Lesung am 24. und 27. Mai

Lesung am Donnerstag 24. Mai

Das Wiener Plateau

Martin Bachler

Volksschädling Martin Bachler liest:
Das Wiener Plateau

In Wien gratuliert man sich sogar zum Sterb’n. Außer man macht es falsch. Aber das passiert ja eh selten, und wer bemerkt schon solcherlei Geschehnis.

Das allein wäre aber natürlich alles noch kein Grund für a G’schicht. Das Problem is ja eigentlich folgendes: Es passier’n in letzter Zeit Dinge die mit allem Anstand nicht mehr zu vereinbaren sind. Die Frau Ehrnsberger vermisst seit Jahren ihren kleinen, süßen Dackel. Nun, das hat mit all dem freilich rein gar nichts zu tun, Sie werden’s verzeihn. Es ist halt eine arme Frau. Dienliche Hinweise sind willkommen und bitte unter der 0699/1538604 einzubringen.
Unserm Wien brennt’s neuerdings a bissl durch. Hörn’S zu jetzt. Sie stecken schon mittendrin in diesem garstigen Schlaz. Grad Sie.
Postlinger Wranifleck ist übrigens auch nicht der Einzige, dem die Dichte abhanden zu gehen scheint. Nach der grundlosen Emanation einiger Briefe wähnt er sich der geistigen Umnachtung nahe. Bevor es ihm allerdings vollends durchwaschlt, geraten er und sein Allerweltsspezl, der Taxler Walter Petrusic, auf die Fährte einer irrsinnigen Verschwörung, in der die MA 191b eine nicht zu unterschätzende Rolle zu spielen scheint, obgleich die Stadt Wien freilich nichts von der Existenz eines solchen Magistrats zu wissen vorgibt.
Und so konnte die Verdauung sogleich beginnen, am Ende war man nur mehr ein Häufchen, mühsam ausgedrückt und mit der Teigspachtel des kosmischen Konditors abgesäbelt. Voilà, da war man, grindig und mit nackter Seele auf den Gehsteig gespritzt. Aber vielleicht war es ja manchmal genau das, was man in jener Zeit am dringendsten sein musste, diese rohe Crème der Wahrheit, immer eine Schande, dieser Gärstoff für das im Gestern Vergessene.
Marcel-Reich Ranicki: „Dieses Buch ist eine geschmacklose Aneinanderreihung ekelhafter Klischées. Thomas Bernhard hätte dieses Buch genommen und daauf uriniert. Selbst diese Behandlung ist noch zu gütig. Und es ist zu allem Überdruß noch nicht einmal fertig! Warum halten Sie mich hier fest?“  Wir sagten ja bereits, manch einer hat es falsch gemacht.
Sigmund Freud: „Sie sind bei mir unten durch, gnädiger Herr.“

Martin Bachler, 1992 in Kitzbühel in Tirol in die Welt geworfen, kombiniert in seinen Werken eine ausgeprägte, beinahe exzessive Neigung zur lautlichen Gustation des eh Unverdaulichen. Ihn fasziniert das, was man nicht in der Lage ist hinauszupressen, jenes „Beste, das man den Buben doch nicht sagen kann“. Mithilfe der untersprachlichen Feile ist er stets bestrebt, die krustierten Texturen des sich sträubenden Sinngewebes aufzuraspeln, um die darin und darunter wirkenden Bäche freizusetzen. Bachler steht für eine gnadenlos pedantische, ja schier ekelhafte Inspektion des psychischen Räderwerks und dessen noch so tausendzarte Verzahnungen mit der Umwelt. Auf haarsträubend witzlose Art und Weise sucht er an die Furten des Verunsprachlichten zu drängen um dort am Zipfel des Erstaunens zu ziehen.

 

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 27. Mai

„good luck – good bye – ein tagebuch aus der willkommenskultur“

El Awadalla & Ishtar Duo (Ahmed Shqaqi & Phillip Gunter Rainer)

El Awadalla geboren 1956, aufgewachsen in Nickelsdorf/Burgenland. Sie ist Autorin, Herausgeberin, Slam Poetin, Millionenshow-Gewinnerin, Kulturveranstalterin, Kabarettistin, mehrfache Literaturpreisträgerin, Bundespräsidentschaftskandidatin, leidenschaftliche Raucherin uvm.

