Lesung am Sonntag, 28. Juni2015

DUM 74 - COVERPräsentation  …&Radieschen und  DUM # 74

Da zeigt sich wieder einmal, wie wundervoll das DUM und das …&Radieschen zusammenpassen. Also Thematisch. Und Autörlich. Trotzdem schade, dass es in diesem Jahr keinen BusBim Slam gab.( Aber SlammerInnen gibts im …&Radieschen und im DUM zum mitnehmen im Taschenformat. Reiseformat. )Deshalb : Wie gewohnt: Die gemeinsame Präsentation der neuen Ausgaben im Cafe Anno, mit der wir uns in die Sommerpause verabschieden.

Assoziatives Detail am Rande: Kohle lässt an KÖHLE denken und Flamme an PLAMMER. Zumindest ein bisschen.

Kommt in Scharen, es gibt heiße Texte gelesen von den Autor_Innen der beiden Hefte – dazu kühles Bier.

Dann gehen wir alle in die SOMMERPAUSE! 🙂

Um 20:30 im Cafe Anno!

 

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Lesung am Sonntag, 21. Juni 2015: Effe Kunst

Sonnenaufgang am Schwedenplatz

Texte von Effe Kunst gelesen von Jessyca R. Hauser

Der Sonnenaufgang am Schwedenplatz ist was Schönes. Da kannst du dann ein Eis essen auch. Aber Wodka gibt es keinen mehr dort. Das ist aber nicht so schlimm. Weil wir wollen ja lesen: „Aber die Tiere“, „Der SuperSuppentopf“  und „Achtung!“. Außerdem: eine Gitarre.
Effe Kunst wurde 1989 geboren, lebt in Wien und studiert an der Akademie der bildenden Künste.
Jessyca R. Hauser wurde 1990 geboren und studiert bildende Kunst in Wien und Glasgow.

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

Lesungen am Donnerstag, 11. und Sonntag 14. Juni 2015

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 11. Juni 2015

Eine musikalische Lesung von Bauer Schläger Wurf Berger

Spoken Word – Christopher Hütmannsberger
Gitarre – Ralph Mothwurf
Bassklarinette – Andreas Lindenbauer
Schlagzeug – Reinhard Hörschläger

Irgendwo zwischen Tagträumen und Nachtleben, Sprachbildern und Klangmalerei. Texte die Musik bedeuten.

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 14. Juni 2015:

Timo Brandt

Es muss Verdacht aufkommen

Sehr einfach eigentlich. Man schreibt und liest und all die gezogenen Register greifen in die Zahnräder der Lesenden und Hörenden und die Maschine im Innern läuft schneller & schöner und klarer, dichter, größer wird das dadurch angetriebene Bild, Eindrucksfunken schlagend, bannend.

Mit Lyrik die Schraffur der Wahrnehmung ausmalen, in der Sprache umherwildern, holzhacken und domtieren. Ein bisschen geistige Beschleunigung stiften.

Timo Brandt, 1992 in Düsseldorf geboren, schreibt Lyrik, Essays, Kolumnen, Kurzprosa. 2013 war er Preisträger beim Treffen junger Autoren, Veröffentlichungen in der Anthologie dieses Wettbewerbs und in der Jenny, außerdem eine monatliche Kolumne auf dasgedichtblog.de, die Poesie.Mediationen. Er studiert Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

Lesung am Donnerstag, 4. und Sonntag, 7. Juni

Lesung am Dialekt Donnerstag, 4. Juni 2015:

Milena Gugger-Zusser und Maria Seitz

Dialektlesung mit Musik

Milena Gugger-Zusser Lebt im Mostviertel, DGKS, – und Körpertherapeutin, schreibt seit 6 Jahren lustvoll und manches qualvoll in lyrischer Sprache. Macht sehr gerne Sprachexperimente, schreibt in Hochsprache und Mundart, malen, singen und fotografieren sind ihre weiteren Herzenstätigkeiten.
2010,2011, Buchveröffentlichungen „Milenas Poesie, Milenas Sprachbilder
2011 Lyrikpreis Forum Land NÖ. Mitglied der Autorengruppen,3250 Schriftzug, der Herzdenkerinnen und Litges St.Pölten
Meine erste Dialektlesung ist ein weiteres Experiment, auf das ich mich mit
Spannung einlasse….

