Lesungen am 29. September und 2. Oktober

Lesung am Donnerstag, 29. September
um 20 Uhr im Café Anno

C. Adolf und P. Szelegowitz
wienerzucker

Einige Jahre nach seinem ersten Auftritt überhaupt kommt wienerzucker an genau diesen Ort zurück, zum Anno Dialekt Donnerstag. Noch immer singt er über die Dinge die ihn glücklich, traurig, wütend oder – alles ein wenig gemischt – einfach melancholisch machen. Noch immer singt er wie er spricht – gegen die Schrift. Geschichten über Liebe, nicht-Liebe, die Lobau, Gesellschaft und Zeitverschwendung.

Inzwischen spielt er meist mit einer sechsköpfigen Band auf Festivals und in Clubs, manchmal geht er auch einfach alleine mit Gitarre ins Beisl. Er freut sich, wenn du vorbeikommst.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 2. Oktober
um 20 Uhr im Café Anno
Alexa Dietrich & Luca Kieser

Willkommen.
Willkommen Alexa in Wien. Wir wissen noch nicht, wann sie nach Wien zieht und ob sie es wirklich tut, zugelassen zum Sprachkunst-Master ist sie aber jedenfalls schon mal. Und dann willkommen Luca in der Nachbarschaft. Nach acht Jahren in Ottakring hat er es über den Gürtel geschafft und teilt sich mit dem Anno ab sofort die Postleitzahl. Beide werden Gedichte lesen, Alexa zu unangenehmen Gefühlen, Luca zu Dreck.

Alexa Dietrich hat am Literaturinstitut Hildesheim und der FU in Berlin studiert. Sie ist Preisträgerin des KURT 2020 und Radau-Förderstipendiatin 2021 des Jungen Literaturhaus Freiburg. Sie schreibt Lyrik, Prosa, Kinder- und Jugendliteratur und interessiert sich für Kollektives und Kollaboratives, Widerständiges und Widerspenstiges.

Luca Kieser, 1992 in Tübingen. Hat Sprachkunst studiert und schließt derzeit seinen Master in Philosophie mit einer tierethischen Arbeit ab. 2019 Wortmeldungen-Förderpreis, 2021 FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut, 2022 Lichtungen-Lyrik-Stipendium. http://www.lucakieser.de

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 22. und 25. September

Lesung am Donnerstag, 22. September
um 20 Uhr im Café Anno
Live-Konzert: SarahBernhardt & duo noroc
Bernhard Scheiblauer und Sarah Metzler

Besetzung
Bernhard Scheiblauer – Gesang, Ukulele, Banjolele 
Sarah Metzler – Gesang, Harfe 

Sigrid Horn – Gesang
Cristi Iorga – Gesang, Gitarre 
Julia Prömmer – Gesang, Harfe

Beschreibung
SarahBernhardt schreiben Lieder im Mostviertler Dialekt, duo noroc! graben traditionelle rumänische Lieder aus. Beide Projekte experimentieren mit einer außergewöhnlichen Besetzung. „Noroc“ bedeutet Glück und wird auch als Trinkgruß verwendet. Dieselben Geschichten, doch mit neuen Klangfarben und untypischer Instrumentierung: gemeinsam suchen Cristi Iorga und Julia Prömmer nach einer Verbindung zwischen zwei Traditionen und treffen sich dabei musikalisch irgendwo dazwischen. 

„Mehrstimmig, mit Ukulele und Harfe, werden Chansons kredenzt, die zwar augenzwinkernd auf einer Mostviertler Biografie beruhen, aber dennoch österreichweit Relevanz haben. Allein der Umstand, mit dem Gameboy am See zu sitzen, hat es mehr als verdient, lyrisch verarbeitet zu werden.“ (VN über SarahBernhardt)

Bilder:

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Weitere Infos zu SarahBernhardthttp://www.sarahbernhardt.at/presse/

Kurz-Bios:

Bernhard Scheiblauer ist gebürtiger Mostviertler und lebt und arbeitet in Wien. Er ist Musiker und Kulturschaffender, wirkt als Multiinstrumentalist mit bei Projekten wie SarahBernhardt, Sigrid Horn, Dritte Hand, Nikolaj Efendi, Downers & Milk. 

Sarah Metzler, gebürtige Vorarlbergerin und wohnhaft in Wien, hat an der MDW das Masterstudium IGP Harfe mit Auszeichnung abgeschlossen und ist seitdem als Harfenistin in verschiedenen Projekten, aber auch als Harfenpädagogin in Niederösterreich tätig. 

