Lesung am 1. und 4. November

Lesung am Donnerstag 1. November

„Bsoffene Gschichtn“

Andreas Plammer

Kolumnen, Stories, Romanauszüge

Seit einigen Ausgaben erscheinen in der Literaturzeitschrift „& Radieschen“ unter dem Titel „Bar jeder Vernunft“ meine Kolumnen über Liebe und Alkohol und verrückte, eben bsoffene Gschichtn. Parallel dazu entstanden auch einige Kurzgeschichten etwas längeren Umfanges. Und auch ein neuer, eigentlich längst veröffentlichungsreifer Roman dreht sich um diese Themen. Höchste Zeit also, einen Querschnitt daraus zu lesen. Und den einen oder anderen Slam-Text vielleicht auch.

Andreas Plammer geboren 1966 in Wien. Zahlreiche Lesungen und Teilnahmen an Poetry-Slams, Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen Anno Literatur Sonntag und Anno Dialekt Donnerstag, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschriften „& Radieschen“ und „Morgenschtean“, Vorsitzender der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen und -archive). 2011 erschien der Kriminalroman „Fauler Zauber“ im Milena-Verlag

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 4. November

Distelstrauß

Simon Sailer

Einsame Erwachsene und Kinder beim Spielen. Das sind die Motive, die den Distelstrauß zusammen binden, den uns Sailer aus veröffentlichten wie unveröffentlichten Geschichten gepflückt hat. Er beschreibt szenisch und in klarer Sprache Begegnungen, Situationen und Gespräche, bei denen es immer ein Dahinter gibt, das eigentlich erzählt wird.

Simon Sailer

wurde 1984 in Wien geboren, wo er nach Aufenthalten in Berlin, Prag und Paris wieder lebt. Er studierte Philosophie an der Universität Wien und der Sorbonne Paris sowie Art and Science an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2017 literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften.

http://www.simonsailer.net

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 25. und 28. Oktober

Lesung am Donnerstag 25. Oktober

„Eine Werkschau, quasi“

Lisa-Viktoria Niederberger

lisa-viktoria niederberger_copyright jasmin walterLisa-Viktoria Niederberger wurde 1988 in Linz geboren, hat sich nach der Matura nach Salzburg gewagt um dort neben dem Studieren, dem Verkauf von Büchern und Spirtuosen, einem bisschen Journalismus und viel Literaturbetrieb vor allem in einem zu versuchen: dem Schreiben. 2014 brachte sie den Lektor vom Mosaik mit ihrem Text „Eischlafen“ zum Verzweifeln. Dabei handelte es sich nämlich um einen Kurzprosatext der komplett in ihrer eigenartigen Mischung aus Mühlviertler und Salzburger Dialekt verfasst ist. Erschienen ist er trotzdem. Seitdem auch Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien, zuletzt das Kurzprosadebut „Misteln“ im März 2018 in der edition.mosaik. Hochdeutsch zwar, aber noch immer nahe am gesprochenen Wort, am Leser und vor allem, an sich selbst.

Im Anno liest sie altes und neues, längst verdrängtes und druckfrisches, im Dialekt und auch nicht. Eine Werkschau, quasi. Vielleicht sogar ein Best-Of Niederberger.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 28. Oktober

UND AM ENDE STEHLEN WIR ZITRONEN

Eva Lugbauer

„Welches Gefühl?“, fragte Martin.
Wie nun wieder das Gefühl beschreiben? „Ich weiß nur“, sagte ich zu Martin, „dass ich danach dachte, wenn ich jetzt gestorben wäre, wäre es mir egal gewesen.“ So ist das also, dachte ich. Sich auflösen im schönsten Augenblick.

Wild sein! Verrucht sein! Frei sein! Zumindest im Traum fliegen können. Aber nein: Nicht einmal im Traum gelingt das Fliegen. Isa Erlinger fühlt sich gehemmt, gefangen und viel zu anständig. Doch steckt auch eine andere in ihr? In der Rolle der unbändigen Lou lügt sie sich zwischen berauschendem Hochgefühl und seelischer Düsternis durch die Nächte und gibt sich endlich ihrer Sehnsucht hin. Sich auflösen im schönsten Augenblick – und leben mit der Angst, den Boden zu verlieren.

