Lesung am 19. und 22. März

Liebe AnnoDialektDonnerstag- und AnnoLiteraturSonntag-Fans,

Wie vielleicht schon erwartet wurde, werden wir unsere Lesereihe im Café Anno vorläufig aussetzen. Bis sich die Lage gebessert hat und wir wieder ganz entspannt den Autor*innen lauschen, Getränke trinken und unbedenklich herumschmusen können, werden keine Veranstaltungen stattfinden, zumal auch das Anno leider geschlossen bleibt.
Die somit ausgesetzten Lesungen werden natürlich nachgeholt, und entsprechend sind wir, sobald wir zurück sind, auch in höherer Frequenz für euch da. Darauf kann man sich doch schon mal freuen.
Bis dahin: hamstert Bücher (und vielleicht seid ihr euch selbst gerade jetzt dankbar, dass ihr auf unseren Rat gehört und rechtzeitig euch auf unserem Büchertisch eingedeckt habt) und bleibt Daheim!
Wir freuen uns darauf, euch alle gesund und munter bald wiederzusehen.

Euer ALSO- und ADIDO-Team

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am 12. und 15. März

Lesung am Donnerstag 12. März

Mia red’n Dichtung

Katharina Ferner

Mia red’n Dichtungist eigentlich der Titel einer Workshopreihe zu Schreiben im Dialekt.

Das schöne am Dialekt schreiben für mich ist ja, dass ich den Dialekt ebenso wie die Sprache an sich, als sehr flexibel betrachte und schon einmal Wendungen und Wörter übernehme, die sich im alltäglichen Gebrauch wieder verlieren. Es gibt also ein Rätselraten aus welchen Dialekten geliehen wurde, Wunschgedichte aus „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“ und die seltener gewordene Gelegenheit mich in Wien zu sehen.

Katharina J. Ferner, 1991 in Salzburg geboren, lebt als Poetin und Performerin Rezensentin in Salzburg. Mitglied der Literaturzeitschrift &Radieschen und der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean. 2017 Stadtschreiberin in Hausach. 2019 Lyrikstipendium am Schriftstellerhaus Stuttgart. Jüngste Veröffentlichung „nur einmal fliegenpilz zum frühstück“(Limbus, 2019).

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 15. März

Essays und Erzählungen

Ninoslav Marinkovic

Angefangen von den sprachlichen Schwierigkeiten eines Ausländers in Wien über den Sinn des Wartens bis zu der Bedeutung einer Buchstabenfolge.

Geboren 1963  in Osijek, Kroatien, Studium Anglistik und Germanistik, in Wien seit 1991, tätig als muttersprachlicher Lehrer an der Volksschule und in Erwachsenenbildung. Schreibe seit dem 15. Lebensjahr, zwei veröffentlichte Bücher in Kroatien.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 5. und 8. März

Lesung am Donnerstag 5. März

Die Vögel von Peking

Elias Hirschl & Jimmy Brainless

Nach ihrer künstlerischen Asientour 2019 sind Elias Hirschl und Jimmy Brainless wieder zurück in Wien, um literarisch und musikalisch zu erzählen. Von Hochzeitsmärkten, Ginkobäumen mit Infusionen, Kakerlaken-Eskapaden und den allwissenden Vögeln von Peking.

Diesmal liegt der Fokus vor allem auch auf den vielleicht nicht ganz wahren Geschichten und Liedern, die während der letzten beiden Touren durch die verschiedensten Städte Ostasiens entstanden sind: von unendlichen Kreisverkehren in Manila, lebensbejahenden südkoreanische Brücken, dem Untergang der Republik Mongolei oder dem Avantgarde-Musik-Werk des berühmtesten Street-Food-Verkäufers von Taiwan.

Elias Hirschl und Jimmy Brainless lesen und singen sich durch die realen Absurditäten und irrealen Normalitäten des Lebens.

Denn wie der rechtspopulistische pro-China-Bürgermeister von Kaohsiung schon zu sagen pflegte: „Wir planen, Taiwan anzuerkennen, China zu umarmen, ein Auge auf die Welt zu werfen und das Universum zu erobern!“

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 08. März

Achter März und Gürteltier

Armela Madreiter

Zwei Sachen nebeneinander, also gleichzeitig machen – da entsteht einKleiner riss im herzen – kein schlimmer riss, aber eben einer. Ich bin gerade so ein bisschen am schwanken, zwischen theaterregiepult und angefüllten worddokumenten – 
Ich lese aus texten, die sich auf dem weg irgendwo hin befinden – aus texten, die vielleicht niemals irgendwo ankommen, und manchmal, ganz manchmal habe ich auch das Gefühl, ein text ist fertig.

Ich lese aus den texten, an denen ich gerade arbeite – Wie immer in meiner schönsten Vorlesestimme. Am 8. März zu lesen, bringt auch ein bisschen feministischen Erwartungsdruck mit, den ich mich bemühen werde zu erfüllen. 
Kommt! 

Armela Madreiter ist seit langer Zeit Teil des …&radieschens und des Literatursonntags. Sie studiert jetzt wieder in Salzburg, was ihr viel ermöglicht (Fancy Kunstuni, wir haben 23 Fresnel-Scheinwerfer auf der Probebühne), aber ihr auch vieles verunmöglicht (Anno. Bier. Dinge fertig machen).2019 hat sie das Start-Stipendium für Dinge an denen sie gerade arbeitet bekommen. Cool.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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