Lesungen am 5. und am 8. Februar 2015

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 5. Februar:

Peter Neugschwentner

Das heroisch emporgestreckte Bein einer Katze. (Reinigung)

Peter Neugschwentner, geboren am 6.07.1992 in Amstetten.
Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften in Wien.
Mehrere Romanversuche. Veröffentlichung von Kurzprosa in verschiedenen Literaturzeitschriften.
Teilnahme an der Schreibklasse 2014 am Schauspielhaus Wien, aus der auch zwei der Texte der
Lesung entstanden.

Gelesen werden dialogische Ausschnitte aus einem unfertigen Stück über Katzen und Selbstmord,
sowie ein Versuch zu eisessenden Polizisten und ein Monolog über das, was man sich hätte
wünschen dürfen und ob wir nicht wieder griechische Götter werden sollten.

Um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 8. Februar 2015:

Bastian Maierhofer

Zwischen den Texten andere Texte…aber dann ohne Gitarre

Comedy-Text-Performer mit Edukationshintergrund..

Baasztian ist Musiker. Ja, schon auch, irgendwie. Aber erstmal schreibt er humoristische Texte. Ob Vers, ob Prosa, ob Reim, ob nicht. Baasztian erzählt wahrheitsgetreu erfundene Geschichten, die so absurd sind, dass sie schon fast wieder plausibel erscheinen. In wissenschaftlicher Präzision erforscht er die emotional aufgeladenen Banalitäten des Alltags, expliziert das Implizierte, und unternimmt Sprachreisen nach dorthin, wo es weh tut: Auf Beschneidungsworkshops, Origami-statt-Polygamie-Selbsthilfegruppentreffen, oder auf die Toilette, zum Beispiel. Seinen Texten wird auf der Bühne mal mit, mal ohne Gitarre durch gut geölte Vokalisierungen mit zufriedenstellender Notentreffsicherheit, psychologische Entertainerqualitäten, schauspielerische Exzesse und durch die eine oder andere dumme Grimasse das spezielle „Baasztian-Feeling“ eingehaucht. Was dieses ausmacht, kann man mal erlebt haben.

Biographie:
Die Leidenschaft für Musik begann bei Baasztian schon sehr früh. Unwiederbringlicher Beleg dafür ist das erste vom eigenen Taschengeld erworbene Musik-Album. Die Platte sollte sein Leben verändern: „Crazy for you“ von David Hasselhoff. Im Alter von 9 Jahren hat Baasztian für seine Mutter seine erste Klavier-Sonate komponiert. Inspiriert von Adorno, und aus Überdruss an den etablierten Musikgewohnheiten zur Verfestigung des kapitalistischen Systems, hat er eine eigene Tonart erfunden. Kis-Dur. 17 Kreuze. Leider fiel erst bei der Uraufführung auf, dass es kein passendes Klavier gab. Es war ein Flop. 1993 hatte Baasztian einen gemeinsamen Auftritt mit Bob Marley. Es war ein schwüler Samstag Nachmittag in den Straßen von Trenchtown. Es war der letzte Tag seiner Jamaica-Reise, als ihm der Geist Bob Marleys erschien. Seite an Seite spielten die beiden gemeinsam mit einem Haufen bunt zusammengewürfelter Rudeboys. Bob Marley Links-Sturm Baasztian Rechts-Mittelfeld. Eine Flanke von Baasztian verwandelte der King direkt per Kopfball. Es ist das bisherige Highlight seiner Musikerkarriere. Das ganze Jahr 2000 war Baasztian als singender Wanderprediger auf der ganzen Welt unterwegs. Er hat sich ein Jahr lang nur von Licht ernährt. Pilgerte barfuß durch das Himalaja-Gebirge, hat im Amazonas missioniert, und in indischen Tempeln die existentiellen Fragen des Universums erfolgreich durchtranszendiert. Nach langem Suchen hat Baasztian die einzige wahre Religion der Welt gegründet: Gin-and-Tonicism. Durchdrungen von diesem ozeanischen Gefühl der Erleuchtung versucht er seine Weisheiten und Lebenserfahrungen mit seiner Musik und seinen Texten nun in die Welt hinauszutragen.

Um 20:00 im Cafe Anno!

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/905067159525651/?ref_dashboard_filter=upcoming

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s