„Schöne Sätze“ konstatiert Peter Pisa vom Kurier dem Debütroman der Niederösterreicherin Eva Lugbauer. „Vom Eingangszitat bis zum Epilog durchkomponiert“, schreibt Sabine Schuster vom Literaturhaus Wien. „Was nachhaltig im Kopf bleibt, sind Sprachklang und Musik. Der Text ist voller Vitalität, laut, unterlegt mit wummerden Bässen und den rauhen Stimmen von Amy Winehouse und Gianna Nannini… Von dieser Autorin wird man sicher noch hören.“

Eva Lugbauer, geboren 1985, lebt in Wien und Niederösterreich. Studium der Germanistik an der Universität Wien. Veröffentlicht seit 2009 Kurzgeschichten in unterschiedlichen Literaturzeitschriften. Unter den zehn Finalisten beim FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 2015. Ihr Debütroman „Und am Ende stehlen wir Zitronen“ erschien 2018 im Verlag Wortreich.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 18. und 21. Oktober

Lesung am Donnerstag 18. Oktober

„ois nur no in bleame messen“

Anna-Lena Obermoser

Anna-Lena Obermoser steht seit bald 8 Jahren auf Slam-Bühnen und schon viel länger davor AUFN BODN MIT ZWOA KNIAWOACHZACHE HAXN UND DE PAPPN
OIWEI WEIT OFFN ZAN GOSCHAT SEI!

Nocheinmal:
Anna-Lena Obermoser ist Slam-Poetin. Teil der 1. Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“, dem Künstler_innen – Duo „DODA“, im Team und intim (mit) der Slam City Graz; dort nennt man sie „Mördi“. Als U20igerin und immer noch hat sie schon an paar Meisterschaften (inter+)national teilgenommen, ab und zu kleinere gewonnen, das ist aber nicht so wichtig alles,

WAS WICHTIG IS
Anna-Lena hat seit gut 2 Jahren wieder BÄCK zum DIALÄKT gefunden und fetzt in letzter Zeit nur noch mit der MUNDTSCHESN auf Bühnen herum. Ihre Mundart ist eine Mischung aus pinzgauerischer Grobheit, ganz viel KCHHKC, aber jede Menge tiroler-like GSCHTIASCHTHEIT.

Die Texte erzählen vom ganz normalen Leben, sind ehrlich mit den Gefühlen, ihre Performance ist manchmal laut, rau und soulig.

Wer kommen will, muss kommen, es werden aktuelle Dialekt-Texte vorgetragen, es wird geplaudert, es wird gesungen.

Vor allem,
es WEAD SE VOLLE WESCH GFREID.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 21. Oktober

Lebensläufe

Markus Grundtner

Für einen Abend lang gibt Autor Markus Grundtner seinem Publikum Einblick in sein aktuelles Romanprojekt, welches nichts weniger behandelt als das Leben selbst. „Lebensläufe“ soll die kürzeste Familiengeschichte aller Zeiten werden: Kein dicker Wälzer, aber trotzdem generationenübergreifend. Die abrissartige Biografie einer österreichisch-italienischen Familie, die sich aus fragmentarischen Episoden der individuellen Lebensgeschichten der Familienmitglieder ergibt. Der Autor wechselt dabei zwischen Charakteren und Zeitebenen – mit dem Ziel, am Ende ein  eindrucksvolles Gesamtbild entstehen zu lassen.

Markus Grundtner, geboren 1985 in Wien, ist Autor im Sein, Anwalt im Werden und Journalist im Ruhestand. Von 2004 bis 2014 Studium der Theaterwissenschaft und der Rechtswissenschaften an der Universität Wien – nebenbei freiberufliche Tätigkeit als Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Nun Konzipient in einer Kanzlei für Arbeitsrecht.
Seit 2015 Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. Die Rampe, DUM, etcetera, &Radieschen, stereofeder, syrinx magazine) und in Anthologien (zuletzt: „Unter fremden Himmeln: Anthologie Jung Wien ’14“, August 2018).
Gewinner Wiener Werkstattpreis 2017 (Publikumskategorie). Absolvent der Literaturakademie Leonding 2017/2018. Longlist FM4 Wortlaut 2018. Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes 2018.

