Lesungen am 3. und 6. März

Lesung am Donnerstag, 3. März

um 20 Uhr im Café Anno

Orges Toce (Texte, Stimme, Gitarre) und Bernd Satzinger (Kontrabass)

„Orges Toçe – Orges Duo“

Orges Toçe hat eine Stimme wie eine Schaufel voller whiskeygetränktem Kies. Im Duo mit Bernd Satzinger spielt er Fingerpickin‘-Country mit einem südosteuropäischen Einschlag und einer betrunkenen, Burlesk-Jazz-Ästhetik. Balkan-Beats, Rock ‘n‘ Roll, Gipsy Swing, Blues und Jazz geprägter Sound, den sie selber als Balkanbilly bezeichnen. (Phil Yaeger)

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 6. März

um 20 Uhr im Café Anno

Regina Appel

„Leben, am Land“

Es geht um Pubertierende, Aussteiger, Gärtner, Putzfrauen und Pensionisten, 
auf der Erde, dem Mond und im Keller. 

Regina Appel, geboren 1987 im nördlichen Waldviertel, absolvierte das Studium der Medieninformatik an der TU Wien, arbeitet als Webentwicklerin in Wien und unterrichtet seit kurzem an einer BHS. Lebt in Wien und im Waldviertel. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften sowie in Anthologien.

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Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesungen am 24. und 27. Februar

Lesung am Donnerstag, 24. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

Xaver Wienerroither

„Geh.Kumm.Heast.“

Weida geht’s! Xaver Wienerroither kommt zum zweiten Mal ins Anno, um Dialekt-Texte zu lesen. Das freut alle, die ihn kennen und schätzen oder beim ersten Mal nicht dabei waren. Geben wird es Texte aus den letzten zwei Jahren und Mundart in verschiedenen Mischverhältnissen. Versprechen oder Drohung? Jedenfalls liest er wieder einmal.

Geh aussi, kumm hin, hea zua!

Xaver Wienerroither tritt seit 2013 regelmäßig auf deutschsprachigen Bühnen auf. Seine Texte sind mal musikalisch, mal appellativ und oft unberechenbar. Er ist Mitglied des Wiener Kulturvereins FOMP (www.fomp.eu) und war Teil der Wiener Lesebühne Bis einer Reimt. Texte von ihm erschienen unter anderem in den Anthologien Slam, Oida! (2017) und G’scheit Goschert (2019).

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Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 27. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

Rudolf Krieger und Gerhard Schifko

„Action im Coronawölkchen“

Zum Werk Maijiam von Gerhard Schifko:

Ich hatte schon einmal die Freude für Rudolf Krieger eine Rezension zu schreiben.

Damals schon eine Ehre, ist diese nur noch größer geworden.

Mit diesem neuen Buch Maijiam zeigt Ru Krieger einmal mehr,

in welch riesigem Universum der Lyrik er sich bewegt und lebt!

Welche Bandbreite er auch diesmal in seiner ihm eigenen Spiritualität auslebt.

Spannend, seine Weiterentwicklung im vorliegenden Band

mitverfolgen zu können! Rudolf Kriegers Werke

waren spannend, sind spannend…

sind auch fordernd, aber belohnen den Leser reich!

Rudolf Krieger

Geb. 1967, Eibiswald (Stmk), Studium der Bildhauerei Kunsthochschule Linz / Diplom 2001 Mitglied im Künstlerhaus Klagenfurt, Mitglied im Kärntner Schriftsteller/innen Verband Ausstellungen im In- und Ausland, Lesungen, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Duett Lesung, Erlebnis Lesung

Veröffentlichungen:
Safa – Ufer oder Sprache (Lyrik 2017)
Teba – Arche oder Wort (Lyrik 2019)
Letzte Literatur Veröffentlichung – Gedichte – in der neu aufgelegten Literatur Zeitschrift FIDIBUS in Kärnten.

„Nichts ist im Geist Vielfalt überall.“

Gerhard Schifko, wurde am 2.1.1956 in Eisenerz Steiermark, geboren. Besuch der Pflichtschulen ebendort.
Besuch des Musisch Pädagogischen Realgymnasiums ebendort mit Matura. Danach Übersiedlung nach Wien. Studium der Medizin und Arzttätigkeit. Daneben Gesangsausbildung als klassischer Tenor Mannigfache Konzerttätigkeit, vor allem im Wagnerfach. Engagement ins Operettenensemble der Johann Strauß Gesellschaft, wo ich in vielen schönen Rollen auftreten durfte, auch Tournee Auftritte, unter anderem auch in der Lehar Stadt Bad Ischl mit großem Erfolg. Daneben Schauspielausbildung für 4 Jahre in der OPEN ACADEMY of ACTING in Wien mit Abschluss. Mehrjährige Schauspieltätigkeit im Theater BLACK BOX in Wien Gründung der Theatergruppe ENSEMBLE BACCHUS mit Andrea van Treeck. Sehr erfolgreich mit Loriot Stücken, die für die Bühne von uns adaptiert wurden. Auch Einakter, wie „Natasa und Kuprianov“.

