Lesung am 15. und 18. März

Die Lesung am Donnerstag 15. März findet nicht im Café Anno statt. Stattdessen gehen wir alle ins Tschocherl, denn dort gibt es was zu feiern:

30 Jahre ÖDA – TSCHOCHERL

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Tschocherl!


 

Lesung am Sonntag 18. März

Buchpräsentation: Misteln

Lisa-Viktoria Niederberger

„Dass man dich immer vor den Venusfliegenfallen trifft, sagst du und drückst mir deine kalten Finger unter der Jacke ins Kreuz und ein trockenes Bussi auf die Haare. Dass das was heißt, dass das zu mir passt, dieses schöne Äußere und innen irgendwie gefährlich. Mich stören solche Analogien und das weißt du auch.“

Misteln: Liebessymbol oder halbparasitische Aufsitzerpflanzen? Lisa-Viktoria Niederberger entwirft in ihrem Erzählband ein schonungslos-ungeschöntes Beziehungsbild von Menschen, die offenen Fragen gegenüberstehen und nach Antworten suchen. Ihre Figuren bewegen sich dabei zwischen moralischer Zerrissenheit und impulsivem Handeln. Die Autorin erschafft eine poetische Umgangssprache, in der sich die Österreichischheit manifestiert und thematisiert gleichzeitig unaussprechlich geglaubte Themen mit überraschender Leichtigkeit.

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Lisa-Viktoria Niederberger, geboren 1988 in Linz,  schreibt bevorzugt Kurzprosa. Dabei orientiert sie sich stets sehr nahe an der österreichischen Umgangssprache, ihre Protagonisten entstammen meist einem eher bodenständigen Milieu, Inspiration dazu holt sie sich aus dem Arbeitsleben, u.a. als Buchhändlerin und Barkeeperin tätig.

2014 konnte sie den Salzburger Schreibwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“ für sich entscheiden. Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften (Bierglaslyrik, mosaik, MFK, Sachen mit Wörtern …) und Anthologien. Zahlreiche Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum, unter anderem, Salzburg, Wien, Berlin, Köln, Hamburg und München. Journalistische Beiträge, u.a. für Apropos, Mosaik, Qwant.

Lisa-Viktoria Niederberger  hat Kunstgeschichte und Germanistik studiert, lebt und arbeitet als Schriftstellerin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift erostepost in Salzburg.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 8. und 11. März

Lesung am Donnerstag 8. März

ned dei puppal

Sigrid Horn & Anna Stiegler


Anna Stiegler (Ennstal/Wien) schreibt trocken-analytische Texte die dich treffsicher aus der Komfortzone katapultieren. Sie spricht aus was sich andere nur denken und ihre Lesungen werden zu einer kollektiven Grant-Katharsis.

Sigrid Horn (Ybbstal/Wien) liebt Bilder. Weil sie aber nicht zeichnen kann muss sie diese aufschreiben. Mit ihrer Ukulele und ihrer Stimme verlassen die Texte das Blatt und bekommen Gestalt. Sie freut sich für den Herbst etwas ankündigen zu dürfen.

Anna und Sigrid vereint die Liebe zum Wort und der Hass aufs Patriarchat.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 11. März

Erinnerungen an den Boden

Anna Maschik

Aufzusagen für den täglichen Halt:
Kopfunter wird uns ein Möbel begleiten.
Schau nur, auch hier werden Gräber wachsen!
Diese Kaleidoskope der Müdigkeiten,
bilden Kopfmäuse, Wurmworte, Zufluchtsachsen.
Schau nur, ein bisschen
Realität! Schon fort.
Macht nichts, heimwärts endet im Liegen.
Es bleibt zur Verkarstung der Hautschuppenhort
und Quitten gegen den Rest aufzuwiegen.

Anna Maschik schreibt in letzter Zeit nur noch über den Boden.

Sie denkt, vielleicht erdet sie das ein bisschen.

Nun liest sie euch vor, von ihren Böden. Von den Böden der letzten Reise, den Böden jüdischer Friedhöfe, anderer Friedhöfe, Fußsohlen und: Wenn auch das nicht hilft, kann man sich ja immernoch flach auf den Boden legen und alles Gewicht von ihm tragen lassen.

Das tut er ohnehin.

