Lesungen am Donnerstag, 30. Jänner und Sonntag, 2. Februar

Lesung am DialektDonnerstag, 30. Jänner : Raimund Jäger

Es war wohl eine logische Entwicklung, dass sich der Journalist, Werbetexter und Autor von über 100 Liedern an den Computer setzte, um – ohne dabei an eine Melodie oder seinen Job zu denken – einfach drauflos zu tippen. Es begann mit ironischen Kolumnen, die in regionalen Zeitungen bald Kultstatus genossen. Die erste Kurzgeschichte, „Das Loch“, in der der Bodensee austrocklnet, wurde 2007 im „Bregenz-Lesebuch“ veröffentlicht und erregte ebenso Aufsehen wie eine ironische Werwolf-Erzählung (prämiert bei den Harder Literaturtagen) – ein Ansporn, sich an größeren Formaten zu versuchen.

Zwei Kapitel aus dem Roman „Listen“ , einem satirischen Schauerstück über die absurden Allmachtsphantasien eines Mittvierzigers, wurden schon vor Fertigstellung des Buches 2008 mit dem Literaturstipendium des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. „Der eingereichte Text hat einen schönen, verspielten Zugriff auf die Wirklichkeit. Der Stil ist frisch und innovativ, die Autorenposition ist originell und witzig,“ begründete die Fachjury den Text.

 

Der im Jahr darauf fertig gestellte Roman erschien im September 2010 im renommierten Innsbrucker Skarabäus-Verlag. 2013 schrieb er sein erstes Theaterstück „Rache für den Hund“, eine böse Beziehungs-Farce. Derzeit arbeitet Tschako an seinem nächsten Stück „Der Sack“, einer Romanversion von „Das Loch“ und schreibt zudem – auch im Zuge der echerchen für „Der Sack“ –  ein Serienkiller-Lexikon.

http://www.tschako.at/

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 2. Februar : Nicole Urban

Warum (k)ein Text?

Nicole Urban alias Nadine Vetter alias nikiTA liest für uns! 

Lehramtsstudentin an der Akademie der bildenden Künste (Textiles Gestalten) und an der Universität Wien (Französisch) seit 1998. nebenbei: Kinderbetreuerin, Nachhilfelehrerin, Kellnerin, ehrenamtliche Mitarbeit im Verein Forum Arena Wien (stellvertretende Obfrau, Schriftführerin), gelegentliche Ausstellungen, Solidaritätsveranstaltungen in der Arena Wien; seit 2005 vereinzelte Lesungen (Arena, Poetry-Slam im Radio Ö1 Kulturhauscafe, Dschungel Wien, Cafe Kafka, „Farce Vivendi Open Mic“ in der Feile, Poetry-Slam „Textstrom“ im Rhiz),Mitarbeiterin in der Redaktion der Literaturzeitschrift „Radieschen“ vom ALSO (Anno Literatur Sonntag).

Schreibt im Radieschen die großartige Kolumne „nikiTA und die Anderen.“ 

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno! 

Lesungen am Donnerstag, 23. Jänner und Sonntag, 26. Jänner

Lesung am DialektDonnerstag, 23. Jänner 2014

Dialektlesung von und mit Elis Rotter 

Schreibt seit 1998, vorwiegend Lyrik in Dialekt- u. Hochwienerisch, aber auch Gstanzln, Kurzprosa, Liedertexte 
und Zeitungsartikel.