Lesungen in Österreich und Deutschland (u.a. Café Central, Kulturzentrum im Amerlinghaus, Literaturhaus Wien, Schauspielhaus Wien, StifterHaus Linz, lit.fest stuttgart 2016 & 2018).

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 11. und 14. Oktober

Lesung am Donnerstag 11. Oktober

„Gschichtn ausm Ochtn“

Katiba

Katiba kreist in ihren Liedern leise um eine Gasse, um einen Platz, um ein Du im achten Wiener Gemeindebezirk. Sie singt über schöne und schiache Träume und lässt manche davon wahr werden, meistens in Dur. Das alles geschieht im Mostviertler Dialekt, aber Katibas Herz singt wienerisch.

Katiba startete 2015 als Soloprojekt von Katharina Pichlmayer. Mittlerweile sind Ina Ricarda (Gitarre, Gesang) und Adele Knall (Kontrabass, Gesang) die fixen musikalischen Spezis von Katharina.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 14. Oktober

The day I stepped out

Valerie Kattenfeld

Valerie Kattenfeld war vierzehn Monate lang auf Weltreise. Auf dieser Reise hat sie nicht nur fantastische Landschaften gesehen und fremde Kulturen erlebt, sie hat vor allem viel über das Glücklich sein verstanden. Wie man mehr im Moment lebt, mit wenig Besitz auskommt, auf sein Bauchgefühl hört und sein Herz öffnet. Die Reise führt unter anderem in ein Meditation Retreat in Thailand und auf ein Tantra Festival in Indien. Unzensiert und verletzlich erzählt sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, weil sie damit ein Beispiel sein möchte: für eine Welt, in der die Menschen ehrlicher miteinander sind und sich nicht mehr hinter schönem Schein und Smalltalk verstecken müssen. Dabei wechselt sie zwischen den Sprachen Deutsch und Englisch, zwischen Schreiben und Sprechen. Das, was sie zu sagen hat, ist wichtiger als das wie. She strives to create a different reality, rather than fiction.

Valerie Kattenfeld war zehn Jahre lang im Theatermilieu als Regisseurin und Dramatikerin zu Hause. Sie bekam Stipendien, wurde auf Festivals eingeladen, gewann Preise und so weiter. So unbedingt sie eine erfolgreiche Künstlerin sein wollte, so liebevoll und gelassen hat sie diesen Lebensabschnitt nun hinter sich gelassen. Während es ihr von 2014-2016 bei ihrer Schreibausbildung an der renommierten „uni-T“ vor allem darum ging, mitzuhalten, zu beeindrucken, sich zu vergleichen und als möglichst bemerkenswert, originell, poetisch und intellektuell zu gelten hat sich ihr Fokus heute darauf verlagert, die Geschichten, die das Leben schreibt, straight forward zu erzählen und potentiellen Zuhörer*innen damit möglichst pragmatische, inspirierende und ermutigende Impulse zu liefern. Die nebenbei auch Falter und FM4 Journalistin gründete heuer das social start-up „The Healing Encounter“ und lebt in London. Weltweit hält sie keynote speeches, Workshops und Retreats, die Menschen dazu ermutigen, authentisch zu sein und einander frei von Bewertungsmechnismen zu begegnen.  www.valeriekattenfeld.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 4. und 7. Oktober

Lesung am Donnerstag 4. Oktober

Vom Spaziangeh, vom Haamkumman und von´d Baumwoidaaschln

Das Literarische Duett, Musik: Johannes Hainzl an der Drehleier

Warum man am Strand nie einsam ist, warum 8 Personen (k)einen Tisch bestellen, was sich Specht & Hammerl zu sagen haben,  was eine Kuchluhr und ein Aquarium gemein haben, was für den Erwerb von Baumwoidaaschln spricht und  was Jesus nach seiner Auferstehung wirklich getan hat…

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!



