Lesungen am 28. und 31. Jänner

Lesung am Dialekt Donnerstag, 28. Jänner 2016

El Awadalla

Lesung aus dem Flüchtlingstagebuch

Die Dialekt Autorin El Awadalla las zuletzt aus „Seawas, bist a krank? / Tiefe und tiefgründige Dialoge im Krankenhaus“ undSeawas, Grüssi, Salamaleikum / Tiefe und tiefgründige Dialoge in der U-Bahn“ im Rahmen der Anno-Lesungen.

 

Geboren 1956 in Nickelsdorf / Burgenland.Literarische Veröffentlichungen in Presse, Rundfunk und Anthologien, Edition von Dialektgedichten auf Bierdeckeln, Erzählungen, 2005 erster Roman.
Mehrere Buchpublikationen zum Themenbereich Sekten, Esoterik, Rechtsextremismus.
Vorsitzende der Österreichischen DialektautorInnen, Herausgeberin der Zeitschrift „Morgenschtean“. Mitorganisatorin der Widerstandslesungen am Ballhausplatz nach Antritt der Schwarz-Blauen Regierung 2000. Die besten Beiträge wurden 2004 in einem Buch gesammelt (El Awadalla u. Traude Korosa (Hrsg.): … bis sie gehen. 4 Jahre Widerstandslesungen. Ein Lesebuch. Klagenfurt: Sisyphus 2004).

2007 Gründung des Verlags „A-uhudla“

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 31. Jänner 2015

Clara Felis
queer quing quo vadis?

Die Lesung „queer quing quo vadis“ von Clara Felis spielt mit der
Variationspalette von Geschlechterrollen und Zuschreibungen. Der Suche
nach Individualität wird nachgegangen, wie auch die Figuren des
Mitläufers und Barbie mit ihren Vorurteilen. Neben einem längeren Text
wird es noch Spoken Word und lyrische Einlagen geben.
Clara Felis kommt aus dem Schwabenland, hat sich dann nach Wien
bewegt, von dort um die Welt und ist nun wieder am Rad auf, in und
zwischen den Straßen Wiens zu finden

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesung am Donnerstag, 21. und Sonntag, 25. Jänner

Lesung am Dialekt Donnerstag, 21. Jänner 2015: Christian „Schreibi“ Schreibmüller

Buchpräsentation: Unschuldsvermutung

Christian Schreibmüller: Geboren 1949 in OÖ, Mitbegründer des Wiener Flohmarkts 1972, der „HOSI“ 1979, des Anarchistenzentrums Gassergasse, „GAGA“ 1981, der „Libertine“ 1986, Fotograf, Journalist (Wiener/Wienerin, Stern, Profil etc.) Autor, Schauspieler, Filmer und Fernsehgestalter diverser Sender, Fotoausstellungen im In- und Ausland, dzt. auch im Wien Museum, Fotoband über Sizilien, Lyrikbände „Phantasiedehitze“ und „Kannibalenromanze“, Herausgeber der Anthologien „Ungehaltene Rede“ (2008) und „Existenz und Renitenz“ (2011), Veröffentlichungen in diversen Literaturmagazinen und Anthologien.

Veranstalter literarischer Lesungsreihen und Poetry Slammer.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 24. Jänner 2015: Stephan Roiss und Mario Kreszner

STEPHAN ROISS

Liest. Aus.

http://www.stephanroiss.at

MARIO KESZNER
Lesung aus dem aktuellen Buch „Kein Meer. Erzählungen“ (Löcker Verlag 2015)

Vordergründiger Ausgangspunkt der vier Erzählungen sind uns allen so scheinbar vertraute Alltagssituationen. Doch, eingebettet in eine Atmosphäre der Verstörung und der subtil oder offen ausgeübten Gewalt, wird schon bald die Brüchigkeit von Lebensentwürfen und sozialen Bindungen sichtbar. Und so müssen die Protagonisten letztlich auf schmerzhafte Weise ihr Alleinsein in dieser Welt erkennen.

