Lesungen am 31. März und 3. April

Lesung am Donnerstag, 31. März

um 20 Uhr im Café Anno

Richard, oder: Tod eines Obdachlosen

Renate Schiansky

ein Stück für 6 Personen und einen Kommissar und noch ein paar nicht immer ganz ernst zu nehmende G’schichten aus dem breiten Raum zwischen dem golden Wienerherz und seiner schwarzen Seele
Renate Schiansky wird unterstützt von Pedro und Chrissy, die auch für leise musikalische Zwischentöne sorgen werden.

Renate Schiansky wurde 1959 in Wien geboren
2 wunderbare eigene Kinder und 2 Patenkinder auf Kuba
war 20 Jahre lang Sachbearbeiterin der Rechtsfürsorge im Jugendamt
mag außer Büchern auch noch Fotokameras, Sprachen und alte Landkarten
lebt mit Partner Reinhard, Bartagame Siegfried und Hamster Daphne in Wien und wäre am liebsten ständig auf Reisen

Finalistin zeilen.lauf 2018 und 2019, Finalistin Ralf-Bender Krimipreis 2019, Gewinnerin des Eyelands International Short Story Contest 2018. Mehr Infos unter: https://renateschiansky.wixsite.com/carlainthesky

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 3. April

um 20 Uhr im Café Anno

Verena Dürr

Frau in der Flasche (Auszüge aus dem Manuskript)

Eine Frau treibt in einer Flasche auf dem Meer in einer Art Waterworld-Eremitage. Während sie notwendigen Aufgaben und selbstgewählten Notwendigkeiten nachgeht, die ein Flaschenleben auf hoher See mit sich bringen, denkt sie über das Menschsein nach; über frühere Beziehung; über die Rolle, die ihr zugedacht war und die Rolle, die sie gespielt hat; darüber, wie ihr das ständige Erfüllen von fremden Wünschen und Erwartungen, die Kräfte raubte; über ihre Neuerfindung in der Abgeschiedenheit und die Lust am totalen Für-sich-Sein. 

Verena Dürr lebt als Schriftstellerin in Wien. Sie arbeitet außerdem als Betreuerin in einem Notquartier und produziert musikalische Kurzhörstücke im homerecording-Verfahren. Sie schreibt in allen Genres, widmet sich derzeit jedoch verstärkt dem Hörspiel. Zusammen mit den Autoren David Hoffmann und Jakob Kraner bildet sie die Poesiepunkband smashed to pieces.

www.venerasinn.com

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Lesungen am 24. und 27. März

Lesung am Donnerstag, 24. März

um 20 Uhr im Café Anno

Lea Bacher

Über die Liebe, die Desillusion und die Sehnsucht nach einem Schnitzerl

Woher weiß man, was man wirklich will? Wie moralisch muss man sein und warum sehnt man sich immer erst dann nach etwas, wenn man es nicht mehr haben kann? 

Am ersten Abend der zweiteiligen Lesung führen die Texte nach Rom, erzählen von der ungeschminkten Wahrheit und verarbeiten auf ironische Art und Weise das, was uns wohl alle insgeheim beschäftigt. 

Lea Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Romanistik an der Universität Wien und verbrachte die Corona-Zeit teils in Rom und der Toskana.
Kürzlich von ihrem Arbeitsaufenthalt in Rom zurückgekehrt, ist sie nun wieder als freie Journalistin in Wien tätig. 

Außerdem ist sie Liebhaberin der italienischen Küche sowie lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden.

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Lesung am Sonntag, 27. März

um 20 Uhr im Café Anno

Elias Hirschl

„Das Schweigen der Hydraulikpressen“

Ankündigungstexte sollen ja immer so wirken, als wüsste man schon konkret was man vorhätte für die geplante Lesung, naja so ist auch diesmal: Elias Hirschl weiß absolut was er am 27. März im Café Anno lesen wird und stellt die Inhalte der Lesung nicht erst am Vormittag des Lesungstages aus diversen random Ordnern auf seinem Desktop zusammen.

Ganz recht, Elias Hirschl hat eine sehr klare Vorstellung davon wie diese Lesung verlaufen wird und welche Inhalte dabei zum besten gegeben werden. Konkrete, klare Texte mit einem stringenten Handlungsverlauf und einem stichhaltigen Thema das man auf den Punkt bringen kann und gegebenenfalls z.B. auch seinen Bekannten weitererzählen könnte: „In diesem einen speziellen Text, da ging es um diese abgeschlossene, klar umrissene Sache – das war interessant, weil es so konkret war!“
Kommen Sie!

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren, ist Romanautor, Musiker, Spoken Word-Künstler und schreibt fürs Theater und Radio. Zuletzt erschienen die Romane „Salonfähig“ (2021) und „Hundert schwarze Nähmaschinen (2017).

Er schrieb unter anderem Texte für die Theaterstücke „Swing – Dance to the right“ und „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ vom Aktionstheater Ensemble und schreibt und spricht seit 2020 zusammen mit Antonia Stabinger, Berni Wagner und Leopold Toriser für die Hörspielreihe „Das Magische Auge“ auf Radio FM4. Mit dem Rapper Selbstlaut bildet er das Postpunk-Duo „Ein Gespenst“.

