Lesung am Sonntag, 5. Februar 2012

 Jürgen Heimlich: „Zentralfriedhof, der Krimi“ 

ist der dritte Krimi rund um den schrulligen Chefinspektor Kneiffer, der nunmehr allerdings schon in Pension ist und zufällig in eine verrückte Geschichte hineingeschrieben wird, und bildet den Abschluss einer Krimi-Trilogie. Ausgerechnet auf dem Zentralfriedhof werden zwei Tote gefunden, was wahrscheinlich nicht unbedingt völlig unvorstellbar ist. Unüblich ist jedoch, dass sich diese Toten nicht ordnungsgemäß in geschlossenen Grabstätten befinden, sondern auf einer Bank sitzen, als ob sie dort die Ruhe genießen wollten. Der Zentralfriedhof ist also der Hauptschauplatz, auf dem sich die Protagonisten bewegen. Nun ja, nicht die Toten sind in Bewegung, aber die zahlreichen Kriminalisten, Zeugen, und sogar ein Autor taucht auf. Freilich rücken zwischendurch auch andere Schauplätze in den Fokus, aber der Zentralfriedhof ist im Grunde nie wegzudenken.  Ob früher oder später ein anderer Ermittler Chefinspektor Kneiffer nachfolgen wird, steht noch nicht fest.

„Zentralfriedhof, der Krimi“ wird voraussichtlich frühestens Ende Februar beim Verlag Tredition erscheinen, wo schon der „Zentralfriedhofs-Führer“ für Furore gesorgt hat.

Am Sonntag, 5. Februar um 20:00 im Café Anno!

Jürgen Heimlich, * 1971 in Wien, erst ab dem Lesealter Bücherverschlinger, dann Verlagsausbildung, schließlich 1989 Anfänge als Autor.

War und/oder ist tätig u.a. als Redakteur, Rezensent, Literaturvereinsobmann, Literaturradiogestalter und Erhalter/Administrator des Derrick-Fanclub-Forums.

Mitglied der IG Autorinnen Autoren, Lesungen in Wien und Berlin

www.literaturexperte.com  Weiterlesen

Mag. Hundstorfer über das Anno und ALSO

Für LiteraturliebhaberInnen sei das Cafe Anno empfohlen. Hier hat sich ein Klub von DichterInnen unter dem Namen ALSO zusammengefunden, die jeden Sonntag Lesungen aus ihren Werken halten. Interessante zeitgenössische Autoren werden zusätzlich zu diesen Leseabenden eingeladen. Ansonsten ist das Anno eine Bar, in der neben KünstlerInnen vor allem StudentInnen sich die Nacht um die Ohren schlagen. Mit seiner gemütlichen Atmosphäre, seinem teilweise antiquarischem Interieur ist es der geeignete Ausgangspunkt, um das pulsierende Nachtleben entlang des Gürtels mit seiner Meile an Musiklokalen und Cocktailbars, wie Chelsea, Rhiz, Carina und B72 zu genießen.

(Mag. Elisabeth Hundstorfer)

der ganze Artikel ist nachzulesen auf www.wieninternational.at

Noch Dichter am 29.1.2012

Ein aufmerksamer Leser des ALSO-Blogs hat einen Fehler im Programm entdeckt: Natürlich kommt nach dem 22.1. nicht der 29.2. Wir sind also nicht auf Urlaub – IM GEGENTEIL

Das Anno-Team & Co  treten diesen Sonntag, 29. JÄNNER wieder auf – als „Noch Dichter“ 

Noch Dichter? Was ist das? – Das weißt du noch nicht?? – Die ALSO-Lesebühne natürlich. Infos gibt´s >>hier

Als Stargast haben wir Tanja Ghetta eingeladen – Ihr 2. Kabarettprogramm „Eingefädelt“ ist zugleich auch der Titel von unserem neuen Programm – ganz nach dem Motto: Der Gast bestimmt, Noch Dichter fädeln ihre Texte ein.

Ob ihr euch nun auskennt mit dem Schisport oder auch nicht: Über euer Kommen freuen wir uns außerordentlich!!

