Lesung am 25. November

Die Lesung am 22. November findet nicht bei uns statt, sondern es gibt ein Fremdgehtipp von uns: Die Literaturzeitschrift Morgenschtean präsentiert ihre neue Ausgabe im Tschocherl!

Die Österreichischen DialektautorInnen laden herzlich zur MORGENSCHTEAN-Präsentation U 58-59 anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Ö.D.A.

Es lesen: Manfred Chobot & Axel Karner lesen Bernhard C. Bünker, Richard Weihs, Katharina Schöch

Musik: PONO und die LIABM LEIT

Moderation: El Awadalla


Lesung am Sonntag 25. November

DUM 88 - COVER.jpg

An diesem Sonntag wird das neue DUM in der 88sten Ausgabe mit dem Thema „Nacht“ präsentiert.

Es lesen: Daniela Dangl, Markus Grundtner, Manuela Kurt, Martin Peichl, Hanna Reiner, Christian Schwetz, Julian Stockinger und Eva Maria Wagner

Wir freuen uns auf einen schönen Jahresabschluss für Das ultimative Magazin.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 15. und 18. November

Lesung am Donnerstag 15. November

klane Schåcht’ln voi Xång und Musi und G’schicht’ln aufg’schnürt von Mischmas

Mischmas (Ingrid Jantzen & Richard Matula)

ER „waaß ned wiara haaßt“ bis SIE ihm vorschlägt, dann „misch’ma ’s“ und gleich drauf „misch‘ ma ’s no amål“.
Also tat sich das „Solo für Zwei“ zusammen um fortan sein Publikum ein paar Jahre lang in „Litera-dur und moll“
„geschüttelt und gerührt“ zu haben bis es Zeit wurde für „das Neue – die alten“.(aktuelles Programm, demnächst, am 23.11.2018, 20h im „Rampenlicht Theater“)
Zwischendurch finden Ingrid Jantzen, die Kabarettistin und Schriftstellerin, und Richard Matula, der Gitarrist und Sänger, immer wieder Zeit und Muße um „klane Schåcht’ln“ mit allerlei Schmankerln auf zuschnüren…
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                     Lebensläufchen
Ingrid Jantzen, Baujahr 1951, zahlreiche Schultheater-Auftritte in Männer-Rollen (wegen tiefer Stimme).
Schreibt seit 1998 diverse Musikcabarets mit ihrem kongenialen mehr als nur Begleiter Richard Matula.
Ab 2002 „auf allgemeinen Wunsch eines einzelnen Herren“ – Rolf Schwendter – jedes Jahr eine Kurzgeschichte für die Poet night des Ersten Wiener Lesetheaters.
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Richard Matula, Baujahr 1949, Studium der Konzert- und Jazzgitarre.
Ensembletätigkeit: Barock, Blues, Jazz.
Ab 1991 Zusammenarbeit mit Schriftstellern und Kabarettisten.
Seit 1998 diverse Musikcabarets mit kongenialer mehr als nur Texterin Ingrid Jantzen als ihr Komponist, Arrangeur, Sänger und – last not least – Gitarrist.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

basis_kulur_wien


Lesung am Sonntag 18. November

Er war ein Bozner und lebte in der großen Stadt

Manuel Lavoriero

„Leute, die mich gut kennen, meinen, ich wirke recht schüchtern, zurückhaltend, aber „eh ganz nett“. Am liebsten würd ich dann einfach schreien: „GEH FICKTS EUCH DOCH, DES STIMMT JO NET!“

In mir schlummert ein lautmauliges Tier, ein südländisches Biest, das mit seinen halb-italienischen Händen herumfuchtelt als wäre es aufn 35μg-LSD-Trip im Wiener Prater, das nur darauf wartet, auf Zeilen Seiten losgelassen zu werden, um die Zuhörer so zu verwirren, dass sie sich fragen: „Wer verdammt nochmal ist dieser Mann?“

Genau das frage ich mich auch. Wer ich bin und was denn falsch mit mir gelaufen ist. Aber dann erinnere ich mich wieder daran, dass es mir jo Wurscht ist, und meine Eltern doch stolz auf mich sein sollen. Denn immerhin habe ich es zu einer Lesung in einem Wiener Café geschafft. Juhu, ich höre schon die Chöre in meinem Hinterkopf, wie sie mir zujubeln: „Manu! Manu! Manu!“

Jetzt hört schon auf! Haha, ja ich komme doch nur aus einer ganz normalen Ghetto-Mittelschichtfamilie. Die Rapperkarriere war mir auferlegt, zio cane noamol!

Und ja, ich bin ein Provokationsfetischist. Es ist draußen. Solange ich mich hinter den schützenden Wänden der Literatur und der Satire verbergen kann, dann – und nur dann – lasse ich los. Auf die Politik, auf die Gesellschaft, die reichen Puderzieher, die armen Proleten, aber vor allem auf das meiner Meinung nach größte Arschloch da draußen: mich selbst.

