Lesung am 22. und 25. Februar

Lesung am Donnerstag 22. Februar

Wüaschtlromantik

Alice Reichmann

„Alice Reichmann (Wien, 30) liest aus einem neuen Hörbuch der Meierpartie, von der ihr auf ihrem YouTube Channel („Alice Reichmann“) einiges zu hören kriegt. Doch diesmal wird nicht nur gelesen. Es wird mit einem Musiker ein neues Kapitel aufgeschlagen:
Der Wiener Wüaschtlromantiker Gustl raunzt mit Gitarristro Bistro herzhafte Liebeslieder für seine Goldmarie, die ebenfalls nicht um ihren süßen Senf verlegen ist.“

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 25. Februar

Die Trottel ist eine Schläferin

Fiona Sironic

Die Suchergebnisse können nicht angezeigt werden, vielleicht langsam: Ich erkenne das nur wenn ich die Augen zusammenkneife und mich konzentriere, dann sind da so Buchstaben, sogar in zweiter Reihe.
Ich schummle beim Sehtest, indem ich die Kontaktlinsen im Auge lasse. Es brennt und wird rot.

Ich habe ein Haus, da lebe ich aber nicht, und es ist auch nicht meins.

Es steht in einer Kleinstadt zwischen zwei Großstädten. Die Nachbarn haben ein Loch gefliest und nennen es Pool. Mit denen reden wir nicht. Mein Haus ist eine unvollständige Liste. Ich hänge sie mit einem Tiermagneten an den Kühlschrank, bevor der abtransportiert wird.
Ich habe vergessen, was auf der Liste fehlt.
Das wird sich zeigen.


Fiona Sironic liest aus ihrem Romanmanuskript Das ist der Sommer in dem das Haus einstürzt.

* 1995 in Neuss, Nordrhein-Westfalen, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim, seit 2016 Sprachkunst in Wien. Stipendiatin des 21. Klagenfurter Literaturkurses. Mitherausgeberin der Landpartie 2015 und der JENNY #5. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt Bella Triste 49.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

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Lesung am 15. und 18. Februar

Lesung am Donnerstag 15. Februar

ES IS WIAS IS

Anna Lena Obermoser

„Monchmoi mog ma auffehupfn, monchmoi wü ma oichespringa. Es lem is voi sche, und as schiache genauso. Desweng schreib de Owamosa Anna-Lena voi gean Texte wo’s um des geht. Wo stuasst ma se an Schädl u? und wia renkt man wida grod?
Es wead a bissei gefühlsduselei gem, a bissei witzig, a bissei danebn, a beissei volle wesch! Mundtschesn hoit.“

annalenaAnna-Lena Obermoser ist jung, laut und breit und voller Euphorie für jede Bühne auf der sie herumtrampeln darf. Hauptsächlich macht sie das in Graz, dort lebt sie auch, sonst überall im ganzen deutschsprachigen Raum. Sie ist teil der 1. Grazer Lesebühne, U20 Ö-Slam-Championesse 2015, amtierende und zweifache U20- Slam Championesse Wiens, schreibend für das DUM und aktiv für die Girls*- und U20 Szene der Steiermark.
Ihre Slam Poetry Texte sind intensiv und ehrlich, ihre Performances energiegeladen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 18. Februar

Pollesch wäre das nicht passiert

Theresa Luise Gindlstrasser

Effe UNA Luise und laute LA GEORGETTA lesen beide und zusammen. Es geht um „Was wäre Pollesch nicht passiert?“ und „die arme anne (krank)“ und „es zischt da oben auf der hochspannungsleitung“ und „Schweine mit Schwänzen“. Ist Prosa und Lyrik und Drama. Wegen dem Drama („was ham die denn alle mit ihrem POLITISCHES THEATER?“), wegen den Rollen, da liest auch noch mit dabei: Anna Laner.

Effe UNA Luise ist Teilnehmerin am Lehrgang FORUM Text 2016 – 2018 bei DRAMA FORUM von uniT in Graz. Zuschlag für ein Nah dran!-Stipendium gemeinsam mit dem
Hessischen Landestheater Marburg. Uraufführung des Textes „Am Hafen mit Vogel“ (für
Menschen ab 7) am HLTM in der Spielzeit 2018/19. Mit dem Text „Leises Kerosin und
Befundstück“ nominiert für das Peter-Turrini-Stipendium 2017 am Landestheater
Niederösterreich. Einladung zu 4+1 – Treffen junger AutorInnen am Schauspiel Leipzig
2018.
LA GEORGETTA gibt sich in ihren textarbeiten zugleich als wannabe poétesse, möchtegern romancierin und dilettantische dramaturgin aus. sie spielt mit geschlechterrollen, klischees und vorurteilen, religion und konvention und garniert die mixtur mit einer deftig-depressiven prise wortwitz. mixed-media künstlerIn: performances, selbstinszenierung, fotografie, collagen, zeichnung, text, installationen. ––lebt, arbeitet, atmet, trinkt, isst, liest und schläft in wien, nur du allein.
diverse ausstellungsbeteiligungen, aktionen & lesungen: rundgang akademie der bildenden künste, show angewandte, vbkö, kunstraum niederösterreich, 21er haus, wiener festwochen, literaturhaus, brut, kosmos theater, mo.ë, ve.sch, fluc.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

Lesung am 8. und 11. Februar

Lesung am Donnerstag 8. Februar

Das Krokodil von Kagran

Gerald Jatzek & Gabriele Müller

Das Krokodil von Kagran lebt eigentlich nicht in den Fluten der Alten Donau, sondern in den seichten Gewässern der Kronen Zeitung. Bei der Lesung von Gabriele Müller und Gerald Jatzek trifft das Stadtreptil andere seltsamen Zeitgenossen wie den toten Landhasen, einen Primas vom Böhmischen Prater sowie den Kasperl und den Krampus. Dialektgedichte, Wiengeschichten und Lieder wechseln einander an diesem Abend ab, sogar der Schwarzkappler spielt sich das Lied vom Tod.

Gabriele Müller, geb. 1958 in Wien, war mehrere Jahre als Journalistin in Lateinamerika tätig und arbeitet heute als Übersetzerin und Autorin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in Anthologien und Zeitschriften.

Gerald Jatzek, geb. 1956, lebt als Autor und Musiker in Wien und auf Reisen. 2001 erhielt er den Österreichischen Kinderlyrikpreis. Zuletzt veröffentlichte er „Rabauken-Reime“ (Kindergedichte, 2011), „Die Lieder riechen nach Thymian“ (Reisegedichte, 2014) und „Keine Grenzen“ (Podium Porträt Nr. 93, 2017).

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag 11. Februar

Ottakringer Mischgemüse

Sonja Tobl

Ottakringer Mischgemüse, … wo das Leben dich findet
So bezeichnet Sonja Tobl ihre Prosa. Ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Kurzgeschichten die vom fernen Griechenland bis nach Ottakring führen. Ihre Texte, kommen einem bodenständigen Eintopfgericht nahe, gewürzt mit den Herausforderungen des Alltags und einer Prise gesundem Humor. Beim Verkosten ihrer Kurzgerichte übernimmt die Schriftstellerin keine Haftung für die Nachwirkung folgender Inhaltsstoffe. S1- Schärfe, S2 – Saccharin, M –Melancholie und W- Witz.
Sonja Tobl, Jahrgang 1963, lebt mit Ehemann und Kater in Wien Ottakring. Sie arbeitet sei bald 38 Jahren im öffentlichen Dienst. Neben ihren zahlreichen künstlerischen Aktivitäten wie Malen und Schauspiel, schreibt sie ihre Geschichten zwischen Küche und 40 Stundenjob. Bei Lesungen im In- und Ausland unterhält Sie das interessierte Publikum mit ihren Kurzgeschichten.
Bisherige Veröffentlichungen: Debüt mit einem Textbeitrag im DUM (Das Ultimative Magazin) 2017.
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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