Am So, 29.1. 2012 um 20:00 im Café Anno

Lesungen: Mi, 18.1. und So, 22.1.2012

Liebe ALSO – Fans – Diese Woche gibt es wieder 2 Veranstaltungen:

Mittwoch, 18.1. 2012, 19:00: Buchpräsentation

Stefan Sonntagbauer: Neulich im Mittelalter

Mit Illustrationen von Christoph Ameseder

12 grandiose Kurzgeschichten voll von Schwarzem Humor, Skurrilität und dem Sinn des Lebens. Englisch Broschur (Holzbaum Verlag)

Stefan Sonntagbauer, 1987 in Wels geboren und dort aufgewachsen, lebt jetzt auch in Wien, schreibt, macht Musik und studiert Germanistik. 2009 war er einer der 10 Finalisten des FM4 Literaturwettbewerbs Wortlaut.

______________

Sonntag, 22. 1. 2012 um 20:00:

Sigi Inlejnda & Co: Kadawa Kwadett dett

Sie kennen das Kadawa Kwadett dett nicht? Das ist Scheiße! – Die Zeiten, in denen Dialektmusik so anziehend klang wie Fußpilz schmecken muss, sind endlich vorbei! Erfrischend morbid, trotzdem leicht und mit sarkastischer Kritik am alltäglichen Wahnsinn flattern dem Zuhörer Geschichten um die Ohren: Der Sound passt in kein Genre. Austropop wäre zu kurz gegriffen.

Die Rollen in dieser einzigartigen Kombo verteilen sich wie folgt:  

Der Routinier: Erwin R. aus Graz, der eigentlich aus Kärnten kommt, aber ohnehin die meiste Zeit über in Berlin gelebt und dort Schrippen gegessen hat. Er hat sich in der Vergangenheit in anderen Formationen an mehreren Instrumenten und Orten im In- und Ausland einen Namen gemacht. (Näheres unter: www.erwin-r.com)

Der Knecht: Spielt Kontrabass, ist ein genialer leistungsstarker Musiker, muss alles (er)tragen, darf aber dafür eh nichts reden. (Näheres unter www.myspace.com/custosundweber)

Der Exzentriker & Jungspunt: Lukacz Custos an der Gitarre, seine lustig-skurril-morbiden Texte singend. (Näheres unter www.myspace.com/custosundweber)

(Pssst: Luacz Custos und Knecht Weber, gelten im Duo als subkulturelle Zukunftshoffnung schlechthin!)

Der Revoluzzer: Sigi Inlejnda, der 2011 am steirischen Soundportal für einen Future-Hit sorgte und zwischen Gitarren-Musik, Word-Rap und Poetry Slam pendelt, wenn es das Publikum so will.  (Näheres unter www.sigipop.com)

PS: Die Musiker spielen freiwillig miteinander, ohne dass sie irgendwer dazu gezwungen hätte. Sie sind nicht ausgesprochen hübsch (aber sehr potent, wie sie selber sagen). Diesen Musikern wurde noch nicht in irgendeiner Wiederverwertungskette des staatlichen Rundfunks das Hirn weichgespült.

Wer das versäumt ist selber Schuld und kann sich in Fraggle-Manier ruhig ein Loch ins Knie bohren.

 

 

 

Lesung und Präsentation am Sonntag, 15.Jänner

„Zugvögel“

so lautet der Arbeitstitel des neuen Romanpojekts der Autorin mit dem unaussprechbaren Namen RENTSNIK (http://rentsnik.wordpress.com/)