Lesung am Sonntag 7. Oktober

Trapez liest im Kreis

literaturverein trapez

Wachsen! Wir alle wollen wachsen!
Mit Hammer, Bolzen und Gießkanne bearbeiten wir Füße und Knochen.
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Wir lesen im Kreis – gegen den Kreis.
Von Dingen, Erlebnissen und Gefühlen, die immer wieder aus unseren eigene Schatten steigen um uns zu begrüßen, uns zurückzuhalten, oder sogar zu bestärken.
Wir lesen für uns, von alten rauen Rundungen.
Wir lesen gemein-(ein)sam, von neuen zackigen Buchstaben.
Wachsen! Wir alle wollen wachen!
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Moment…

Trapez ist:
1. Die Bereitschaf zur Gefahr
2. Die Totalität des Auftritts
3. Die Unverortbarkeit während des Sprunges
Der literaturverein trapez besteht informell schon seit einige Jahren. Seit diesem Jahr sind wir ein eingetragener Verein. Wir schreiben gemeinsam, organisieren Schreib-Retreats, publizieren Sammelbände und treiben uns gegenseitig an. Wenn wir lesen, ist das ein Drahtseilakt – oder Trapezkunst.

Charlotte Zerz

1991 in Wien geboren, 2018 Lehramtsstudium abgeschlossen, arbeitet als Unterrichtspraktikantin. Sie hat sich nach Angaben ihrer Eltern schief entwickelt. Inkompatibel mit mathematischen Herangehensweisen und geprägt von der schillernden Theaterwelt ihrer Eltern schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte im Alter von neun Jahren. Sie möchte, dass es andere in der Schule besser haben als sie und ist daher Lehrerin geworden. Sie lacht gerne. Vor allem über sich selbst. Im Übrigen wartet sie immer noch auf ihren Brief aus Hogwarts.

Georg-Maximilian Halbgebauer

1990 in Wien geboren, verbrachte seine Schulzeit in Niederösterreich und Salzburg; Er studierte Geschichte und Philosophie in Wien. Von Beruf war er schon Archivar, Fechtlehrer, Unternehmensberater, Immobilien-Fuzzi und Fahrradkurier. Erste lyrische Gehversuche unternahm er knapp nach dem ersten Wort. Als Jugendlicher machte er Rap – im Studio und auf der Bühne. Irgendwann hatte er aber von der Szene genug, und kehrte wieder zur Lyrik zurück. Neben Gedichten und experimentellen Texten schreibt
Halbgebauer Kurzgeschichten, Essays, Witze und Einkaufslisten. Sein Werk zeichnet sich durch Vielseitigkeit, gedankliche Tiefe und einen kritischen Blick auf die Welt aus. Momentan lebt und arbeitet er in einem Schloss im Burgenland.

Magdalena Mittermüller

Sie wächst in Oberösterreich zwischen Paarhufern und Heu auf. In den Wäldern der Eltern phantasiert sie erste Geschichten. Während eines Auslandsaufenthaltes in Spanien fängt sie an, weitere Geschichten zu verschriftlichen. Bei jener Reise hat sie auch die Heimat gefunden: überall dort, wo es Musik, Bücher und Gazpacho gibt. Heute ist sie zwischen Hochhäusern, übermäßigem Kulturangebot und der Unibibliothek zu finden. Auf die Frage, was sie dort mache, entgegnet sie, sie studiere das Leben. Bei einer genaueren Fragestellung gibt sie zu, dass sie nebenberuflich Geschichte studiert. Ihre oberösterreichische Herkunft lässt sich nicht verleugnen, selbst wenn sie es versuchen würde, schleichen sich doch in ihren alltäglichen Sprachgebrauch Wörter wie „hiando“ und „Kàrhhl“. Genau dort ist sie auch zu finden, wenn sie ihr Handy „verlegt“ und nicht zu erreichen ist.

Jennifer Linda Gross

lebt seit 1993 als Extremträumerin in Wien und arbeitet derzeit als Schauspielerin, sowie als Gruppen und Übungsleiterin im Bereich der Theater- und Freizeitpädagogik. Ihre paritätische Bühnenreifeprüfung absolvierte sie 2016. Gemeinsam mit anderen KollegInnen durfte sie im selben Jahr eine Geschichte von und mit jungen MigrantInnen im Schatten verflechten und auf die Bühne bringen. Nebenbei besucht sie Fortbildungen in den Bereichen Bewegung und Kommunikation und lässt hin und wieder Riesenseifenblasen auf Straßenfesten steigen. Langsam versucht sie ihre Lyrischen Fühler auch in die Bühnenwelt auszustrecken. Schreiben begann für sie als eine kindliche Suche nach Geschichten und ist nun das Verbinden von Zeichen, Zufällen und Zauber im Alltag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 27. und 30. September

Lesung am Donnerstag 27. September

S‘rennt hoid

Christopher Hütmannsberger

S‘rennt hoid bedeutet Stillstand. Bedeutet Apathie. Gelangweilte Apathie. Ein Zuschaun dabei wie sich Dinge entwickeln, während du eigentlich nur daneben stehst. Im Grunde könnte es auch egal sein ob es rennt oder nicht, tut es aber. So hoid. Und was ist überhaupt es?