Bisherige Veröffentlichungen: Lyrikband „Hört, es menschelt“, in div. Zeitschriften,
Anthologien und via Internet (z. B.: im DUM – Das ultimative Magazin, Reibeisen, Morgenschtean,  … & Radieschen, 
Schule f. Dichtung, Haiku-Anthologie… )

Laufend Lesungen und Mitwirkung bei div. Kulturprojekten: z.B. Tschocherl, Highlander, Cenario, Satchmo´s Piano,
bei den Widerstandslesungen am Ballhausplatz, Alte Schieberkammer, Salon Uhudla, Kulturzentrum Siebenstern, Blue Tomato,
AtelierA, Ketzerhof, Lesung im Park, Hauptbücherei am Gürtel, Theaterbühne „Bunt Gemischt“, Leoben (Arkadenhof, Kunsthalle),
Wasserweltfest 2003 u. 2004, Albert´s Bücherlager, Aera, Spektakel, Café ANNO, Headquarter…
Teilname an Poetryslams im Rhiz, im Theater am Alsergrund und beim Dialektpoetryslam im Tschocherl.

Mitglied bei den Österreichischen Dialekt AutorInnen (ÖDA) – Redaktionsmitglied beim „Morgenschtean“ (Dialektzeitung),  von 1998 bis 2010 ehrenamtlich für die Alleinerziehenden tätig – zuletzt als Vorstandsmitglied der ÖPA (Österreichische Plattform f. Alleinerziehende), von  Nov. 2010 – Mai  2012 Grüne Bezirksrätin in Döbling 

 Weiteres: http://www.elis.at/

Um 20:00 im Cafe Anno!

 

 

Lesung am Sonntag, 26. Jänner 2014

Elisabeth Steinkellner und Notburga Leeb: Reisen-Raben-Rosinen

Notburga Leeb und Elisabeth Steinkellner kredenzen Lyrik, Kurzprosa und Romanauszüge,

garniert mit visuellen Häppchen.

 

Norburga Leeb:

geboren 1973 , aufgewachsen im Weinviertl/NÖ

Lebt seit 1991 in Wien. Ergotherapheutin. Germanistin.

Schreibt Lyrik und Kurzprosa.Veröffentlicht in Zeitschriften und Radio Orange.Übersetzungsarbeut (kurdisch-deutsch):“Warum das Kamel beleidigt war.“ Insitut für Kurdologie Wien, 2011. Rezensionstätigkeit für 10001 Buch.

 

Elisabeth Steinkellner

geboren 1981. Lebt in Niederösterreich. Ausbildung zur Sozialpädagogin und Studium der Kultur- und Sozialantrophologie in Wien.

Schreibt Lyrik und Prosa für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

http://salon.io/elisabethsteinkellner

 

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesungen am Donnerstag, 16. Jänner und Sonntag, 19. Jänner

Lesung am Dialekt Donnerstag, 16. Jänner: Robert Eder & Robert Anders

„Heast dea Bölla hood aan Knolla”

Liebe Freunde des Literarischen Duetts,

nach langer Zeit ist es wieder mal so weit,wir geben eine Lesung im Warmen und freuen uns wenn all die Kälteerprobten Karlsplatzgäste, all jene, denen es dort zu huschi war und all jene, die noch nie auf einer Lesung von uns waren, am 16.1.2014 um 20:00 ins Café Anno kommen, zu…

Dieses literarische Dialektprogramm wird zu Tage bringen, was wir eigentlich werden wollten, warum wir morgen anrufen werden, warum du nicht da bist, was in Österreich politisch wirklich geschieht und warum wir keine Angst vor dem Pensionsschock haben müssen. Es wird einiges über unser Stöhnverhalten verraten, wird Ihnen meinen Onkel und den wahren dritten Mann vorstellen und ein überaus gelungenes Beispiel für Integration präsentieren. Und es wird die ersten österreichischen Dialektnachrichten zu hören geben.

Es wird also ein abwechslungsreiches und (wichtig für unsere langjährigen und treuen Fans) auch neues Programm!
Der Eintritt ist frei!

Infos unter: www.literaturmalanders.at

Wir freuen uns auf Ihr/Dein/Euer Kommen

Robert Anders & Robert Eder

Donnerstag, 20:00, Cafe Anno! 

