Lesung am 30. Jänner und 2. Februar

Lesung am Donnerstag 30. Jänner

„Tausend bunte Sochn“

Maximilian Teufel

Teufel schreibt Texte im Mostviertler Dialekt und macht manchmal Musik dazu. Sein Geschreibsel behandelt vorwiegend die Höhen und Tiefen des Twentysomethingseins, sudert mit euphorischer Begeisterung zur Theatralik über die Lächerlichkeit von Instagram-Captions und windet sich durch schier endlose Gugaruzfelder und über Eisenbahnschienen vom Land bis nach Wien und zurück, um herauszufinden wo es denn jetzt eigentlich leiwaunder ist.

Vorgetragen wird meist in poetryslamiger Manier, mitunter immer öfter von seiner elektrischen Klampfe, einem Bumm-Bumm-Tschak-Synthesizer Kastl und einem Looperpedal begleitet. Den Sound, der dabei entsteht, bezeichnet er selbst als ungefähren Blues-LoFi-HipHop-Austrofolk (oder so).

 

Maximian Teufel studiert seit 2014 Lehramt Deutsch, Psychologie und Philosophie an der Uni Wien und hacklt nebenbei in Metallfabriken oder kellnert sich die Füße Wund. Und schreiben tut er auch. Und singen.

Nachdem er bei einer spätnächtlichen Open-Mic-Night betrunkenen Applaus für das Erzählen von Witzen erntete und Bühnenluft schnuppern konnte, beschloss er, sowas jetzt öfter zu machen. Und das macht er jetzt auch.

Unterstützt wird er im Anno vom fantastischen Asel.

Asel und seine Akustik-Gitarre performen meist düstere, manchmal auch beschwingte Lieder im Mostviertler Dialekt, sudern darin über verflogene Liebe, hinterfragen Geschlechterrollen, verdichten Suizidgedanken oder plaudern ein wenig mit Großmüttern. Das Hauptohrenmerk liegt dabei größtenteils am aufwendig arrangierten Gitarrenspiel.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 02. Februar

Der Spin

 Luca Kieser  & Sophie Steinbeck

Sophie ist gerade aus Berlin zurück, Luca ist die nächsten zwei Monate in Schöppingen. Es wird sich also alles um die flüchtige Berührung* zwischen Tür und Angel drehen.

Luca Manuel Kieser

Hat in Heidelberg und Leipzig Philosophie und anschließend in Wien Sprachkunst studiert. Er unterrichtet an der Projektschule für geflüchtete Jugendliche „PROSA“ Mathematik.

Sophie Steinbeck

Studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und Sprachkunst in Wien. Mit dem Kollektiv saft Theaterprojekte und Performances in Wien, Graz und Zürich. Hat gern Zitronen.

*Bisher sind fundamentale Teilchen mit Spins 0h, 1/2h, 1h bekannt. Fundamentale Teilchen mit den Spins 3/2h, 2h wurden postuliert, aber bislang nicht nachgewiesen.

20.00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 23. und 26. Jänner

Lesung am Donnerstag 23. Jänner

Dialekt meets Jiddisch meets Literatur

Fanny Famos & Papafaya

Musikalische Dialekt Lesung von und mit der Poetry Slammerin und Moderatorin Fanny Famos. Zusammen mit ihrer Band Papafaja und Jan Zimmermann kommt es zu einer Mischkulanz der besondern Art.

*Dialekt meets Jiddisch meets Literatur*

Einfach vorbeikommen und genießen.
Ein Abend von und mit Freunden, bei dem kein Auge trocken bleibt! Egal ob ,,Pippi in den Augen“ oder ,,Tränen der Rührung“ 🙂 wir sind auf alles vorbereitet! ♥

Es freuen sich
Fanny, Jakob, Martin und Jan

Jan Zimmermann studierte Kreatives Schreiben
an der Universität für angewandte Kunst sowie
diverses andres Zeugs. Derzeit arbeitet er an
seiner Dissertation über Dialektforschung im
Nationalsozialismus und macht Slams und Performances.
Fanny Famos ist eine Poetry Slammerin und siet sieben Jahren
die Moderatorin des Stille Post Slams in Wien.
Sie schreibt und performt leidenschaftlich im Dialekt
und widmet sich momentan ausgiebig dem kriieren
von Texten und Lieder in ihrer Band Papafaja.
Papafaja ist ein dreiköpfiges Kollektiv, dass sich der
Interpreation von jiddischer Volksmusik und selbstgeschrieben
Lieden und Texten widmet.
Jakob Berghuber Gesang, an der Gitarre und am Xaphoon.
Martin Erlt Gesang und am Bass.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 26. Jänner

SCHAM

Claudia Tondl

Drei Frauen. Drei Generationen. Ein Kaffeekränzchen. Mutter hat sich bemüht, einen Kuchen zu backen, weil die Tochter sich samt Frau zu einem Besuch angekündigt hat, um dringend etwas loszuwerden. Doch die Frau kommt nicht mit und Großmutters Hunger bestimmt das Beisammensein. Immer wieder erleben die Frauen diese scheinbar gleiche Esstischszene und erzählen ihre Situation aus ihren je eigenen Perspektiven. In jeder Wiederholung ändern sich Gesagtes und Nicht-Gesagtes der Figuren – und führen unweigerlich zum Konflikt. Wahrheit und Lüge, Scham und Schamlosigkeit, Vergessen und Erinnern sind die thematischen Eckpfeiler, um die sich das Stück dreht. Es geht um das Aussprechen von Unaussprechlichem und die Überwindung weiblicher Scham in einem patriarchalen System. In einer fragmentarischen Erzählweise werden (Macht-)Mechanismen des Sprechens und der Sprachlosigkeit verhandelt, die am Beispiel einer familiären Situation wie in einem Versuchslabor durchgespielt werden.
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Es lesen Claudia Tondl, Anna Morawetz und N.N.
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Claudia Tondl nahm am uniT-Lehrgang FORUM Text 2016-2018 teil. Sie schreibt Theatertexte und entwickelt als Dramatikerin in diversen künstlerischen Kollaborationen Performances für die Bühne und den öffentlichen Raum. | http://www.tondlschreibt.at

 Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 16. und 19. Jänner

Lesung am Donnerstag 16. Jänner

Wienerzucker im Anno

Wienerzucker

wienerzucker schreibt Lieder über die Stadt in der er lebt, das Leben das er dort führt, die Leute die er dort trifft und alles was das so mit ihm macht. Ohne langes verstecken hinter Metaphern oder Schachtelsätzen und ohne Angst vor potenziellen Markenrechtsklagen gewisser hiesiger Süßwarenhersteller kommen diese Geschichten vor allem direkt und ehrlich. So besingt er frische, alte, erwiderte, unerwiderte und freundschaftliche Liebe als auch das Leben in WG’s, das nicht feiern gehen und eine eventuelle, wohl gegenseitige, Abneigung diversen Institutionen dieses Landes gegenüber.

Unterlegt werden diese Geschichten mit seiner Gitarre unter gelegentlicher Unterstützung einer Trompete oder Geige. Ob das Ganze dann Folk, Austro-Pop oder einfach Liedermacherei ist bleibt vorerst offen.

Kurz: ein Abend voller Geschichten die alle nicht so ganz ohne Melancholie, Zweifel und Zynismus auskommen wollen. Trotzdem, oder gerade deswegen, wird vorbeikommen empfohlen. Er würd sich freuen.

Vorgeschmack:
https://www.youtube.com/watch?v=y2L-NB3qYbQ
https://www.youtube.com/watch?v=sIrJ_kRuNwY
https://www.youtube.com/watch?v=vL1Usw_R_yg

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 19. Jänner

Die Lasagne: Ein Jahr danach

Isabella Scholda

Genau vor einem Jahr schrieb Isabella ihren ersten Slam-Text. Zwei Monate später wurde sie Landesmeisterin von Wien/Niederösterreich/Burgenland im Poetry Slam. Seitdem hat sie viel erlebt und viel geschrieben: Über Smalltalk, Kindheit, Flammen, Drucker, Drucker in Flammen…und Lasagne. Ein Jahr nach ihrem Senkrechtstart lässt Isabella die letzten zwölf Monate anhand ihrer Texte Revue passieren.

Isabella Scholda ist Videojournalistin, angehende Regisseurin und Poetry Slammerin. Sie wurde 1994 in Baden geboren, studierte in Wien irgendwas mit Medien und fasste schließlich im Videojournalismus Fuß. Sie arbeitete für die Tageszeitungen „Neue Zürcher Zeitung“ und „Der Standard“ und ist heute als Regisseurin und Gestalterin in Wien tätig. Sie slammt seit 2019, im selben Jahr wurde sie die Landesmeisterin im Poetry Slam in Wien, NÖ und Burgenland und stand im Finale des Österreichischen Poetry Slam Meisterschaft 2019.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 9. und 12. Jänner

Lesung am Donnerstag 09. Jänner

„Valentin & Die Zuckerbäcker“

Valentin Lichtenberger

„Mit ihren picksiaßen Liedern füllt die AAA-Batterie der österreichischen Livebands allmählich die Spielstätten im Kleinkunst Exil einer bereits bunten Musiklandschaft. Überbordend-leidenschaftliche Bühnenperformances, textliche Finesse und musikalischer Tiefgang sind Teil ihrer vielversprechenden Rezeptur. Erklärtes Ziel von Valentin und seinen Zuckerbäckern:

Abend für Abend ein strahlendes Lächeln in die Gesichter ihres Publikums zu zaubern! Mit einer unerhörten Selbstverständlichkeit hinterlassen sie Gänsehaut und zum Abschied verhallen elektrisierende Rhythmen im Applaus! Ihre Musik menschelt gehörig, ist liebevoll und faszinierend…“

Bandinfos:

Valentin Lichtenberger: Text, Musik, Gitarre, Gesang

Markus Storf: Saxophon, Percussion

Georg Haider: Bass

Fabian Baumgartner: Mandoline, Gitarre

Kurzbio:

Geboren 1995 in Hellmonsödt OÖ. Studiert seite 2015 das Lehramt (BE, TEX, Deutsch) in Wien. Bandprojekt „Valentin & Die Zuckerbäcker“ seit Winter 2018, davor ausschließlich im Solo. Alle Texte sind im OÖ-Dialekt verfasst.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 12. Jänner

Lyrischer Boxenstopp

Sandro Huber

Öffne in der Mitte eines gemeinen Verses hart das Gas. Bremse voll, wenn du bereits in Tonlage bist. Halt die Luft an. A T M. Dann lass sie weiterfahren. Das Gedicht, it sends you into overdrive. Wahrnehmung: Frontallaufprall mit der Wirklichkeit. Gedichte aus 5 Semestern Sprachkunst.

Sandro Huber, *97 in Salzburg, studiert in Wien Sprachkunst und Philosophie. Schreibt Lyrik und Essays. 2017 Preisträger beim Treffen Junger Autoren, 2018 Mit-Hg. der JENNY, 2019 Teil der künstlerischen Leitung bei „Poesie & Politik. IO Jahre Institut für Sprachkunst“, 2020 Mit-Kurator der Literaturpassage im MQ. Veröffentlichungen in Zeitschriften, zuletzt in JENNY 7.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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