Anna Maschik:

wurde in Wien geboren, wo sie bis heute lebt und schreibt. Sie studiert Sprachkunst und Vergleichende Literaturwissenschaft, ist Mitherausgeberin des Kunst- und Literaturmagazins Gehirnsturm und Mitveranstalterin der monatlichen Leserunde Gläserne Texte. Erste literarische Veröffentlichungen erschienen bei DUM und Why Nicht.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 1. und 4. März

Lesung am Donnerstag 1. März

Waldviertler meets Jiddisch – Text meets Gesang

Fanny Famos & Papafaja

Ein g’mitlicher Abend voller Energie, mit Dialekttexten und musikalischer Begleitung von und mit Papafaja, einem jiddischen Volksmusiktrio.
Gemeinsam werden wir euch, mit Selbstverfasstem und alten jiddischen Lieder im neuen Gewand, unterhalten.

Fanny Famos, aufgewachsen in Wien, Eltern aus Niederösterreich, deshalb auch dem wienerischen waldviertlerisch zugetan ;). Neben dem Poetry Slam ist sie auch noch gesanglich sowie rappend bei Papafaja zu hören.

Wer ist Papafaja? Ein jiddische Volksmusik Trio:
Papa aka Martin, die ruhige Komponente und wichtigster Bassspieler der Gruppe
Fanny – eh kloar
Und Jakob, Lead Gitarrist und kreativer Kopf der Bande 😉

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 4. März

Evergreens and Newblues

Georg Rauber

Altbekannte und neue Texte!

Es wird aus dem Kürzestgeschichtenband „Das Herz ist ein dummer Bastard“ vorgetragen genauso wie aus Texten von denen die Öffentlichkeit noch nichts weiß… nicht mal der Autor selbst!

Georg lies andersleutig in seinem Archiv stöbern und eine Auswahl alter Tagebüchereinträge und Textexperimenten auswählen von denen er selbst noch nicht weiß, welche es in die Lesung schaffen werden.

Also kommt und lauschet Oldies und Newies… Evergreens und Newblues.

Georg Rauber ist Autor (u.a. für „Willkommen Österreich“) und Schauspieler (diverse ORF Serien).

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 22. und 25. Februar

Lesung am Donnerstag 22. Februar

Wüaschtlromantik

Alice Reichmann

„Alice Reichmann (Wien, 30) liest aus einem neuen Hörbuch der Meierpartie, von der ihr auf ihrem YouTube Channel („Alice Reichmann“) einiges zu hören kriegt. Doch diesmal wird nicht nur gelesen. Es wird mit einem Musiker ein neues Kapitel aufgeschlagen:
Der Wiener Wüaschtlromantiker Gustl raunzt mit Gitarristro Bistro herzhafte Liebeslieder für seine Goldmarie, die ebenfalls nicht um ihren süßen Senf verlegen ist.“

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 25. Februar

Die Trottel ist eine Schläferin

Fiona Sironic

Die Suchergebnisse können nicht angezeigt werden, vielleicht langsam: Ich erkenne das nur wenn ich die Augen zusammenkneife und mich konzentriere, dann sind da so Buchstaben, sogar in zweiter Reihe.
Ich schummle beim Sehtest, indem ich die Kontaktlinsen im Auge lasse. Es brennt und wird rot.

Ich habe ein Haus, da lebe ich aber nicht, und es ist auch nicht meins.

Es steht in einer Kleinstadt zwischen zwei Großstädten. Die Nachbarn haben ein Loch gefliest und nennen es Pool. Mit denen reden wir nicht. Mein Haus ist eine unvollständige Liste. Ich hänge sie mit einem Tiermagneten an den Kühlschrank, bevor der abtransportiert wird.
Ich habe vergessen, was auf der Liste fehlt.
Das wird sich zeigen.


Fiona Sironic liest aus ihrem Romanmanuskript Das ist der Sommer in dem das Haus einstürzt.

* 1995 in Neuss, Nordrhein-Westfalen, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim, seit 2016 Sprachkunst in Wien. Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. Mitherausgeberin der Landpartie 2015 und der JENNY #5. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt Bella Triste 49.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 15. und 18. Februar