 

 

Lesung am Sonntag, 19. Jänner: Isabella Breier

… mit Blut den Apfel spritzen gegen Gottvaters Leistungsträgerleistungsbegriff … 
 
ein Text aus dem Prosaband „Interferenzen“, eine Passage aus der Groteske „Prokne & Co“, ein Ausschnitt aus „Allerseelenauftrieb“ sowie ein paar Gedichte…
 
 

Isabella Breier, *1976 in Gmünd/NÖ, aufgewachsen in OÖ/Wels; Studium Philosophie/Germanistik in Wien, Trainerin/Dozentin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache; Mama einer Tochter.

Seit 2007 zahlreiche Lyrik- und Prosaveröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, Preise und Stipendien. Lebt hauptsächlich in Wien.

 Publikationen:

Dimensionen menschlicher Sinnstiftung in der Praxis. Zwischen Erkenntnis- und Kulturtheorie: Zur Poiesis, Ethik und Ästhetik in Cassirers Philosophie der symbolischen Formen und Wittgensteins Sprachspielbetrachtungen (=Dissertation). Wien 2006 (Lit Verlag)

101 Käfer in der Schachtel. Ihr Verschwinden in Bildern. Wien/Klagenfurt 2007. (Kitab Verlag)4

Interferenzen. Erzählungen, Kurz- und Kürzestgeschichten. Wien/Klagenfurt 2008 (Kitab

 Prokne & Co. (Eine Groteske.) Wien/Klagenfurt 2013  (Kitab)

Allerseelenauftrieb. (Ein Klartraumprotokoll). Dezember 2013 (mitter Verlag)

 forthcoming:

Anfang von etwas. (Reihe: Neue Lyrik aus Österreich). Verlag Berger. Herbst 2014

Sonntag, 20:00, Cafe Anno! 

 

 

 

Lesungen am Donnerstag, 9. Jänner und Sonntag, 12. Jänner

Lesung am DialektDonnerstag , 9. Jänner
Alice Reichmann : DE GUIDMARIE

Gustl erzählt im Stammbeisl von seinem Stich, der Goldmarie und was er alles auf sich nimmt, um sie für sich zu gewinnen. Er geht für einen guten Rat durch die ganze Josefstadt. In 15 Rollen schildert er Begegnungen im „Figuankabinett da Sundaklass“.
Es wird sauber-sexistisch, aufmerksam-abstoßend und romantisch-rassistisch.

Die Wienerin Alice Reichmann (26) ist auf dem AMS-Papier Jugendarbeiterin, auf dem Konzeptions-Papier Schauspiel- und Theaterpädagogin, auf dem Zeitungspapier Poetry Slammerin.
Seit August 2013 suhlt sie sich im „Wiener Grind“ und schüttelt diesen via Stimmimmitation und Reim ab, auf dass er ein perspektivenerweiterndes Kopfkino auslöse!
Neben Texten im 5-Minuten-Slamformat schrieb sie ihr Dialekt-Kabarett-Debüt „De Guidmarie“.

Lesung am Sonntag, 12. Jänner
Elisabeth Stadlbauer: „Vom Wollen und Haben“

Zuerst werde ich die Kurzgeschichte „Multivitaminsaft mit Weißwein“ (eine meiner ersten Veröffentlichungen) lesen, anschließend „Warten bis der Frühling kommt“ (meine letzte Veröffentlichung), dann „Spielplatzpläne“ (erscheint dieses Monat im Ennsthaler Verlag in einer Anthologie zum Manfred Maurer Preis), dann „Blütenköpfe“ (meine neueste Kurzgeschichte, noch unveröffentlicht) und zum Schluss „Vom Wollen und Haben“ (2012 erschienen in Die Türen des Tages).

Eva Stadlbauer wurde 1994 in Oberösterreich geboren und wuchs dort auf. Seit 2012 lebt sie in Wien, wo sie Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik studiert. Schon in der Volksschule begann sie zu schreiben; Kurzgeschichten verfasst sie aber erst seit rund 4 Jahren. Mittlerweile kann sie auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken.