Lesung am 25. und 28. Oktober

Lesung am Donnerstag 25. Oktober

„Eine Werkschau, quasi“

Lisa-Viktoria Niederberger

lisa-viktoria niederberger_copyright jasmin walterLisa-Viktoria Niederberger wurde 1988 in Linz geboren, hat sich nach der Matura nach Salzburg gewagt um dort neben dem Studieren, dem Verkauf von Büchern und Spirtuosen, einem bisschen Journalismus und viel Literaturbetrieb vor allem in einem zu versuchen: dem Schreiben. 2014 brachte sie den Lektor vom Mosaik mit ihrem Text „Eischlafen“ zum Verzweifeln. Dabei handelte es sich nämlich um einen Kurzprosatext der komplett in ihrer eigenartigen Mischung aus Mühlviertler und Salzburger Dialekt verfasst ist. Erschienen ist er trotzdem. Seitdem auch Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien, zuletzt das Kurzprosadebut „Misteln“ im März 2018 in der edition.mosaik. Hochdeutsch zwar, aber noch immer nahe am gesprochenen Wort, am Leser und vor allem, an sich selbst.

Im Anno liest sie altes und neues, längst verdrängtes und druckfrisches, im Dialekt und auch nicht. Eine Werkschau, quasi. Vielleicht sogar ein Best-Of Niederberger.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 28. Oktober

UND AM ENDE STEHLEN WIR ZITRONEN

Eva Lugbauer

„Welches Gefühl?“, fragte Martin.
Wie nun wieder das Gefühl beschreiben? „Ich weiß nur“, sagte ich zu Martin, „dass ich danach dachte, wenn ich jetzt gestorben wäre, wäre es mir egal gewesen.“ So ist das also, dachte ich. Sich auflösen im schönsten Augenblick.

Wild sein! Verrucht sein! Frei sein! Zumindest im Traum fliegen können. Aber nein: Nicht einmal im Traum gelingt das Fliegen. Isa Erlinger fühlt sich gehemmt, gefangen und viel zu anständig. Doch steckt auch eine andere in ihr? In der Rolle der unbändigen Lou lügt sie sich zwischen berauschendem Hochgefühl und seelischer Düsternis durch die Nächte und gibt sich endlich ihrer Sehnsucht hin. Sich auflösen im schönsten Augenblick – und leben mit der Angst, den Boden zu verlieren.

„Schöne Sätze“ konstatiert Peter Pisa vom Kurier dem Debütroman der Niederösterreicherin Eva Lugbauer. „Vom Eingangszitat bis zum Epilog durchkomponiert“, schreibt Sabine Schuster vom Literaturhaus Wien. „Was nachhaltig im Kopf bleibt, sind Sprachklang und Musik. Der Text ist voller Vitalität, laut, unterlegt mit wummerden Bässen und den rauhen Stimmen von Amy Winehouse und Gianna Nannini… Von dieser Autorin wird man sicher noch hören.“

Eva Lugbauer, geboren 1985, lebt in Wien und Niederösterreich. Studium der Germanistik an der Universität Wien. Veröffentlicht seit 2009 Kurzgeschichten in unterschiedlichen Literaturzeitschriften. Unter den zehn Finalisten beim FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut 2015. Ihr Debütroman „Und am Ende stehlen wir Zitronen“ erschien 2018 im Verlag Wortreich.

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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