Lesung am Donnerstag 15. Februar

ES IS WIAS IS

Anna Lena Obermoser

„Monchmoi mog ma auffehupfn, monchmoi wü ma oichespringa. Es lem is voi sche, und as schiache genauso. Desweng schreib de Owamosa Anna-Lena voi gean Texte wo’s um des geht. Wo stuasst ma se an Schädl u? und wia renkt man wida grod?
Es wead a bissei gefühlsduselei gem, a bissei witzig, a bissei danebn, a beissei volle wesch! Mundtschesn hoit.“

annalenaAnna-Lena Obermoser ist jung, laut und breit und voller Euphorie für jede Bühne auf der sie herumtrampeln darf. Hauptsächlich macht sie das in Graz, dort lebt sie auch, sonst überall im ganzen deutschsprachigen Raum. Sie ist teil der 1. Grazer Lesebühne, U20 Ö-Slam-Championesse 2015, amtierende und zweifache U20- Slam Championesse Wiens, schreibend für das DUM und aktiv für die Girls*- und U20 Szene der Steiermark.
Ihre Slam Poetry Texte sind intensiv und ehrlich, ihre Performances energiegeladen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 18. Februar

Pollesch wäre das nicht passiert

Theresa Luise Gindlstrasser

Effe UNA Luise und laute LA GEORGETTA lesen beide und zusammen. Es geht um „Was wäre Pollesch nicht passiert?“ und „die arme anne (krank)“ und „es zischt da oben auf der hochspannungsleitung“ und „Schweine mit Schwänzen“. Ist Prosa und Lyrik und Drama. Wegen dem Drama („was ham die denn alle mit ihrem POLITISCHES THEATER?“), wegen den Rollen, da liest auch noch mit dabei: Anna Laner.

Effe UNA Luise ist Teilnehmerin am Lehrgang FORUM Text 2016 – 2018 bei DRAMA FORUM von uniT in Graz. Zuschlag für ein Nah dran!-Stipendium gemeinsam mit dem
Hessischen Landestheater Marburg. Uraufführung des Textes „Am Hafen mit Vogel“ (für
Menschen ab 7) am HLTM in der Spielzeit 2018/19. Mit dem Text „Leises Kerosin und
Befundstück“ nominiert für das Peter-Turrini-Stipendium 2017 am Landestheater
Niederösterreich. Einladung zu 4+1 – Treffen junger AutorInnen am Schauspiel Leipzig
2018.
LA GEORGETTA gibt sich in ihren textarbeiten zugleich als wannabe poétesse, möchtegern romancierin und dilettantische dramaturgin aus. sie spielt mit geschlechterrollen, klischees und vorurteilen, religion und konvention und garniert die mixtur mit einer deftig-depressiven prise wortwitz. mixed-media künstlerIn: performances, selbstinszenierung, fotografie, collagen, zeichnung, text, installationen. ––lebt, arbeitet, atmet, trinkt, isst, liest und schläft in wien, nur du allein.
diverse ausstellungsbeteiligungen, aktionen & lesungen: rundgang akademie der bildenden künste, show angewandte, vbkö, kunstraum niederösterreich, 21er haus, wiener festwochen, literaturhaus, brut, kosmos theater, mo.ë, ve.sch, fluc.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 8. und 11. Februar

Lesung am Donnerstag 8. Februar

Das Krokodil von Kagran

Gerald Jatzek & Gabriele Müller

Das Krokodil von Kagran lebt eigentlich nicht in den Fluten der Alten Donau, sondern in den seichten Gewässern der Kronen Zeitung. Bei der Lesung von Gabriele Müller und Gerald Jatzek trifft das Stadtreptil andere seltsamen Zeitgenossen wie den toten Landhasen, einen Primas vom Böhmischen Prater sowie den Kasperl und den Krampus. Dialektgedichte, Wiengeschichten und Lieder wechseln einander an diesem Abend ab, sogar der Schwarzkappler spielt sich das Lied vom Tod.

Gabriele Müller, geb. 1958 in Wien, war mehrere Jahre als Journalistin in Lateinamerika tätig und arbeitet heute als Übersetzerin und Autorin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften.

Gerald Jatzek, geb. 1956, lebt als Autor und Musiker in Wien und auf Reisen. 2001 erhielt er den Österreichischen Kinderlyrikpreis. Zuletzt veröffentlichte er „Rabauken-Reime“ (Kindergedichte, 2011), „Die Lieder riechen nach Thymian“ (Reisegedichte, 2014) und „Keine Grenzen“ (Podium Porträt Nr. 93, 2017).

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 11. Februar

Ottakringer Mischgemüse

Sonja Tobl

Ottakringer Mischgemüse, … wo das Leben dich findet
So bezeichnet Sonja Tobl ihre Prosa. Ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Kurzgeschichten die vom fernen Griechenland bis nach Ottakring führen. Ihre Texte, kommen einem bodenständigen Eintopfgericht nahe, gewürzt mit den Herausforderungen des Alltags und einer Prise gesundem Humor. Beim Verkosten ihrer Kurzgerichte übernimmt die Schriftstellerin keine Haftung für die Nachwirkung folgender Inhaltsstoffe. S1- Schärfe, S2 – Saccharin, M –Melancholie und W- Witz.
Sonja Tobl, Jahrgang 1963, lebt mit Ehemann und Kater in Wien Ottakring. Sie arbeitet sei bald 38 Jahren im öffentlichen Dienst. Neben ihren zahlreichen künstlerischen Aktivitäten wie Malen und Schauspiel, schreibt sie ihre Geschichten zwischen Küche und 40 Stundenjob. Bei Lesungen im In- und Ausland unterhält Sie das interessierte Publikum mit ihren Kurzgeschichten.
Bisherige Veröffentlichungen: Debüt mit einem Textbeitrag im DUM (Das Ultimative Magazin) 2017.
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 1. und 4. Februar

Lesung am Donnerstag 1. Februar

Arschkrapfen 3 – Der blutige Pfad der Arschkrapfen

Elias Hirschl & Benjamin Schmalhart

„The Arschkrapfen are back! Und sie sind feister denn jeh! Im letzten Teil der ersten Trilogie (die schon bald als die Original-Trilogie bekannt sein wird, sobald die beschissenen Prequels geschrieben wurden (Arschkrapfen Episode 1 – The phantom Arschkrapfen, Arschkrapfen Origins – Wolverarschkrapfen und Arschkrapfen – back to Arschkrapf-School in Outer Space in the Future Days of the Past)) müssen Hirschl und der BundesBenji gegen ihren größten Erzfeind antreten: Den Tod! Denn niemand arschkrapft gern allein ins Jenseits! Jemand hat es auf die Arschkrapfen abgesehen und trachtet ihnen nach dem Leben! Doch wer? HC Strache? Yasmin Hafedh? Nina Proll? Häupl? Ein Mysterium schlingt sich um unsere Arschkrapfen und hinterlässt einen blutigen Pfad – den blutigen Pfad der Arschkrapfen!! Dunkle Geheimnisse säumen den Weg! Was produziert Benji heimlich in seinem Keller? Was konsumiert Hirschl heimlich in seinem Keller? Hat Benji 50 Prozent der Bevölkerung sexuell belästigt (ja!)? Eine feiste Walnuss der frivolen Verstrickungen tut sich auf! Eine Walnuss, die zwei Arschkrapfen nur mit geballter Arschkrapfenpower aufgekrapft bekommen! Nur eines können die Arschkrapfen mit Sicherheit über den Superschurken sagen, der es auf sie abgesehen hat: Es ist nicht der Chris, haha lol, der ist viel zu arm.“

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 4. Februar

CHEVAPCICI SINGT & LIEST

Chevapcici (alias Benjamin Gumpenberger)

Chevapcici serviert Linzer Liedermacherkost und singt über Wohlstandswampen, Social-Media-Beziehungen und die liebe Wurschtigkeit. In mundgerechten Häppchen werden Alltagsweisheiten serviert, garniert mit einem Schuss Melancholie.

Es wird aus Wikipedia vorgelesen, gesungen und gespielt – ein bunter Abend mit CHEVAPCICI

Chevapcici ist zum Fall der Berliner Mauer auf dieser Welt gelandet, ging dann ein bisschen zur Schule und später ein bisschen auf die Universität.

2009 fast sofort erfolgreich maturiert, danach Zivildienst
2010 Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz
2011 diverse Musikvideos u.A. mit Kommando Elefant und Andi&Alex
2011 Preisträger des Drehbuch-Stipendium des YOUKI
2014 Kabarett-Programm ‚Chevapcici liest Wikipedia‘
2015 Publikumsnixe von Radio T (Chemnitz) für Radiosendung ‚Chevapcici liest Wikipedia‘
2016 Kabarett Krone Top 10 mit Chevapcici liest Wikipedia: Wikitrends
2017 Vorrunde des fm4 Protestsongcontest mit WURSCHT
2017 CD-Release von WIR sind SOLO
2017 Vorrunde des 31. Grazer Kleinkunstvogel im Theatercafé, Graz

Alle Tätigkeiten vor dem Millenium wurden aus dem kollektiven Gedächtnis entfernt.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 25. und 28. Jänner

Lesung am Donnerstag 25. Jänner

A Fisch mit Schibrülln – Dialekt-Kinderbuchlesung für Erwachsene

Hans-Christian Amschl-Roth

H.C. Roth, Liedermacher und Autor aus Graz, hat soeben sein neues Buch veröffentlicht. „Fisch mit Schibrille“ heißt es und ist bei Periplaneta Berlin/Edition Subkultur erschienen. Es ist ein Kinderbuch. Eigentlich. Erzählt die Geschichte des kleinen Manuel Magnoli, der mit seiner Familie nach Caorle fährt und aus Langeweile im Stau den Fisch mit Schibrille erfindet.

An diesem Donnerstagabend wird H.C. Roth aus diesem Buch vortragen. Allerdings nicht in Hochdeutsch wie sonst auch, sondern in dem weststeirischen Dialekt seiner Kindheit und Jugend, den er in all den Jahren, die er nun in Graz lebt, nie sowirklich ablegen konnte.

Und so wird aus einem Text für Kinder allein durch die neue Sprachfarbe und die neue ungewohnte  Härte der Sprachmeldodie mancher Worte eine Geschichte für Erwachsene, in der der Protagonist nicht „auf’s Klo gehen“ sondern „brunzen“ muss.

Im Anschluss gibt er noch eine kurze Passage aus seinem 2016 erschienenen Episodenroman „Genpoolparty – Und das Becken voller Tränen“ zum Besten.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 28. Jänner

„morgen glätten wir träume“ und in der nacht ist alles wieder anders

Raoul Eisele

in gentle melancholy // there is a place for home. Mit seinen Gedichten verkleidet er die Einfachheit der Wörter in eine neue komplexe Einheit und fügt zusammen, was scheinbar nicht zusammen gehören könnte. Er spielt mit Sprache und sucht zwischen Traum und Melancholie neue Heimat. Er durchreist Kindheitserinnerungen, lässt Liebesbeziehungen Revue passieren und hält sich an der Kunst als letzten Strohhalm fest. Er knüpft Satzreihe an Reihe, um sein letztes Hemd für eine einzige Sekunde Glück zu geben und lädt den/die ZuhörerIn ein: als regenbogenfall // im ozean // ursprung zu sein.

Raoul Eisele, geb. 1991 in Eisenstadt, wohnhaft in Wien. Studium der Germanistik und Komparatistik. Mit dem Lyrikband „morgen glätten wir träume“ (Edition Yara, 2017) gab er sein Debüt und veröffentlichte bislang in diversen Anthologien sowie Literatur- und Kulturmagazinen u.a. in Triedere, PODIUM, Poesiealbum neu, DUM, etcetera, ]trash[pool, und weiteren.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 18. und 21. Jänner

Lesung am Donnerstag 18. Jänner

Big in Taiwan

Elias Hirschl & Jimmy Brainless

Katzen in Taipeh, Punk in Hutoupi, Massenpanik in Shanghai und kannibalische Verkehrsinselbewohner in Manila – Elias Hirschl und Jimmy Brainless haben sich vom März bis April 2017 für einige Wochen nach Ostasien begeben um als Missionare des Wiener Schmähs durch Schulen, Unis und von exzentrischen Berlinern organisierte Punkfestivals an Seen im taiwanesischen Nirgendwo zu pilgern.

Am 18. Jänner lesen beide aus ihren (nicht ganz realitätsgetreuen) Reiseaufzeichnungen, spielen Lieder und performen Texte die während der Reisezeit entstanden sind, erklären wie man in Peking als Johnny Depp-Immitator Geld verdienen kann, wie man auf charmante Weise Shanghaier Polizisten besticht, warum in Taiwan die Zahl 4 nicht existiert und wie man eigentlich so richtig BIG IN TAIWAN werden kann.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 21. Jänner

Melange der Poesie

Katharina Ferner, Barbara Rieger & Erik Tenzler

Die AutorInnen lesen (nicht nur) Kaffeehaustexte. Durch den Abend führt Alain Barbero höchstpersönlich.

Das Wiener Kaffeehaus ist seit jeher ein Ort, an dem die Literatur zu Hause ist. Es dient als Rückzugsort, als Treffpunkt, als Bühne. Alain Barbero hat AutorInnen – Friederike Mayröcker, Robert Schindel, Teresa Präauer, Gustav Ernst u.v.m. – in 55 Kaffeehäusern porträtiert. Entstanden sind Bilder voller Poesie und literarische Texte, welche die Vielfalt der österreichischen Literatur zeigen. In liebevollen und atmosphärischen Porträts führt Barbara Rieger durch die Kaffeehauslandschaft Wiens. Eine Reise, die lustvolle Entdeckungen und Wiederbegegnungen garantiert.

Alain Barbero
Geboren 1960 in Annecy, Frankreich. Lebt als freier Fotokünstler in Paris, liebt Wiener Kaffeehäuser. Portraitierte in den 1980er- und 1990er-Jahren politische Persönlichkeiten sowie Künstlerinnen mit analoger Schwarzweiß-Fotografie. Verschiedene Publikationen und Ausstellungen in Paris und Wien. Für das Buch „Melange der Poesie“ fotografierte er 57 AutorInnen und 55 Wiener Cafés. alainbarbero.com

Barbara Rieger
Geboren 1982 in Graz. Lebt und arbeitet als Autorin und Schreibpädagogin in Wien. Leiterin des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. Debütroman in Sichtweite. Betreibt seit 2013 gemeinsam mit Alain Barbero den trilingualen Literatur- und Fotoblog „Café Entropy“, aus dem das Buch „Melange der Poesie – Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß“ hervorging. cafe.entropy.at

Katharina Ferner
Geboren 1991 in Salzburg. Seit 2009 lebt und schreibt sie vorwiegend in Wien. Studien der Slawistik, Skandinavistik, Deutsch als Fremdsprache. Zahlreiche Veröffentlichungen
in Zeitschriften und Anthologien. 2015 Nominierung im Rahmen des Literaturwettbewerbs Wartholz. Im selben Jahr erschien ihr Debütroman „Wie Anatolij Petrowitsch Moskau den Rücken kehrte und beinahe eine Revolution auslöste“ im Verlag Wortreich. Redakteurin bei der Literaturzeitschrift „&Radieschen“. Mitarbeiterin der Ö.D.A. (Österreichische DialektautorInnen und –archive). 2017 war sie Stadtschreiberin in Hausach.

Erik Tenzler
1989 geboren und aufgewachsen im ostdeutschen Döbeln inmitten der sächsischen Provinz. Lebt seit 2007 in Leipzig, wo er Germanistik studierte und 2011–14 Hauptorganisator der Lesebühne „Zwischen Rand und Band“ war. Absolvent des Lehrgangs Wiener Schreibpädagogik 2013/14, Publikation von Texten in Zeitschriften und Anthologien, u.a. im New Yorker „Minetta Review“. Verfasser der literarischen Kolumne „Stadtastronauten“ im Leipziger „ZeitPunkt“-Magazin. Arbeitet aktuell an seinem Debütroman und schreibt Lieder für sein Dreamfolk-Bandprojekt „Twins in Colour“.

Melange der Poesie – Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß. Herausgegeben von Alain Barbero & Barbara Rieger, Kremayr & Scheriau 2017.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 11. und 14. Jänner

Lesung am Donnerstag 11. Jänner

Das Herz ist ein dummer Bastard (aber es weiß was es will)

Georg Rauber

Ein literarisches Potpourri aus Geschichten, Gedichten, alkoholgetränken Reiseberichten und den „Kürzestgeschichten“. Teils absurd, teils skurrill, oft emotional. Immer ehrlich.

Ein bunter Leseabend mit einem Querschhnitt aus Georg Raubers umschriebigen Leben.

Georg Rauber ist Schauspieler (diverse ORF-Serien) und Autor (u.a. Willkommen Österreich). Mit seinen Kürzestgeschichten lässt er in kleine aber feine Welten ein- und abtauchen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 14. Jänner

„End of Time“

Chester Peace

Der Autor Chester Peace liest aus seinem Horrorroman „End of Time“, in dem fünf Menschen nach dem Ende aller Zeit die Möglichkeit haben, etwas zu vollenden, das sie in ihrem zeitlichen Leben nicht vollenden konnten.
Die Lesung findet in englischer Sprache statt. Der Autor spricht Deutsch.

Chester Peace wurde in einem Zug geboren und fühlt sich manchmal, als hätte er ihn nie verlassen. Er lebt mit seinem imaginären Löwen und seinem ungeborenen Geschwisterchen in einer Wohnung, die zu klein für die drei ist.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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