Lesung am 18. und 21. Oktober

Lesung am Donnerstag 18. Oktober

„ois nur no in bleame messen“

Anna-Lena Obermoser

Anna-Lena Obermoser steht seit bald 8 Jahren auf Slam-Bühnen und schon viel länger davor AUFN BODN MIT ZWOA KNIAWOACHZACHE HAXN UND DE PAPPN
OIWEI WEIT OFFN ZAN GOSCHAT SEI!

Nocheinmal:
Anna-Lena Obermoser ist Slam-Poetin. Teil der 1. Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“, dem Künstler_innen – Duo „DODA“, im Team und intim (mit) der Slam City Graz; dort nennt man sie „Mördi“. Als U20igerin und immer noch hat sie schon an paar Meisterschaften (inter+)national teilgenommen, ab und zu kleinere gewonnen, das ist aber nicht so wichtig alles,

WAS WICHTIG IS
Anna-Lena hat seit gut 2 Jahren wieder BÄCK zum DIALÄKT gefunden und fetzt in letzter Zeit nur noch mit der MUNDTSCHESN auf Bühnen herum. Ihre Mundart ist eine Mischung aus pinzgauerischer Grobheit, ganz viel KCHHKC, aber jede Menge tiroler-like GSCHTIASCHTHEIT.

Die Texte erzählen vom ganz normalen Leben, sind ehrlich mit den Gefühlen, ihre Performance ist manchmal laut, rau und soulig.

Wer kommen will, muss kommen, es werden aktuelle Dialekt-Texte vorgetragen, es wird geplaudert, es wird gesungen.

Vor allem,
es WEAD SE VOLLE WESCH GFREID.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 21. Oktober

Lebensläufe

Markus Grundtner

Für einen Abend lang gibt Autor Markus Grundtner seinem Publikum Einblick in sein aktuelles Romanprojekt, welches nichts weniger behandelt als das Leben selbst. „Lebensläufe“ soll die kürzeste Familiengeschichte aller Zeiten werden: Kein dicker Wälzer, aber trotzdem generationenübergreifend. Die abrissartige Biografie einer österreichisch-italienischen Familie, die sich aus fragmentarischen Episoden der individuellen Lebensgeschichten der Familienmitglieder ergibt. Der Autor wechselt dabei zwischen Charakteren und Zeitebenen – mit dem Ziel, am Ende ein  eindrucksvolles Gesamtbild entstehen zu lassen.

Markus Grundtner, geboren 1985 in Wien, ist Autor im Sein, Anwalt im Werden und Journalist im Ruhestand. Von 2004 bis 2014 Studium der Theaterwissenschaft und der Rechtswissenschaften an der Universität Wien – nebenbei freiberufliche Tätigkeit als Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Nun Konzipient in einer Kanzlei für Arbeitsrecht.
Seit 2015 Veröffentlichungen in Zeitschriften (u.a. Die Rampe, DUM, etcetera, &Radieschen, stereofeder, syrinx magazine) und in Anthologien (zuletzt: „Unter fremden Himmeln: Anthologie Jung Wien ’14“, August 2018).
Gewinner Wiener Werkstattpreis 2017 (Publikumskategorie). Absolvent der Literaturakademie Leonding 2017/2018. Longlist FM4 Wortlaut 2018. Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes 2018.

Lesungen in Österreich und Deutschland (u.a. Café Central, Kulturzentrum im Amerlinghaus, Literaturhaus Wien, Schauspielhaus Wien, StifterHaus Linz, lit.fest stuttgart 2016 & 2018).

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 11. und 14. Oktober

Lesung am Donnerstag 11. Oktober

„Gschichtn ausm Ochtn“

Katiba

Katiba kreist in ihren Liedern leise um eine Gasse, um einen Platz, um ein Du im achten Wiener Gemeindebezirk. Sie singt über schöne und schiache Träume und lässt manche davon wahr werden, meistens in Dur. Das alles geschieht im Mostviertler Dialekt, aber Katibas Herz singt wienerisch.

Katiba startete 2015 als Soloprojekt von Katharina Pichlmayer. Mittlerweile sind Ina Ricarda (Gitarre, Gesang) und Adele Knall (Kontrabass, Gesang) die fixen musikalischen Spezis von Katharina.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 14. Oktober

The day I stepped out

Valerie Kattenfeld

Valerie Kattenfeld war vierzehn Monate lang auf Weltreise. Auf dieser Reise hat sie nicht nur fantastische Landschaften gesehen und fremde Kulturen erlebt, sie hat vor allem viel über das Glücklich sein verstanden. Wie man mehr im Moment lebt, mit wenig Besitz auskommt, auf sein Bauchgefühl hört und sein Herz öffnet. Die Reise führt unter anderem in ein Meditation Retreat in Thailand und auf ein Tantra Festival in Indien. Unzensiert und verletzlich erzählt sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen, weil sie damit ein Beispiel sein möchte: für eine Welt, in der die Menschen ehrlicher miteinander sind und sich nicht mehr hinter schönem Schein und Smalltalk verstecken müssen. Dabei wechselt sie zwischen den Sprachen Deutsch und Englisch, zwischen Schreiben und Sprechen. Das, was sie zu sagen hat, ist wichtiger als das wie. She strives to create a different reality, rather than fiction.

Valerie Kattenfeld war zehn Jahre lang im Theatermilieu als Regisseurin und Dramatikerin zu Hause. Sie bekam Stipendien, wurde auf Festivals eingeladen, gewann Preise und so weiter. So unbedingt sie eine erfolgreiche Künstlerin sein wollte, so liebevoll und gelassen hat sie diesen Lebensabschnitt nun hinter sich gelassen. Während es ihr von 2014-2016 bei ihrer Schreibausbildung an der renommierten „uni-T“ vor allem darum ging, mitzuhalten, zu beeindrucken, sich zu vergleichen und als möglichst bemerkenswert, originell, poetisch und intellektuell zu gelten hat sich ihr Fokus heute darauf verlagert, die Geschichten, die das Leben schreibt, straight forward zu erzählen und potentiellen Zuhörer*innen damit möglichst pragmatische, inspirierende und ermutigende Impulse zu liefern. Die nebenbei auch Falter und FM4 Journalistin gründete heuer das social start-up „The Healing Encounter“ und lebt in London. Weltweit hält sie keynote speeches, Workshops und Retreats, die Menschen dazu ermutigen, authentisch zu sein und einander frei von Bewertungsmechnismen zu begegnen.  www.valeriekattenfeld.com

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 4. und 7. Oktober

Lesung am Donnerstag 4. Oktober

Vom Spaziangeh, vom Haamkumman und von´d Baumwoidaaschln

Das Literarische Duett, Musik: Johannes Hainzl an der Drehleier

Warum man am Strand nie einsam ist, warum 8 Personen (k)einen Tisch bestellen, was sich Specht & Hammerl zu sagen haben,  was eine Kuchluhr und ein Aquarium gemein haben, was für den Erwerb von Baumwoidaaschln spricht und  was Jesus nach seiner Auferstehung wirklich getan hat…

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!



Lesung am Sonntag 7. Oktober

Trapez liest im Kreis

literaturverein trapez

Wachsen! Wir alle wollen wachsen!
Mit Hammer, Bolzen und Gießkanne bearbeiten wir Füße und Knochen.
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Wir lesen im Kreis – gegen den Kreis.
Von Dingen, Erlebnissen und Gefühlen, die immer wieder aus unseren eigene Schatten steigen um uns zu begrüßen, uns zurückzuhalten, oder sogar zu bestärken.
Wir lesen für uns, von alten rauen Rundungen.
Wir lesen gemein-(ein)sam, von neuen zackigen Buchstaben.
Wachsen! Wir alle wollen wachen!
Wenn man zwei Mal an dieselbe Stelle des Weges gelangt, sollte man etwas ändern. Radikal! Raus dem Kreislauf! Schluss mit der Wiederholung!
Unsere größte Gefahr ist die Sicherheit. Dem Vertrauten sollten wir misstrauen.
Moment…

Trapez ist:
1. Die Bereitschaf zur Gefahr
2. Die Totalität des Auftritts
3. Die Unverortbarkeit während des Sprunges
Der literaturverein trapez besteht informell schon seit einige Jahren. Seit diesem Jahr sind wir ein eingetragener Verein. Wir schreiben gemeinsam, organisieren Schreib-Retreats, publizieren Sammelbände und treiben uns gegenseitig an. Wenn wir lesen, ist das ein Drahtseilakt – oder Trapezkunst.

