Lesung am Sonntag, 1. März 2015

Michael Hess

Ohne panonisch gehen wir nicht nach Haus

Michael Hess stammt aus dem Burgenland, aus Neusiedl am See um genauer zu sein. Als Bibliothekar an der Burgenländischen Landesbibliothek, ambitionierter Freizeithistoriker mit Veröffentlichungen zu zeitgeschichtlichen burgenländischen Themen und selbstständiger Werbetexter widmet er sich Wörtern in unterschiedlichsten Facetten.Much_Selbst7a

Seine Texte werden gerne mit dem Mäntelchen „Lyrik“ beschrieben, bewegen sich jedoch immer mehr in Richtung Kleinkunst. Michael Hess will seine Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schmunzeln, bestenfalls zum Lachen und zum Nachdenken bringen, möchte aber auch mit seinen Texten und Wortspielen überraschen und überfordern. Seine Mundart ist ein sehr geeignetes Instrument dafür, und natürlich auch seine Ukulele, die er immer mit dabei hat.

In der edition lex liszt 12 sind bisher die Bücher „zu dicht“ und „laut mal laut“ erschienen.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 22. Februar 2015

 Lesung am 22. Februar 2015:

Die Herzdenkerinnen

„Die Herzdenkerinnen“ aus St. Pölten, gegründet von Maria Seitz im April 2011, treffen sich regelmäßig, um zu einem Thema gemeinsam kreativ zu schreiben, dann die Texte vorzulesen und einander einfühlsames Feedback zu geben. Das Wunderbare an dieser Arbeit sind die Synergien, die in den Texten entstehen, wohl durch Verquickung unseres Fühlens und Denkens, des harten Kopfbereiches mit dem weichen Herzbereich. Wir nehmen Gefühle ebenso wichtig wie Logik, versprachlichen deren Mit-Teilung. Die Ergebnisse des gemeinsamen spontanen Schreibens teilen uns Erstaunliches über das verborgene Innere mit und gerade durch die Verwandtschaft der entstehenden Texte kann nicht nur Aufschlussreiches, Humorvolles, sondern besonders auch Heilendes entstehen. Wir bieten einen bunten Ausschnitt dar.

Es lesen:

Margrit Angelmaier: „Ich liebe es, mit Wörtern zu spielen, Wörter zu erfinden. Meine Themen sind: Den eigenen Weg finden. Sich selbst lieben lernen. Dankbarkeit für das Begleitetsein und Gefundene Seelenpartner“.

Milena Guger-Zusser: geb. 1958, im Mostviertel in Scheibbs lebend, Körpertherapeutin, Mitglied der Autorengruppe 3250 Schriftzug Wieselburg und der Herzdenkerinnen St.Pölten, schreibe lustvoll und mit Freude, die Schönheit der Sprache und das Experimentelle sind das Meine.

2010,2011: Buchveröffentlichungen Milenas Poesie, Milenas Sprachbilder

2011: Lyrikpreis Land Niederösterreich.

Maria Seitz: geb. 1967, Germanistin und Anglistin, Universitätslektorin, Weltenbummlerin, verfasst englische und deutschsprachige Lyrik, schrieb den Roman „Einmal Bewegen“ (2012), laufend auch Dramen und Kurzgeschichten. „Das Schreiben bedeutet mir Zugang zu einer Weite, Freiheit und meinem Reich, das ich immer dann betreten darf, wenn ich mir dafür Zeit nehme. Es ist meine größte Freude und erschließt immer wieder Neuland in mir drinnen, das ich unbedingt entdecken will.“

Ingrid Müller, geb. 1974, lebt und arbeitet in Niederösterreich. Ihr beruflicher Weg führte sie nach Kinder- und Jugendheim und Jugendamt schließlich 2007 in die Offene Jugendarbeit. Sie ist auch seit über zehn Jahren als Bewährungshelferin tätig. In ihrer Freizeit schreibt sie Gedichte, Märchen und Kurzgeschichten. Wissenschaftspreisträgerin der AK NÖ 2014. Bisherige Veröffentlichungen im „Literarischen Zaunkönig“ und im „et cetera“, sowie die Populärwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Risiken in der Sozialen Arbeit „Hilfe, ich bin Helfer!“ (erscheint Ende Februar im Verlag newacademicpress).