Ich war nie gut in Beziehungen. Ich gab nie und nahm nie. Ich tat immer nur so als würde es mich interessieren und seit jeher bin ich gefangen in einem nimmer endenden Kreis von „Isch mir jo Wurscht“. Ich mutier zum Prachtexemplar des Wieners – sehr zum Missfallen meiner Bekannten in Südtirol – sehr zum Wohlgefallen meiner selbst. Muahaha: „Mutter, sieh doch was aus mir geworden ist!“

Das leere Großstadtleben ist das, wonach sich mein leeres Herz schon immer gesehnt hat. Und deshalb schreibe ich auch darüber. Über die scheiß Bim, über die scheiß U-Bahn, über die scheiß Anwesenheitspflicht an der FH, über das scheiß Preis-Leistungsverhältnis der Jägermeister-Shots im U4, über die scheiß betrunkenen Nächte allein im Nighliner, über die scheiß Kotze am Straßenrand, über die scheiß Scheiße am scheiß Tag nach dem scheiß Gesaufe.

Ich schreibe vorm Abgrund über dem Abgrund, wie ich den Abgrund hasse und gleichzeitig liebe. Willkommen in meiner neuen Welt. Willkommen in Mein Wien.“

Manuel Lavoriero,

geboren 1996 in Bozen, ist zweifacher Südtiroler

Morgenstern Landesmeister im Poetry Slam. Er trägt Texte in Südtirol und Österreich vor, moderiert Poetry-Slam-Veranstaltungen und ist seit einigen Jahren fixer Bestandteil der Südtiroler Slam-Szene. 2015 nahm er an den österreichischen U-20-Poetry-Slam-Meisterschaften teil, 2016 und 2017 nahm er an den österreichischen, und 2017 an den italienischen Poetry-Slam-Meisterschaften teil. Lavoriero ist in Wien als Journalist für diverse Medien tätig. Er studiert Journalismus und Medienmanagement an der FHWien. Seit seinem elften Lebensjahr spielt Lavoriero Klavier und Keyboard. Er hat u.a. die Filmmusik für verschiedene Werbespots und Kurzfilme komponiert.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 8. und 11. November

Lesung am Donnerstag 8. November

Baama zööhn

Katherina Braschel

Monche Baama san Zniachtl und monche san a bissl wia da Opa. Ondre Baama san a Diskussionsgrundlog und wonn i an Gitzi kriag, donn sogst bessa nix von am Baumhaus. Es geht um Lebakaas vorm Friedhof essn und ums U-Bohn foahrn. Weils immer irgndwonn ums U-Bohn foahrn geht. Es geht drum, wos ondre Leid sogn und warum des aana a Zoih is, die aufheart und des ondre ned. Und es geht um Spreenöökn und darum, dass de wenigstn Leid wissn, dass de beim Penny die scheenstn san und die scheenstn bleim, ah wonn ma söba imma nua zum Blumengschäft auf da ondan Stroßnseitn geht, wo da Elvis an da Wond hängt.
1992 in Salzburg geboren und aufgewachsen, lebt und schreibt Katherina Braschel seit 2011 in Wien. Nach fünf intensiven Jahren feministischem Theaterkollektiv, einem Bachelor-Titel, einem Ö1-Interview zu Dialektgedichten und einem Langfilm (EBENDA, 2014) hat sie jetzt eine Masterarbeit über feministische Pornografie und ein bisschen mehr ganz hinten im Gefrierfach.
Seit 2015 ist Katherina Braschel Redaktionsmitglied des Literaturmagazins &radieschen, in dem sie auch die Kolumne Textgeflüster bespielt und seit 2016 ist sie Mitveranstalterin des AnnoLiteraturSonntags. 2018 gewann sie den Literaturwettbewerb Wir lesen uns die Münder wund, sowie den Lyrik-Sonderpreis im Rahmen des Erostepost-Literaturpreises. Zudem findet man sie mit ihrem Text solangehierunterwegsgewesen auf der Shortlist des fm4-Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerbs 2018.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 11. November

GRAUKO

Grauko hat sich für seine Lesung am 11.11.2018 den 11.11.1918 als historisches Datum zum Anreiz für seine Texte genommen. Dieser gilt mit der Unterzeichnung des ersten Waffenstillstands zwischen dem Deutschen Reich und den Westmächten als „Ende des 1. Weltkriegs“. Von dieser Tatsache ausgehend haben wir uns zu Texten rund um das Thema „Krieg“ in all seinen Facetten inspirieren lassen.

Lesen werden: Isolde Bermann, Margarita Kinstner, Maria Edlesbrunner, Veronika Unger, Thomas Wollinger und Peter Heissenberger.

www.grauko.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt