Schön war sie, die Präsentation der neuen Ausgabe des „& Radieschen“

Das ALSO-Team bedankt sich bei allen Autorinnen und Autoren des Jahres 2013 fürs Lesen und vor allem bei den literaturbegeisterten Gästen fürs Kommen und Zuhören.

Wir wünschen alles ein frohe Festtage und einen kreativen Start ins Jahr 2014!

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ADIDO startet wieder am 9.1. – ALSO wie gewohnt am Sonntag darauf.

Hier geht es zum Programm von Jänner bis März 2014: >> Programm

 

 

 

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Lesungen am Donnerstag, 19. Dezember und Sonntag, 22. Dezember

Dialekt-Donnerstag, 19- Dezember : Anna Schrems und Didi Sommer

 zwoaviadltakt

 

WORTE:                   iviadln                                   und                 mühviadln

                                   messaschdecha                und                mostschädln

                                   dickschädln                                    und                 raffa

                                   dialektpoesie im zweivierteltakt

 

BIOs:

Anna Schrems

Geboren im Innviertel, Variationen der Existenz überall, lebt in Wien.

Schreibt, liest und tritt auf in Städten und auf dem Land.

Verdichtet Sprache zu Texten.

Erstellt Schrift und Wort.

Verwendet Hochsprache und gebraucht Dialekt.

Arbeitet an Leerstellen und mit Fragmenten.

Protokolliert die Stille und die Gewalt.

Sammelt Schmerz und Widerstand.

Handelt mit beschädigtem Souvenir.

Ist verwurzelt im Sommer.

Bricht auf.

Bleibt fremd.

 

 

Didi Sommer

 

Der Sommer wurde 1975 als Dietmar Sommer in Steyr geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen, lebt und arbeitet aber in Wien, weil es im Mühlviertel keine Arbeit gibt für ihn.

Der Sommer spricht fließend Mühlviertlerisch und Deutsch und ein bißchen Englisch, ist in lyrischen, visuellen, grafischen sowie technischen Bereichen der Kunst vor, auf, hinter und unter der Bühne tätig und in stehender, sitzender, liegender und manchmal auch kopfstehender Weise zu sehen.

Mit seinem literarischen Kabarett-Solo war er in Linz, Salzburg Graz zu sehen.

Grund dafür ist der Gewinn der Grazer Kleinkunst-Publikums-Vogels 2012.

Seit April 2012 tourt er zusammen mit Paul Pizzera, Wolfgang Feistritzer und BlöZinger unter dem Decknamen „Die lange Nacht des Kabaretts“ durch ganz Österreich. www.didi-sommer.at

Am Donnerstag um 20:00 im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 22 Dezember: Radieschen-Präsentation Sack&Pack

Sack & Pack & natürlich Radieschen!!! Wer noch am letzten Drücker Weihnachtsgeschenke braucht – oder einfach noch ein bisschen gemütlich abhängen will vor der Familienfeier .. am So, 22.12. treffen wir uns zur Päsentation des neuen Heftes im Café Anno – um 20:00 – Lerchenfelder Straße 132, 1080 Wien. Es lesen die Radieschen-AutorInnen!

Bild

Lesungen am Donnerstag, 12. Dezember und Sonntag, 15. Dezember 2013

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 12. Dezember : Franziska Füchsl

eainnarung und hiangehspinnst

eine lesung, die sich rund um das dorf mit seinen stilisierten orten als memorabilia dreht

wenn ich das gefühl habe, mich zu erinnern, setzt das misstrauen ein. dieses misstrauen ließ mich, meine erinnerungen zerschreiben. die texte dieser lesung entstammen einem versuch, die hirngespenster der vergangenheit von ihren ketten zu befreien und mit ihnen zu spielen. akkurates erinnern gibt es in ihnen nicht.

 

zur autorin:

franziska füchsl stammt aus einem kleinen dorf im norden oberösterreichs. seit drei jahren lebt sie in wien und in ihrem studium der germanistik und anglistik.