S‘rennt hoid ist eine Zusammenstellung aus Textbaustellen, und Gedichten die herausfinden wollen wie viel Pathos der Dialekt verträgt ohne dabei blöd zu klingen.

Egal ob Christopher Hütmannsberger als Spoken Word Poet, Lyriker, Rapper oder mit Jazz-Kombo auf der Bühne steht, seinen Performances ist eines gemein: Schlagkraft. Da ist diese Stimme, die man unter Hunderten sofort wiedererkennt; da ist etwas Gebrochenes in seiner Bühnenpräsenz, die einen an Bukowski in jung erinnert. Und da sind die Texte, die Pathos nicht fürchten müssen, weil sie ihn beherrschen; weil sie alles sagen können, ohne ins Kitschige abzudriften. Weil sie ohne Umwege auf Herz, Magengrube, Kopf zielen – und treffen. Weil sie klar sind und direkt und einem dennoch Rätsel lassen. Weil sie immer auch Allegorien auf das große Ganze sind.

Kenner finden an vielen Stellen augenzwinkernde Verweise auf Größen englischsprachiger Wortkunst: Beckett, Shakespeare, Aesop Rock. Allen anderen bleibt Hütmannsbergers Performance, die so klangvoll ist wie ein Konzert, so kraftvoll wie ein cineastisches Epos, so charismatisch ansteckend, dass man danach nichts Geringeres will, als die Welt verändern. Oder wenigstens ein Gedicht schreiben. (Text: Franziska Holzheimer)

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 30. September

DUM und &Radieschen Präsentation

Auch die neue Lesesaison startet wieder mit zwei druckfrischen Ausgaben des DUM und &Radieschen, die von Ausgewählten Autor*innen der Ausgabe im Café Anno mit Texten vorgestellt werden.

Aus DUM 87 (Thema: NACHSCHLAG – Brot & Prügel) lesen:
Hannah Bründl, Daniela Dangl, Martin Peichl und Julian Stockinger

Aus „&Radieschen“ (Thema: Wien & Wein) lesen:
Alexandra Braunecker, Katharina Goetze, Dominik Leitner und Marlene Prinz

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 20. und 23. September

Lesung am Donnerstag 20. September

Stimm ́- Üb ́n – Stimmübung – STIMMUNG!

NikiTa

Ein anderer Jargon wird aus dem Repertoire geholt. Dennoch bleiben die Themeninseln von nikiTAs Reise durch emotionale, wissenschaftliche und pädagogische Gefielde fühl- und hörbar. Die Lebensmottos „Potentialentfaltung für alle!“ und „Her mit dem guten Leben!“ kommen in neuem alten Stil daher – fois net vom Schuideitsch verpfuscht! Lebń Lochn ́ Lernan!
Nicole Urban aka NikiTA,
*1980, ist Autorin, Redakteurin, AHS-Lehrerin (Textiles Gestalten/Französisch), Mutter, Trainerin für Erwachsenenbildung, Lernbegleiterin und Arenautin. 2005 öffentlicher Vortrag /Slam Radio Kulturhauscafe. Zahlreiche Lesungen bei farce vivendi open mic Veranstaltungen führten 2007 zur Redaktionsarbeit für die Literaturzeitschrift „…&Radieschen“. Ab 2008 Organisation von Lesungsveranstaltungen im Bereich Jugend Kultur und Kommunikation sowie Textveröffentlichung in der Anthologie „Ungehaltene Rede“. 2011 Textveröffentlichung in der Anthologie „Existenz&Renitenz“. Derzeit als Leiterin von Seminaren und Kreativworkshops im Bereich natürlich Lernen tätig, sowie am Schreiben an einem Buch…(Arbeitstitel: „saiL, eine kleine große Reise“)

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 23. September

„Was die Schublade zu verbergen wusste“

Jimmy Brainless

Ein Regisseur, der kaum der Babbelphase entflohen schon großes Theater inszeniert. Eine Schauspielerin, die nach erlittener Gasexplosion ihre Rückkehr auf die Bühne feiert. Eine Schöpfungsgeschichte von balinesischen Göttern ins Scheinwerferlicht gerückt und ein Herr in Otavalo, der sich unterbewusst sehr viel mit Haaren beschäftigt. Jimmy Brainless gräbt aus, was ihn die letzten Jahre abseits von Buchprojekten und musikalischen Auftritten zum Kritzeln bewegt hat, bietet den auf Papier gebannten Figuren einen Ausgang vor Publikum an, bevor ihnen in der nimmersatten Schublade der verworfenen Ideen die Luft ausgeht.

Jimmy Brainless versteht sich als Musiker und Geschichtenkritzler. Er war Produzent des Online-Poetry Slams „lautfeuer.“, veröffentlichte 2015 mit seiner Band Gurkenalarm die CD „Schneckenhausaffaire“ und tourte damit in Taiwan. Knapp zwei Jahre darauf folgte die Nachfolger-CD „Himmelbettgeschichten“.  Seit 2016 tritt Jimmy Brainless auch solo mit eigenem Programm auf und schreibt Texte für die Öffentlichkeit. 2017 tourte er mit Romanautor Elias Hirschl in Asien, innerhalb von 14 Tagen spielten sie 11 Auftritte in China, Taiwan und auf den Philippinen und präsentierten dabei ihr gemeinsames musikalisch-literarisches Programm.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 13. und 16. September

Lesung am Donnerstag 13. September

„Scheiß di ned on! – Das Leben ist zu kurz um etwas NICHT zu tun“

Julia Franye

Nackt und ungeniert spreche und singe ich über Themen, die mir nahe gehen. Über die Liebe, den Tod, die Angst, die Angst vor der Angst und über Freiheit. „Warum sind wir hier auf dieser Welt? Und warum haben wir manchmal so große Angst das zu tun was wir WIRKLICH wollen?“ Das und vieles mehr sind Fragen, die ich mir immer wieder stelle. Das Ergebnis: ein Repertoire aus Liedern, Geschichten und Bildern die genau aus dieser Suche entstanden sind. Und genau die möchte ich gerne mit euch teilen! Echt und unverblümt und am liebsten so direkt wie möglich…. Und soll ich euch ein Geheimnis verraten? Ich scheiß mich schon ordentlich davor an! Und wisst ihr noch was? Ich werde es trotzdem tun. Denn eines habe ich gelernt: Gerade wenn es brennt ist es richtig, wenn wir Angst spüren, unsere Hände feucht werden, unser Herz anfängst zu rasen und wir uns fast ins Hosal machen verlassen wir unsere Komfortzone und sind bereit zu wachsen und wirklich zu leben. „Scheiß di ned on“ ist auch der Titel meiner ersten Single, die im Herbst erscheinen wird und die ich euch am 13. September ebenfalls hautnah präsentieren werde. Macht euch gefasst auf einen Abend voller Überraschungen, denn für mich ist es eine absolute Premiere Solo und mit meiner eigenen „Kunst“ auf der Bühne zu stehen. Ach ja: zum Thema nackt: Für alle die nur
deswegen gekommen wären….dies ist nur im metaphorischen Sinne gemeint – ich werde nicht wirklich nackt sein!
Julia Franye, geboren am 18. Februar 1995 in Wiener Neustadt, aufgewachsen in der Großstadt- Metropole Bad Sauerbrunn war Julia schon als Kind ziemlich cool. Begnadete Briefmarkensammlerin, Pokemontrainerin und Schachspielerin. Heute hat sie das Schach- durchs Schau ersetzt und macht eine Ausbildung als Schauspielerin an der
Schauspielschule Krauss. Der Pfarrer in der Volksschule hat sie damals dazu inspiriert Gitarre zu lernen und seit dem singt Julia leidenschaftlich gerne und begleitet sich dazu auf ihrer Gitarre. Schreiben ist für sie Medizin, genauso wie die Natur und das Verreisen.
“Lebensfreude, Dankbarkeit und eine große Portion Selbsthumor sind mir besonders wichtig”,sagt die 23 Jährige, “wenn man nicht mehr über sich selbst Lachen kann, dann ist es wirklich ziemlich schlimm.” Vor der Schauspielschule war Julia an einer HTL, mit dem Schwerpunkt Gebäudetechnik und hat ein Jahr auf der Baustelle gemeinsam mit hartgesonnen Baustellenarbeitern schwer g’hackelt, Klimaanlagen montiert und repariert. Diese Zeit hat sie besonders geprägt. Danach hat sie ein Jahr an der BOKU studiert bis sie eine schicksalhafte Begegnung zur Schauspielerei geführt hat. “Das Leben steckt voller Überraschungen, man muss nur offen dafür und immer wieder bereit sein neue Wege zu beschreiten.”

