Lesungen am 21. und 24. April

Lesung am Dialekt Donnerstag, 21. April

 MoMai

Ralph Mothwurf und David Mair

 
In Form von Poesie, Performance und Musik werden Texte vorgetragen, die vordergründig innere Monologe, Beschreibungen und Karikaturen von einheimischen Tieren behandeln, aber im Kontext als die Gefühlswelt eines Menschen zu sehen sind. Große Stimmungsschwankungen ziehen sich durch die Performance und werden manchmal sehr ernst genommen, teils fast verspottet. Mithilfe einer Loopstation werden Flächen erschaffen, geschichtet und durcheinandergewirbelt.
Ralph Mothwurf 
wurde 1988 in Linz geboren. Er studierte Jazzkompositon bei Gerd Hermann Ortler, Christoph Cech, Samu Gryllus und Richard Graf. In den letzten Jahren arbeitete er in verschiedenen musikalischen und trans-medialen Projekten (Bauer.Schläger.Wurf.Berger, Krazman, Eine Kuh Macht Mühe,…). Zuletzt gründete er mit der Schriftstellerin und Musikerin Yasmine Hafedh die Formation „Yasmo und die Klangkantine“, die im Frühjahr 2015 im RadioKulturhaus debütierte und seitdem auf nationalen und internationalen Bühnen konzertiert. 
David Mair
geboren 1985 in Ried im Innkreis 
Langzeitstudent der Meteorologie 
diverse Theater/Performance Projekte (Autor, Darsteller, Regisseur (teils als Kollektiv)) 
Auswahl
• Heike im Glas (2010 Spielfestival Andorf; 2011 Buenos Aires (nur als Autor))
• Krazman (2012 Spielfestival Andorf) 
• Krazko (2013 Langen Nacht des Tanzes – CCB – Bleiburg) 
Bassist der Band Superschnauzer
Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 24. April

Armela Madreiter

Frühstücken: fragmente/unbenanntes I

Man muss die Worte so lange bearbeiten, bis sie die dünnste Hülle unserer Gedanken sind. So oder so ähnlich hat das Virginia Woolf mal gesagt. Die auf allen Fotografien entweder müde, traurig oder gelangweilt aussieht. Finde ich. Aber eine schreibende Frau zu sein war wahrscheinlich früher noch viel anstrengender als jetzt. Kann ich mir vorstellen. Da würde ich vermutlich auch nicht anders aussehen.

Was ich lesen werde ? Fragmentarische Kurzprosa – (diesen Terminus kann ich dank meines unabgeschlossenen Germanistikstudiums bilden. )

Genauer: Texte über unbenannte Bilder – immaginierte Schiffshäfen, Städte und die Farbe Gold an verschiedener Stelle – das Einschlafen und den kleinen Schmerz unterhalb des linken Schlüsselbeins. Und natürlich (und ich rechtfertige das einfach mit meinem Jungsein) : Liebe. Immer wieder Liebe. Beginnende.Vergangene und Abgebrochene Liebe. Also es wird deep.

Aber – mir steht dir Rolle der melancholisch-ernsten Autorin mit dem Virginia-Woolf Gesicht auf Dauer nicht besonders –  Also keine Angst, so ernst wird’s auch nicht.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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