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 15. Dezember: Stephanie Moser (Fanny Famos)

 Es wird präsentiert, in Wiener Melange:

zusammengemischtes Chaos, nicht ausgewählter Texte, vorgetragen mit viel Gefühl, Leidenschaft und Humor.

Die eine oder andere gesangliche Darbietung darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Nicht alles muss eine Ordnung haben um verstanden zu werden.

 

Angeben zur Person:

Fanny Famos (Stephanie Moser):

Geboren und aufgewachsen in Wien. Wer mehr zu meiner Person erfahren will, muss auf Sonntag, Abend warten.

 Kommt und lasst Euch überraschen, ich werde es auch sein. 

 

Um 20: 00 Uhr im Cafe Anno!

Lesungen am Donnerstag, 5. Dezember und Sonntag, 8. Dezember 2013

Lesung am Dialekt Donnerstag, 5. Dezember : Theodora Bauer

Di|a|lekt|stück|e : [diaˈlɛktʃtʏkə]

 

Di-a-lekt? Di-a-lekt-stück? Di-a-lekt-stück-e? Was heißt das überhaupt? Wie kann moderne Dialektdichtung aussehen, zwischen welchen Parametern bewegt sie sich, was sind die Pole, zwischen denen sie schwankt? Welche Untiefen sollen ausgelassen werden, und in welche Abgründe springt man bewusst hinein? Wie sehen die Texte aus, die Brocken, die Stücke, die man dialektal serviert? Was macht Sinn an Dialekt, wie viel, wann, und warum?

Die Autorin Theodora Bauer versucht an diesem Abend, diese Grenzen auszuloten. Sie wird verschiedene mehr oder weniger dialektgetünchte Texte präsentieren, und das Publikum zur aktiven Rezeption anhalten. Die anschließende Diskussion ist mehr als erwünscht – sie kann dialektal geführt werden, oder eben nicht.

 

Theodora Bauer

geboren im Juli 1990 in Wien, seit 2008 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und der Philosophie an der Universität Wien. Zahlreiche Auszeichnungen; Publikationen u.a. auf Radio Ö1, in den Zeitschriften Kolik, DUM und &radieschen. Lesungen bei „rund um die burg“, in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, bei Poetry Slams und Lesebühnen im Raum Wien und Burgenland. Theaterprojekte am Schauspielhaus Wien, im Offenen Haus Oberwart und am Theaterzentrum Deutschlandsberg. Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2013 mit einem Stipendium des Club Alpbach Burgenland. Austauschsemester an der University of Illinois at Urbana-Champaign, Jänner – Mai 2014. Im Frühjahr 2014 erscheint ihr erster Roman im Picus Verlag.

Um  20:00 im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 8. Dezember: Filip David Seki

Ungeduld und Langeweile

Das Programm soll sich um unsere Jugend drehen, wie ungeduldig sie ist und verbittert nach Veränderung strebt, sich dabei aber selbst zu Tode langweilt weil alles unbewegt bleibt und die Tage alle gleich enden. Was ich dazu zu sagen habe soll ein Versuch sein über einige Tellerränder hinweg zu blicken, also eine Suche nach einem Ausweg.
Filip David Seki (ich wurde geboren, schreibe, studiere, mache musik. weil ich weiß, dass das keine visitenkarte füllt, gibt’s hier ein gedicht)

Das Kommen sei nicht zu unterschätzen,

ich habe die besten Eltern der Welt.

All mein Tun wäre sinnlos, wäre ihr Bemühen nicht gewesen,

das sich der Trauer wider stellt.

Das Sehen war mir ein großes Verletzen.

Fand mir Opium, lernte mich in andere Räume zu versetzen,

doch zu meinem Entsetzen wurde mir bekannt,

dass ich schlief, als das Gift meine Adern durchlief.

Doch ich, der ich nun erwacht bin,

ich fand das Leben.

Im Bekenntnis der Liebe zu mir,

im Duft von Tinte und Papier.

 

Um 20:00 im Cafe Anno!