Lesung am 19. und 22. September

Lesung am Donnerstag 19. September

Schee hada grde

Dietmar Koshier, Harald Pesata & Roland Kadan

Sarkastische Einzeiler, Wortwitz aus Beruf & Alltag, biblische Gschichtln von dreien, die reden und schreiben wie der Schnabel gewachsen ist.

Roland Kadan:

Roland Kadan wurde 1961 in Wien geboren und wuchs in Wien-Währing auf. Er unterrichtet seit den 1980er-Jahren Latein und Evangelische Religion und ist daneben (als externer Lehrender) an der Universität Wien, in der Lehrer/innen-Fortbildung sowie als Autor tätig. 2008 erschien sein Latein-Liederbuch Cantare necesse est, 2017 Da David und sei Pantscherl. Altes Testament auf Wienerisch I. Er lebt in Wien-Hütteldorf.

Harald Pesata:

1966 in Wien geboren. Zahlreiche Tätigkeiten, wie: Zeitsoldat, Kellner, Koch, Bühnenarbeiter an der Wiener Staatsoper, Vertreter, Bauarbeiter, Berufskraftfahrer, Verkaufsfahrer, Schwertransport, Möbelpacker, Klavierträger, Gastronom, Event-Organisator, jetzt im Sicherheitsdienst und freier Schriftsteller. 2006 erste Lesung eigener Texte. Seitdem zahlreiche weitere Lesungen im gesamten deutschen Sprachraum bis zum heutigen Tage. Mundart und Dialekt sind ihm dabei ein besonderes Anliegen.

Dietmar Koschier:

1976 in NÖ geboren. Seit 10 Jahren in Wien wohnhaft. Scheut „richtige“ Arbeit wie der Teufel das Weihwasser. Deshalb als freier Schriftsteller Prosa, Lyrik und fallweise Dramatik.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 22. September

Immer ist alles beziehungsweise

Daniela Dangl

DANIELA DANGL (1974) verbringt eine 0815-Kindheit im Waldviertel, wo nie etwas passiert und trotzdem die Zeit vergeht. In ihren Texten wird die Vergangenheit abgeklopft und mit dem Heute in Verbindung gesetzt. In Rückblenden ist die Sprachlosigkeit der Figuren hörbar, die 80er-Jahre-Cornetto-Sommer erleben, Klarinette spielen oder mit zu kurzen Beinen Traktor fahren – alles immer mit den Marionettenfäden der katholischen Kirche im Genick. Nostalgie bleibt Schattierung, die Gegenwart stellt ihre eigenen Fragen: Worüber redet die Heimat und was verschweigt sie?
Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel (NÖ) geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, aufs Land heimgekehrt, um die beiden Söhne dort großwerden zu lassen.
Seit der Rückkehr in ihre Geburtsstadt unterrichtet sie an diversen Schulen, zuletzt an der HLW/FW in Horn. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem jüngeren Sohn lebt und schreibt sie in Waidhofen/Thaya, flieht jedoch tageweise nach Wien.
D. Dangl fokussiert in ihren Texten Beziehungen und zeigt das Schweigen der Heimat in Gegenwart und Vergangenheit.
Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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