Lesung am Sonntag, 3. März 2013

Finnische Katzen im Café Anno

Constantin Göttfert liest aus seinem Debütroman

satus katze coverIch starrte auf die Katze auf dem Plakat des Theaters gegenüber und hatte Angst. Bitte, lass mich erzählen, sagte ich.


„Satus Katze“ (C.H.Beck 2011) entwickelt auf mehreren Erzählebenen eine Geschichte aus Mythologie, Kälte und schwarzen Katzen.

***

Pressestimmen
“Kunstfertig arrangiert […] mit viel Gespür für das Klirren von unerwiderten Gefühlen.” (Neue Zürcher Zeitung)
“Was kompliziert klingt, ist lediglich komplex und kommt absolut stringent daher. Göttfert erzählt das so gekonnt, dass es eine Freude ist, wie die verschiedenen Ebenen einander befruchten. Diese Spannung treibt die Geschichte voran. Wenn so zeitgenössisch mit skandinavischen Sagen gespielt wird, dann bitte, mehr davon.” (Spiegel Online)

DSCF1310_FacebookConstantin Göttfert wurde 1979 in Wien geboren. Er studierte zehn Jahre lang alles mögliche. Für seine Arbeit erhielt er einige Preise und Stipendien, die ihn unter anderem in ein slowakisches Schloss und in eine Tiroler Klosterzelle geführt haben. Göttfert war Stipendiat am Klagenfurter Literaturkurs und am Literarischen Colloquium Berlin. 2011 erhielt er das Startstipendium des Bundesministeriums.
Nähere Informationen unter www.constantin-goettfert.at
Der Autor liest aus seinem Debütroman „Satus Katze“ (C.H. Beck 2011) sowie jüngere und unveröffentlichte Prosatexte.

am Sonntag, 3. März 2013 um 20:00 im Café Anno!

NOCH DICHTER

PORNO

So lautet das Thema, das sich StargastMario Tomic für die Lesebühne am 24.2. ausgesucht hat.

Flyer

am Sonntag, 24. Februar

um 20:00

im Café Anno!

3057Mario Tomic verbrachte sein junges Leben  im geographischen Dreieck zwischen Tuzla (BIH), Rijeka (CRO) und Frankfurt(D). Als Erwachsener zog er nach Graz, wo er heute noch lebt. In den letzten Jahren ist er von deutschsprachigen Poetry Slam Bühnen nicht wegzudenken. Mit dem Titel des „Steiermärkischen Poetry Slam Landesmeisters“ und einer Sammlung erfolgreich unveröffentlichter Bücher reist er durch die Gegend, immer auf der Suche nach Mikros, offenen Ohren und Freibier. Außerdem ist er Mitbegründer der 1sten grazer Lesebühne „Gewalt ist keine Lesung“. Achtung: Kann Spuren von Migration enthalten.

 

Wir (Andi x 2, Margarita, Florian und Mario)  freuen uns auf euer Kommen!!

Ursprünglichen Post anzeigen

Lesung am Sonntag, 17. Februar 2013

 Martha Laufer: 

MILCHSTRASSE 10, Ein Versuch den Augenblick zu erfüllen

Laufer SU.inddIch hatte um diese Welt immer einen großen Bogen gemacht. Dabei war die einzige Zeitung, die ich hin und wieder las, der Augustin und wenn ein Augustinverkäufer, der Jahr und Tag am gleichen Platz stand, plötzlich nicht mehr auf diesem Platz stand, fehlte er mir, machte ich mir Sorgen, hätte ich gern gewusst, was mit ihm ist, wie es ihm geht. Jetzt saß ich zwischen Abgestürzten, Säufern, Versagern, Haftentlassenen und mörderischen Märchenerzählern und wurde das Gefühl nicht los, dass es hier viel ehrlicher zugeht.

Martha Laufer, Jahrgang 1956, war Juristin beim Land Wien, hat sich mit 49 Jahren völlig neu orientiert und lebt seither so frei und aufmerksam wie möglich. Ihr Zuhause sind Grenzbereiche und Randgruppen. Ihr Thema ist das Loslassen abgewohnter Strukturen, die Offenheit im Um- und Aufbruch, das Leben als Dialog mit dem Augenblick.

In ihrem neuen Buch MILCHSTRASSE 10 nimmt sie uns mit in die Abende und Nächte im Erdgeschoß des Hauses Wilhelmstrasse 10 in Meidling, in den Schlafsaal mit 24 Stockbetten, die Warteschlangen im Hauseingang am Abend, die dampfenden Kaffeehäferln in der Früh …

Was im Erdgeschoß des Hauses Wilhelmstraße 10 ist? Die Notschlafstelle von Cecily Corti.

Nach der Lesung können jede Menge Fragen gestellt werden (es wird auch ein Vertreter der VinziRast da sein), es kann diskutiert werden.

am Sonntag, 17. Februar 2013 um 20:00 im Café Anno!

 

Lesung am Sonntag, 10. Februar 2013, 20 Uhr

Sabrina Marin: Der Tag hat aufgehört zu leben… bloß der Mond scheint noch

sabrina marin„Selten birgt das Wort mehr als den Wahrheitsgehalt einer Lüge. Womöglich findet sich die Wahrheit in ihrem eigentlichen   Wesen bestenfalls als Legende wieder. Nun, wenn es sie tatsächlich geben sollte, so hängt sie am ehesten noch bedeutungsschwanger zwischen den Worten einst erstandener Bilder und nicht in aufdringlicher Fassbarkeit von starren Wortgemäuern – tot und verwesend – wo niemand mehr sie hören kann, weil es still um sie geworden ist.“

Sabrina Marin, geboren 1990 in Wien, Besuch des Realgymnasiums mit bildneridschem Schwerpunkt, anschließend des Modekollegs Michelbeuern, Studium der Sprachwissenschaft an der Universität Wien seit 2012, weiters Studium Sprachkunst und Modezeichnen auf der Universität für angewandte Kunst Wien.

am Sonntag, 10. Februar 2013, 20:00, im Café Anno