Lesung am 4. und 7. Oktober

Lesung am Donnerstag 4. Oktober

Vom Spaziangeh, vom Haamkumman und von´d Baumwoidaaschln

Das Literarische Duett, Musik: Johannes Hainzl an der Drehleier

Warum man am Strand nie einsam ist, warum 8 Personen (k)einen Tisch bestellen, was sich Specht & Hammerl zu sagen haben,  was eine Kuchluhr und ein Aquarium gemein haben, was für den Erwerb von Baumwoidaaschln spricht und  was Jesus nach seiner Auferstehung wirklich getan hat…

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!



Lesung am Sonntag 7. Oktober

Trapez liest im Kreis

literaturverein trapez

Wachsen! Wir alle wollen wachsen!
Mit Hammer, Bolzen und Gießkanne bearbeiten wir Füße und Knochen.
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Wir lesen im Kreis – gegen den Kreis.
Von Dingen, Erlebnissen und Gefühlen, die immer wieder aus unseren eigene Schatten steigen um uns zu begrüßen, uns zurückzuhalten, oder sogar zu bestärken.
Wir lesen für uns, von alten rauen Rundungen.
Wir lesen gemein-(ein)sam, von neuen zackigen Buchstaben.
Wachsen! Wir alle wollen wachen!
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Moment…

Trapez ist:
1. Die Bereitschaf zur Gefahr
2. Die Totalität des Auftritts
3. Die Unverortbarkeit während des Sprunges
Der literaturverein trapez besteht informell schon seit einige Jahren. Seit diesem Jahr sind wir ein eingetragener Verein. Wir schreiben gemeinsam, organisieren Schreib-Retreats, publizieren Sammelbände und treiben uns gegenseitig an. Wenn wir lesen, ist das ein Drahtseilakt – oder Trapezkunst.

Charlotte Zerz

1991 in Wien geboren, 2018 Lehramtsstudium abgeschlossen, arbeitet als Unterrichtspraktikantin. Sie hat sich nach Angaben ihrer Eltern schief entwickelt. Inkompatibel mit mathematischen Herangehensweisen und geprägt von der schillernden Theaterwelt ihrer Eltern schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte im Alter von neun Jahren. Sie möchte, dass es andere in der Schule besser haben als sie und ist daher Lehrerin geworden. Sie lacht gerne. Vor allem über sich selbst. Im Übrigen wartet sie immer noch auf ihren Brief aus Hogwarts.

Georg-Maximilian Halbgebauer

1990 in Wien geboren, verbrachte seine Schulzeit in Niederösterreich und Salzburg; Er studierte Geschichte und Philosophie in Wien. Von Beruf war er schon Archivar, Fechtlehrer, Unternehmensberater, Immobilien-Fuzzi und Fahrradkurier. Erste lyrische Gehversuche unternahm er knapp nach dem ersten Wort. Als Jugendlicher machte er Rap – im Studio und auf der Bühne. Irgendwann hatte er aber von der Szene genug, und kehrte wieder zur Lyrik zurück. Neben Gedichten und experimentellen Texten schreibt
Halbgebauer Kurzgeschichten, Essays, Witze und Einkaufslisten. Sein Werk zeichnet sich durch Vielseitigkeit, gedankliche Tiefe und einen kritischen Blick auf die Welt aus. Momentan lebt und arbeitet er in einem Schloss im Burgenland.

Magdalena Mittermüller

Sie wächst in Oberösterreich zwischen Paarhufern und Heu auf. In den Wäldern der Eltern phantasiert sie erste Geschichten. Während eines Auslandsaufenthaltes in Spanien fängt sie an, weitere Geschichten zu verschriftlichen. Bei jener Reise hat sie auch die Heimat gefunden: überall dort, wo es Musik, Bücher und Gazpacho gibt. Heute ist sie zwischen Hochhäusern, übermäßigem Kulturangebot und der Unibibliothek zu finden. Auf die Frage, was sie dort mache, entgegnet sie, sie studiere das Leben. Bei einer genaueren Fragestellung gibt sie zu, dass sie nebenberuflich Geschichte studiert. Ihre oberösterreichische Herkunft lässt sich nicht verleugnen, selbst wenn sie es versuchen würde, schleichen sich doch in ihren alltäglichen Sprachgebrauch Wörter wie „hiando“ und „Kàrhhl“. Genau dort ist sie auch zu finden, wenn sie ihr Handy „verlegt“ und nicht zu erreichen ist.

Jennifer Linda Gross

lebt seit 1993 als Extremträumerin in Wien und arbeitet derzeit als Schauspielerin, sowie als Gruppen und Übungsleiterin im Bereich der Theater- und Freizeitpädagogik. Ihre paritätische Bühnenreifeprüfung absolvierte sie 2016. Gemeinsam mit anderen KollegInnen durfte sie im selben Jahr eine Geschichte von und mit jungen MigrantInnen im Schatten verflechten und auf die Bühne bringen. Nebenbei besucht sie Fortbildungen in den Bereichen Bewegung und Kommunikation und lässt hin und wieder Riesenseifenblasen auf Straßenfesten steigen. Langsam versucht sie ihre Lyrischen Fühler auch in die Bühnenwelt auszustrecken. Schreiben begann für sie als eine kindliche Suche nach Geschichten und ist nun das Verbinden von Zeichen, Zufällen und Zauber im Alltag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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