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 17. und 20. Mai

Lesung am Donnerstag 17. Mai

Drilling!

Xaver Wienerroither aka. „Ksafa“

Dramolette, Gedichte, Slamtexte – immer seltsam, nie langweilig

Der Salzburger Poet Xaver „Ksafa“ Wienerroither tritt seit 2013 regelmäßig auf deutschsprachigen Bühnen auf. Er versteht sich auf Spoken Word und Kurzgeschichten. Das ist mal musikalisch, mal appellativ und oft unberechenbar. Er ist Gründungsmitglied der Wiener Lesebühne „Bis einer Reimt“. Texte von ihm wurden in den Anthologien „Slam Oida!“ (2017) sowie „Tintenfrische“ (2017) publiziert.

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 20. Mai

Benji und „Freunde“

Benjamin Schmalhart aka. Benji

1 Jahr Wien, 8 Jahre Poetry Slam, 26 Jahre purer menschenverachtender Exzess. Ja, Benji kann auf eine gewaltige Karriere zurückblicken und das muss natürlich im Anno zelebriert werden. Feiern kann man nicht alleine, deshalb hat er ein paar seiner engsten Freunde gebeten, vorbeizukommen und seine Texte neu zu interpretieren. Ob das was wird, ist fraglich, aber sehet selbst, wenn u.A. Elias Hirschl, Mieze Medusa, Janea Hansen und Ksafa versuchen aus dem Wahnsinn irgendeinen Sinn rauszupressen.

Benjamin „Benji“ Schmalhart, 1991 in Linz geboren, schreibt absurde meist satirische Texte für die Bühne und diverse Publikationen. Seit 2017 lebt und stirbt er in Wien.

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 13. Mai

Lesung am Sonntag 13. Mai

Irgendwas haben wir übersprungen

Christopher Hütmannsberger

Wenn es eines gibt was uns als Menschen definiert, dann ist das die Interaktion. Oder die Abwesenheit davon. Die Texte untersuchen was passiert wenn wir beobachten, was passiert wenn wir teilnehmen, wenn wir teilhaben. Eine Dekonstruktion der menschlichen Existenz.

Egal ob Christopher Hütmannsberger als Spoken Word Poet, Lyriker, Rapper oder mit Jazz-Kombo auf der Bühne steht, seinen Performances ist eines gemein: Schlagkraft. Da ist diese Stimme, die man unter Hunderten sofort wiedererkennt; da ist etwas Gebrochenes in seiner Bühnenpräsenz, die einen an Bukowski in jung erinnert. Und da sind die Texte, die Pathos nicht fürchten müssen, weil sie ihn beherrschen; weil sie alles sagen können, ohne ins Kitschige abzudriften. Weil sie ohne Umwege auf Herz, Magengrube, Kopf zielen – und treffen. Weil sie klar sind und direkt und einem dennoch Rätsel lassen. Weil sie immer auch Allegorien auf das große Ganze sind. Kenner finden an vielen Stellen augenzwinkernde Verweise auf Größen englischsprachiger Wortkunst: Beckett, Shakespeare, Aesop Rock. Allen anderen bleibt Hütmannsbergers Performance, die so klangvoll ist wie ein Konzert, so kraftvoll wie ein cineastisches Epos, so charismatisch ansteckend, dass man danach nichts Geringeres will, als die Welt verändern. Oder wenigstens ein Gedicht schreiben. (Text: Franziska Holzheimer)

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 3. und 6. Mai

Lesung am Donnerstag 3. Mai

WOS SI VIECH SO DENKT

Wolfgang Kühn

Neuere & ältere Dialektminiaturen von Wolfgang Kühn aus den unerschöpflichen Weiten der Tierwelt sowie aus dem Bereich der festen & flüssigen Nahrungsaufnahme.

KÜHN, Wolfgang (Petra Halbmayer).JPGWolfgang Kühn, geboren 1965 in Baden, lebt in Zöbing / Langenlois.

1992 DUM – Das Ultimative Magazin(www.dum.at) mitbegründet, ebenso wie 1999 das Int. Kulturenfestival „Literatur & Wein“ (www.literaturundwein.at). Jüngste Publikation: „fostviecha“ (gemeinsam mit Andreas Nastl), Stoahoat Verlag 2015. Musikalisch unterwegs mit „Zur Wachauerin“ (www.zurwachauerin.at ) und VESSELSKY // KÜHN. http://www.küve.com

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 6. Mai

Just like starting over.

