Lesungen am 1. und 4. Dezember

Lesung am Donnerstag, 1. Dezember

Simone Hirth

Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft

Buchpräsentation

Das Elternhaus: zertrümmert. Lebenskonzepte: abhanden gekommen. Regeln, ein toter Maulwurf und Anleitungen – das sind Dinge, an die man sich hält, wenn nichts mehr da ist. Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Simone Hirth sorgt mit jedem Satz für Überraschungen. Sie geht an die Grenzen literarischer Möglichkeiten und trifft dort auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor, die Sprache wird zum Experiment. Ein außergewöhnliches Romandebüt!

„Dass es weitergeht, weiß ich, ich habe längst Adieu gesagt zu den Zweifeln. Meine Oberarme sind schon enorm. PS: Es riecht ein wenig nach Schimmel. Ich werde lüften müssen.“

Simone Hirth, geboren 1985 in Freudenstadt, aufgewachsen in Lützenhardt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin und Lektorin in Gablitz im Wienerwald. Verschiedene Preise und Stipendien, zuletzt: Start-Stipendium des BMUKK, Schwäbischer Literaturpreis 2014,Hans-Weigel-Literaturstipendium 2015/16. „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ ist ihr erster Roman.

Um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 4. Dezember 

Clara Porak

Wolkenelefantenjagdkomplott

Am 4.12. wirst du vor zwei Entscheidungen stehen, die eigentlich keine sind: Erstens wen und wählst und zweitens ob du zu dieser Lesung kommst. Komm. Denn Clara Porak, 18, liest Geschichten vom Erwachsenwerden (oder nicht) vom Suchen und Finden und noch mehr Suchen und davon lila
Wolkenelefanten zu jagen, zu verzweifeln und doch nicht zu vergessen, dass es noch Magie gibt.
(In Anbetracht des Tages werden prophylaktisch die Worte blau und Populismus aus dem
Lesungsinhalt zensiert.)
Clara Porak, 18, mag Mitternachtstanzeinlagen, Teegespräche und Wintersonnenaufgänge. Siestudiert Germanistik und Bildungswissenschaften und hofft schreibend die Welt zu retten (oderzumindest sich selbst). In ihren Texten gibt es noch Magie, sie trägt gerne abstruse, bunte Socken undmacht seit 2014 macht Österreichs Slambühnen unsicher.
Um 20:00 im Cafe Anno!
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Lesungen am 24. und 28. November

Lesung am Dialekt Donnerstag, 24. November

Dialektdonnerstag mit Sarah Bernhardt 

Es läuft so ab:
Sarah Metzler und Bernhard Scheiblauer singen und spieln ungefähr a Stund ihre Lieder und werden von der Sigrid Horn tatkräftig unterstützt (Sarah Bernhardt Sigridt quasi).
Von den Instrumenten her ist die Harfe wahrscheinlich das schönste.
Is im Anno im Nicht-Raucher-Salon ganz hinten.

1 Zugabe. Eintritt frei.

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!


 

Lesung am Sonntag, 27. November

Präsentation des neuen DUM # 80

FASTEN YOUR SEATBELTS

Es lesen: 

michaela davin
elias hirschl
andrea schröder
christian schwetz
janus zeitstein
Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

Layout 1

Lesung am 17. und 20. November

 

Lesung am Dialekt Donnerstag, 17. November

Präsentation des „MORGENSCHTEAN U50-51“

Die österreichische Dialektzeitschrift

AutorInnen dieser Ausgabe El Awadalla, Beppo Beyerl, Manfred Chobot, Kristin Dill, Katharina Ferner, Manfred Glauninger, Sepp Graßmugg, Yasmin Hafdeh, Helfried Haubner, Axel Karner, Sigrid Kramer, Wolfgang Kühn, Kathrin Linke, Brigitte Menne, Theresia Oblasser, Katharina Pichlmayer, Andreas Plammer, Alice Reichmann, Birgit Rietzler, Gerhard Ruiss, Konny Rumpl, Ralf Saml, Bernhard Scheiblauer, Helmuth Schönauer, Franz Supersberger, Joachim Unger, Traude Veran, Richard Weihs Schwerpunktthemen Sigi Maron 1944-2016. Ein Nachruf von Richard Weihs, Forschung – Variationen und Varietäten des Deutschen in Österreich

Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!


Lesung am Sonntag, 20. November

Janea Hansen

Wie haben wir uns bloß hierher verlaufen?

