Lesungen am Donnerstag, 27. und Sonntag, 30. November

Lesung am Dialekt Donnerstag, 27. 11 : Günther (Tschif)Windisch

Der Dialektautor und Poetryslammer Tschif Windisch liest aus seinem steirischen Dialektrepartoire.

Geboren 1943 in Leoben, lebt und schreibt in Wien.

Am Donnerstag ab 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 30.11: DUM-Präsentation # 72: Wimpernschlag

Die schöne Tradition, dass das Literaturmagazin „DUM“ im Anno präsentiert wird, setzt sich mit der Ausgabe #72 beständig fort! Lesen werden einige Autorinnen und Autoren, die in dieser Ausgaber vertreten sind.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer!

Am Sontag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am 20.11 und 23. 11

Lesung am Dialekt Donnerstag, 20. November

David und Maximilian Scheid

FAMILY BIZ

Maximilian und David Scheid (concerto crystall)
spielen Texte und lesen Musik.
Von humorvoll bis morbid, von Lüge bis Wahrheit ist alles dabei.
Eine Gitarre ein Sampler zwei Stimmen.
Dies ist der erste gemeinsame Auftritt des Brüderpaars.
Maximilian ist Gitarrist und Sänger der Band MAJA, David (concerto
crystall a.k.a DwD) schlägt sich die Nächte bei Poetry Slams oder als
Dj in Clubs um die Ohren, eine Mischung die diverser nicht sein könnte.
Rap, Reggae und Wienerlied treffen auf Lyrik und Kabarett.

Am Donnerstag um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 23. November

Katharina Tiwald

liest aus ihrem Roman „Die Wahrheit ist ein Heer“

Es gibt viel zu verdauen. Die Kreide hinterlässt ihre Spuren an der Tafel, den Kreidestaub gilt es zu verdauen. Zu jeder Stunde kommt aus einem neuen Lehrermund der Kopf einer Wortschlange, Bauch und Schwanz. Sie gilt es zu verdauen. Das Tempo, das Wissen, alles muss erst einverleibt werden, angekörpert, einwickeln müssen sich die Kinderkörper in Tempo und Wissen.“

Angekörpert, Rededreh, Bluthalbdunkel: Katharina Tiwald spinnt aus einer unbändigen Lust für Wortschöpfungen ein sprachgewaltiges, wortgewalttätiges Heer. Das kommt nicht von irgendwo, denn: Die Schule ist eine militärische Einrichtung, eine mariatheresianische Anstalt, die den Menschen durch Gewalt zwingt, sich in die Welt einzuordnen.

(Olja Alvir, FM4) http://fm4.orf.at/stories/1705581/

Katharina Tiwald, geboren 1979 in Wr. Neustadt, studierte Sprachwissenschaft und Russisch in Wien, St. Petersburg und Glasgow. Sie unterrichtete bisher russische Literatur am Institut für Slawistik/Univ. Wien sowie Deutsch als Fremdsprache an verschiedenen Instituten, arbeitete in der Basisbildung und Alphabetisierung und schloss 2012 ihre Zusatzausbildung zur Hauptschullehrerin ab. \x0D\x0AIhr Debüt als Autorin erschien 2005, seither mehrere Bücher und aufgeführte Theaterstücke. 2009/10 erhielt sie das Staatsstipendium für Literatur, 2010/11 das Hans-Weigel-Literaturstipendium des Landes Niederösterreich.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Lesungen am 13. und 16. November

Lesung am Dialekt Donnerstag, 13. November

Franz Schlacher

„Ohne Hemad, ohne Hosn“
(Steirisch – unplugged)

Unter dem Titel „Ohne Hemad, ohne Hosn“ (ohne Hemd und ohne Hose) liest Franz Schlacher Texte in seiner Muttersprache, dem steirischen Dialekt, der allerdings auch Spuren von Kärntnerisch und Niederösterreichisch enthalten kann (erste und zweite lebende Fremdsprache).
Fensterln, Wallfahrt, Paarungs-Rituale, Zaubersprüch‘ für Steirerbuam, Philosophie und Politik, Pisa und Petroliumlampen, Hermann Nitsch im Faschingsgwand, das Zirbenkönigreich, arme Hosn ohne Hemad… Das sind u. a. seine Themen, verarbeitet in Prosa, Reim und Rap.
Franz Schlacher hat seine Gaude beim Lesen und ist begeistert, wenn auch die Zuhörer mitlachen können. Bleibt das Lachen allerdings jemandem im Hals stecken, dann gilt für ihn die Schuldvermutung. (Er lässt Nachdenklichkeit bewusst als erwünschte Nebenwirkung aufkommen!)
Schlacher ätzt gegen „rechtsdrehend heitere Hoamatl-Dichtung mit umzingelten Reimen“, polemisiert aber auch gern gegen fortschrittlich und todernst daherkommenden „Sozial- und Betroffenheits-Kitsch auf Gschead“. Politische Milieu-Reinheit und dialektautoritäre Korrektheit zählen offenbar nicht zu seinen Tugenden. Das hat ihn schon in mehreren Kreisen manchmal ein bissl verdächtig gemacht.
Viele Dialekt-LiebhaberInnen kennen Franz Schlacher von seinen Auftritten bei Dialekt-Poetry-Slams im Wiener Tschocherl, in Ternitz, Wiener Neustadt und Krems.
Bei der Lesung verlost er seinen neuen Original-Steirerhut (ohne Dekoration, Gamsbart o. ä).