Beate Reither: Sozialpädagogin, baut sich ein Gesundheitszentrum auf, ist auf dem Weg in die Selbstständigkeit mit der Silberkunst, malt Traum- und Anderswelten. „Das Schreiben ist der Spiegel meiner Seele, denn ich bringe zum Ausdruck, wie es momentan der Seele geht, es ist für mich Katharsis, Schreiben ist wie Zaubern, ein Herauslassen der Seele in die Wirklichkeit, dies ansprechen, ihm Körper geben, damit Ängste nicht mehr so furchtbar sind, Gefühle nicht mehr so überwältigend, weil sie, wenn sie am Papier stehen, einen eigenen Körper bekommen.“

Christine Tippelreiter: 3270 Scheibbs

schreibt in Hochsprache und Mostviertler Mundart

bisher erschienen vier Gedichtbände

Leiterin d. Gruppe

„Schriftzug 3250“

Stellvetretende Vorsitzende der ÖDA

Mitglied des Österr. Schriftstellerverbandes

Musikumrahmung von:

Barbara Rusulovic-Guger (Gitarre, Vocals): Eigentlich geht’s ums Singen… Wer ich bin? „Ane, de ois ausprobiert“. Geboren bin ich am 4. 12. 1980, am Barbaratag. Steht auch auf meiner Urgeburtskunde. Mutter. Und wer gibt am Schluss das Zeugnis ab? Das erwachsen erzogene Kind? Die Gesellschaft? Das Leben? In welchen Fächern? Das Thema Lernen beschäftigt mich. Schreibe, zeichne, kritzle, male, singe, tanze,….. gerne… und halt mich viel in Redekreisen auf, was inspiriririerend ist. Wenn Männer meine Muse sind, sind sie dann der MusErich ? Seit einiger Zeit werden aus den Texten Liedern. Diese werdet ihr hören – wenn ihr da seid und ich meinen Mund auf – KRIEGE nnn…..:-)

Am Sonntag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Lesungen am 12. und 15. Februar 2015

Lesung am Dialekt Donnerstag, 12. Februar :

Alice Reichmann

Hörspiel Hamerling

Eine musikalische Lesung in verteilten Rollen

Im Hamerlingpark in der Josefstadt treffen grundverschiedene Gestalten aufeinander. Ein passender Ort, um den zartbesaiteten Linus aus der Reserve zu locken. Sein Großvater lehrt ihn das „Mauserl Spün“ und den Umgang mit einer fremden Wahrheit.

Um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 15. Februar :

Elisabeth Schönherr

Tod im Teehaus

Buchpräsentation

Unbenannt

Als Katharina Sakura eines Morgens leblos im Gartenteich vor ihrem Teehaus aufgefunden wird, gibt ihr Tod Rätsel auf. Denn das Mädchen ist nicht ertrunken, sondern an einer Kopfverletzung gestorben. Die Behörden gehen vorerst dennoch von einem Unfall aus, während Boulevardmedien die Eltern im Visier ihrer Berichterstattung haben.

Doch bald schon führen die Spuren in ein Zendo. Außerdem treibt sich ein geheimnisvoller Obdachloser in der Gegend um das Haus der Eltern herum …

Inspektor Marek ist alarmiert. Sein Verdacht richtet sich auf eine Freundin der Toten …

Geboren wurde ich 1971 in Tirol. Als Literaturbegeisterte studierte ich Vergleichende Literaturwissenschaft und slawische Sprachen (Russisch), lebte dann ein Jahr als Deutsch-Lektorin in der polnischen Stadt Toruń (Thorn). Später arbeitete ich als Redakteurin, Web-Designerin und Online-Texterin. Seit 1998 lebe ich in Wien, eine Stadt, die mich literarisch immer wieder inspiriert. So verwundert es nicht, dass die Kriminalgeschichten, die dabei entstehen, mit persönlichen Interessen verbunden sind und sorgfältige Recherche meine Arbeit ständig begleitet. Mein Roman “Tod im Teehaus”, der im Oktober 2014 bei Proverbis Wien erscheint, führt in die Welt der buddhistischen Koans und der jahrtausendealten japanischen Tradition des Tees. Ein weiterer Roman ist in Vorbereitung.

Um 20:00 im Cafe Anno!