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 16. September

Darf ich ausreden

Janea Hansen

Die Autorin präsentiert neue, noch nie gelesene Texte, die zum Teil als Poetry Slamtexte entstanden sind, halbgare Ideen, Teile eines aktuell entstehenden Romanmanuskriptes und vor allem Gedanken, die nicht zuende gesprochen wurden, weil am Ende der Diskussionen, die vorausgingen, einfach nur noch die Worte fehlten. Kurz gesagt wird es gehen um: Partys und Feminismus und Einsamkeit und Kinder oder auch keine Kinder ums Scheitern und die anderen um Bier und Angst und Lügen und um Spaghetti an der Wand.

Janea Hansen wurde 1991 im hohen Norden Deutschlands geboren. Das Studium verschlug sie 2011 nach Wien und die Liebe zu dieser Stadt hielt sie bis heute dort. Sie ist Slam Poetin, Autorin, Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin, Moderatorin, Feministin, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen und an Sonntagen, an den sie nicht selbst liest, moderiert sie den AnnoLiteraturSonntag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 6. und 9. September

Lesung am Donnerstag 6. September

Wiener Melange mit Senf

Hans Christ

An diesem DialektDonnerstag liest der Autor Auszüge aus den noch unveröffentlichten Manuskripten: „Pallawatsch für Fortgeschrittene“ (Bezirksgeschichten) sowie „Watschentanz`“ (Mundartlyrik).
Biographie: Herkunft Döbling, Studium der Veterinärmedizin, seit 1990 Tierarzt in Salzburg, seit 2000 Praxis in Bad Hofgastein, verheiratet, Pfeifenraucher
Bücher:
Mit der Kuh auf Du
Die Pfoten hoch
Da lachen die Hühner
Der Apfel fällt nicht weit vom Pferd
Reichlich belämmert
Sterben auf eigene Gefahr
Wean-siass-schoaff
Mörderkirtag
Sonnwendfeuer
Der handcolorierte Guckkasten (Herbst 2018)

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 9. September

*wort.klang präsentiert:*

Julia Krammer & Gregor Krammer

Krammer und Krammer lesen Passagen aus ihren Romanmanuskripten.

/Die verborgene Summe/ (Julia D. Krammer) erzählt die Geschichte eines
jungen Schauspielers, der durch das Mienenfeld der Branche stolpert, um
sich schließlich selbst ins Gesicht zu sehen.

/Das offene Fenster/ (Gregor Krammer) ist die Geschichte eine
Freundschaft an der Schwelle von Kindsein zum Erwachsenwerden.

www.wortklang.at

*Julia D. Krammer*

Die 1985 geborene Wienerin wuchs im Waldviertel auf, ihre Studien (Grafik Design, Rechtswissenschaften, Medical Law) führten sie jedoch wieder zurück in Österreichs Hauptstadt, wo sie seit Jahren lebt und arbeitet. Julia ist Schriftstellerin, Sprecherin und Gründerin der Kunst-/Kulturplattform wort.klang sowie Mitglied des literarischen Kollektivs JungWien14.
Ihre Kurzgeschichten erschienen in Anthologien (Fluchtraum, Edition FZA 2015; Dionysische Nächte, Engelsdorfer Verlag 2017; Nichts.Konsens, edition fabrik.transit 2018), in einem Kunstsammelband, den sie auch selbst illustrierte (Lokalkolorit, 2017) sowie auf der StoryApp des Münchner Kurzgeschichtenwettbewerbs (Short List 2017), außerdem verfasste sie das Drehbuch für ein Kindermusical (Premiere: August 2018). 2018 stellt sie ihren ersten Roman fertig.

