Lesungen am Donnerstag, 18. Dezember und Sonntag, 21. Dezember

Lesung am Dialekt Donnerstag, 18. Dezember: Christian Schreibmüller

In Wien zieht der als Alltagssprache gesprochene Dialekt sich mehr und mehr in Reservate zurück, in so genannte „weniger schicke Regionen“. Und in diesen sprechen ihn daher vor allem Ältere. Warum also nicht das Ältersein im Dialekt bereden? Und seine Bewandtnisse sprachlich verdichten?
Und das im schönen alten Café Anno.

 Christian Schreibmüller: Geboren 1949 in OÖ, Mitbegründer des Wiener Flohmarkts 1972, der „HOSI“ 1979, des Anarchistenzentrums Gassergasse, „GAGA“ 1981, der „Libertine“ 1986, Fotograf, Journalist (Wiener/Wienerin, Stern, Profil etc.) Autor, Schauspieler, Filmer und Fernsehgestalter diverser Sender, Fotoausstellungen im In- und Ausland, dzt. auch im Wien Museum, Fotoband über Sizilien, Lyrikbände „Phantasiedehitze“ und „Kannibalenromanze“, Herausgeber der Anthologien „Ungehaltene Rede“ (2008) und „Existenz und Renitenz“ (2011), Veröffentlichungen in diversen Literaturmagazinen und Anthologien.Veranstalter literarischer Lesungsreihen und Poetry Slammer.

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 21. Dezember 2014: Radieschenpräsentation Heft #32, Licht und Schatten

Wir präsentieren stolz ein neues &radieschen zum Thema „Licht&Schatten“ , dass sich wunderschön unter einem Weihnachtsbaum macht und laden ein zu einer weihnachtlichen Präsentation im Cafe Anno, Weihnachtsgebäck und andere Weihnachtsutensilien sind herzlich Willkommen! 🙂

Es lesen die Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe.

Wir freuen uns auf eine schöne Lesung mit vielen Zuhörerinnen und Zuhöreren.

euer ALSO- und &radieschen Team!

Um 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am 11. und 14. Dezember 2014

Lesung am Dialekt Donnerstag, 12. Dezember: Stefan Lotter

Umlocht

bin gfoin. Gfoin und aufgschlogn. Und kana waß mehr vo mir.
I denk an Obn. An di. An eich.

Und i hob eich wos zum sogn.

Warum i gaungan bin is mei Soch. I hob ma vü Gedaunkn drüwa gmocht, bevor is tau hob. Dass is tau hob, woa daun mehr a Zufoi.

Weil wieda ana vo eich an Bledsinn gredt hot.

Am Aufaung hob i no Liada gschriem. Owa irgendwaun reicht des neama aus.

I kaun eich dazön wie’s dazu kuman is.
Wos i docht hob.
Wos i denk.
Und warum i glaub, dass eigentlich eh ois leiwaund is.

Kumt’s vorbei.
Beim Andi in da Bar woas no imma lustig a bissal wos zum dazön.
Vielleicht nimm i mei Gitarr mit, daun keints a hean, wofür ma Worte zwenig stoak woan.

Kurzbio von mir: http://stefanlotter.at/biografie/

LesungUmlochtPlakat

  Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 14. Dezember: Maximilian Brustbauer

Über Nacht

 

brustbauer

Der Text wird in der zweiten Person erzählt, wodurch die Leser_innen unmittelbar in die
Gedankengänge der Figur versetzt werden und so auf die gleichsam wirre und fesselnde Reise
durch die Wiener Nacht mit ihren Eigenheiten mitgenommen werden. Beide, Figur und Leser_in,
werden getrieben und verfolgt vom Verlauf der Erzählung, eine konzertierte Suche nach dem „es“,
„es“, das alle haben, „es“, das alle antreibt, „es“, das alle funktionieren lässt.
Zu Beginn sitzt du allein in einem Cafe und trinkst, beobachtest die Menschen und ihre
Ziserlierung, eine Frau tritt ein, setzt sich zu dir, erinnert dich an vergangene Zeit und du weißt
nicht, ob du mit ihr oder der Vergangenheit sprichst; du wirst rausgerissen aus dem Raum, findest
dich auf der Straße wieder, triffst wieder jemanden, einen Mann, Party, Lichter, Oralsex, plötzlich
wieder auf der Straße, aber nackt, ziehst dich an, schmierst an den Häuserwänden entlang, streifst
die Menschen, siehst in ihre Wohnungen, in ihr Leben, wirst durchbohrt von deinem eigenen Blick;
bist in einem Park, siehst eine Statue, aus Granit, die Frauenstatue, Sisi, atmest ihren Geruch, „eine
zärtliche Verrohtheit, die dir in deiner Nase verspielt um jedes einzelne Härchen streichen wird.
Wie eine Feder, die gespickt ist mit Granit und einem feinen Staubmantel der Zeit“, hier glaubst du
„es“ gefunden zu haben, weil sie es auch nicht hatte und daran zu Grunde ging, entdeckst du jetzt
in der Abwesenheit das Nichts, aber kannst es nicht sehen und deshalb stolperst du weiter durch
die Nacht, wirst verschleppt von einer Frau und bist wieder allein auf der Straße;

Der 28jährige Autor der Novelle, Maximilian Brustbauer, arbeitet derzeit an seiner zweiten filmischen Episodenreporage über den Umbau der Mariahilferstraße und schreibt für Magazine wie „quer“ oder „Fleisch“.

Am Sonntag, 20:oo im Cafe Anno!

Lesungen am 4. und 7. Dezember 2014

Lesung am Dialekt Donnerstag, 4. Dezember : Christopher Hütmannsberger

Brochane Spügün #3

Bauer Schläger Wurf Berger lädt ein um in Welten einzutauchen. Lädt ein auszubrechen. Lädt ein aufzubrechen. Lädt ein Welten zu brechen. Texte über Menschen, über Kommunikation, über Bewegung, dazu Musik die euch an der Hand nimmt und euch beim (aus/auf)brechen begleitet.
„Ea woitad gaunz offn sei“

Eine musikalische Lesung von Bauer Schläger Wurf Berger

Spoken Word – Christopher Hütmannsberger

Gitarre – Ralph Mothwurf

Bassklarinette – Andreas Lindenbauer

Schlagzeug – Reinhard Hörschläger

Irgendwo zwischen Tagträumen und Nachtleben, Sprachbildern und Klangmalerei. Texte die Musik bedeuten.

Am Donnerstag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 7. Dezember: Elias Hirschl

Ich habe den Löffel doch auch nicht aus Weisheit gegessen.

Elias Hirschl liest am 7. Dezember im Cafe Anno ab 20 Uhr neue Kurzgeschichten und Slamtexte, die sich mit solch tiefgründigen Fragen des Lebens beschäftigen, wie: Warum sitzt Frau Bergmann nackt auf dem Waschmittelberg?, Warum habe ich den Löffel gegessen?“, und natürlich dem obligatorischen: „Was ist der Sinn des Sinns des Lebens?“ Dazwischen gibts neue Lieder, die von netten Polizisten, sich auflösenden Mädchen und Hilfeleistung unterlassenden Enten handeln, und außerdem Bier.

Was hält der kleine Peter davon?

Der kleine Peter: „Oh, der Hirschl, hat der nicht den Öslam gewonnen? Na, den geh ich mir sicher anschaun! Außerdem hat er irgendwas von Bier erwähnt.“

Da habt ihr’s! Hört auf den kleinen Peter und folgt ihm alle am 7. Dezember um 20 Uhr ins Anno!

AUßERDEM IS ES GRATIS!