Timo Brandt

Nein, ganz von vorne anfangen kann man nie (nicht mal vor dem unbeschriebenen oder mit dem beschriebenen Papier) und ganz abschließen mit etwas wohl auch nicht. Um sich das einzugestehen, liest Timo Brandt ein Best-of-Programm von Texten (seien wir ehrlich: es werden größtenteils Gedichte sein), die in allen Episoden seines bald vierjährigen Wienaufenthalts entstanden sind (auch einige Premieren sind dabei!). Freuen Sie sich auf Einblicke in des Autors Liebesleben oder gruseln Sie sich bei seinen Reimen, gähnen Sie freundlich bei seinen Elegien oder trinken Sie einfach ihr Bier (Wein, Wasser), während sie sich ein paar Sätze zurechtlegen, mit denen sie später eloquent ausdrücken können, wie sehr es ihnen gefallen hat.

Timo Brandt wurde 1992 geboren und wuchs in Hamburg auf. Seit 2014 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Von 2015-2018 war er Mitherausgeber der JENNY Literaturzeitschrift. Literatur-Rezensent für Online- und Printmagazine. Gedichtveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Im Frühjahr 2017 erschien sein Gedichtband „Enterhilfe fürs Universum“.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 26. und 29. April

Lesung am Donnerstag 26. April

Na privo

Beppo Beyerl

Der österreichische Schriftsteller Beppo Beyerl erzählt von Orten in Böhmen und Mähren, die mit dem Bierkonsum verbunden sind, mit Fokus auf die Städte Brünn, Budweis und Pilsen. In Anwesenheit von Alexander Lellek (Löcker-Verlag). Nach der Veranstaltung sind die Gäste zu einem passenden Erfrischungsgetränk eingeladen.

Der Autor unternahm nach seinem Studium der Slawistik und Publizistik schon etliche Reisen, sowohl durch die Tschechischen Republik als auch in andere europäische Länder. Dabei begab er sich auf eher außergewöhnliche Wanderrouten wie z.B. auf den Spuren des „Eisernen Vorhangs“ oder des braven Soldaten Švejk. Letztere war zugleich Teil seiner Bierreise, die ihm auch die Möglichkeit bot, sich mit der Vielfalt der regionalen Bierspezialitäten vertraut zu machen.

Für sein neuestes Buch hat er sich zudem eingehend mit den Werken der berühmten tschechischen Schriftsteller Bohumil Hrabal und Jaroslav Hašek befasst.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 29. April

Die abgehackte Hand

Wolfgang Glechner

Wenn postmoderne Überspanntheiten auf bockigen Hausverstand treffen, gibts ein Drama. Oder eines der Dramolette aus Glechners neuestem Werk „Putenwurst, aber vom Krokodil“, die er am allerbesten alleine selber vorträgt. Neu: Seit ihm der Richard Weihs eine Gitarre geschenkt hat, und eine Gitarrestunde gegeben, singt er manchmal auch seltsame Moritaten vor, wie z.B. „Die Ballade von der abgehackten Hand“ (wenn er dazu in Laune ist, d.h., Gitarre und Gesang fehlen meistens). Extra Draufgabe in uriger Innviertler Mundart: Der abgehackte Daumen aus einer Geschichte seines Vaters Gottfried Glechner.

Wolfgang Glechner ist 1951 nahe Braunau geboren („Niemand ist in Braunau geboren“ , Buch 2013, Edition Sonnberg), Maler und Schriftsteller, lebt in Wien. 5 Bücher seit 2009. Die meist heiteren konfliktbetonten Erzählungen sind geprägt von Glechners bunter Laufbahn als Student, Buchhändler, Volksschullehrer und Vater, Kellner, Maler und Schriftsteller. Liste aller Bücher >> http://www.glechner.net/Literatur

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 22. April

Es findet keine Lesung am Donnerstag 19. April statt!

Nächste Woche dann wieder.