Man wollte so besonders sein und so herausragend und ist jetzt mal wieder einer von vielen. Und wieso scheinen die anderen das alles auf die Reihe zu bekommen und nur man selbst nicht? Und woher wissen die eigentlich alle was die wollen und wie sie dahin kommen? Und was sind das für Menschen, die um 8 Uhr morgens duftend, mit frisch gewaschenen Haaren in der Uni sitzen? Wieso sind die einem anscheinend alle so weit voraus?“ Das alles und noch viel mehr steht als Frage im Raum. Viel zu oft fühlt man sich planlos, verloren und bewegungsunfähig in seinem Leben. Obwohl man sich permanent in Bewegung befindet, scheint man doch nicht richtig voranzukommen. Man hat vergessen wo man herkommt und wo man hin will und: Wie zur hölle haben wir uns bloß hierher verlaufen?

Janea Hansen ist studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin, seit fünf Jahren Wahlwienerin und Slam Poetin. In dieser Lesung verfolgt sie ihren eigenen Weg als Autorin zurück. Anhand von Texten aus den letzten sieben Jahren wird die Entwicklung des literarischen Schaffens, aber auch die Veränderung der Thematiken, offengelegt.

Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

Lesungen am 10. und 13. November

Lesung am Donnerstag, 10. November

Iris Blauensteiner

Buchpräsentation „Kopfzecke“

Eine Erinnerung, die verschwimmt, ein Mensch, der immer dünner wird – das ist, was die
Protagonistin in Iris Blauensteiners Debütroman mit ansehen muss. Sie pflegt ihre demenzkranke Mutter, so gut es geht, doch die nimmt ihr die Luft zum Atmen.
In stillen Szenen und poetischen Bildern beschreibt die Autorin das Wechselspiel aus Distanzierung und Annährung, das gemeinsame Erinnern und Vergessen. Ein einfühlsamer Roman über einen der schwierigsten Abschnitte im Leben einer Tochter, der uns – à la Kopfzecke – schonungslos unter die Haut fährt.
Iris Blauensteiner geboren 1986 in Wien. Filmemacherin und Autorin. Diplom der Bildenden Kunst und der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien. Etliche Preise und Stipendien, u.a.: Start-Stipendium für Filmkunst des BKA 2014, Award für „Beste Österreichische Nachwuchsfilmerin“ bei VIS 2014 für den Kurzfilm „Schwitzen“, DramatikerInnenstipendium des BMUKK 2013 und Nominierung zum Retzhofer
Dramapreis, Finalistin beim Literaturwettbewerb Wartholz 2012.
Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno! 

Lesung am Sonntag, 13. November 

Thomas Kodnar

Nonhuman und misanthrop: Briefe ohne AdressatIn

Thomas Kodnar (*1992) schreibt, wo und wann er Zeit dafür findet, und träumt dem Tag entgegen, an dem er sonst nichts zu tun hat. Seine slice of life-Kurzgeschichten spielen mit den Erwartungen der Leserinnen und Leser und vereinen einen humorvollen Blick auf das Tragische des Alltäglichen mit einer misanthropischen Distanz zur Alltäglichkeit des Tragischen, ohne dabei auf Klischees zurückzugreifen – außer, wenn es ihm gerade darum geht, diese Klischees zu kommentieren. Kodnar will Stereotypen vorführen, um sie abzubauen, und bringt dafür gerne Fantasy-, Horror- und Science Ficition-Elemente zur Anwendung. Am 13.11.2016 wird er im Café Anno aus veröffentlichten und unveröffentlichten Werken vortragen, um dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend der postmodernen Literatur zu bieten.
Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!

Lesung am So, 6. November 2016

GRAUKO – das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv – präsentiert jeden 2. Sonntag im November neue Texte. Diesen Sonntag ist es wieder soweit. Die sieben Autorinnen und Autoren haben bereits das Graukomobil getankt, um über den Wechsel zu brausen.

Nebst neuen Texten gibt es nun auch bald eine neue Radiosendung, die auf Radio Helsinki startet. 7 Shades of GRAUKO beleuchtet  17 Jahre GRAUKO-Geschichte und wirft  Blicke auf geplante Projekte, z.B. mit dem Theater im Stockwerk. Von nun an werden GrazerInnen und Nicht-GrazerInnen in Zukunft also einmal pro Monat über den Äther neue Texte und Features von GRAUKO präsentiert bekommen.

Im  Café Anno gibt es die AutorInnen nicht nur in Ton, sondern auch in Bild. Die Lesung startet wie immer um 20:00. Anschließend an die Lesung besteht die Möglichkeit, noch ein wenig mit den GRAUKOs zu plaudern – allerdings nur etwa eine Stunde, da es für die Autorinnen und Autoren am selben Abend zurück in die Heimat geht.

 

Nähere Infos zum Kollektiv auf grauko.com