*Gregor Krammer*

Gregor Krammer wuchs in der Steiermark auf und gewann mit elf Jahren seinen ersten literarischen Wettbewerb. Zahlreiche Werkstätten des Literaturhauses Graz folgten. Er war Zweitplatzierter im steirischen Wettbewerb für Kinder- und Jugendliteratur und wurde bisher in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. Lichtungen) veröffentlicht.
Gregor betreut Schreibzeiten der Literaturwerkstatt Graz und schreibt derzeit an seinem dritten Roman.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 2. September

Die neue Lesungssaison im Café Anno startet und wir beginnen sie mit einem Abschied. Die wunderbare Armela, die jahrelang liebevoll Homepage, Newsletter und Gäste des Literatursonntags betreut hat, lässt Wien hinter sich, um sich einem neuen spannenden Studium in Giessen zu widmen. Wir wünschen ihr viel Erfolg und danken ihr für ihre Arbeit bei uns. Ohne sie wäre der AnnoLiteraturSOnntag nicht das, was er heute ist. Und wir sind besonders stolz, dass sie unsere Saison mit der ersten Lesung im September eröffnet:y

Lesung am Sonntag 2. September

„Du musst mal damit abgiessen“

Armela Madreiter

Sonntagabend im Anno war mir immer ein innerlicher Sonnenaufgang, den ich sehr sehr vermissen werde.

Am wackeligen Lesungstisch im Anno begonnen und dann Sonntagslesungankündigungen/Moderation mit kleinen, schlechten Witzen in den Jahren zwanzig13 bis zwanzig17 – also noch einmal meine zweiten Teenagerinnenjahre hier verbracht, zwischen mittelgroßen Dramen in kühlem Bier ertränken und heimlich in dunkeln Ecken über – niemals Tischfußball lieben gelernt, weil eine schlecht Verliererin, niemals nach dem Anno in die Ubahn gekotzt, obwohl ein paar Mal kurz davor, manchmal noch vor dem Würstelstand an der Thaliastraße gepöbelt,
generell viel gepöbelt, vorallem in Winter, wenn die Heizungen unter den Sitzen im Raucher*Innenbereich viel viel zu heiß sind, fast nie auf der Couch gesessen, nie einen Kaffee getrunken weil nicht besonders und außerdem macht niemand hier so gerne Kaffee, am wenigsten die Sandra, die die beste Kellnerin der Welt ist!
Dafür Kreuzworträtsel und Würfelpoker an der Bar und dazwischen die weltbesten Spritzer und manchmal gibt es Sturm!

(Giessen hat 86.000 EinwohnerInnen und ich lebe da jetzt fix für die nächsten 3 Jahre, aber ok ok und eigentlich freu ich mich eh riesig drauf.)

In diesem Sinne, dies ist meine vorläufig letzte ANNO-Lesung.
Vielleicht ein BEST-OF, vielleicht auch neue Sachen, weil Sizilien, da war ich ja, vielleicht, ach, einfach einige meiner Texte, die mir Spaß machen.

Danach Bier, Mexikaner, Spritzer und Love.

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Armela Madreiter in a fromal Kurzbiografie:* 1992 in Salzburg. Nach der Matura Studium der Germanistik und Romanistik an der Universitat Wien. Ab 2013 Moderatorin des Anno Literatur Sonntag und Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift …&radieschen.. 2014 Teilnehmerin der Schreibklasse am Schauspielhaus Wien. Gründung des Frauentheaterkollektiv Hira* 2012 und bawidifu (Banane wie die Furcht) 2015. Produktionen im Rahmen des Mimamusch-Festivals, im Ernst-Kirchweger Haus und im Spektakel Wien. Diverse Hospitanzen und Assistenzen im TAG, den Wiener Festwochen. Mitarbeit beim Hin&Weg Theaterfestival in Litschau, davor Auslandsjahr in Sizilien,jetzt dann Studium der angewandten Theaterwissenschaft in Gießen.

 

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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