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Lesungen am 17. und 20. Februar

Lesung am Donnerstag, 17. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

Dan Knopper

„Valuadat“ (von „verludert“)

Dan Knopper präsentiert seine in steirischer Mundart sowie ostösterreichischem Slang verfassten Chansons. 

Dan Knopper ist Kabarettist und Musiker. 
Der gebürtige Steirer lebt in Wien, wo er Germanistik studiert hat. 
Seit Jahren bespielt er mit seinen Chansons Bühnen in Deutschland und Österreich. 
Im Oktober 2021 gewann er den Jurypreis des Grazer Kleinkunstvogel. 
Gerade arbeitet er unter anderem an einem abendfüllenden Kabarettprogramm, dass im Mai im Theatercafe Graz uraufgeführt wird. 

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Lesung am Sonntag, 20. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

Fiona Sironic

SCHAUM
Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft

Am Samstag gehen die Mädchen Maja und Merle in den Wald und jagen Sachen in die Luft. Era schaut zu. Am Samstag sitzt Era in ihrem Zimmer und verfolgt den Stream. Die Kameras haben Maja und Merle aus der Youtube-Villa ihrer Mütter geklaut. Die Festplatten rauchen. Sie fangen Feuer. Era zeichnet ausgestorbene Tiere in ein großes Buch, u.a. die Feldlerche, den Sperling, die Blaumeise. Sie sagt: „Es ist schon lange klar, dass das Aussterben einer Art das jeweilige Ökosystem massiv ins Wanken bringt. Und dass die Aussicht auf all dieses Wanken die Menschen, die wissen, sie werden das zu spüren bekommen, eher unruhig macht. Sie wanken im Takt.“ Es geht um gespeicherte und zerstörte Daten, um aussterbende und überlebende Arten und um verliebte Teenager in den ausklingenden 2030ern.

Fiona Sironic (*1995 in Neuss, NRW) ist Schriftstellerin und lebt in Wien. Studium in Hildesheim und Wien, BA in Sprachkunst, MA-Studium der Gender Studies seit 2019. Sironic war u. a. Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses, nominiert für den ersten Wortmeldungen Förderpreis, Preisträgerin des 27. Open Mike und erhielt eines der Startstipendien für Literatur 2021. Sie veröffentlichte v.a. Kurzprosa und Romanauszüge in Zeitschriften und Anthologien, u. a. in der Bella Triste und der JENNY. Neben Prosa verfasst sie Artikel über Videospiele und gibt Workshops zu Kreativem Schreiben. Im Februar und März 2022 arbeitet sie im Rahmen eines Aufenthaltsstipendiums in Lübeck an dem Roman aus dem sie am Sonntag vorlesen wird.

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Lesung am 10. und 13. Februar

Lesung am Donnerstag, 10. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

„In other words“

Lea Kerschhaggl, Christopher Hütmannsberger, Janea Hansen

Kommen eine Person aus Vorarlberg, ein Oberösterreicher und eine Norddeutsche in eine Bar…
Die drei Autor*innen haben Texte mitgebracht. Aber weil das zu einfach wäre, lassen sie diese von den jeweils anderen vorlesen. Und weil das noch nicht genug ist, übersetzt jede*r der Autor*innen diese Texte in den ihnen eigenen Dialekt. Das klingt ein bisschen wild – ist es auch! Aber vor allem macht es sehr viel Spaß. Wir freuen uns auf ein Publikum, das keine Angst hat vor Dialekt-Experimenten.

Lea Kerschhaggl (*1997) ist ursprünglich aus Vorarlberg und in Wien als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson tätig. In Leas bilingualen Gedichten geht es um alles, was Menschen bewegt – all dies mit dem Fokus auf physische und psychische Gesundheit,  mit dem Ziel, Personen, die sich nicht ausdrücken können, eine Sprache zu verleihen. Die Texte sind geheimnisvolle Reisen, beschritten mit kraftvollen Versfüßen. Mit bildgewaltigen und sanften Texten gelingt es Lea, reflektierende Gedanken anzustoßen und die Zuhörenden mit in eine andere Welt zu entführen, in der nicht alles Gold ist, was glänzt.

Christopher Hütmannsberger (*1990) wurde zweisprachig in Linz erzogen. Seit 2010 lebt und arbeitet er in Wien, als Spoken Word Künstler, Musiker, Veranstalter, Sprecher und Übersetzer. Das mag zwar alles nach einem sehr weitläufigem Spektrum klingen, jedoch kommt es auf ganz vielen Ebenen auf den selben Nenner zurück. Im Vordergrund stehen immer Themen wie Ausbeutung, soziale (Un-)Gerechtigkeit, aber auch psychische Gesundheit und oft auch die Abwesenheit dessen. In seinem künstlerischem Schaffen kann er mittlerweile auf eine Vielzahl von regionalen, nationalen und international Auftritten zurückblicken, sowie mehrere Veröffentlichungen von Texten und Musik. Als Übersetzer ist er hauptsächlich im Bereich von Kunst und Kultur, sowie Kulturtheorie tätig.

