Lesungen am 31. März und 3. April

Lesung am Donnerstag, 31. März 2016

Martin Bachler

Im Rahmen der Reihe „Anno Dialektdonnerstag“, wird der eher grindige Autor Martin Bachler ein paar kulturige und räudige Geschichten aus seiner herzhaften Heimat auftischen.
Welch wundervolles Tiroler Idyll!

„Ja, so eine kleine Stadt mag auf den ersten Blick friedlich, harmonisch und erdverbunden wirken. Aber das ist doch bloße Postkartenrealität. Hinter dem glänzenden Schutzfilm prangen eitrige Sehnsüchte, da mischen sich faulende Träume und schmutzigtriefender Wahnsinn wie Geifer aus dem Maul eines geisteskranken Hirten. Oder sind es womöglich doch auch heilige Momente? Alles nur eine Frage der Perspektive? Oh Maria, bete für uns Sünder…“

Begleitet den vermeintlichen Autor hinein in den saftelnden Schlund der Tradition, lasst euch vom urigen Charme primitiver Bergvölker verzaubern und erkennet dann womöglich gar den Wert der inzestuösen Reinheitsbrauerei im Namen des Familienbluts.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 3. April

Präsentation des neuen DUM und …&radieschen

Pünktlich zuum Frühlingsbeginn in Wien gibt es die neuen Ausgaben der weltbesten Literaturzeitschriften :

Layout 1

Einmal DUM #77  FASTFOOD mit Susanne Weigersdorfer, Thomas Kodnar und Markus Köhle.

Und zum zweiten …&radieschen LACH UND SACH mit Raphaela Edelbauer, Henrik Szanto und Andi Pianka.

Wir freuen uns auf postösterliches Erscheinen –

Mit allerliebsten Gruß,

die Teams von DUM und dem Radieschen

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

 

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Lesungen am 17. und 20. März

Lesung am Donnerstag, 17.März 2016

Ludwig Fleischer

Kuchlweanarisch leana

Beim Reden geht es häufig ums „Piperln“ und ums „Papperln“ und so wählt Ludwig R. Fleischer für sein „Lehrbiachl“ des Wienerischen KUCHLWEANARISCH LEANA die entsprechenden Themen. Man erfährt von den Essgewohnheiten Kaiser Franz Josephs, der Erfindung des Heurigen, diversen Fastenbräuchen und der Grammatik des Wiener Dialekts. Das Ganze kann man sich auch – vom Autor gelesen – auf zwei CDs anhören.

Ludwig R. Fleischer, Jahrgang 1952, Familienvater, Altlehrer, 33facher Buchautor, mehrfacher Stipendiat und Preisträger (u.a. beim Bachmannpreis)

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 20. März 2016

Julia Krammer und Max Haberich

Jung Wien 2014 präsentiert – Schlaglichter

Jung Wien 2014 ist die einzige Gruppe für junge Autoren in unserer wunderschönen Stadt außerhalb der Universität. Wir möchten gezielt junge Autorinnen und Autoren zusammenführen, damit sie ihre Texte in freundschaftlichem Rahmen besprechen und bei öffentlichen Lesungen präsentieren können. Zum Literatursonntag im Café Anno stellen zwei Mitglieder unserer noch gar nicht so alten Autorengruppe, Julia Krammer und Max Haberich, eigene Texte vor, die Schlaglichter auf menschliche Beziehungen, die menschliche Psyche und den allzu menschlichen Alltag werfen. Bei Interesse und für mehr Informationen lohnt sich ein Blick auf unsere Webseite: http://www.jungwien2014.com

Julia Krammer

Julia-Dominique Krammer, geb. 1985 in Wien (derzeit auch dort ansässig), aufgewachsen in Horn/Waldviertel, Wahltullnerin. Nach ihren Studien Graphic Design, Rechtswissenschaften und Medical Law ist sie derzeit mit ihrer Dissertation mit dem Titel „Rettungskinder“ (Rechtsphilosophie, Medizinrecht) beschäftigt und arbeitet hauptberuflich als Juristin im humanitären Bereich. Außerdem ist sie Sängerin in der Rockband ROPE, Songwriterin, Tänzerin in mehreren Formationen, leidenschaftliche Schauspielerin auf Impro-Bühnen und bei der Theatergruppe „D’Lebarner“. Bis dato schrieb sie vorwiegend wissenschaftliche Texte, Mitte 2015 verfasste und illustrierte sie ihr erstes Kinderbuch (Nea und Noa im Finnenland). Seit Anfang 2016 verwirklicht sie sich ihren Traum und widmet die halbe Woche der Schriftstellerei.