Lesungen am 5. und am 8. Februar 2015

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 5. Februar:

Peter Neugschwentner

Das heroisch emporgestreckte Bein einer Katze. (Reinigung)

Peter Neugschwentner, geboren am 6.07.1992 in Amstetten.
Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften in Wien.
Mehrere Romanversuche. Veröffentlichung von Kurzprosa in verschiedenen Literaturzeitschriften.
Teilnahme an der Schreibklasse 2014 am Schauspielhaus Wien, aus der auch zwei der Texte der
Lesung entstanden.

Gelesen werden dialogische Ausschnitte aus einem unfertigen Stück über Katzen und Selbstmord,
sowie ein Versuch zu eisessenden Polizisten und ein Monolog über das, was man sich hätte
wünschen dürfen und ob wir nicht wieder griechische Götter werden sollten.

Um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 8. Februar 2015:

Bastian Maierhofer

Zwischen den Texten andere Texte…aber dann ohne Gitarre

Comedy-Text-Performer mit Edukationshintergrund..

Baasztian ist Musiker. Ja, schon auch, irgendwie. Aber erstmal schreibt er humoristische Texte. Ob Vers, ob Prosa, ob Reim, ob nicht. Baasztian erzählt wahrheitsgetreu erfundene Geschichten, die so absurd sind, dass sie schon fast wieder plausibel erscheinen. In wissenschaftlicher Präzision erforscht er die emotional aufgeladenen Banalitäten des Alltags, expliziert das Implizierte, und unternimmt Sprachreisen nach dorthin, wo es weh tut: Auf Beschneidungsworkshops, Origami-statt-Polygamie-Selbsthilfegruppentreffen, oder auf die Toilette, zum Beispiel. Seinen Texten wird auf der Bühne mal mit, mal ohne Gitarre durch gut geölte Vokalisierungen mit zufriedenstellender Notentreffsicherheit, psychologische Entertainerqualitäten, schauspielerische Exzesse und durch die eine oder andere dumme Grimasse das spezielle „Baasztian-Feeling“ eingehaucht. Was dieses ausmacht, kann man mal erlebt haben.

Biographie:
Die Leidenschaft für Musik begann bei Baasztian schon sehr früh. Unwiederbringlicher Beleg dafür ist das erste vom eigenen Taschengeld erworbene Musik-Album. Die Platte sollte sein Leben verändern: „Crazy for you“ von David Hasselhoff. Im Alter von 9 Jahren hat Baasztian für seine Mutter seine erste Klavier-Sonate komponiert. Inspiriert von Adorno, und aus Überdruss an den etablierten Musikgewohnheiten zur Verfestigung des kapitalistischen Systems, hat er eine eigene Tonart erfunden. Kis-Dur. 17 Kreuze. Leider fiel erst bei der Uraufführung auf, dass es kein passendes Klavier gab. Es war ein Flop. 1993 hatte Baasztian einen gemeinsamen Auftritt mit Bob Marley. Es war ein schwüler Samstag Nachmittag in den Straßen von Trenchtown. Es war der letzte Tag seiner Jamaica-Reise, als ihm der Geist Bob Marleys erschien. Seite an Seite spielten die beiden gemeinsam mit einem Haufen bunt zusammengewürfelter Rudeboys. Bob Marley Links-Sturm Baasztian Rechts-Mittelfeld. Eine Flanke von Baasztian verwandelte der King direkt per Kopfball. Es ist das bisherige Highlight seiner Musikerkarriere. Das ganze Jahr 2000 war Baasztian als singender Wanderprediger auf der ganzen Welt unterwegs. Er hat sich ein Jahr lang nur von Licht ernährt. Pilgerte barfuß durch das Himalaja-Gebirge, hat im Amazonas missioniert, und in indischen Tempeln die existentiellen Fragen des Universums erfolgreich durchtranszendiert. Nach langem Suchen hat Baasztian die einzige wahre Religion der Welt gegründet: Gin-and-Tonicism. Durchdrungen von diesem ozeanischen Gefühl der Erleuchtung versucht er seine Weisheiten und Lebenserfahrungen mit seiner Musik und seinen Texten nun in die Welt hinauszutragen.

Um 20:00 im Cafe Anno!

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/905067159525651/?ref_dashboard_filter=upcoming