Lesungen am 10. und 13. März

Lesung am Donnerstag, 10. März

um 20 Uhr im Café Anno

Jasmin Gerstmayr

Du plogst di net (und i dafaung mi net)

Ein kurzweiliger Streifzug durch verfahrene Beziehungswelten wartet auf euch: Zum Ehemann, der im Dauer-Lockdown Zuhause sitzt, und dem frau plötzlich nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Zur lesbischen Beziehung im ländlichen Idyll, die mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als ein Nackerpatzerl im Wiener Prater. Zum träumerischen Sensibelchen, das mit einem Seifenblasenfresser fix zam ist und daran (ver)zweifelt. Zu einer Mittzwanzigerin, die in einer toxischen Beziehung gefangen ist und sich nicht „dafaungt“. Zu einer alt gewordenen Frau – die plötzlich nicht mehr genügt.

In all dem Gefühlschaos schmecken sogar Tränen, die geweint werden, plötzlich nicht mehr salzig. Doch es gibt Hoffnung. Welche? Das erfahrt ihr in zahlreichen Dialektgedichten am 10. März im supergemütlichen Café Anno.

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Lyrik und Kurzprosa, gern im Dialekt. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. Morgenschtean, mosaik (online), UND, reibeisen. Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen (ÖDA) und der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV). 2. Preis beim Literaturbewerb „Kunst zur Realität“ des Gewerkschaftlichen Linksblock im Werkl. Performed Dialektlyrik, zuletzt etwa am Volksstimmefest 2021; seit neuestem auch auf Poetry-Slam-Bühnen (z.B. bei der Nachwuchsmeisterschaft Wien 2022).

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 13. März

um 20 Uhr im Café Anno

Stephanie Sophie

Wien, ich liebe dich aber du machst mich traurig

Stephanie Sophies Gedichte und Texte erzählen den Alltag aus dem Blickwinkel einer jungen Studentin, die ihren Platz in der Welt – und vielleicht auch ein bisschen in Wien – sucht. Die erste Zeit in Wien ist auch Dreh- und Angelpunkt vieler der Erzählungen, was mal mehr und mal weniger durchscheint. Die Stadt ist in ihren Augen vor allem eins: Ein Neuanfang. Und wie alle Neuanfänge ist er verbunden mit Erwartungen, Vermissungen, Höhen und Tiefen, WG-Leben und mittelmäßigen Tinderdates. Das und noch viel mehr verpackt sie in den teils locker heiteren und teils zermürbenden Gedichten und kurzen Erzählungen.

Stephanie Sophie wurde 2002 in Graz geboren und absolvierte dort die HLW Sozialmanagement. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie in Neuseeland, wo sie 2018 sechs Monate ihres Lebens verbrachte. Seitdem dienen Reisen und alltägliche Erlebnisse als Inspirationsquellen ihrer Gedichte sowie Kurzgeschichten. Im Herbst 2021 verschlug es sie nach Wien. Dort begann sie ihr Kunstgeschichtestudium und vor kurzem auch ein Praktikum bei &Radischen. Ansonsten schlägt ihr Herz für Musik, Feminismus und guten Kaffee.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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