Lesung am 28. Februar und 3. März

Lesung am Donnerstag 28. Februar

Ö, von Z bis A

Tizian Rupp

Googelt man „Österreich Di“, so wird einem die digitale Vignette vor dem Dialekt vorgeschlagen. Tizian hat keine Pickerl, deswegen geht er halt auf den Grund seiner schriftlichen mündlichen Art. Von Z bis A, so rückwärtsgewandt wie nur geht. Friedhofsordnung von Ybbs an der Donau: ja, haben wir. Kärntnerische Gebirge ohne Straßennamen: maybe. Gschichtldrucker T. klammert sich daran fest, dass im Burgenland „bochn“ und „bockn“ die Grenze zwischen zwei Dörfern beschreiben.

Kurzbio: Tizian Natale Rupp studierte vieles (erfolglos), jetzt Philosophie und Sprachkunst (brotlos), veröffentlicht sich manchmal, aber zum Dialekt bin ich eigentlich durch meinen Großvater gekommen (Burgenland), dann doch irgendwie was Wienerisches aufgeschnappt, WILL IT BLEND, find it out. Dialekt geht sich laut Tizian dort aus, wo er sich nicht auf sich selbst draufsetzt. H.C. Artmann beschrieb Tizian unwissentlich einma sol: „heit bin e ned munta wuan
und i schlof
und i schlof
und i schlof“

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 3. März

Streunende Mischung

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Bei den beiden Altspatzen Dieter Berdel (Jg. 1939) und Ingomar Kmentt (Jg. 1945) hat sich im Laufe von Jahrzehnten eine Mischung herumstreunender Texte und Musikstücke angesammelt. Diese sollen nun zu Gehör gebracht werden. Wer beim Lauschen in die Fußangeln der Sprache und in die Sinnfallen des Nonsens tappt oder sich im doppelten Boden der Parodie verfängt, darf lachen. Auch und vor allem über sich selbst.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 21. und 24. Februar

Lesung am Donnerstag 21. Februar

lauwarm

Anna Stiegler

anna stiegler wurde vor kurzem für eine kärntnerin gehalten, es ist also an der zeit, diese fehlvorstellung zu korrigieren. es könnte außerdem ein jubiläum sein: die zehnte lesung im anno? aber niemand hat mitgezählt.

die offiziell anerkannte tiefste temperatur in einem bewohnten gebiet beträgt -67,8 grad, gefühlt ist es in österreich derzeit um einiges kälter. eine gelegenheit zum aufwärmen gibt es im anno. es wird ein abend zwischen besinnung und megaphon, zwischen jogginghose und zu enger jeans, zwischen romantik und murenabgang, zwischen oaschicht und genoss_innen, zwischen vertrockneten wiesen und kaltem wasser, zwischen verdrängen und mittn in de goschn.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 24. Februar

Randnotizen

Karin Gayer

Karin Gayer hat als Schülerin in den post-punkigen 1980ern zu schreiben begonnen und lässt sich manchmal immer noch von undergroundiger Musik „von damals“ inspirieren. Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht sie ihre Texte in Literaturzeitschriften, in Anthologien sowie im Rundfunk und hält regelmäßig Lesungen.

Ihre Figuren sind Außenseiter/innen, Zartbesaitete und Freiheitsliebende, die lieber beobachten als sich mitten ins Gewühl zu werfen. Ihre Themen kreisen um Selbst- und Fremderkenntnis zwischen Melancholie und subtiler Ironie.

Neben Lyrik und kurzen Prosatexten wird die Autorin Auszüge aus ihrem Manuskript „Separation“ lesen. Der Erzählband erscheint im März 2019 im Wiener Arovell Verlag und ist ihr 4. Buch.

www.karin-gayer.blogspot.com

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 14. und 17. Februar

Lesung am Donnerstag 14. Februar

LYRIK & PROSA IN BAROCKER SPRACHE

Robert Eder

Es ist mir eine große Freude, Sie hiermit zu der folgenden Veranstaltung einzuladen:

Am 14. Februar 2019 lese ich um 20 Uhr im Café Anno, Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien.

Der Auftritt findet im Rahmen der Lesereihe „ADIDO – Anno Dialekt Donnerstag“ statt.

Das Thema Dialekt werde ich diesmal mit LYRIK & PROSA IN BAROCKER SPRACHE interpretieren.

Wie viele von Ihnen wissen, schreibe ich seit Jahren kontinuierlich Texte in jener,

etwa an Abraham a Sancta Clara angelehnten, Sprachform, welche – durchaus vital – nach wie vor unsere

Dialekte bereichert!

Begeben Sie sich also mit mir auf eine spannende, vergnügliche und poetische

Zeitreise im Café (nomen est omen) Anno!

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 17. Februar

F L E I S C H W A D E

Theresa Luise Gindlstrasser

Claudia Tondl, Anna Morawetz, Patrick Rothkegel und Theresa Luise Gindlstrasser lesen dramatisch: FLEISCHWADE. Da geht es um Tod.

FLEISCHWADE ist ein theatertext. entstanden bei forum text von unit. es ist eine versuchsanordnung zum umgang mit löchern. wenn der tod ein loch ist und etwas fehlt

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 7. und 10. Februar

Lesung am Donnerstag 7. Februar

Es darf auch einmal ein bisserl mehr sein!

Fanny Famos & Papafaja

Fanny Famos ist eine Wiener Poetry Slammerin und Veranstalterin. Sie steht seit sechs Jahren auf der Slambühne und probiert sich seit zwei Jahren gemeinsam mit ihren Bandkollegen, Martin und Jakob, an neuen Musikstilen aus.
,,Dialekt“, sagt sie, steht ihr aber am Besten ,,weil man da so reden kann, wie einem die Goschn‘ gwachsn‘ is!“

Papafaja ist ein Generationen überschreitendes Kollektiv, das jiddische Volksmusik und selbst geschriebenen Dialektlieder zum Besten gibt.

Gemeinsam machen sie den Abend zu einem famosen Erlebnis!

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 10. Februar

Mein erstes Mal

Lea Kerschhaggl

Lea is an extroverted introvert.
Und ganz nebenbei hat sie auch mal angefangen, Texte zu schreiben. Mal auf Englisch, mal auf Deutsch — Hauptsache traurig.
In ihren Texten erzählt Lea die Geschichten von Personen in sozialen Randgruppen. Personen, die an verschiedenen psychischen Erkrankungen leiden. Personen, deren Stimme oft zu leise ist um gehört zu werden.

Leas Gedichte verführen in ihre Gedankenwelt. Sie nehmen dein Herz, füllen es
fast ganz mit Gefühlen, und geben es mit dem letzten Wort mit einem Lächeln
wieder zurück. Es bleibt dann noch genau der Platz übrig den es braucht, um
eigene Emotionen beizumengen, sodass dann ein schönes Gemisch aus neu und alt
entsteht, meistens mit einer Prise aus neuen Erkenntnissen.

Leute sagen, dass die Texte sie berühren, zum Nachdenken bringen oder betroffen machen. Andere sagen, die Texte sind schön.
Lea würde sich freuen, wenn ihr kommt und euch selbst ein Bild macht.

Lea ist ein bisschen nervös.
Und Lea freut sich auf ihr erstes Mal — mit euch

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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