Lesung am 24. und 27. Jänner

Lesung am Donnerstag 24. Jänner

Arschkrapfen Episode IV: a phantom anus

Elias Hirschl & Benjamin Schmalhart

Der Beginn der scheiß Prequel Trilogie!

Sie haben gemeinsam Raum und Zeit zerfickt, sind dem Tod mehrmals von der Schippe gesprungen und eigentlich wurde schon alles gesagt, trotzdem sind die Arschkrapfen zurück! Und fast so feist wie früher!

Wels, 1934: In einer schwindligen Bar trifft Benedict McSchmalhart auf den frisurdefizitären Ephraim Hirschlowicz. Werden die beiden das Mysterium um die „Arschkrapfen-Prophezeiungen“ lösen können, oder finden sie in einer Stadt ihr Ende, die 50% so tödlich ist, wie das heutige Wels? Also immer noch ziemlich tödlich? Finden Sie es heraus!

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 27. Jänner

Bis ans Ende

Barbara Rieger

Barbara Rieger liest aus ihrem Debütroman „Bis ans Ende, Marie“ (Kremayr & Scheriau 2018), wahrscheinlich das Ende.

Zum Buch: Sie lernt Marie in einer Bar kennen. Sofort entwickelt sich eine innige Freundschaft. Marie ist alles, was sie nicht ist: attraktiv und beliebt, dominant und extrovertiert. Und sie überschreitet gerne Grenzen. Marie ist immer an ihrer Seite und so nahe wie niemand sonst, manchmal zu nahe, zu fordernd, zu bestimmend und verletzend, dennoch die Einzige, die sie versteht. Die Mutter ist hysterisch, der Vater hat stets das passende Medikament parat und ihr Schwarm und Studienkollege Dominik schenkt ihr keine Beachtung – also bleibt nur Marie. Was wie eine gewöhnliche Freundschaft beginnt, wird allmählich zu einem Vexierspiel. Die Begegnungen mit Marie werden merkwürdiger, die Erinnerungen bruchstückhafter, als würde etwas nicht stimmen, eine Art Störbild, das sich über die Realität legt. Wie im Tanz führt Barbara Rieger ihre zwei Figuren durch den Roman, mal verschmelzen sie miteinander, mal werden sie durchgeschüttelt, immer aber bleiben sie im Takt der Sprache.

„Ich schiebe sie zur Seite, sie lacht laut und vibriert in meinem Bett, vibriert wie ein Wecker, mein Wecker, ich schalte den Wecker aus, blonde Haare stecken in meinem Hals, ich huste, würge. Bevor ich ersticke, wache ich auf.“

Mehr zum Buch: http://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/bis-ans-ende-marie/

Zur Autorin: Barbara Rieger, geboren 1982 in Graz, lebt als Autorin und Schreibpädagogin in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Leitung des Lehrgangs Schreibpädagogik am Berufsverband Österreichischer SchreibpädagogInnen (BÖS). Mit Alain Barbero Herausgeberin des Literatur- und Fotoblogs „cafe.entropy.at“, aus dem das Buch „Melange der Poesie – Wiener Kaffeehausmomente in Schwarzweiß“ (Kremayr & Scheriau 2017) hervorging. Im Herbst 2019 erscheint das Folgeprojekt „Kinder der Poesie – Österreichische AutorInnen in Schwarzweiß“ bei Kremayr & Scheriau.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 17. und 20. Jänner

Lesung am Donnerstag 17. Jänner

eigentlich eh süß

Wienerzucker

wienerzucker schreibt seit gut einem Jahr Lieder über die Stadt in der er lebt, das Leben das er dort führt, die Leute die er dort trifft und alles was das so mit ihm macht. Ohne langes verstecken hinter Metaphern oder Schachtelsätzen und ohne Angst vor potenziellen Markenrechtsklagen gewisser hiesiger Süßwarenhersteller kommen diese Geschichten vor allem direkt und ehrlich. So besingt er frische, alte, erwiderte, unerwiderte und freundschaftliche Liebe als auch das Leben in WG’s, das nicht feiern gehen und eine eventuelle, wohl gegenseitige, Abneigung diversen Institutionen dieses Landes gegenüber.

Unterlegt werden diese Geschichten mit seiner Gitarre unter gelegentlicher Unterstützung einer Trompete oder Geige. Ob das Ganze dann Folk, Austro-Pop oder einfach Liedermacherei ist bleibt vorerst offen.

Kurz: ein Abend voller Geschichten die alle nicht so ganz ohne Melancholie, Zweifel und Zynismus auskommen wollen. Trotzdem, oder gerade deswegen, wird vorbeikommen empfohlen. Er würd sich freuen.

