurde nun eine Podiumsdiskussion ausgerufen, ein Duell zwischen den akademischen Toast-Schwergewichten ihrer Generation. Wer hat die knusprigeren Argumente? Wer die krosseren Conclusios? Erfahren Sie es in einer akademischen Intervention der Sonderklasse.
Also toasten Sie Ihr Brot, buttern Sie ihre Kruste und kommen Sie am 6. Juli ins Café Anno, um der Wiener Crunch-Forschung beim gegenseitigen Verknuspern beizuwohnen.
Na dann: Nomm nomm nomm hupf in mein Mund du kleine knusprige Brotistück.

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren, ist Romanautor, Slam Poet, Musiker und schreibt für Theater und Radio. Zuletzt erschienen der Roman „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (2017, Jung und Jung) und die Kurztextsammlung „Glückliche Schweine im freien Fall“ (2018, Lektora). Im Mai 2018 feierte das Stück „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ des Aktionstheater Ensembles mit Texten von Martin Gruber und Elias Hirschl in Bregenz und Wien Premiere. 2014 wurde er österreichischer Meister im Poetry Slam und ist seit mehreren Jahren erfolgreich mit Spoken Word Texten auf Bühnen in ganz Europa unterwegs, sowie für mehrere Workshop- und Auftritts-Touren in Universitäten, Kulturforen und Festivals in Taiwan, China, Südkorea und auf den Philippinen. Elias Hirschl lebt in Wien.

Fabian Navarro *1990 in Warstein, ist Autor, Slam Poet und Kulturveranstalter. Nach seinem Stu-dium der deutschen Sprache und Literatur und Philosophie in Hamburg zog er nach Wien. Er tritt seit 2008 bei Lesebühnen und Poetry Slams auf, gewann mehrere Landesmeisterschaften und wurde bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2017 Vize-Meister. Er ist Teil des Wiener Kulturvereins FOMP , veröffentlichte Texte in Anthologien, der Titanic und der ZEIT . Er gibt Workshops in kreativem Schreiben, digitaler Literatur und Poetry Slam und war im Rahmen dieser Tätigkeit bereits in Projekten in Kapstadt, Yokohama und Tokio unterwegs. Sein letztes Buch Die Chroniken von Naja (2017) erschien bei Lektora. Sein ak tuelles Projekt Eloquentron3000 ein Bot, der Gedichte schreibt lässt sich auf Instagram verfolgen. Im Herbst 2020 gibt er die Anthologie poesie.exe im SATYR Verlag in Berlin heraus.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesungen am 24., 25., 28. und 29 Juni

Update: Mehr Lesungen – mehr Spaß! In dieser Woche wird es auch am Mittwoch und Montag, zusätzlich zu Donnerstag und Sonntag Lesungen im Café Anno geben. Alle weiteren Infos hier:

Lesung am Mittwoch 24. Juni

Sind alle verrückt geworden?

Stephan Tikatsch & Wolfgang Glechner

Sind alle verrückt geworden? – Heitere Stories und nachdenkliche Gedichte von Tikatsch und Glechner „..aus dem Warmwasserhahn kam nur kaltes, aus dem Kaltwasserhahn nur heißes Wasser. Also musste ich das Warmwasser vor Gebrauch abkühlen, das  Kaltwasser hingegen in einem Topf aufwärmen. “ Es is jo ois so aundas und des wos normal is, is jezz ollaweu neich.
tikatschStephan Tikatsch (aka Tiphan) * 5.
August 1974 in Wien. Wächst im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf auf, wo er Volk- und Hauptschule besucht. Dann lernt er in Vorarlberg das Klaviermacherhandwerk. Mit 15 Jahren beginnt er zu schreiben. Er veröffentlicht regelmäßig Gedichtbände in Eigenregie. 2017 gründet er die Literaturzeitung SYLTSE. Er ist auch Maler, Zeichner, Bildhauer, Objektgestalter, Fotograf und Musiker. Grafik, Karikatur, Video,- u.
Hörspiele runden sein Tätigkeitsfeld ab. Sein Interesse gilt vor allem dem Non-Mainstream. Er Lebt und arbeitet in Wien.