Franz Schlacher
wurde 1958 in St. Wolfgang-Kienberg/Steiermark geboren (4,16 kg) und ist dort aufgewachsen (180 cm), hat in Klagenfurt/Kärnten Deutsch und Englisch studiert, ist in Krems/NÖ erwachsen geworden, lebt jetzt in Neunkirchen/NÖ und arbeitet dort als AHS-Lehrer.
Als Dialektautor schreibt er Texte in einer Mischung aus ostösterreichischem Salondialekt und obersteirischer Mundart. Er publiziert in Dialekt-Zeitschriften und tritt bei Dialekt-Poetry-Slams in Wien und Niederösterreich auf.

Am Donnerstag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 


 

Lesung am Sonntag, 16. November

Franziska Füchsl

dadschda da daiqrchschuwli

augen zu und durch
eine lesung von franziska füchsl*
womöglich mit die anderen klänge

* geboren in putzleinsdorf/oö; lebt, studiert und arbeitet in wien. schreibt englisch, deutsch und dialekt; übersetzt
in der gruppe versatoruim
– verein für gedichte und übersetzen –
aus dem englischen und georgischen
[u.a.]

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

Dialekt Donnerstag mit Dieter Berdel

Lesung am Donnerstag, 6. November 2014

Dieter Berdel

ist 1939 im Burgenland geboren und an der Wiener Peripherie aufgewachsen.
Nach dem Design-Studium an der Angewandten in Wien hat er das Institut für Soziales Design ISD mitbegründet.
Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der menschengerechten und barrierefreien Gestaltung.
Er verfasst Lyrik, Kurzprosa und visuelle Poesie, vorwiegend im Wiener Dialekt. Bücher von ihm sind u. a. beim Residenz Verlag, bei der Edition Doppelpunkt und beim Mandelbaum Verlag erschienen. Seit einigen Jahren überträgt er Texte des schottischen Poeten Robert Burns (1759 – 1796) ins Wienerische. Zuletzt veröffentlicht: „O, my luve`s … wia a rosn rod! – Romantische Gedichte und Lieder im Scottish Dialect / Wiener Dialekt“ (Edition Roesner, 2013).

Dieter Berdel liest am Donnerstag aus seinem Werk!

Ab 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 9. November 2014

img_2108Das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv – kurz: GRAUKO – entstand vor 15 Jahren nach einer Schreibwerkstatt. Seitdem wurden einige gemeinsame Projekte realisiert und fanden unzählige Lesungen im In- sowie im Ausland statt. Die Gruppe versteht sich  hauptsächlich als Ort des Feedbacks und der Freundschaft. Von den einzelnen Mitgliedern erschienen Publikationen in Literaturzeitschriften  und Anthologien sowie Einzelpublikationen. Einmal im Jahr kommt das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv ins Café Anno, um dort neue Texte zu präsentieren.

nähere Infos zu GRAUKO auf: http://grauko.com/

Es lesen:

Isolde Kerstin Bermann, Grazer Literaturpreis, Veröffentlichung in Anthologien und Literaturzeitschriften (zB Lichtungen)  //  Maria Edelsbrunner (diesjährige Preisträgerin des „Wortschatz“)  //  Peter Heissenberger (zahlreiche Literaturpreise, u.a. Dombrowski Preis, Theodor Körner Preis, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen)  //  Margarita Kinstner Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen. Ihr Debütroman schaffte es auf die Shortlist des Rauriser Literaturpreises sowie des Alpha Literaturpreises 2014.  //  Kuno Kosmos, Poetry Slammer und Großmeister des Würfelreichs und der Spam Story. Mitglied der Grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“  //Ute Schlerath //  Veronika Unger  //  Thomas Wollinger (für seinen Roman „Die Archäologin“, erschienen 2004 bei btb, erhielt der den Kulturpreis des Landes NÖ)