Lesung am 2. Juni

Lesung am Sonntag 2. Juni

Mein Stockholm. Dein Syndrom

Katharina Goetze & Martin Peichl

Katharina Goetze und Martin Peichl präsentieren ihren gemeinsamen Text „Mein Stockholm. Dein Syndrom.“, eine Geschichte über eine (oder mehrere?) komplizierte Beziehung(en) und Heimatlosigkeit, der 2018 in der Anthologie „Unter fremden Himmeln“ erschienen ist.

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Katharina Goetze – Geboren 1984 in Dresden. Nach Stationen in England, Ägypten, Laos, seit 2015 im 2. Bezirk in Wien. Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Treffen junger Autoren, Lyrik in Fahrt und zeilen.lauf- Wettbewerb 2017. Finalistin des Open Mike 2018 und Longlist beim FM4-Wortlaut 2017. Prosaveröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Arbeitet derzeit an ihrem ersten Roman, dessen Arbeitstitel jeden Montag wechselt.

Martin Peichl wurde 1983 im Waldviertel geboren. Veranstalter der Lesereihe „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“. Verwendet Twitter als Notizbuch und schreibt Gedichte auf Bierdeckel. Sein erster Roman „Wie man Dinge repariert“, ein „sprachlich verspielter Strudel, in dem das Reparieren-Wollen und das Am-Reparieren-Scheitern immer neue Kreise ziehen“ (Thibaud Schremser) ist im Frühjahr 2019 in der Edition Atelier erschienen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 23. und 26. Mai

Am Donnerstag 23. Mai

da sind wir nicht im Anno, sondern imTschocherl zu Präsentation des neuen  Morgenschtean.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Tschocherl!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 26. Mai

DIE ZEITUNGSMACHER

Wolfgang E. Eigensinn & Stephan Tikatsch (Tiphan)

Beide Autoren, die an diesem Abend lesen, sind maßgeblich beteiligt an der Vielfalt österreichischer Literaturpublikationen.
Wolfgang E. EIGENSINN, Jahrgang 1964, veröffentlichte die Literaturzeitschrift „mensch & zeit“, war streckenweise Redakteur der „WIENZEILE“ und publizierte mit dem Fanzine „eigenzine“ eine begleitende Printausgabe zur gleichnamigen Okto-Sendung. Er brachte bei VIZAedit und der KI KLOPFZEICHEN je einen Kurzgeschichten-Band heraus und ist in zahlreichen Anthologien vertreten, zuletzt „AUSTRIAN BEAT“ und „10 JAHRE FARCE VIVENDI“, frönt aber nach wie vor dem Eigenverlag und literarischem Direktvertrieb.
Stephan TIKATSCH, geboren 1974, schreibt, malt, musiziert und veröffentlicht  regelmäßig Gedichtbände („weiter windig“, „altbausonnen“ & „von den halben sachen“) in Eigenregie. Seit 2017 ist er auch Herausgeber der Literaturzeitschrift „SYLTSE“, deren zweite Ausgabe trotz aller anfänglicher Schwierigkeiten vorliegt.
Beide werden einen Querschnitt aus ihrem literarischem Schaffen vortragen.

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 16. und 19. Mai

Lesung am Donnerstag 16. Mai

SarahBernhardt im Café Anno

Sarah Metzler & Bernhard Scheiblauer & Sigrid Horn

SarahBernhardt singen mehrstimmige Chansons und Lieder mit Ukulele und Harfe. Für gemütliche Wohnzimmer und Orte, wo man sich überhaupt noch Mühe macht, Tomaten zu werfen. Weit weg vom Heimatlied reden sie nach der Schrift – sie schreiben halt im Dialekt.
Sarah Metzler: Gesang, Harfe, Kazoo.
Bernhard Scheiblauer: Gesang, Ukulele, Banjo Ukulele, Küchengerät.
Sigrid Horn: Gesang.
Photokredit: Jana May
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Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 19. Mai

Ohnmachtsfantasien und Lieder für Tante Heli

Harald Sickha

Der beklemmenden Unzulänglichkeit der Wirklichkeit ist einfach nichts entgegenzusetzen. „Ohnmachtsfantasien und Lieder für Tante Heli“ ist ein mit Sicherheit aussichtsloser Versuch, sich mit den Dilemmas des Menschseins auseinanderzusetzen. Langes, sorgfältiges Nachdenken hilft sicher nicht, sinnentleerte Schlager vielleicht schon eher. Beides könnte aber zumindest unterhaltsam sein…

Text und Musik: Harald Sickha

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 9. und 12. Mai

Lesung am Donnerstag 9. Mai

LEO LUKAS LESEBUCH

Leo Lukas

Leo Lukas, geboren in Köflach, hat die österreichische Kabarettszene maßgeblich mitgeprägt, ist aber auch einer der meistgelesenen deutschsprachigen SF-Autoren („Perry Rhodan“). Zahlreiche Preise, darunter „Salzburger Stier“, Österreichischer Kabarettpreis „Karl“ und „Goldenes Buch“ (für „Jörgi, der Drachentöter“ mit Gerhard Haderer).

Bei uns präsentiert er das zum 60. Geburtstag erschienene „LEO LUKAS LESEBUCH“, mit besonderem Schwerpunkt auf seine Dialektlyrik, sowie folgenden Haiku:

 

stets grün umrandet

sind die münder der steirer

weil immer im öl

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 12. Mai

Wie man Dinge repariert – MEHRSTIMMIG

Martin Peichl

Martin Peichl stellt am 12. Mai seinen ersten Roman Wie man Dinge repariert (Edition Atelier 2019) im Café Anno vor. Zu diesem besonderen Anlass hat er als Unterstützung befreundete Autorinnen und Autoren eingeladen, die dem Publikum ihre Lieblingsstellen vorlesen.

Worum geht es in Wie man Dinge repariert? Was ist das für ein Buch?

Kommt drauf an, wen man fragt:

Wie man Dinge repariert ist ein Buch voll Sehnsucht und Leidenschaft, voll Poesie und Trennungsschmerz, voll Tiefgründigkeit und formaler Verspieltheit, voll Witz und Waldviertel, voll bitter-süßer Erinnerung und bissiger Gegenwartsanalyse, voll Verlust und mit diversen Getränken vorübergehend aufgefüllten Leerstellen…“ (Markus Köhle)

„Peichls Roman ist ein Sammelbecken an Beziehungen, die sich sperrstundentechnisch schon länger jenseits des dritten Reparaturseidls befinden und deren Hände nichtsdestotrotz zum Flaschenöffner greifen.“ (Katherina Braschel)

„Besonders glücklich ist der Protagonist mit seinem kaputten Leben nicht. Besonders erfolgreich beim Reparieren auch nicht. Und das macht den Roman so gut. Er entwickelt einen Sog, ähnlich dem Strudel der Enttäuschungen, aus dem der Protagonist nicht entkommt. Ein sprachlich verspielter Strudel, in dem das Reparieren-Wollen und das Am-Reparieren-Scheitern immer neue Kreise ziehen.“ (Thibaud Schremser)

„Martin Peichl ballert in seinem Debütroman Sätze raus, die inhaltlich und formal solche Perlen sind, dass ich sie mir gerne in Übergröße ausdrucken und als Wandtattoo übers Bett kleben würde…“ Lisa-Viktoria Niederberger)

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 2. und 5. Mai

Lesung am Donnerstag 2. Mai

Die Zunge getrocknet/De zungen getrocknet/Jezik posušen

Axel Karner

Als Gast: Simon Konttas (Übersetzungen ins Finnische)

(Axel Karner, Die Zunge getrocknet/Jezik posušen. Fünf Gedichte in vier Sprachen und eine Nulllinie. Zeichnungen von Wilhelm Dabringer. Slowenisch von Ivana Kampuš. Verlag Wieser, Klagenfurt/Celovec 2019)

im totenkleid liegt das land lautete der literarische Befund des gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Zustandes Kärntens. Eine beschränkende Realität, in der politische und kulturelle Unterdrückung in Form offener Gewalt oder subtiler Ausgrenzung zu Sprachlosigkeit und Bildverlust führten. In der gemeinsamen Arbeit verbinden der Lyriker Axel Karner und der bildende Künstler Wilhelm Dabringer Gedichte in der Mehrsprachigkeit Kärntens mit einer durchlaufenden Bildgeschichte. Es ist der klare Strich der Graphik, der die sprachlichen Grenzen überwindet, eine Verbindung herstellt zwischen den politischen Distanzen und die voneinander abgegrenzten emotionalen Räume verdichtet.
Die Zunge getrocknet / Jezik posušen
ist die Darstellung einer dem Untergang geweihten, hoffnungslosen seelischen Landschaft, in der durch die Entmenschlichung kreative Prozesse unmöglich werden.
Axel Karner:
Geboren 1955 in Zlan, Kärnten, lebt als Autor in Wien. Bei Wieser: Die Stacheln des Rosenkranzes. Lissabonner Gedichte (2007), Chanson Grillée. Gedichte illustriert von Anne Seifert (2010), Der rosarote Balkon (2012), Der weiße Zorn. Ein Gedicht (2015).

Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 5. Mai

Ein Ohrenschmaus von David Tritscher

David Tritscher

David Tritscher wurde 1999 geboren.

Er lebt in Wien und besucht die IFIT Schule.

Mit 10% Sehrest kommt David im Alltag auch sehr gut ohne Hilfsmittel zurecht. Sein größtes Hobby ist das Schreiben. In seinen Texten geht  es um die verschieden Fragen des Lebens, um die Umwelt usw. – Themen, die ihn tagtäglich beschäftigen.

Mit seinem Text „Gefangen Gedanken“ hat er 2017einen der 3 Hauptpreise beim Literaturpreis Ohrenschmaus gewonnen.

Der Literaturpreis Ohrenschmaus prämiert und veröffentlicht Literatur geschrieben von Menschen mit Lernbehinderung und Schreibtalent. Eine prominente Jury rund um Felix Mitterer wählt die besten Texte aus. Der mit je € 1.000,- dotierte Literaturpreis wird jährlich an drei AutorInnen vergeben. Die ausgezeichneten Texte überzeugen ausschließlich durch ihre Qualität.

Gleichzeitig lässt die Literatur Lesende, die selten bis gar nie mit Menschen mit Behinderung in Berührung kommen, in eine ihnen noch unbekannte Welt blicken.

Durch die literarische Herangehensweise an das Thema Inklusion werden kontinuierlich Berührungsängste abgebaut. Der Literaturpreis wurde 2007 von Franz-Joseph Huainigg gegründet.

 

Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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