Das Thema: Immigration / Emigration. Die Protagonistinnen: Katja, geb 1978 in Wien, aufgewachsen zwischen Wien, Fohnsdorf und Graz; Rosa geb 1930 in Judenburg, Katjas Großmutter, die beinahe nach Kanada ausgewandert wäre. Erzählt wird die Geschichte der Rosa Regner –  ihre Jugend, ihre Begegnung mit dem „schwoazn Goda“, ihre Ehe mit Heinz dem Bergwerksarbeiter, ihr über 50 Jahre andauernder Briefverkehr nach Kanada. Erzählt wird von Rosas Kindern, unter anderem Albert, Katjas Vater, der sich der 68er Bewegung zehn Jahre zu spät anschließt und trotz seiner Trägheit immer wieder in Konflikte mit dem Gesetz gerät. „Ein Revoluzzer eben“, sagt Rosa, drei Monate vor ihrem Tod, als sie ihrer Enkelin aus der Vergangenheit erzählt, weil sie weiß, dass es Gott nicht gibt und wenn doch, dass er sich für ihre Geschichten nicht interessiert. Katja wird in Rosas Erinnerungen hineingezogen und nimmt Abschied. Nicht nur von der Großmutter, sondern auch von den Wurzeln, die die Generationen vor ihr so mühsam geschlagen haben. Denn Katja geht in ein Land, in das im Moment keiner auswandern will: Bosnien.

Im Anschluss an die Lesung gibt es eine Präsentation:

MARGAS MAGAZIN, das neue lesepädagogische Kindermagazin für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter (http://margasmagazin.wordpress.com/)

Marga plaudert aus dem Nähkästchen – Wie die Idee entstand und wie ist daraus das Produkt wurde, das am 15. Jänner erstmals aufliegen wird. Druckfrisch und bereits käuflich erwerbbar.

Für die, die nicht so lange warten/ aufbleiben wollen: Fragen zu Margas Magazin kann man auch schon ab 19:30 stellen – ebenso wie man auch Zeit haben wird, in den Heften (Margas Magazin, & Radieschen) zu schmökern

Beginn der Lesung: 20:00

Schmökern und Tratschen ab 19:30

am Sonntag, 15. Jänner 2010 im Café Anno

Auers Sprechshow am Mittwoch, 11. Jänner 2012

Es war einmal ein Maler – Kunst-Geschichten

Ein Maler malte ein Bild von einem Sperling und einer Schere.
„Was soll das?“ fragte man ihn, „Warum malst du einen Sperling und eine Schere? Was hat denn ein Sperling mit einer Schere zu tun?“
„Ja“, sagte der Maler, „hat die Schere nicht eine hübsche rote Quaste daran?“

Der Autor im Dialog mit Hokusai, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker und anderen Größen.
Mit farbigen Lichtbildern!

Sowie anderes, was grad so anfällt. Z.B. der Film „Vittorio“, in dem der Autor einen Fisch rettet.

Martin Auer („The Voice“) rezitiert, deklamiert, räsoniert, schwadroniert, agitiert … und trägt dabei seinen schwarzen Hut!

Im anschließenden geselligen Teil nimmt der Autor allfällige Glückwünsche zu seinem bevorstehenden Geburtstag entgegen. Es gibt Torte.

Lesung und Fest bei uns im Café Anno: am Mittwoch, 11. Jänner, Beginn: 19:00

___________

Vorschau auf Sonntag, 15. Jänner

Rentsnik liest aus ihrem neuen Romanprojekt mit dem Titel „Zugvögel“ – eine Familiengeschichte zwischen Emigration und Bleibenmüssen. (http://rentsnik.wordpress.com/)

außerdem wird es am 15. Jänner eine Präsentation geben: Margas Magazin, das erste lese- und scheibpädagogische Heft für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter stellt sich vor. (http://margasmagazin.wordpress.com/)

nähere Infos zum Abend am 15. Jänner folgen…

Lesung am Sonntag, 8. Jänner 2012

Lina Madita: Vom Windelweichspüler zur Wortwahlkabine

Anlässlich ihrer sich bedrohlich nähernden Volljährigkeit liest Lina Madita Texte aus (fast) 18 Jahren. Von ersten Texten aus der Volksschule bis hin zu aktuellen Slamtexten ist da fast alles dabei, seicht und tiefgehend, nachdenklich und unterhaltend, so breitgefächert wie Liteatur sein kann.

Lina Madita hat auch einen Nachnamen, aber nicht als Künstlerin, besucht eine Schule in Wien, lebt in Niederösterreich und schreibt was ihr gerade in den Sinn kommt. Wenn sie nicht gerade mit ihrer Ausbildung beschäftigt ist, befindet sie sich wahrscheinlich auf irgendeiner Slambühne.

am Sonntag, 8.1. 2o12 um 20:00 im Café Anno