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Lesungen am 17. und 20. März

Lesung am Donnerstag, 17. März

um 20 Uhr im Café Anno

Semira Ali

Waun‘s kummt wie‘s kummt, sei‘s ma ned vagunnt!

Der für die kommende Lesung vorbereitete Text handelt von Freundschaften, die zerbrechen, neue Wege, die wir einschlagen und den Menschen, denen wir begegnen.

Zudem sollen textliche Gedankenfetzen zu einem Ganzen werden, das uns alle nachdenklich stimmt, aber auch für einen Moment vergessen lassen soll. Eine Art lyrisches Experiment!

Semira ist 24, wohnt seit bald 7 Jahren in Wien und liebt es die Stadt und die Menschen, die in ihr wohnen immer wieder auf ein Neues auf den Kopf zu stellen und ihnen näher zu kommen.
Unter anderem ein Grund, weshalb sie für die Philosophie brennt und sich gerne mit dem Vergehen der Zeit beschäftigt. Nebenbei macht sie hier und da ein Praktikum oder sucht sich Teilzeitstellen, um sich das Studium zu finanzieren, das letzte Mal sogar beim Burgtheater! Erfahrungen in der Slam- und Lese-Szene hat Semira in Leoben (ihrer Heimat), Graz, Wien und Bratislava sammeln können.

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Lesung am Sonntag, 20. März

um 20 Uhr im Café Anno

Carolina Reichl

Wir könnten was verlieren

Ob Sauerkraut ewig hält. Ob man für den Tod lieber bar oder mit Bankomatkarte bezahlt. Was neben einem harmlosen Vitamin-D-Mangel sonst noch fehlt. Warum Morli so ein fetter Kater geworden ist. Und warum sich die kleinen Klumpen ums Herz bilden, wenn eh alles ok ist. Darum geht es in den fünf Kurzgeschichten, die mal mehr, mal weniger miteinander zusammenhängen.

Caro Reichl, geboren 1993 in Linz, lebt in Wien und arbeitet als Webetexterin. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, darüber hinaus erhielt sie den 1. Platz beim Wiener Werkstattpreis 2020 (Sonderpreis der Stadt Wien) sowie den 3. Platz beim gleichnamigen Jurypreis 2021.

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Lesungen am 10. und 13. März

Lesung am Donnerstag, 10. März

um 20 Uhr im Café Anno

Jasmin Gerstmayr

Du plogst di net (und i dafaung mi net)

Ein kurzweiliger Streifzug durch verfahrene Beziehungswelten wartet auf euch: Zum Ehemann, der im Dauer-Lockdown Zuhause sitzt, und dem frau plötzlich nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Zur lesbischen Beziehung im ländlichen Idyll, die mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht als ein Nackerpatzerl im Wiener Prater. Zum träumerischen Sensibelchen, das mit einem Seifenblasenfresser fix zam ist und daran (ver)zweifelt. Zu einer Mittzwanzigerin, die in einer toxischen Beziehung gefangen ist und sich nicht „dafaungt“. Zu einer alt gewordenen Frau – die plötzlich nicht mehr genügt.

In all dem Gefühlschaos schmecken sogar Tränen, die geweint werden, plötzlich nicht mehr salzig. Doch es gibt Hoffnung. Welche? Das erfahrt ihr in zahlreichen Dialektgedichten am 10. März im supergemütlichen Café Anno.

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Lyrik und Kurzprosa, gern im Dialekt. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften, u.a. Morgenschtean, mosaik (online), UND, reibeisen. Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen (ÖDA) und der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV). 2. Preis beim Literaturbewerb „Kunst zur Realität“ des Gewerkschaftlichen Linksblock im Werkl. Performed Dialektlyrik, zuletzt etwa am Volksstimmefest 2021; seit neuestem auch auf Poetry-Slam-Bühnen (z.B. bei der Nachwuchsmeisterschaft Wien 2022).

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Lesung am Sonntag, 13. März

um 20 Uhr im Café Anno

Stephanie Sophie

Wien, ich liebe dich aber du machst mich traurig

Stephanie Sophies Gedichte und Texte erzählen den Alltag aus dem Blickwinkel einer jungen Studentin, die ihren Platz in der Welt – und vielleicht auch ein bisschen in Wien – sucht. Die erste Zeit in Wien ist auch Dreh- und Angelpunkt vieler der Erzählungen, was mal mehr und mal weniger durchscheint. Die Stadt ist in ihren Augen vor allem eins: Ein Neuanfang. Und wie alle Neuanfänge ist er verbunden mit Erwartungen, Vermissungen, Höhen und Tiefen, WG-Leben und mittelmäßigen Tinderdates. Das und noch viel mehr verpackt sie in den teils locker heiteren und teils zermürbenden Gedichten und kurzen Erzählungen.

Stephanie Sophie wurde 2002 in Graz geboren und absolvierte dort die HLW Sozialmanagement. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie in Neuseeland, wo sie 2018 sechs Monate ihres Lebens verbrachte. Seitdem dienen Reisen und alltägliche Erlebnisse als Inspirationsquellen ihrer Gedichte sowie Kurzgeschichten. Im Herbst 2021 verschlug es sie nach Wien. Dort begann sie ihr Kunstgeschichtestudium und vor kurzem auch ein Praktikum bei &Radischen. Ansonsten schlägt ihr Herz für Musik, Feminismus und guten Kaffee.

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