„Keszner schreibt seine short stories nach guter amerikanischer Tradition, im Präsens, in einer komplett unverschnörkelten Sprache, das Experiment ist nicht seine Sache. Dazu ist es ihm zu ernst mit dem, was er sagen möchte. […] In seinen Texten ist das Tragische nicht reißerisch, das Schöne nicht kitschig.“
Dominika Meindl, Kulturbericht Oberösterreich.

Geboren 1976 in Wien. Studium der Handelswissenschaften, Kunstwissenschaft und Philosophie in Linz und Straßburg. Veröffentlichung von Prosatexten und Essays in Zeitschriften und Anthologien im In- und Ausland.
Einzelpublikationen: „Kein Meer. Erzählungen“, Löcker Verlag (2015); „Baum singen. Erzählungen und Short Stories“, Edition Mokka (2012).
Mitglied des PEN-Clubs. Lebt und arbeitet in Linz.

http://www.mariokeszner.at

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

Lesungen am Donnerstag, 14. und Sonntag, 17. Jänner

Lesung am Dialekt Donnerstag, 14. Jänner

Wolfgang Glechner

1951 in Oberösterreich geboren. Nach diversen Studien tätig als Buchhändler, Lehrer, Kellner sowie freischaffend als Schriftsteller und Maler. Neben den hochsprachlichen Kurzgeschichten finden immer wieder auch die im Innviertler Dialekt abgefassten und vorgetragenen Geschichten Anklang.

Glechner lebt und arbeitet seit 1990 als freischaffender Künstler in Wien.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 Lesung am Sonntag, 17. Jänner

Papierflieger / Luft

Jörg Zemmler

Der Autor präsentiert seinen aktuellen Lyrikband „Papierflieger/Luft“

„Der abgedroschene Satz In der Kürze liegt die Würze hat hier in jeder Beziehung seine Berechtigung. Die Wörter sind auf der Seite verteilt – weshalb schon beim Lesen immer ein Atemholen vor jedem Wort passiert – dem Einzelwort also Raum gegeben wird – und damit ist schon die gewohnte Bedeutung, die vom ersten Blick sozusagen, hinterfragbar –, weil jedes Wort ein mehr an Beachtung bekommt. Aber auch, weil die Conclusio, die Jörg Zemmler zieht, den anskizzierten Gedankenverlauf einfach unterläuft. Oft ist es ein abruptes Ende – der Gedanke ist zu Ende, ehe er aufgefächert werden konnte. Aber er ist in seiner Abkürzung in ein anderes Fahrwasser geraten, oder durch die Verkürzung ironisiert.“ (Christine Huber über Jörg Zemmlers Textsammlung)

Geboren als Jörg Zemmer am 6. 9. 1975 in Bozen / Südtirol.
Literarische Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften und
Anthologien. Musik u. a. SUNDAY BOB.
2013 Gewinn des Ö1 Lyrikpreises „Hautnah“.
Mitherausgeber des Onlinesoundpoetrymagazins „HUELLKURVEN“.

2004: „Leihworte / Leihtöne“, Edition ch, Wien..

2015: „Papierflieger / Luft“, Klever Verlag Wien

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

 

 

 

 

Lesung am Sonntag, 10. Jänner 2016

Raphaela Edelbauer

Entdecker: Sekundarstufe

Im fortgeschrittenen Kurs der phantastischen Naturkundeserie Entdecker widmen wir uns neuen, spannenderen Themen; namentlich ERSTENS der Gravitation sowie ZWEITENS der Zeit.
Während uns die unerklärliche Massekraft (Gravitation) mit gliedmaßenzerschmetternder Gewalt and die Gesteinsmassen der Planeten schleudert, wird uns letztere (die Zeit) durch ihre ureigenste Qualität zermürben, und zwar durch ihre schier unerträgliche Dauer.
Viel schlimmer noch die Sprache: Zuletzt wird uns das Medium der Darbietung bis zur Besinnungslosigkeit auswringen, was uns nur willkommen sein kann.
Raphaela Edelbauer wurde 1990 in Wien geboren und studierte nach der Matura 2008 Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst unter Robert Schindel, Abschluss 2012. Studium der Philosophie seit 2013 — seit 2009 zudem Lesetätigkeit und Veröffentlichung in Literaturmagazinen, zuletzt Ein Bestiarium in der JENNY.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!