Lesungen am 27. und 30. Jänner

Konzert/Lesung am Donnerstag, 27. Jänner

um 20 Uhr im Café Anno

„Valentin und die Zuckerbäcker“

Valentin Lichtenberger und Markus Storf

Mit ihren picksiaßen Liedern füllt die AAA-Batterie der österreichischen Livebands allmählich die Spielstätten im Kleinkunst Exil einer bereits bunten Musiklandschaft. Überbordend-leidenschaftliche Bühnenperformances, textliche Finesse und musikalischer Tiefgang sind Teil ihrer vielversprechenden Rezeptur. Erklärtes Ziel von Valentin und seinen Zuckerbäckern: 

Abend für Abend ein strahlendes Lächeln in die Gesichter ihres Publikums zu zaubern! Mit einer unerhörten Selbstverständlichkeit hinterlassen sie Gänsehaut und zum Abschied verhallen elektrisierende Rhythmen im Applaus! Ihre Musik menschelt gehörig, ist liebevoll und faszinierend…

Der Donnerstagabend besteht diesmal ausschließlich aus eigenen Songs. Die Lieder sind dialektal gefärbt und erzählen von Alltagsgeschichten, bzw. wagen sich weit in soulige Richtungen.

Den „jährlichen“ Dialekt-Donnerstag Gig bestreiten diesmal:
Markus Storf (Studium an der MDW für Musiktheraphie) aus Vorarlberg, lebt in Wien, Gitarre, Saxophon, 2. Stimme
Valentin Lichtenberger (Studium an der Angewandten für Lehramt) aus Oberösterreich, lebt in Wien, Gitarre, Gesang

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag, 30. Jänner

um 20 Uhr im Café Anno

“Never let the monster inside of yourself die..”

Antonio Semeraro

In “Never let the monster inside of yourself die..” geht Antonio Semeraro, wenn auch manchmal unbewusst, Fragen nach, auf die er selbst die Antwort nicht weiß. Wie viel Intimität verträgt ein Raum, wie klein oder groß muss dieser sein um sich nicht in die Ecke gedrängt zu fühlen, darf man in einem Text die Leserschaft vor den Kopf stoßen oder doch nur da abholen, wo sie sich am wohlsten fühlt?

Als Italiener, der in Deutschland aufgewachsen ist und über ein paar Umwege 2009 nach Wien gelangte und seitdem als bildender Künstler und Set Designer tätig ist, beschäftigt er sich immer wieder mit der Frage nach der Identität, der Heteronormativität und der Bedeutung des Diskurses. Hin- und hergeworfen wirken seine Gedanken, also am Ende doch ganz normal? Wie fügt man sich in eine Gesellschaft ein, wenn man sich nicht vollends bewusst darüber ist, wer man ist oder wo man steht?

Die Druckauflage des Zines “Never let the monster inside of yourself die..”, ist ein Auszug aus der nicht enden wollenden Reise und Suche nach einer Persönlichkeit, einem Wesen, einer Gefühlslandschaft, die sich immer wieder selbst neu entdeckt und abermals formuliert. Die Niederschrift soll einer Art Protokoll der Entwicklung gleichen und den Weg zur individuellen Katharsis ebnen. Im Grunde die Beschäftigung mit der Gedankenwelt eines Mitte dreißig jährigen, bisexuellen, ausländischen Mannes, der lediglich versucht zu verstehen, wer er ist.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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