Lesung am Sonntag 22. April

Wir präsentieren die neuen Ausgaben von DUM & Radieschen

„Das ultimative Magazin“ stellt seine 85 Ausgabe unter dem Titel „Nachbar – Hilfe & Klage“ vor. Es lesen: Markus Grundtner, Ursula Kiesling, Martin Peichl, Barbara Rieger uvm.

Und die neue Ausgabe von unserem eigenen „&Radieschen“ ist auch da. Sie läuft unter dem Titel „Jux & Tollerei“ Es lesen unter anderem: Clara Felis, Mika Dorninger und Karin Gayer.

Beides findet ihr natürlich an unserem supertollen Büchertisch.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 12. und 15. April

Lesung am Donnerstag 12. April

Girrande Balka – Ungesagtes auf Vorarlbergerisch

Katharina Schöch

Katharina Schöch geboren an einem Ort, wo Fragen nicht gestellt werden, in einer Zeit, als das Internet privaten und öffentlichen Raum zu vermischen begann und aufgezogen von Eltern, die ihre Töchter „wiff“ statt“hübsch“ nannten.
Liest Kurzgeschichten im Vorarlberger Dialekt, die zumindest zärtlich gemeint sind.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 15. April

Welten, Orte und das Wir dazwischen

Mieze Medusa & Linda Gabriel

Mieze Medusa ist auch privat recht oft im Anno, deshalb ist es eine ganz
besondere Ehre und Freude, wiedermal für eine eigene Lesung zu kommen.
Zu hören gibt es aktuelle Spoken Word Texte, aber auch unveröffentlichte
Lyrik und was sonst so anfällt: Lesebühnentexte, eventuell ein bisschen
was aus dem aktuellen Romanprojekt, brandneue Rap-Lyrics, halt alles,
was on fire ist!
Linda Gabriel ist eine Performerin aus Zimbabwe. Sie engagiert sich für
die Sistaz Open Mic Plattform. Sie hat Flow, Herz und Hirn. In
Verbindung mit einem Aufenthalt in Berlin kommt sie für zwei Termine
nach Österreich, einer davon ist die Lesung im Cafe Anno! Don’t miss it!

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 5. und 8. April

Lesung am Donnerstag 5. April

Die Chroniken von Naja

Fabian Navarro

Fabian Navarro gilt als einer der erfolgreichsten Slam-Poeten im gesamten deutschsprachigen Raum. Er war 2014 Poetry Slam Landesmeister in Schleswig-Holstein und 2015 Stadtmeister in Hamburg. Bei den deutschsprachigen Meisterschaften erreichte er 2015 den dritten Platz, 2017 wurde er Vizemeister. Mit viel Sprachspielereien entstehen in seinen Texten ganze Welten. Hier gibt es monolithhohe Aktenstapel, dampfende Berghänge und Mischwesen aus Drachen und Kaugummiautomaten. In seinem Soloprogramm kombiniert der Halbspanier rapähnliche Rhythmen mit klassischen Gedichtformen – ein modernes Literaturkabarett!

Fabian Navarro Pressefoto - by Heike KölzerFabian Navarro (*1990) ist Slam Poet und Autor. Er wurde in Warstein geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Hamburg und lebt derzeit in Wien. Seit 2008 steht er auf Bühnen und gilt als einer der erfolgreichsten Slam Poeten im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Jahr 2014 war er Landesmeister in Schleswig-Holstein und 2015 gewann er die Stadtmeisterschaften in Hamburg. Zudem ist er Stammautor der Hamburger Lesebühne „Randale und Liebe”. Sein zweites Buch „Von A nach B” erschien 2014 im Lektora Verlag.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 8. April

The Beat goes on

Nico Feiden

Mit poetischen Momentaufnahmen aus Reisen und schlaflosen Nächten entführt Nico Feiden seine Leser*innen in Rauschmediationen und ferne Länder, ohne dabei zu romantisieren. Vielmehr lenkt er den Blick auf die Wahrheit, schaut hinter Fassade und eröffnet so den Leser*innen einen kurzen Einblick auf verschiedene Augenblicke aus Reise und Rausch – mit einer Sprachgewalt, wie sie an die Beat-Generation erinnert: elegisch, schnell und ständig in Bewegung.