Die Mostviertler Liedermacherin Sigrid Horn gewann 2019 mit ihrem Song „baun“ gegen die Verbauung des ländlichen Raums den Fm4-Protestsongcontest. 2020 präsentierte sie ihr zweites Album „i bleib do“ in der Elbphilharmonie Hamburg, welches vom Falter unter die wichtigsten 50 Austropop-Alben der letzten 50 Jahre gewählt wurde. 

Der rumänische Musiker Cristi lorga ist ausgebildeter Tonmeister und arbeitet im Bereich Live Sound und Filmton. Als Songwriter und Interpret des duo noroc! bringt er die rumänische Sprache auf die Österreichische Bühne. 

Julia Prömmer ist Harfenistin mit klassischer Ausbildung und einem Hang zu traditioneller Musik und Tanz. Sie unterrichtet in verschiedenen Musikschulen in NÖ. 

Lesung am Sonntag, 25. September
um 20 Uhr im Café Anno

Es ist wieder soweit, die neuen Ausgaben von
„DUM – Das Ultimative Magazin“  
und „& Radieschen“ 
sind gedruckt und werden diesen Sonntag bei uns im Café Anno vorgestellt!

In der 103. Ausgabe von DUM dreht sich alles um das Thema „ABSTRAKT – Von Bild bis Vorstellung“. Das & Radieschen hat für seine 63. Ausgabe Texte zum Thema „FLIP & FLOP“ gesammelt. 

Für DUM lesen: 
Daniela Dangl
Sebastian Galyg 
Tara Meister
Paplanka Polenta

Für & Radieschen lesen: 
Britta Badura
Claudia Dvoracek-Iby
Michaela Ortis 
Hubertus September

Die Teams der beiden Zeitschriften sowie die Autor:innen freuen sich auf einen gemütlichen Abend mit dem Publikum!

Mehr zu den beiden neuen Ausgaben unter folgenden Links:
https://www.dum.at/hefte/heft103.php?nav=aus
http://radieschen-blog.at/2022/08/31/unsere-neue-ausgabe-flip-flop/


Lesungen am 15. und 18. September

Lesung am Donnerstag, 15. September
um 20 Uhr im Café Anno
Valeria Flavia Gubitosi
„Vorarlberg glitzert“

*1997 in dornbirn, vorarlberg. derzeit masterstudium der romanistik an der uni wien und in einer ital. bar tätig.
“vorarlberg glitzert” auch diesmal wieder und wird weitere romantische perlen einer wahllosen heimat offenbaren; einen love letter an den dialekt – uf bödeledütsch.
regelmäßig werden auf ihrem blog caffeconpulcinella.wordpress.com ganz nach credo digitale petit fours serviert; je nach geschmack mit herb-bitterer oder sinnlich-süßer textur. 

unter </exploring textuality> erkundet v. derzeit persönliche momente aus dem leben einer literarisch u. künstlerisch interessierten, jungen frau und wird aus </my body, my voice> sowie </libera> lesen und eine kleine kostprobe vom </kommenden projekt> geben.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 18. September
um 20 Uhr im Café Anno
Anna Morawetz

„Ballonfahrt“

„Sie möchten einen Todesfall melden.“ – „Möchten nicht, aber muss.“ In dem Theatertext „Ballonfahrt“ geht es um vier Geschwister, einen Todesfall und eine Ballonfahrt. Ein Mensch ist plötzlich nicht mehr da. Es ruckelt im Beziehungsgeflecht. Bestattung und eine geplante Feier zwingen zu Entscheidungen. Die Zahlen drehen in den Minusbereich. Die Ballonfahrt kann nicht zurückgegeben werden. Höhenangst.

Anna Morawetz ist Schauspielerin und Autorin. Sie studierte Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium in Wien und absolvierte den Lehrgang für szenisches Schreiben beim DRAMA FORUM uniT in Graz.

Sie nahm am Dramatiker*innenfestival in Graz und am d.ramadan im Theater Oberhausen teil und war für das Hans-Gratzer-Stipendium, den Retzhofer Dramapreis, den Hörspielmanuskriptepreis des Leipziger Höspielsommers und das Peter-Turrini-Stipendium nominiert. Weiters erhielt sie das Dramatiker*innenstipendium des Bundesministeriums sowie das Arbeitsstipendium Dramatik der Stadt Wien. 2020 wurde ihr Stück „Der Schnaps erkennt die Traurigkeit“ am Hessischen Landestheater Marburg uraufgeführt. 2022 ist sie Teilnehmerin des Drama Lab der WIENER WORTSTAETTEN.

Arbeiten und Auftritte als Schauspielerin unter anderem KosmosTheater, Theater Drachengasse, Dschungel, Arena Wien, Schauspielhaus Wien, Kultursommer Wien, Theater Arche, Posthof Linz, szene bunte Wähne, Theaterfestival Schäxpir, Theater am Lend, Next Liberty, ARGEkultur, Toihaus, Halleiner Festwochen, Altonaer Theater Hamburg, Internationales Frauenfestival in Finnland, Second International Theatre Festival Rainbow in St. Petersburg, Teatro Nacional Dona Maria II. in Lissabon.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Lesungen am 8. und 11. September

Lesung am Donnerstag, 8. September
um 20 Uhr im Café Anno
Fanny Famos
„Fanny Famos – Lesen und lesen lassen“

Dialektlieder mit Ukulele und Poetryslamtexten.

Fanny Famos ist die langjährige Moderatorin und Veranstalterin des Stille-Post Slams im Loft.
In ihrer „Freizeit“ arbeitet sie im sozialen Bereich in Wien.

In ihren Texten beschäftigt sich die Poetin mit Gesellschaftskritik, lädt zum Nachdenken ein und nimmt sich dabei selbst nicht so ernst.

Eine Stunde voller einfühlsamer und unterhaltsamer Texte, gemütlichen Beisammensein und Dialektlieder.

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Lesung am Sonntag, 11. September
um 20 Uhr im Café Anno
René Peckl 
„René Peckl liest Szenen aus <Quoi de neuf?>“

Der Schauspieler René Peckl (33) liest Szenen aus seinem ersten eigenen Theaterstück „Quoi de neuf?“ (eine deutschsprachige Tragikomödie in 4 Akten).

Frédéric Français ist Franzose. Vor ungefähr 2 Jahren verließ er sein Heimatland Frankreich mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in Österreich. Die Einreise und auch die neue Umgebung stellten sich anfangs komplizierter heraus als zuvor vermutet. Niemals hätte Frédéric gedacht, dass ihn diese Entscheidung in eine Irrenanstalt bringen könnte. Doch was ist passiert? Wie kam es dazu? Was macht ein Franzose bitte bei den „Ir(r)en“? Ein Stück und ein Leben voller Fragen, ungewöhnlich-gewöhnlicher Menschen, Anspielungen und Sprachverwirrungen. Das Leben stellt manchmal einfach die Frage „Quoi de neuf?“ (Deutsch: „Was gibt‘s Neues?“).

Im Dezember 2009 begann René Peckl erste Szenen aus diesem Theaterstück unter dem Namen „3Efe“ aufzuführen. Anfangs noch als Kabarett gedacht, entwickelte sich „Quoi de neuf?“ im späteren Schreibprozess (2019) mehr zu einem Theaterstück. Die gesellschaftskritischen Aspekte gab es schon im Jahr 2009 – doch 10 Jahre später wurde es ein Theaterstück mit kritischen, lustigen, absurden und auch traurigen bis tragischen Momenten. Das Stück umfasst neben der Hauptfigur Frédéric Français noch zahlreiche andere Figuren. Mit einer kleinen Ausnahme spielt bzw. spricht Peckl sämtliche Figuren selbst. Die Dauer des Stückes beträgt im Original 1 Stunde 40 Minuten. Im Café Anno liest René Peckl eine speziell für Lesungen konzipierte Version mit einer Dauer von 60 Minuten.

René Peckl ist Schauspieler und Sprecher. Geboren wurde er 1988 in Schladming (Steiermark). Seine Schauspielausbildung absolvierte Peckl am Max Reinhardt Seminar in Wien. Schon während des Studiums spielte er bei den Festspielen Reichenau (u. a. „Dr. Oskar Bernhardi“ in „Professor Bernhardi“ unter der Regie von Hermann Beil). Nach dem Studium folgten weitere Projekte bei den Festspielen Reichenau, sowie am Theater in der Josefstadt und dem Theater der Jugend. Seine ersten Schritte im Schreiben machte René Peckl während seiner Schulzeit in Bad Aussee (Steiermark). Im dortigen Internat begann er mehrere Kurzgeschichten zu schreiben. „Quoi de neuf?“ ist sein erstes Theaterstück.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt