Lesung am 21. Dezember

Lesung am Donnerstag 21. Dezember

Wir lesen: Toni und Moni

Petra Piuk

Petra Piuk liest aus ihrem neuen Roman „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ und wer möchte, liest auch einen oder zwei oder drei Absätze daraus. Also: Lieblingsstelle aussuchen, vorbeikommen und lesen.
Eine schöne Musik, eine heile Familie und eine Liebesgeschichte – das ist das Rezept für einen gelungenen Heimatroman. Schöner und heiler als in Schöngraben an der Rauscher kann die Welt gar nicht sein: heimatverbundene Menschen, ein starkes Wir und eine bevorstehende Hochzeit. Wären da nicht ständig diese Störungen: eine Großcousine, die den Mord in der Familie aufdecken will, eine Moni, die sich in einen Michael verliebt, Figuren, die sich nicht an die Regeln halten, und eine Romanautorin, die mit niederträchtigen Mitteln das glückliche Ende konterkariert.
Im Rahmen einer Gebrauchsanweisung entwirft Petra Piuk die provinzielle Antiidylle und zerstört Stück für Stück den Schein einer heilen Welt. Bitterböse und zugleich höchst unterhaltsam führt sie den Heimatroman ad absurdum und hebelt alle Regeln des klassischen Erzählens aus.
„Die Hebamme stülpt eine Saugglocke über meinen Schädel und zerrt mich aus dem Mutterloch heraus. Ich bekomme einen Schlag auf den Rücken, beginne zu schreien und lerne meine erste Lektion fürs Leben: Eine Watschen ist gesund.“
Petra Piuk, geboren 1975 in Güssing, lebt in Wien. Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Finalistin beim Literaturwettbewerb Floriana 2016. Literaturpreis des Landes Burgenland 2016. Buchprämie der Stadt Wien für den Debütroman „Lucy fliegt“, Verlag Kremayr & Scheriau. Zuletzt erschienen: „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“, Verlag Kremayr & Scheriau. Für einen Auszug aus dem Roman erhält sie den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. www.petrapiuk.at

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Bis zum nächsten Jahr!

Das Team vom AnnoLiteraturSOnntag und AnnoDIalektDOnnerstag wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir sehen uns im Jahr 2018 wieder im Cafe Anno, zu vielen weiteren schönen Lesungen. Wann und wie es weitergeht erfahrt ihr wie immer hier.


Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

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Lesung am 14. und 17. Dezember

Lesung am Donnerstag 14. Dezember

A longe dunkle Nocht

Lisa Atzelsdorfer und Iris Gassenbauer

Eine Woche vor der längsten Nacht des Jahres frönen die Autorinnen schon der Dunkelheit. Neben schwarzhumorigen Beobachtungen und dialektalen Entgleisungen in das Wiener Herz, nähern sie sich der Sprache auch im wissenschaftlichen Essay. Wo löst der Dialekt die Schichten der Hochsprache um Blicke in den menschlichen Abgrund zuzulassen? Wo schützt uns die Standardsprache vor dem Gefühl?

Lisa Atzelsdorfer und Iris Gassenbauer lesen eigene und gemeinsame Prosa und Lyrik und lassen auch philologischen Gedanken Platz.

Iris Gassenbauer geboren und aufgewachsen in Wien. Publikationen in Anthologien und Literaturmagazinen im In- und Ausland, Dissertation über Raumkonstruktionen und Parallelwelten in fantastischer Literatur.

Lisa Atzelsdorfer, geboren am Land, nun überzeugte Stadtfrau. Geht nach ihrem Studium der Anglistik und Germanistik in die Luft, um menschliche Abgründe aus der Vogelperspektive zu analysieren.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 17. Dezember

& Radieschen Präsentation

„Freund und Feind“

Das neue &Radieschen liegt am Sonntag druckfrisch am Büchertisch. Vorgestellt wird die Ausgabe mit dem Titel „Freund und Feind“ durch Autorinnen und Autoren, deren texte in dem Heft vertreten sind.

Einsendungen für die nächste & Radieschen Ausgabe zum Thema „Jux und Tollerei“ bitte gerne an redaktion@radieschen.atbis zum 15. Jänner 2018.

Alle weiteren Infos zu unserem Magazin finden sich auf unserer neuen Internetseite: http://www.radieschen-literaturzeitschrift.at/

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Bezirkswappen Josefstadt

 

Lesung am 7. und 10. Dezember

Lesung am Donnerstag 7. Dezember

Olgas Boris im ANNO

Tobias Dankl

Für das Solo-Musikprojekt Olgas Boris geht der in Wien lebende Musiker seit Anfang 2017 in gewisser Weise zu seinen (kindlich-)musikalischen Wurzeln zurück: Stimme in Muttersprache, Gitarrenbegleitung, Mundharmonika und hin und wieder werden verschiedene Klangelemente durch eine Loopstation geschickt.

 

„Tonwörter und Worttöne lassen Bilder zwischen den Ohren schwingen. Man versucht, den Texten der kreisrundreflektierenden Klangtorten zu folgen, kommt in Versuchung auf die Repeat-Taste zu drücken und sieht dabei sich selbst im Spiegel. Aneinandergereiht, ungereimt, und doch, und doch stimmig und erwartungsvoll für weitere Geschichten.“ (Zitat von einer Zuhörerin)

Kurzbio:

  • geb. 1988, aufgewachsen in Tirol
  • Studienjahre in Graz (2008-2016)(Studium Musikwissenschaft; Ausbildung Klangpädagogik; Konservatorium, Klassische Gitarre; Interesse und Beschäftigung mit Field-Recordings)

    Musikprojekte:

  • KLABAUTER: https://klabauter.bandcamp.com
  • EVOILÀ: https://evoila.bandcamp.com
  • 2017: Umzug nach Wien und Gründung des Solo-Projekts OLGAS BORIS

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag 10. Dezember

Treffen sich ein Oberösterreicher und ein Burgenländer an einem Sonntag in Wien und … lesen.

Mario Keszner & Wolfgang Millendorfer

Mario Keszner präsentiert seinen Lyrikband „Arme Rose Zink“ sowie Erzählungen und Kurzprosa. Wolfgang Millendorfer liest aus dem Roman „Kein Platz in der Stadt“ und blättert in seinen geheimen Notizbüchern.
Mario Keszner lebt in Linz und legt nach den Erzählbänden „Baum singen“ und „Kein Meer“ mit „Arme Rose Zink“ einen ersten Band mit Gedichten vor.
Wolfgang Millendorfer lebt in Mattersburg und veröffentlichte nach den Erzählbänden „Stammgäste“ und „Doppelgänger“ seinen ersten Roman: „Kein Platz in der Stadt“.
Beide Bücher sind im Löcker Verlag erschienen.
 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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