Maria Lakshmi Seitz geboren am 21.2.1967 und lebend in St Pölten, verbrachte 15 jugendlich wilde Jahre in Wien und 2 empathieschulende Jahre in Darlington und Birmingham, GB, arbeitet jetzt in St. Pölten an der Handelsakademie und Handelsschule als Deutschlehrerin, Yogalehrerin und Readerin. Mitglied beim WIeselburger Schriftzug 3150, bei Labyrinth sowie LitGes, leitet die selbst gegründete Schreibgruppe „Die HerzdenkerInnen“, die in ihren Schreibworkshops der Versprachlichung von Gefühlen, die tief in der Seele schlummern, nachgehen, wobei oftmals der Dialekt oder, besser gesagt, der ureigenste persönlich angeborene Soziolekt das hilfreichste Transportmittel des Ausdrucks bleibt.
Sie thematisiert Erfahrungen mit Schnittpunkten von Kulturen, Erlebnis- und Erfahrungsfeldern und sieht sich als Sammelpunkt von Eindrücken, die um sie herumschwirren und sie faszinieren. Auslöser können Begegnungen mit Menschen oder Orten sein. Dabei werden täglich in einem neuen Versuch auch die Schatten, bösen Geister und andere Bremsen am persönlichen Fortkommen einbezogen. Ihr Spezialgebiet sind Bilder, die sie mit Worten entwirft und den Zuhörern schenkt, die ein Sich- Zerkugeln, eine Ratlosigkeit oder eine homöopathische Dosis an Load auslösen können mit der Absicht der „inneren Reinigung“.

Musikalische Inspirationen von Barbara Rusulovic – Guger: Gitarre, Vocals:
Dipl. Sozialpädagogin, Dialogbegleiterin, Mutter, lebe in Scheibbs an der großen Erlauf, Obfrau der Waldspielgruppe, Wurliwux
Schreibe und singe meine getexteten Balladen, Lieder ….Rhythmen
selber…

i kau ned aufhören die liab is a vogal
meine augn brennan hoid, i glaub, di liab is ofd a drochn
die wörda rennan und i kau ned aufhörn
zum schreibn,
i bin heid a wenig wuki
auba ganz dichd drau

stehender
tag
gehend

a zacha dog
gehd

voglleichds
hod ma
a Keddn vola perln aufgfadld
a Sam hod
mein Rock aufbauschd
wer wiad ma mei Kladl wiada glod streicha?
da Wind hod mein Rock vawahd
mei gformds fadld
leichd

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 7. Juni 2015:

HIRA* liest

Lesung der Theatergruppe HIRA*

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Ein Glück, dass Salzburg so klein ist, dass tolle Leute sich zwangsläufig irgendwann kennenlernen, ein Glück, dass sie alle nach Wien ziehen und sich auch dort nicht aus den Augen verlieren. Ein Hoch auf das Musische Gymnasium und den Jugendclub vom Schauspielhaus (Lilli ist irgendwie auch dazugekommen).

HIRA* gibt es jetzt seit Anfang 2013, es gab Polyethylenlatex im Oktober und dann eine lange Zeit nicht so viel, dafür Gruppenfindungs/erweiterungsversuche, ein paar Improabende im wunderschönen Amerlinghaus, prozesshafte Stückentwicklungen, verworfene Ideen und ganz viel ZipZap und Apotheke. Dieses Jahr gibt es Cash for Culture und ein Praterstück im Herbst. Bis dahin gibt es diesen Sonntag:

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Wir machen gerne Theater, alle anders und nicht ganz so gerne auf großen Bühnen. Wir machen Theater zusammen, quasi basisdemokratisch mit vielen Rauchpausen, Kaffee und Requisiten einkaufen im Baumarkt. Wir versuchen eigene Gedanke auf die Bühne zu bringen und deshalb schreiben wir auch viel. Für uns, für andere und einfach so. Die meisten der Texte schaffen es dann doch nicht ganz ins Stückkonzept, sind aber trotzdem schön und hörenswert wie lesenswert. Die zeigen wir euch.

Es lesen: Katherina Braschel, Judith Rücker, Lilli Strakerjahn, Teresa Schwaninger und Armela Madreiter

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!