Max Haberich

Geboren am 29.4.1984 in Philadelphia, USA. Aufgewachsen auf Hawaii und in München. Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur in York, Aix-en-Provence und Tübingen. Veröffentlichung des ersten Romans, Jugend (2010). Promotion über die deutsch-jüdische Identität von Arthur Schnitzler und Jakob Wassermann an der Universität Cambridge. Gründung des Autorenkreises Jung Wien 2014. Derzeit Vorbereitung der Habilitation an der Universität Wien.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesungen am 10. und 13. März

Lesung am Donnerstag, 10. März 2016

Die dritte Hand unplugged

im mittelpunkt des abends stehen Bernhards piano und Mario’s stimme.
begleitet werden die beiden von der guten Alten Andy Van an der percussion und Mario’s guitarre.
relativ unverstärkt.
es wird im dialekt erzählt von dem schönen busen der josephin, dem brusthaar ibrahims,
von der venus im pelz, von der endzeitstimmung einer stadt, und der errettung ihrer kinder
und vom blues den einer hat, wenn er zu lang in der großstadt gefangen ist.
so weit so gut.

https://www.facebook.com/events/527166850797894/?fref=ts

hier eine Blair-Witch-Style-Aufnahme vom letzten Konzert im Café Carina mit den wunderbarsten Rare Friends:
Am Donnerstag, 20:15 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 13. März 2016

Sabine Sobotka

FÖRDERSTUNDE

Diese Lesung führt alle, die lieber Bildungslücken schließen statt „Tatort“ schauen wollen, hinter die Kulissen der Ausbildung künftiger Lehrpersonen. Die Lernziele für diese Veranstaltung lauten: Teilnehmende sollen a) Klarheit darüber gewinnen, warum LehrerIn werden heutzutage (k)ein Honigschlecken ist, b) erkennen, wieso Chancengleichheit auch künftig Utopie bleibt, c) ihre persönliche Merkfähigkeit von (unnützem) Wissen trainieren und d) exemplarische Darbietungen angewandter Mathematik und Sprachkunde als Basis zur Reflexion über die individuelle geistige Gesundheit nutzen. Aber keine Sorge, es darf auch gelacht werden und als Belohnung für konstruktive Mitarbeit winken goldene Sternchen – solange der Vorrat reicht (danke, Sparpaket).
Sabine Sobotka Jahrgang 1983, geboren in Wien, aufgewachsen in NÖ.
Nach Matura Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Steiermark, im Anschluss Übersiedelung nach Wien und Berufstätigkeit im Online Marketing. Mit 30 kompletter Neustart – weg vom Büroleben und Beginn eines Lehramtsstudiums für Volksschule. Während dieser Zeit die Liebe zum Poetry Slam entdeckt und Mitglied der Wiener Slamszene geworden. 2015 unter die Autoren gegangen.
Publikationen:
– Poetry Slam-Texte (www.reimfieber.com)
– Buch: „Was ich gerne als Kind über das Leben gelernt hätte…“ (erhältlich auf Amazon)
Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno! 

Lesungen am 3. und 6. März

Lesung am Dialekt Donnerstag,  3. März 2016:

Andi Luf: Kirschenmänner. Roman

In seinem zweiten Roman entführt uns Andi Luf in ein kleines abgeschiedenes Dorf.

Der Hauptprotagonist Josef berichtet über seine Entwicklung vom einfachen Gemeindearbeiter zumerfolgreichen Künstler – vom gutmütigen, etwas lethargischen jungen Mann zum handelnden,aktiven Menschen.
Auslöser für Josefs Wandel ist Marianne, eine Malerin und Lebefrau aus der Großstadt, die
einen verfallenen Bauernhof mit Freundinnen und Freunden zum Leben erweckt und einiges an Aufregung im Dorf auslöst, die schließlich dramatisch eskaliert.
Eine ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichte, jenseits der Normen, die uns bis zum
Schluss in Atem hält.
Andi Luf
Kirschenmänner. Roman
264 Seiten, Broschur, 14 x 21 cm
fabrik.transit Wien 2015
ISBN 978-3-9503891-7-3,
€ 15
Andi Luf * 1960 in Wien, Matura und Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der
Universität Wien. Diverse Jobs als Briefträger, Besuchsdienste und Wohnungshilfe für
Behinderte, und im Gastgewerbe. Danach selbstständiger Partner im Cafe Stadtbahn. Ab 1986
Ausbildung zum Buchhalter und Arbeit als Buchhalter in diversen Werbeagenturen. Lebt in
Wien. Seit 1993 künstlerische und literarische Arbeiten und Publikationen.
Nach seinem gelungenen Romandebüt mit „sixpack“, erschienen 2013 bei VIZA-Edit, hat derAutor nun seinen zweiten Roman „Kirschenmänner“ fertiggestellt.

 

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 


Lesung am 6. März : Frida Paris

18. Juli

Wir tragen den selben Namen. Ich habe dich gelesen. Bis: Die Mäntel haben wir getauscht. Ich habe dich getroffen. In den Scardanelli hast du deinen Namen geschrieben, ich lese meinen. Bevor ich dich las habe ich schwarzer Vogel Mensch geschrieben, Du Du Vogelmensch. Unbewusster Rückgriff auf deinen Vogel. Verwirrt angesichts der Zeilen die es von Dir gibt vs. derer die es von mir geben soll. Sollte ich aufhören Dich zu lesen? Eine lyrische Auseinandersetzung am Namenstag.

Frieda Paris, 1986 in Ulm geboren, lebt und schreibt seit 2009 in Wien. 2013 Abschluss des BA-Studiums der Theater,- Film und Medienwissenschaft (Universität Wien sowie Université Sorbonne III Paris). Im Jahr 2015 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg in der Sparte Literatur. Seit Herbst 2015 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt in Lyrik von Jetzt 3 – Babelsprech, 2015, Wallsteinverlag.

 

 

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!