Lesungen am 2. und 5. Februar

Lesung am Dialekt Donnerstag, 2. Februar

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Musikalische Lesung & Buchpräsentation. Wienerisch & WEANARIX®

Dieter Berdel liest & Ingomar Kmentt singt zur Gitarre, u. a. aus dem neuen Buch „WEANARIX® / Spöttische Verse aus Wien“. Auf den Arm und aufs Korn genommen wird alles was so keucht, kreucht & fleucht. Dabei sind Ähnlichkeiten mit lebenden und verstorbenen Personen, Viechern und Gottheiten aus Wien und den Provinzen durchaus beabsichtigt. Auch die verwandtschaftliche Beziehung zu englischen Limericks ist nicht zufällig, wobei in Wien nach fünf Verszeilen nicht die Goschen gehalten werden kann und oft noch ein Batzerl Senf oder Kren dazukommt. Achtung: WEANARIX® sind ein beim Wiener Salzamt registriertes Verfahren!

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 5. Februar 

Armela Ma

der fuchs schläft nur

„Ich habs noch immer nicht ganz überwunden..Das ich jetzt erwachsen bin. Anscheinend. Und nicht mehr zurück kann. Und Verantwortung übernehmen muss. Ich glaube,das ist das Schlimmste. Und das mir meine Eltern im Sommer kein Eis mehr kaufen.“

ich mach okaye lyrik und kurzprosa – oder irgendwas dazwischen.
lyrische kurzprosa oder prosaische lyrik.

es wird nicht gereimt, das hasse ich.
und ich kann keine naturmetaphern, landschaftsbeschreibungen oder charaktere,die irgendwas machen und am ende der kurzgeschichte was gelernt haben.

ich werde mich um ausgewogenheit und unlangeweile bemühen.
um ehrlichkeit und ein paar (halb-)witzigkeiten auch.

meine einflüsse sind lydia davis, meine wohnung, der fuchs, theatermachen, netflix, mein alter, scheitern und liebe.
(außerdem hab ich mir die haare abgeschnitten – wer das sehen will,
sollte auch unbedingt kommen.) 

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

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Lesungen am 26. und 29. Jänner

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 26. Jänner
Roda Fodn-vuaglesn und ned gsunga 
Alexander Lausch und Florian Kargl

A Lesung ohne Musi und ohne Radau.
Kane laudn E-Gitarrn, kane graunztn Melodien.
Nua Text, nua Wort, nua Schrift.
Trockn einegsogt, owa scho mit Hamour“
Als Textgrundlage bildet das aktuelle Freischwimma Album – „Roda Fodn“ uvm.

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 29. Jänner

Chili Tomasson

Blocksatz und Lyrik

Chili Tomasson präsentiert im Rahmen des Anno Literatur-Sonntags Auszüge des Projekts „Blutorange Sanddorn“. Die Gedichte dieser Reihe passen in ihrer Form und Länge auf das Format einer PapierTeebeutelverpackung. Alle Wörter, die auf einem Papierstück Platz finden, reihen sich zu Lyrik. Dann werden sie in einer Dose mit der Aufschrift „Blutorange Sanddorn“ verwahrt. Bislang gibt es 46 Dosen.

Außerdem liest er Auszüge aus der autobiographischen Einkaufs-Chronik „Einkaufen“. Die Eintönigkeit und Langeweile die der Akt des Supermarktbesuchs unvermeidlich mit sich bringt, wird bis zum letzten Exzess ausgekostet.

Kommt ins Anno, es ist Sonntag, der Hofer hat zu!

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno! 

Lesungen am 19. und 22. Jänner

Lesung am Dialekt Donnerstag, 19. Jänner
Axel Karner
Der weiße Zorn

Im neuen Lyrikband des Kärntner Autors Axel Karner wird in einem einzigen, sprunghaft voranschreitenden Gedicht eine archetypische Familienkonstellation vorgeführt. Ein Jugendlicher schwankt zwischen sich fügen und Ausbruchswünschen. Er fügt sich den bildungsbürgerlichen Ansprüchen seiner Mutter, und flieht zugleich die Brutalität, mit der die Mutter sich durchzusetzen versteht. In rhythmisch ganz verschieden getakteten Gedichtstrophen erleben wir, wie unterdrückte Gefühle sich Bahn brechen oder verkümmern.

Für Axel Karner ist das Gedichte schreiben ein vielfach gebrochener Erzählvorgang. 1955 im kleinen Oberkärntner Ort Zlan geboren, lebt der Autor in Wien und unterrichtet evangelische Religion, darstellendes Spiel und soziales Lernen an Wiener Pflichtschulen. Axel Karner schreibt in Dialekt und Schriftsprache, und veröffentlicht seit 1991 Gedichte und Prosa.

 

Edith-Ulla Gasser (in: Nachtbilder  26.3.2016, Ö1)

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno! 


Lesung am Sonntag, 22. Jänner
Benjamin Gumpenberger
Chevapcici liest Wikipedia – Halb Wissen, halb wahr

Früher musste man für eine Lesung noch ein Buch schreiben.
Heute ist das anders. Da schreiben genug andere das Internet voll und Chevapcici hat es sich zur Aufgabe gemacht, das gesammelte Wissen von Wikipedia unter die Leute zu bringen.
Zumindest häppchenweise.

Wir begegnen Göttern und Politikern.
Hören von längst vergessenen Geschichten und Orten.
Lernen Verschwörungstheorien und Rezepte.

Eine Lesung mit Liedern von Chevapcici.

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

Lesungen am 12. und 15. Jänner

Lesung am Donnerstag, 12. Jänner

Mundart ist (k)eine Unart

Philipp Preiczer

Wird sie, die Wiener Mundart, in der heutigen Zeit eher stiefmütterlich behandelt, ist es an der Zeit, sie wieder neu zu beleben und ihr das anachronistisch Anmutende umgehend wieder auszutreiben. »Der Tod, das muss ein Wiener sein« sang einst Georg Kreisler, doch deshalb muss das Wienerische noch lange nicht aussterben. Es wäre schade darum.

Geboten wird Heiteres, Satirisches, Zynisches und Nachdenkliches in Form von Prosa und Lyrik – stets mit dem larmoyanten, resignativen Unterton, der das Wienerische so einzigartig macht.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 15. Jänner 2017

Vom hämisch-heiseren Lachen

Jakob Kraner

 

“Die Hühnergrillmeister, die immer dann von ihren Bieren trinken, wenn ihr hämisch-heiseres Lachen verebbt, die immer dann in ihre Biere sich zurückziehen, wenn sie auf das nächste hämisch-heisere Lachen warten müssen, auf den nächsten Scherz, die nächste Demütigung, die nächste Anektdote.”

In verdichteten Prosastückchen läuft ein Ich durch die Welt, beobachtet und denkt vor sich hin. Die Lesung wird elektronisch manipuliert, um so der Nicht-Linearität und Sprunghaftigkeit des Bewusstseinsstroms näher zu kommen. Eindrücke hallen nach, Sätze bleiben hängen, strudeln, werden Mantras.

 
Danach literarisch-musikalische Miniaturen von
venerasinn feat. Mario Schlager, Ulla Rauter und andere.
Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 8. Januar

Gerd Sulzenbacher

Lorem ipsum 

Form:  frei, lustig und fidel

Inhalt: 3-4 (schwierige) Gedichte;
eine abenteuerliche Geschichte;
Sätze, Witze, Sinnsprüche

Gerd Sulzenbacher geboren 1993 in Innichen, Südtirol.
Studiert Kunstgeschichte und Sprachkunst in Wien.
Veröffentlichungen wenig bis kaum.

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!