Vorgeschmack:
https://www.youtube.com/watch?v=y2L-NB3qYbQ
https://www.youtube.com/watch?v=sIrJ_kRuNwY
https://www.youtube.com/watch?v=vL1Usw_R_yg

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 20. Jänner

𝓔𝓼 𝔀ä𝓻𝓮 𝓵𝓾𝓼𝓽𝓲𝓰, 𝔀𝓮𝓷𝓷 𝓮𝓼 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓼𝓸 𝓽𝓻𝓪𝓾𝓻𝓲𝓰 𝔀ä𝓻𝓮.

378 (Lena Hödl)

378, eigentlich Lena Johanna Hödl, 1996 als jüngste von vier Töchtern geboren und aufgewachsen in einem Dorf in der Steiermark in einem sehr großen, sehr stillen und sehr sauberen Haus gleich neben dem Friedhof, unter strenger Aufsicht von Gottvater und Vatergott, fing mit 15 mit Poetry Slam an (damals noch Emo-Texte) und macht es immer noch wahnsinnig gerne (jetzt Emo- und Sex-Texte). Nach jahrelangem konsequentem Versagen bei dem Versuch, was Anständiges zu machen, studiert sie jetzt Schauspiel und hustlet sich eben so durchs Leben. Sie schreibt hauptsächlich, um ihr unmenschlich starkes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu sublimieren, mal ein bisschen Liebe abzustauben und außerdem nicht vollkommen wahnsinnig zu werden, aber das funktioniert nicht so gut. 378 ist oft sehr glücklich. Und sehr traurig. Dazwischen gibt es eigentlich nicht viel, und genau darum geht es. Um Feminismus und Ficken, um Liebe und Laster, um Depression und Daddy Issues und Messiaskomplexe und die Schönheit des Scheiterns und dass im Endeffekt eigentlich alles schon verdammt lustig ist. Es gibt Leute, die sagen, 378 sei Punk. 378 sagt, das wäre nicht fair dem Punk gegenüber.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 10. und 13. Jänner

Lesung am Donnerstag 10. Jänner

„Ois im Einglaungg, bei uns dahaam“

Andi Plammer präsentiert Texte von Robert Anders

mit dem „Wood Harmony Trio

Egal ob in den eigenen vier Wänden, in unserem schönen Österreich, auf unserem Kontinent, auf der ganzen Welt – ja sogar bei uns im Himmel und der Hölle – überall ist alles paletti, alles bestens, alles happy Peppi. Wir Menschen sind mit uns und dem Rest der Welt im besten Einverständnis! Alles ist im Einklang! Soweit die Theorie….

Wenn man aber hinter die Wohnzimmertüren von Herrn und Frau Österreicher und vor allem unter deren Tischtücher schaut, kommen bereits erste Zweifel an dieser These auf. Und bei genauerem Hinsehen ist die Besteigung des Himalayas ein Nachmittagsspaziergang im Vergleich zur Erklimmung unseres globalen Müllberges.

Da kommen berechtigte Zweifel daran auf, ob wirklich „Ois im Einglongg“ ist, bei uns dahaam….Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.com/termine/

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 13. Jänner

„Die Weißen“

Luis Stabauer & Reinhart Sellner

Buchpräsentation mit Lesung und Liedern

Nach der Ermordung seiner Eltern durch die Austrofaschisten wird der elfjährige Ernst von der Familie Patosek aufgenommen. Er wird Teil der von Toni Patosek geleiteten Wiener Widerstandsgruppe „Die Weißen“ und zum Vertrauten der kleinen Franzi Patosek. Als die Gruppe auffliegt und ein Großteil der Mitglieder hingerichtet wird, verliert Ernst auch seine neue Familie. 1944, in der Klinik „Am Spiegelgrund“, entkommt er nur knapp dem berüchtigten NS-Arzt Heinrich Gross und damit seinem sicheren Tod. Der Erzählbogen spannt sich, ausgehend von Österreich, und in Sequenzen auch über die europäische Geschichte, von 1934 bis in die Gegenwart.

„Stabauer bettet seinen politischen Roman und die Personen, die diesen prägen, in die konfliktreiche Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ein. Ein spannendes und berührendes Buch.“ Emmerich Tálos, Politikwissenschaftler

„Am Beispiel einer Wiener Familie lässt Luis Stabauer Ereignisse und Verbrechen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt lebendig werden. Er hat mit diesem Buch ein Denkmal gegen das Vergessen dieser Zeit geschaffen.“ Nikolaus Habjan, Regisseur und Puppenspieler

Historischer Hintergrund: Der von den Nazis geköpfte Franz Plotnareks und Grete Plotnarek liegen im Roman hinter Vater (Toni) und Tochter (Franzi). Die weitere Hauptperson (Ernst) wird von der Geschichte Friedrich Zawrels getragen. Franz Plotnarek hat in Ottakring eine Widerstandsgruppe geleitet, die dem Roman „Die Weißen“ den Namen gab. Der NS Arzt Heinrich Gross und die „Euthanasie“ am Spiegelgrund sind ein zentrales Thema im Roman.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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