W.Glechner

Wolfgang Glechner, geboren 1951 in Ach an der Salzach/Oberösterreich nach Studien Berufstätigkeit als Buchhändler, Volksschullehrer, Kellner seit 1990 freischaffend als Schriftsteller und Zeichner, lebt in Wien, 4 Kinder

 

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt


Lesung am Donnerstag 25. Juni

Moi siachtsn Ötscher, moi siachstn Ötscher ned.

Sarah Metzler & Bernhard Scheiblauer

Bernhard Scheiblauer und Gäst*innen überraschen sich mit Texten und Liedern aus einem Zeitalter, in dem man im Anno noch rauchte und die Gummiringerl noch aus Holz waren. Dialektreime und Prosa inbegriffen.
scheiblsuer

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 28. Juni

DUM- und  &Radieschen-Präsentation

Wir präsentieren die neuen Ausgaben vom DUM und &Radieschen. Und das gleich doppelt. Da der letze Präsentationstermin aufgrund bekannter Umstände leider ausfallen musste, haben wir gleicht doppelt so viel Lesestoff dabei:

DUM 93: STATUS QUO – Das Böse ist immer und überall! Mit: Daniela Dangl und Martin Peichl

DUM 94: BEZIEHUNGSSTATUS – gö, du mogst mi!? (Dialektausgabe) Mit: Eva Lugbauer und Johannes Lerch

&Radieschen #53: „Haut und Haar“ Mit: Regina Appel und Valeria Anna Lampert

&Radieschen #54: „Lallen und Prahlen“ (Slamausgabe) Mit: Elif Duygu Sahan und Simon Tomaz

Wir freuen uns auf euch!

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt


Lesung am Montag 29. Juni

Essays und Erzählungen

Ninoslav Marinkovic

Angefangen von den sprachlichen Schwierigkeiten eines Ausländers in Wien über den Sinn des Wartens bis zu der Bedeutung einer Buchstabenfolge.

Geboren 1963  in Osijek, Kroatien, Studium Anglistik und Germanistik, in Wien seit 1991, tätig als muttersprachlicher Lehrer an der Volksschule und in Erwachsenenbildung. Schreibe seit dem 15. Lebensjahr, zwei veröffentlichte Bücher in Kroatien.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 18. und 21. Juni

Lesung am Donnerstag 18. Juni

Text und Textil (oder Buchstab ’n setz ’n und Stoff(-)fetz’n)

NikiTa

Texte und Textilien sowie das Recht auf „sich frei bilden“ ( Zitat von Arno Stern/statt Bildungsfreiheit) sowie die Freiheit des Tages für Groß und Klein beschäftigen NikiTA nach wie vor und schlängeln sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichten und kurzen Textzeilen. Sie liebt es den vertrauten Wiener Dialekt sowie Familien und „Sippenjargons“ einzubauen, denn mit und vom Schulhochdeutsch allein kann und will sie nicht leben…mehr dazu und darüber am Do 18.6. im Café Anno!
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Nicole Urban aka NikiTA,
*1980, ist Autorin, Redakteurin, ehem.AHS-Lehrerin (Textiles Gestalten/Französisch), Mutter, Trainerin für Erwachsenenbildung, Lernbegleiterin und Arenautin. 2005 öffentlicher Vortrag /Slam Radio Kulturhauscafe. Zahlreiche Lesungen bei farce vivendi open mic eranstaltungen führten 2007 zur Redaktionsarbeit für die Literaturzeitschrift „…&Radieschen“. Ab 2008 Organisation von Lesungsveranstaltungen im Bereich Jugend Kultur und Kommunikation sowie Textveröffentlichung in der Anthologie „Ungehaltene Rede“. 2011 Textveröffentlichung in der Anthologie „Existenz&Renitenz“. Derzeit als Freilerner- bzw Worldschooler-Mama für ihren seit Sept.2019 offiziell zum sog.“Häuslichen Unterricht“ an- und vom Schulunterricht abgemeldeten 8-jährigen Sohn sowie für ihre Texte und Textilien da. Ihr Buchprojekt „saiL, eine kleine große Reise“ ist weiterhin in Arbeit und handelt von Erlebnissen und Erfahrungen in, rund ums und außerhalb des Schulsystems sowie vom Ausprobieren und Erforschen der Freiheit des Tages für Groß und Klein mit allen möglichen Stolpersteinen und Erfolgserlebnissen.
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Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 21. Juni