Janea Hansen (*1991) geboren in einer kleinen Stadt im hohen Norden Deutschlands, lebt seit über zehn Jahren in Wien. Nach ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft arbeitet sie als Buchhändlerin, Kulturveranstalterin, Autorin, Moderatorin und Slam Poetin. Sie ist Obfrau der Vereins FOMP – dem größte Veranstaltungskollektiv für performative Bühnenliteratur Österreichs. Zudem schreibt sie regelmäßig Texte für die Literaturzeitzschrift „&Radieschen“. Im Jahr 2022 holt sie gemeinsam mit ihrem Team die 26. deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften zum ersten Mal in der Geschichte nach Österreich.

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Lesung am Sonntag, 13. Februar

um 20 Uhr im Café Anno

„Ich liebe meine Außenseiter – Kurzgeschichten“

Heinz Achtsnit

Diesmal gibts neue Kurzgeschichten, etwa 
zur Vorbereitung auf das Leben,
zu Urlauben in den 1960ern und 1980ern
zu Gurus und Scharlatanen
zum Tittchen im Karton auf der Zwischendecke
zu wildgewordenen Rollatorjunkies und
zur Amtsstubentoxikose.

Umzingelt von Wahltanten und Wahlonkel, Horden von Besatzungssoldaten, Nonnen und Priestern, wächst der Erzähler im geviertelten Wien der Nachkriegsjahre in einem bigotten und erzkonservativen Elternhaus, der „Wiener Schnitzel-Panierwerkstatt“, auf, das durch die Trunksucht des Vaters einerseits und den überdimensionierten Wert von katholischer Kirche andererseits geprägt ist. Episoden über alkoholisches Verhalten bereits im Vorschulalter, einen Kirchturmsturm, wobei sich Onkel Berti knapp neben der Großmutter in den Asphalt bohrt, bestimmen den tristen Alltag. Erste Alkoholexzesse während der Sommerfrische mit Mutter und Großmutter in der Steiermark bewirken in der Folge, dass der Autor bereits im Alter von zwanzig Jahren Gespräche mit der mystischen Bierflasche führt.

Skurrile dramatische Abenteuer mit der Lebenspartnerin Alcuette, mit Gurus, sowie drastische Szenen im Kopf des Erzählers werden skizziert. Beruflich tritt der Erzähler als Abteilungsleiter in der Polyarthrithei, einer multinational agierenden Vereinigung für Geist- und Geistererforschung samt seinen Rauscheskapaden auf, kämpft mit krückstock- und rollatorbewaffneten Pensionisten und seinem immer rasanteren Verfall. Es folgt eine detaillierte Schilderung der verschiedenen körperlichen und geistigen Stadien des Alkoholmißbrauchs – und die wundersame Rettung durch „spirituelle Schubumkehr“.

Heinz Achtsnit ist 1953 geboren und verheiratet.
Zu seiner Person: HAK-Matura 1972, nicht abgeschlossene Studien an WU und Uni Wien
1976-2016 Bundesbediensteter, seit 1.10.2016 in Pension
Anerkennungspreis beim Fit for Life – Literaturpreis 2020 für den Text „Sei nicht stolz mein Junge, sondern dankbar“; Interview an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
4 Lesungen im Rahmen des 1.Wr. Lesetheaters gemeinsam mit anderen AutorInnen: Litera-Tour 2020, Sommerkatzenlesung PoetNight 2021, Litera-Tour 2021, Solo-Lesungen: Amerlinghaus am 18.11.2021, Cafe 7*stern Wohnzimmer am 19.1.2022.

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Lesung heute, 6. Februar

Leider muss die Lesung von Andor Sipos covid-bedingt entfallen. Wir freuen uns aber, heute Abend im Café Anno um 20 Uhr trotzdem eine Lesung zu veranstalten:

Theatertiere

Fausto Bradke

Eine Taube deren Augenlieder zusammengeklebt sind sieht nichts mehr, aber blind ist sie nicht. Eine solche Taube flattert viel.

Es geht um Tiere. Um Isolation und um Tiere. Um Tiere und darum, was man mit ihnen machen kann und ein bisschen auch um Menschen und darum, was man mit ihnen machen kann. Auch um das, was zwischen Menschen und Tieren liegt, geht es. Es geht also um recht viel, aber dafür wird es witzig. Vielleicht spiele ich auch etwas.

Fausto Bradke, 1999 in Heidelberg geboren, hat in Zürich Mathe studiert und lebt seit letztem Herbst in Wien, wo er neben seinem Masterstudium stets an unterschiedlichen Texten arbeitet.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt 

Lesung am 3. Februar entfällt!

Liebe Literaturbegeisterte,

leider muss die Lesung von Maximilian Teufel am Donnerstag, 3. Februar, abgesagt werden.

Der AnnoLiteraturSonntag (ALSO) am Sonntag, 6. Februar, findet statt. Es liest Andor Sipos.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

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