»Stell dir mal vor, du hättest damals so einen Gedichtband in die Hand gekriegt wie diesen hier, zur Abwechslung, statt, was weiß ich, Hermann Hesse und Jim Morrison.« – Stefan Schmitzer, Literaturkritiker

Nico Feiden wurde 1993 in Zell an der Mosel geboren. Nach langen Reisen durch Europa lebt und arbeitet er heute als freier Schriftsteller in Hannover und Florenz. Nico Feiden veröffentlichte seine Texte in zahlreichen Anthologien, Rundfunkbeiträge bei 3Sat und im ORF. Seine aktuelle Monografie ist »Blaue Wildnis – Gedichte der Nacht« (Elifverlag, 2016). Zurzeit arbeit er an einem Roman der 2017 erscheinen wird.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 22. und 25. März

Lesung am Donnerstag 22. März

Sechts Leitl’n so war’s anno 38 in Wien

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Anlässlich des Gedenkjahres bringen Berdel & Kmentt in einer musikalischen Lesung Wienerlieder, Kabarettstücke, Schüttelreime und Gedichte verfolgter, vertriebener und ermordeter Künstler im Nazi-Regime: Ernst Arnold, Fritz Grünbaum, Peter Hammerschlag, Alexander Krakauer, Georg Kreisler, Franz Mittler, Anton Kuh, Hermann Leopoldi, Fritz Löhner-Beda und andere.

Dieter Berdel, geb, 1939 im Burgenland, aufgewachsen in Wien-Mauer, studierte Industrie-Design, dichtet vor allem im Wiener Dialekt

Ingomar Kmentt, geb. 1945 im Salzburgischen, aufgewachsen in Wien-Favoriten, studierte Innenarchitektur, singt Wienerlieder und spielt Gitarre

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 25. März

Von Liebe und Schatten

Naama Isabelle Fassbinder & Dimitar Genov

Gedichte, Songs  und Kompositionen von Naama Isabelle Fassbinder und Dimitar Genov. Impressionen von Leidenschaft, Sehnsucht, Humor und Vergebung .

Mag. Naama Isabelle Fassbinder:

Naama Isabelle Fassbinder wurde am 14.11.1968 in Heidelberg geboren. Sie hat Romanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und Wien studiert, desweiteren absolvierte sie Ausbildungen in Schauspiel, klassischem Gesang sowie in Jazz, Musical und Chanson. Seit 1991 lebt sie mit ihren zwei Kindern in ihrer Wahlheimat Wien. Sie hatte zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Ensembles und gründete drei Bands und mehrere Musikformationen. Weiters stand sie bei Theaterstücken sowie Musicals für Kinder und Jugendliche mehrfach auf der Bühne. Zudem engagierte sie sich als Lehrerin für israelischen Volkstanz und trat mit ihrer Folkloregruppe „Hora mit Naama“ mehrfach auf und war bereits auf Keramikausstellungen zu sehen. 2005 bis 2011 machte sie verschiedene energetische Ausbildungen, mit Schwerpunkt Kinesiologie. Eine ihrer Lebensaufgaben ist es, andere glücklich zu machen, sowohl mit Behandlungen als auch mit ihren performances.

Mit dem Gitarristen Dimitar Genov hat sie u.a. die Formation „in tune“ gegründet, mit jiddischen songs, bossa nova und jazz manouche.

Dimitar Genov:
im Alter von 14 erlernte Dimitar innerhalb von 9 Monaten die deutsche Sprache und zog nach Österreich, um seine Ausbildung an der HTL Rankweil zu beenden. Es folgten der Zivildienst beim Roten Kreuz und das Studium des Industriedesigns an der Universität für angewandte Kunst Wien. Dimitar ist Träger des Österreichischen Staatspreises für Design 2011 für das Teamprojekt „Mobilysis“.

Seine Leidenschaft gilt dem Design und der Kunst in all ihren Formen – Illustration, Industriedesign, Concept Art, Skulptur, Malerei… Zahlreiche Privataufträge in diesen Bereichen. Musik, speziell die Gitarrenspiel, hat ihn jahrelang begleitet. Gipsy Swing, komplexe Flamenko und Bossa-Rhythmen gehören zu seinem Repertoire. Seit Neuestem schreibt er auch eigene Texte, die er in zwei Duos in Zusammenarbeit mit Sängerinnen musikalisch verarbeitet.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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