Lesungen am Donnerstag, 5. Dezember und Sonntag, 8. Dezember 2013

Lesung am Dialekt Donnerstag, 5. Dezember : Theodora Bauer

Di|a|lekt|stück|e : [diaˈlɛktʃtʏkə]

 

Di-a-lekt? Di-a-lekt-stück? Di-a-lekt-stück-e? Was heißt das überhaupt? Wie kann moderne Dialektdichtung aussehen, zwischen welchen Parametern bewegt sie sich, was sind die Pole, zwischen denen sie schwankt? Welche Untiefen sollen ausgelassen werden, und in welche Abgründe springt man bewusst hinein? Wie sehen die Texte aus, die Brocken, die Stücke, die man dialektal serviert? Was macht Sinn an Dialekt, wie viel, wann, und warum?

Die Autorin Theodora Bauer versucht an diesem Abend, diese Grenzen auszuloten. Sie wird verschiedene mehr oder weniger dialektgetünchte Texte präsentieren, und das Publikum zur aktiven Rezeption anhalten. Die anschließende Diskussion ist mehr als erwünscht – sie kann dialektal geführt werden, oder eben nicht.

 

Theodora Bauer

geboren im Juli 1990 in Wien, seit 2008 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und der Philosophie an der Universität Wien. Zahlreiche Auszeichnungen; Publikationen u.a. auf Radio Ö1, in den Zeitschriften Kolik, DUM und &radieschen. Lesungen bei „rund um die burg“, in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, bei Poetry Slams und Lesebühnen im Raum Wien und Burgenland. Theaterprojekte am Schauspielhaus Wien, im Offenen Haus Oberwart und am Theaterzentrum Deutschlandsberg. Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2013 mit einem Stipendium des Club Alpbach Burgenland. Austauschsemester an der University of Illinois at Urbana-Champaign, Jänner – Mai 2014. Im Frühjahr 2014 erscheint ihr erster Roman im Picus Verlag.

Um  20:00 im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 8. Dezember: Filip David Seki

Ungeduld und Langeweile

Das Programm soll sich um unsere Jugend drehen, wie ungeduldig sie ist und verbittert nach Veränderung strebt, sich dabei aber selbst zu Tode langweilt weil alles unbewegt bleibt und die Tage alle gleich enden. Was ich dazu zu sagen habe soll ein Versuch sein über einige Tellerränder hinweg zu blicken, also eine Suche nach einem Ausweg.
Filip David Seki (ich wurde geboren, schreibe, studiere, mache musik. weil ich weiß, dass das keine visitenkarte füllt, gibt’s hier ein gedicht)

Das Kommen sei nicht zu unterschätzen,

ich habe die besten Eltern der Welt.

All mein Tun wäre sinnlos, wäre ihr Bemühen nicht gewesen,

das sich der Trauer wider stellt.

Das Sehen war mir ein großes Verletzen.

Fand mir Opium, lernte mich in andere Räume zu versetzen,

doch zu meinem Entsetzen wurde mir bekannt,

dass ich schlief, als das Gift meine Adern durchlief.

Doch ich, der ich nun erwacht bin,

ich fand das Leben.

Im Bekenntnis der Liebe zu mir,

im Duft von Tinte und Papier.

 

Um 20:00 im Cafe Anno!

 

 

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