Premierenabend

Melamar

Der Sommer ist noch jung, die Texte, die es an diesem Abend zu hören gibt, ebenso. Die Autorin trägt Druckfrisches und Unveröffentlichtes vor, Lyrik, Prosa und Spoken Word – jeder Text eine Premiere. Ein abwechslungsreicher Abend steht bevor!
die grenzen meiner sprache
sind die grenzen meiner welt
drum mach ich mir meine sprache
widde widde wie sie mir gefällt
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MELAMAR
verfasst Poesie und Prosa. 2019 erschienen ihr Roman „Bukuríe“ im Verlag Wortreich und der Lyrikband „Poetisiaka“ in der edition farce vivendi. Sie ist außerdem als Veranstalterin und Moderatorin von Literaturveranstaltungen und Kulturfesten sowie als Übersetzerin aktiv.
Nähere Info: http://www.melamar.at

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 11. und 14. Juni

Es finden wieder Lesungen statt! Achtung: Das Anno bietet durch die derzeitigen Auflagen im Raum, wo die Lesungen stattfinden, nur Platz für 15 Zuhörer*innen. Sobald diese besetzt sind, dürfen wir keine weiteren Personen mehr hineinlassen. Früh da sein lohnt sich also. Lesungsbeginn ist 20:30 Uhr!

Lesung am Donnerstag 11. Juni

„Ich lache nur aus Protest“

Janea Hansen & Christopher Hütmannsberger & Lea Kerschhaggl

Treffen sich eine Vorarlbergerin, ein Oberösterreicher und eine Norddeutsche in Wien… Die drei Autor*innen begeben sich auf eine Reise, ihre unterschiedlichen Dialekte in einer Lesung zu vereinen. Sie lesen gegenseitig ihre Texte in denen ihnen eigenen Dialekten vor. Sie machen damit neue Interpretationsebenen auf, aber vielleicht auch nur liebevollen Blödsinn im Bezug auf ihre Heimat-Dialekte. Es wird ein bisschen albern, aber das ist ja auch das Schöne daran.

Christopher Hütmannsberger (*1990) wurde zweisprachig in Linz erzogen. Seit 2010 lebt und arbeitet er in Wien, als Spoken Word Künstler, Musiker, Veranstalter, Sprecher und Übersetzer. Das mag zwar alles nach einem sehr weitläufigem Spektrum klingen, jedoch kommt es auf ganz vielen Ebenen auf den selben Nenner zurück. Im Vordergrund stehen immer Themen wie Ausbeutung, soziale (Un-)Gerechtigkeit, aber auch psychische Gesundheit und oft auch die Abwesenheit dessen. In seinem künstlerischem Schaffen kann er mittlerweile auf eine Vielzahl von regionalen, nationalen und international Auftritten zurückblicken, sowie mehrere Veröffentlichungen von Texten und Musik. Als Übersetzer ist er hauptsächlich im Bereich von Kunst und Kultur, sowie Kulturtheorie tätig.

Lea Kerschhaggl (*1997) ist Exil-Vorarlbergerin in Wien und ist als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin tätig. In ihren bilingualen Gedichten thematisiert sie, was Menschen bewegt – all dies mit dem Fokus auf physische und psychische Gesundheit, und versucht somit, Personen, die sich nicht ausdrücken können, eine Sprache zu verleihen. Ihre Texte sind geheimnisvolle Reisen, beschritten mit kraftvollen Versfüßen. Mit ihren bildgewaltigen und sanften Texten gelingt es ihr, reflektierende Gedanken anzustoßen und die Zuhörenden mit in eine andere Welt zu entführen, in der nicht alles Gold ist, was glänzt.

Janea Hansen (*1991) ist Autorin, Slam Poetin, Moderatorin, Kulturveranstalterin und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet derzeit unter Anderem als Buchhändlerin in Wien. Die gebürtige Flensburgerin (D) tritt mit ihren Texten regelmäßig bei Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum auf und gibt Workshops zum Thema Poetry Slam und Performance. Unter anderem betreut sie als Veranstalterin die Lesereihe AnnoLiteraturSonntag und den U20 Poetry Slam im Dschungel Wien. Zudem ist sie aktives Mitglied im Kulturverein FOMP.

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 14. Juni

„Emotionaler Leerstand im privaten Eigentum“

Lena Hödl

Lena kann sich an keine Zeit erinnern, in der sie nicht verliebt war. Als Kind in den Papa, dann in Julia aus der Schule, dann in Männer aus dem Internet, in den Ex der besten Freundin, eigentlich in jeden. Sie kommen und gehen. Sie bringen göttliche Freude und unsägliches Leid und Geschichten, die man auf Partys lachend erzählt. Nur eines bleibt immer: Der Leerstand und die Notwendigkeit, ebenjenen therapeutisch aufzuarbeiten. Exklusiv, hier und heute, zu Ihrem Vergnügen.

Lena Johanna Hödl ist ehemalige Slam Poetin, Schauspielerin und selbsternanntes It-Girl, aber vor allem Autorin. Ihr autobiografischer Roman Emotionaler Leerstand im privaten Eigentum, kürzlich im Wiener Achse-Verlag erscheinen, ist für sie nur eine weitere Ausrede zur schonungslos masochistischen Selbstdarstellung. Jede einzelne Schutzhülle streift sie von sich, stochert in ihren eigenen Wunden und streut am Ende noch eine Prise Salz hinein, um allen alles zu zeigen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

CoronaALSONewletter # „Juhuu, es ist der letzte!“

Liebe Freundinnen und Freunde!

Bald ist es soweit, ab nächster Woche wird es im Café Anno endlich wieder ein literarisches Programm geben.

Den Beginn machen Christopher HÜTMANSBERGER, Janea HANSEN und Lea KERSCHHAGGL – Sie lesen am DO, 11.6. um 20:30 unter dem Titel „ICH LACHE NUR AUS PROTEST“.

Kommt vorbei – die Autorinnen und der Autor (und natürlich auch die gesamte Anno-Crew) freuen sich auf ein Wiedersehen!

Bis dahin kann man sich mit unserer neuen & Radieschen Podcast-Folge die Zeit vertreiben – diesmal stellt sich Redaktionsmitglied Peter Heissenberger mit seiner Kolumne vor.

Alle zukünftigen Folgen kann man auf der & RadieschenFacebookseite mitverfolgen.


LITERATUREMPFEHLUNG

Für alle, die aus gesundheitlichen Gründen noch zu Hause bleiben müssen und dringend neuen Lesestoff suchen (und natürlich auch für all jene, die zwischen den gesellschaftlichen Events trotzdem noch zum Lesen kommen) hat unsere liebe Katharina Ferner vom & Radieschen zwei heiße Literatur-Tipps:

Poesie-Power: Das Verlagshaus Berlin ist ein Independent Verlag mit einer wunderschönen, klaren Linie. Poesie und Kunst vereinen sich zu einem dennoch schlichtem Band. Das Gewicht liegt in den Worten. Das Lyrikdebüt von Sandra Gugić ist ein selten gegenwärtiges Lyrikerlebnis. Zeitkritisch, protokollarisch, feministisch, beinahe wie ein poetisch-politisches Manifest kommt er daher. Gleichzeitig ein Anruf an diese „scheißsprache“, die uns das alles eingebrockt hat. Wärmste Empfehlung! Gegen jegliche Verdummung.  

Sandra Gugić: Protokolle der Gegenwart;
mit Illustrationen von Oliver Hummel, Verlagshaus Berlin (2019).
Eine Live-Lesung der Autorin kann übrigens auf der Facebook-Seite des Literaturhauses Salzburg nachgeschaut werden. 

Für Regentage: Und hier noch ein Roman! Gelesen als Vorbereitung für eine Moderation, die dann Corona-bedingt verschoben wurde, hat mich dieses Buch noch länger beschäftigt.

Es wird darin von der Auflösung eines Paars erzählt. Die Hauptprotagonistin Anne bemerkt, dass ihre Beziehung zu Thomas nur noch aus aneinandergereihten Leerstellen besteht. Seine Tage scheint er mit einem anderen Mädchen zu verbringen. Besonders interessant ist, dass auch das unbekannte Mädchen in seiner Rolle stets klarer wird. Auch sie beginnt sich Fragen zu stellen über diese andere Frau, die ihr Geliebter nicht bereit ist zu verlassen.  Ein spannendes psychologisches Spiel.

Sandra Gugić: Protokolle der Gegenwart; mit Illustrationen von Oliver Hummel; Verlagshaus Berlin (2019)


Wir wünschen euch allen einen guten, gesunden Start in den Juni und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

euer ALSO-/ADIDO/&Radieschen-Team

Corona-ALSO-Newsletter#6

Liebe ALSO-, ADIDO- und & Radieschen-Fans!

Auftritte vor Publikum sind zwar (unter bestimmtem Voraussetzungen) wieder erlaubt, dennoch wird’s noch ein wenig dauern, bis unser Lesungsprogramm wie gewohnt fortgesetzt wird. Unser Tipp bis dahin: An einem Sonntag oder Donnerstag ins Café Anno gehen und ein Bierchen auf die Dichtkunst heben (die Anno-Crew freut sich nämlich auch abseits der Lesungen über euren Besuch).

Damit die Literatur nicht zu kurz kommt, schicken wir unsere Autor*innen wieder zu euch nach Hause: Im 7. Teil unserer Podcast-Reihe lesen Signune Schnabel, Andrea Kerstinger und Lisa Strobl Texte, die im & Radieschen erschienen sind. Wir bedanken uns herzlichst bei den Autorinnen für die beigesteuerten Tonaufnahmen!


Empfehlung

Für alle Liebhaber*innen der Literatur (und der Schwarzweiß-Fotografie) haben wir diesmal etwas ganz Besonderes: Der deutsch/französische Blog https://cafe.entropy.at/ wurde brandneu gestaltet und lädt zum Schmökern und Lesen ein. Für alle, die den Blog (noch) nicht kennen: Café Entropy ist das künstlerische Gemeinschaftsprojekt des Fotografen Alain Barbero, der Autorin Barbara Rieger und der Übersetzerin Sylvie Barbero-Vibet – seit 2013 werden Menschen in diversen europäischen Kaffeehäusern porträtiert, darunter viele Autor*innen, die mit Kurztexten und Interviews vorgestellt werden. 

Startseite Café Entropy (Bildschirmfoto)

Wettbewerb-Hinweis für alle Autor*innen von 10 bis 99:

Auch dieses Jahr finden in Baden im Zuge des art.experience-Festivals wieder die Literaturwettbewerbe zeilen.lauf und schreib.art statt. 

Noch bis einschließlich 15. Juni kann man sich unentgeltlich mit einer Kurgeschichte und/oder einem Gedicht am zeilen.lauf-Wettbewerb beteiligen. Wer es bis 15.6. nicht schafft, hat (allerdings gegen eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro) noch bis 3. September Zeit. Die Finalist*innen werden am 6. November ins Casineum des Congress Casino Badens eingeladen, um ihre Texte live zu präsentieren. Den Einreichbogen für den zeilen.lauf Literaturwettbewerb sowie weitere Infos findet ihr hier.

*

Auch für Schüler*innen aus NÖ gibt es einen Kurzgeschichtenwettbewerb, dieser heißt schreib.art, und auch dieses Finale wird im Casineum des Congress Casino Badens stattfinden – und zwar am 7. November. Einsendeschluss für Jugendliche von 10-18 ist der 2. Juli 2020. (Infos zum  schreib.art-Wettbewerb für Schüler*innen aus NÖ)


Und hier noch eine Erinnerung in eigener Sache: Das nächste Thema unserer Literaturzeitschrift & Radieschen lautet „Katzen und Videos“ – Prosa, Lyrik und dramatische Texte zum Thema können noch bis 15. Juli 2020 eingereicht werden! Die genauen Einsendebedingungen findet ihr >> HIER

In diesem Sinne wünschen wir ein entspanntes und /oder  kreatives Pfingstwochenende!

Euer ALSO/ADIDO/&Radieschen-Team

Corona-ALSO-Newsletter#5

Liebe Literaturbegeisterte!

Es ist wieder Donnerstag, also ist Corona-Newsletter-Tag!

Allem voran möchten wir uns bei allen & Radieschen-Autor*innen bedanken, die sich zu Hause für unseren Podcast vor die Kameras und Mikrophone gesetzt haben.

In unserem sechsten Teil unserer Podcast-Reihe »& Radieschen stellt sich vor« lesen Daniela Dangl und Markus Grundtner aus den letzten beiden Ausgaben »Haut & Haar« (03/2020) und »Genie & Wahnsinn« (12/2019).

Die Texte für den nächsten Podcast liegen auch schon bereit, wir freuen uns jetzt schon auf den Teil 7 mit Signune Schnabel, Andrea Kerstinger und Lisa Strobl!


ONLINE PERFORMANCE

Leider haben wir es zu spät für den letzten Newsletter erfahren: Gestern wurde aus der Fledermausbar ein literarischer Streifzug durch das Wien um 1900 gesendet. Bernd Remsing las Satirisches aus Wien um 1900, von Roda Roda und Peter Altenberg über Alfred Polgar bis zu Egon Friedell. Fiaker Fiasko begleitete die Lesung mit Wienerliedern, inspiriert von Punk und Jazz sowie Uromas Liederfundus. Das Video ist noch online und kann auf der Facebook-Seite des Belvederes angeschaut werden.


LITERATUREMPFEHLUNG

(von Margarita)

Heute möchte ich euch meine 3 aktuellen Lieblingsbücher ans Herz legen, die ich mir vor einem Monat zum Geburtstag gewünscht und mit Begeisterung gelesen habe. Da 2 davon nicht (ausschließlich) zum klassischen Lesen gedacht sind, sondern eher zum häppchenweise Genießen, kann man sie gut und gern auf dieselbe Speisekarte setzen.

Katherina Braschel:
es fehlt viel
edition mosaik, 2020

Vorspeise:

Katherina Braschel beobachtet: nicht nur die eigenen Gedanken, sondern  vor allem ihre Umwelt. Aufgeschnappte Dialogfetzen und Gedanken werden aneinander montiert. Die Miniaturen wühlen auf und stimmen

nachdenklich – bis sich ganz plötzlich ein Auflachen mitten ins Innehalten schwindelt. 

»es fehlt viel« ist ein Büchlein im Querformat, das wunderbar in die Handtasche passt und das man gerne immer und immer wieder aufschlägt, um darin zu lesen.

HAUPTGERICHT:

Diese Neuerscheinung hat es  trotz Shutdown in sämtliche Rezensionsspalten geschafft, und das zu Recht. Zum Inhalt: Arthur, 22, still und intelligent, hat 26 Monate im Gefängnis verbracht. Endlich wieder in Freiheit stellt er fest, dass er so leicht keine neue Chance bekommt. Ohne die passenden Papiere und Zeugnisse lässt man ihn nicht zurück ins richtige Leben. Gemeinsam mit seinem unkonventionellen Therapeuten Börd und seiner glamourösen Ersatzmutter Grazetta

schmiedet er deshalb einen ausgefuchsten Plan

Ich empfehle das Buch als Hauptspeise, aber Vorsicht: Obwohl es durchaus amüsante Stellen gibt, ist Arthurs Geschichte nichts für sensible Mägen. »Ich an meiner Seite« greift ein Thema auf, an das sich nicht viele heranwagen (Traumatisierungen in der Gefängniszelle; Schwierigkeiten der Resozialisierung). Warum ich das Buch empfehle: Der Roman ist nicht nur sehr gut recherchiert, sondern vor allem wirklich toll geschrieben.

Birgit Birnbacher
Ich an meiner Seite
Paul Zsolnay Verlag, 2020

Als Nachtisch gibt’s dann was Süßes: »Ganz schön frech« ist zwar schon etwas »älter« (2019), aber man hat ja (leider) nur 1x im Jahr Geburtstag. Apropos Geburtstag: Die 52 Gedichte eignen sich für alle von 3 bis 99 – sprich: für die ganze Familie!

Markus Köhle:
Ganz schön frech –
52 Gedichte für die ganze Familie
mit Illustrationen von Robert Göschl
Luftschacht, 2019

Man kann die Speisekate natürlich auch auf den Tag verteilen und z.B. mit dem »Frühstück« von Markus Köhle beginnen (Kakao ist für Kids mit Grips / Cornflakes sind gesunde Chips / Honig ist die Frucht von Bienen / Müsli ist Gatsch mit Rosinen), jede volle Stunde eine Katherina Braschel-Mahlzeit einnehmen und sich am Abend mit Birnbachers Roman den Wanst vollschlagen. Egal in welcher Reihenfolge: Hauptsache, man lässt sich diese 3 literarischen Köstlichkeiten nicht entgehen!

In diesem Sinne Guten Appetit & bis zum nächsten Donnerstag!

Corona-ALSO-Newsletter#4

Liebe Freund*innen des ALSO, ADIDO & Radieschen!

In unserer Podcast-Reihe Die Literaturzeitschrift &Radieschen stellt sich vor hört ihr diesmal das Editorial unserer neuen Ausgabe mit dem Titel Haut & Haar – verfasst vom &Radieschen-Gründungsmitglied Andreas Plammer. (Eingelesen hat er seinen Text diesmal nicht selbst, das holen wir nach Corona aber nach.)


LITERATUREMPFEHLUNG

Auf Twitter gibt es unter dem Hashtag #aufbuchfühlung einen neuen Literaturpodcast. Dort kann man sich unter anderem über den neuen Roman von Elisabeth Klar mit dem Titel Himmelwärts informieren. 

Allen, die nach kürzeren Texten suchen, möchten wir die Slam-Anthologie G`SCHEIT GOSCHERT ans Herz legen. Die 37 Texte stammen von U20-Poetry-Slammmer*innen aus Österreich und Südtirol – es sind Texte voll Poesie und Charme, voll Einfühlungsvermögen und Zärtlichkeit, voll Engagement und Kritik, voll Sorge um und Zorn auf diese Welt, schreibt Andreas Plammer ( die ganze Rezension gibt’s dann in der Slam-Ausgabe des & Radieschen zu lesen, die im Juni erscheint).


Viel Spaß beim Schmökern und Lesen – bis zum nächsten Newsletter!

Euer ALSO-/ ADIDO-/ & Radieschen-Team

P.S.: Wer (s)eine Neuerscheinung empfehlen möchte, kann uns gern Informationen dazu an redaktion@radieschen.at schicken.

Corona-ALSO-Newsletter#3

Liebe ALSO-, ADIDO und & Radieschen-Fans!

Wieder ist eine Woche um, wieder ist Donnerstag – und wieder schicken wir euch das Neueste von unseren & Radieschen-, ALSO- und ADIDO-Autor*innen.


Wie immer zum Einstieg eine Folge unseres „& Radieschen-Podcasts“: Diesmal liest nikiTA für euch aus ihrer Kolumne „nikiTA und die anderen“.


LITERATUREMPFEHLUNG:

Im März erschien Franziska Füchsels Prosadebüt »Tagwan«.

Paul Jandl hat das Buch nicht nur gelesen, sondern auch sehr positiv rezensiert. „Füchsels Sätze leben von ihrer Elastizität und einem Witz, der ganz aus dem Geröll der Sprache selbst kommt“, schreibt er in der NZZ (>> zur ganzen Rezension)-

Eine Präsentation hätte es auch bei uns im Café Anno geben sollen – als kleinen Ersatz kann man sich die Online-Lesung der Autorin (in Begleitung von Ronny Taut am Akkordeon) auf der Bühne der Kieler Nachrichten ansehen.

Alle Infos zu Franziska Füchsels Debüt, das von Wanderschaften durch wunderliche Landstriche erzählt, in denen eine Scheuche, eine Wache und eine Lumpensammlerin tagwandeln, findet ihr auf der Seite des Ritter Verlages


MUSIK

Für alle Fans der Dialektliteratur und -musik haben wir wieder eine Neuerscheinung, die wir euch unbedingt ans Herz legen möchten: Sigrid Horns Album I BLEIB DO ist seit 13.3. im Handel erhältlich. Katherina Braschel hat es sich angehört und schreibt:

In einem Lied wird gefragt, ob man sich wiedersehen will. Zu „i bleib do“ kann man darauf nur BITTE JO antworten, auch diese Platte von vorne starten und sich langsam den Spätnachmittags-Spritzer einschenken. (Die Rezension erscheint im Juni im „Morgenschtean“.)


Schaut und hört euch Franziska Füchsel und Sigrid Horn an – natürlich sind Videos kein Ersatz fürs Live-Erlebnis, aber sie stillen den schlimmsten Hunger doch ganz gut.

Wir wünschen euch weiterhin alles Liebe, bis zum nächsten Mal!

Euer ALSO-/ADIDO-/&Radieschen-Team