Charlotte Zerz

1991 in Wien geboren, 2018 Lehramtsstudium abgeschlossen, arbeitet als Unterrichtspraktikantin. Sie hat sich nach Angaben ihrer Eltern schief entwickelt. Inkompatibel mit mathematischen Herangehensweisen und geprägt von der schillernden Theaterwelt ihrer Eltern schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte im Alter von neun Jahren. Sie möchte, dass es andere in der Schule besser haben als sie und ist daher Lehrerin geworden. Sie lacht gerne. Vor allem über sich selbst. Im Übrigen wartet sie immer noch auf ihren Brief aus Hogwarts.

Georg-Maximilian Halbgebauer

1990 in Wien geboren, verbrachte seine Schulzeit in Niederösterreich und Salzburg; Er studierte Geschichte und Philosophie in Wien. Von Beruf war er schon Archivar, Fechtlehrer, Unternehmensberater, Immobilien-Fuzzi und Fahrradkurier. Erste lyrische Gehversuche unternahm er knapp nach dem ersten Wort. Als Jugendlicher machte er Rap – im Studio und auf der Bühne. Irgendwann hatte er aber von der Szene genug, und kehrte wieder zur Lyrik zurück. Neben Gedichten und experimentellen Texten schreibt
Halbgebauer Kurzgeschichten, Essays, Witze und Einkaufslisten. Sein Werk zeichnet sich durch Vielseitigkeit, gedankliche Tiefe und einen kritischen Blick auf die Welt aus. Momentan lebt und arbeitet er in einem Schloss im Burgenland.

Magdalena Mittermüller

Sie wächst in Oberösterreich zwischen Paarhufern und Heu auf. In den Wäldern der Eltern phantasiert sie erste Geschichten. Während eines Auslandsaufenthaltes in Spanien fängt sie an, weitere Geschichten zu verschriftlichen. Bei jener Reise hat sie auch die Heimat gefunden: überall dort, wo es Musik, Bücher und Gazpacho gibt. Heute ist sie zwischen Hochhäusern, übermäßigem Kulturangebot und der Unibibliothek zu finden. Auf die Frage, was sie dort mache, entgegnet sie, sie studiere das Leben. Bei einer genaueren Fragestellung gibt sie zu, dass sie nebenberuflich Geschichte studiert. Ihre oberösterreichische Herkunft lässt sich nicht verleugnen, selbst wenn sie es versuchen würde, schleichen sich doch in ihren alltäglichen Sprachgebrauch Wörter wie „hiando“ und „Kàrhhl“. Genau dort ist sie auch zu finden, wenn sie ihr Handy „verlegt“ und nicht zu erreichen ist.

Jennifer Linda Gross

lebt seit 1993 als Extremträumerin in Wien und arbeitet derzeit als Schauspielerin, sowie als Gruppen und Übungsleiterin im Bereich der Theater- und Freizeitpädagogik. Ihre paritätische Bühnenreifeprüfung absolvierte sie 2016. Gemeinsam mit anderen KollegInnen durfte sie im selben Jahr eine Geschichte von und mit jungen MigrantInnen im Schatten verflechten und auf die Bühne bringen. Nebenbei besucht sie Fortbildungen in den Bereichen Bewegung und Kommunikation und lässt hin und wieder Riesenseifenblasen auf Straßenfesten steigen. Langsam versucht sie ihre Lyrischen Fühler auch in die Bühnenwelt auszustrecken. Schreiben begann für sie als eine kindliche Suche nach Geschichten und ist nun das Verbinden von Zeichen, Zufällen und Zauber im Alltag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt